Zwei Wochen in der Vorsaison in Istrien und Dalmatien

  • Am Sonntag bin ich über meine Wohlfühlroute, der Felbertauernstrecke nach Liznjan in Istrien gefahren.


    Ich bin ohne Stau und bei bestem Wetter angekommen. Nach Kufstein habe ich das Verdeck geöffnet und somit war die Fahrt natürlich bei viel Sonnenschein ein Genuss. Nach dem Plöckenpass habe ich einen Umweg über den Lago di Cavazzo genommen. Dort gab es den ersten Cappucino südlich der Alpen.





    Zwischenstopp am Lago di Cavazzo bei Tolmezzo



    Der legendäre erste Cappuccino südlich der Alpen am See.



    Zwischenstopp in Roc. Viele Kilometer lang darf man seit dem Ausbau der Straße nur 50 km/h fahren. Die uniformierten Freunde überwachen das eigentlich immer.



    Blick von Liznjan auf das Meer und die Insel Cres. Der Rohbau gehört einem Bekannten von mir. Alle ETW sind bereits verkauft.



    Nicht schlecht dafür, dass Roby das Wasser erst vor zwei Tagen hat einlaufen lassen. Natürlich habe ich eine Runde drin geplantscht.


    Gestern ging es zu Fuß runter zum Meer. Das Thermometer ist natürlich dabei. Egal wie warm oder kalt das Wasser ist. Rein musste ich in jedem Fall. Meer ist nun mal Meer und Pool ist und bleibt bloß ein Pool. ;)


    Jetzt gibts erst mal ein kleines Frühstück. Danach zeige ich euch noch weitere Bilder von gestern.


    Grüße


    Jürgen



  • Nun ein paar Bilder des gestrigen Tages. Nach dem morgendlichen Cappucino bei Bekannten hier in Liznjan bin ich rüber zum Vorort Medulin gefahren um eine weitere Tasse und ein Stück Gebäck im Café des Plodine Marktes einzunehmen. Das hat den Vorteil, dass ich mein vierrädriges Schmuckstück im Auge habe. Der Cappuccino war mies, das Gebäck ok und der Cappuccino kostet immer noch nur 10 Kuna. Dafür hat der überhaupt nicht geschmeckt, das WLAN war auch bescheiden und so habe ich ich mich zu Fuß auf den Weg zum Strand gemacht.

    Ich bin also am neuen Hotel in Liznjan vorbei runter zur Kalabari Bar gelaufen.


    Ehrlich gesagt habe ich es erst gar nicht zu hoffen gewagt, wie warm das Meer sein könnte. Andererseits ist der Pool bei Roby ja schon verhältnismäßig warm. Normal ist das jedenfalls nicht um diese Jahreszeit.



    Das ist wirklich echt und kaum zu glauben! Sage und schreibe 24 Grad Wassertemperatur hatten wir noch nie in den letzten 20 Jahren an diesem Strand um die Jahreszeit. Wieso schreiben die Wetterfrösche solchen Müll in all den Websites? Das Meer ist so warm wie noch nie und das nicht nur die oberen 20 cm.



    Dazu gehört der Strand mir ganz alleine.



    Dort hinten wird das Hotel gebaut. Natürlich habe ich mir das in Ruhe später alles angeschaut. Meiner Meinung nach wird das Objekt wirklich sehr schön, auch wenn ein 800 Betten Hotel schon eine Hausnummer für das kleine Liznjan ist.



    Was ich heute mache? Erst mal habe ich im Café gefrühstückt , das baden im Meer ist wegen eines halbstündigen Regenschauers ins Wasser gefallen. Mittlerweile scheint wieder die Sonne. Später fahre ich nach Barban an Istriens Ostküste einen Bekannten besuchen. Abends gehen wir gemeinsam essen. So bringe ich den Tag schon rum…


    Ich kann nur jedem raten, der sich die Zeit nehmen kann, genau jetzt nach Kroatien ans Meer zu fahren. Es ist warm und es sind kaum Touristen da. Im Hochsommer ist das Land an der Adria an vielen Urlaubsorten rappelvoll. Die schönste Zeit ist jetzt und ab Mitte September.


    Grüße


    Jürgen

  • Die schönste Zeit ist jetzt und ab Mitte September.

    Das kenne ich auch so.

    Im Mai in Kroatien ( Istrien kenne ich ja kaum ) - aber in Dalmatien !

    Baden im Meer ist mir nicht so wichtig , aber alles ist grün, überall blüht es.

    Orchideen, Ginster, Iris ( die Nationalblume Kroatiens ) ...da könnte ich stundenlang in Olivenhainen und auf Pfaden entlang des Meeres entlangwandern.

    Gern nehme ich in Kauf, dass manche Restaurants noch geschlossen sind . ( Mit dem Wohnmobil ist das Essen ohnehin kein Problem)

    Ich wünsche Dir eine schöne Woche in Liznjan und eine gute Weiterfahrt nach Dalmatien.

    Ich bin gespannt, wie weit Du kommst.


    Gruß,

    Elke

  • Normal ist das jedenfalls nicht um diese Jahreszeit.

    Wow, vielleicht hat das Thermometer einen Hitzeschaden :)

    Na Spass beiseite, da freuen wir uns auf Istrien, wir starten am 29.05.

    Noch eine schöne Zeit und viele Sonnenstunden!

    LG

    8)

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  • Als ich gestern zum Strand gelaufen bin führte mich der Weg an einem landwirtschaftlichen Betrieb vorbei wo Gemüsesetzlinge kultiviert werden. Daneben gibt es auch Gemüsefelder. Meist wird Blaukraut, Weisskraut, Lauch, Brokkoli, Wirsing und anderes Wintergemüse angebaut.



    Restwasser aus der Bewässerung fließt in einen Tümpel. Da hört man im Sommer oft ein lautes Gequake.



    Das ist mein Fußweg vorbei an den Gemüsefeldern.



    Der Boden der Gegend ist sehr fruchtbar. Es gibt meist zwei Ernten pro Jahr.



    Ich schätze, dass das Kraut in vier Wochen geerntet wird. Danach baut man Tomaten, Auberginen, Zucchini oder Melonen an.



    In diesen Kisten waren die Setzlinge drin. Verteilt hat die wohl die Bora.



    Verlassen steht der alte Bulldog mit laufendem Motor am Rande eines Feldes. Die Welle treibt einen Generator an der wiederum Strom für eine Pumpe liefert, die aus einem Brunnen ein Feld bewässert.



    Um dieses Feld wurde ein Elektrozaun gezogen. Auch Wildschweine mögen anscheinend Gemüse.






    Der weitere Verlauf meines Weges zum Strand ist schattig. Vor allem im Hochsommer ist das recht angenehm.



    Grüße

    Jürgen

  • Die schönste Zeit ist jetzt und ab Mitte September.

    …Orchideen, Ginster, Iris ( die Nationalblume Kroatiens ) ...

    Ich wünsche Dir eine schöne Woche in Liznjan und eine gute Weiterfahrt nach Dalmatien.

    Ich bin gespannt, wie weit Du kommst.…

    Hallo Elke,


    Was die Iris und andere Lilien angeht hat eine Bekannte von mir hier in Liznjan einige sehr schöne im Garten. Hier Bilder von heute.











    Die hier kennst du. Das ist die Iris. All die sind nichts anderes als ein paar in der Wildnis entnommene Wurzeln.



    Jedes Jahr sprechen wir darüber, dass ich von denen Ableger bekommen soll. Aber irgendwie hat es bisher nicht geklappt. Vielleicht diesen Herbst?


    Was Dalmatien in der kommenden Woche anbelangt, habe ich mir den Raum Zadar als Standort ausgewählt. Fest steht jedoch noch nichts.


    Grüße


    Jürgen

  • Der Boden der Gegend ist sehr fruchtbar. Es gibt meist zwei Ernten pro Jahr.

    Schaut auch gesund aus, wenn ich da an die Plastikplantagen auf Sizilien und Sardinien denke..

    da werden auch zig Tonnen Plastikmüll vor Ort verbrannt, hat uns damals ziemlich schockiert :(


    LG

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  • Der Boden der Gegend ist sehr fruchtbar. Es gibt meist zwei Ernten pro Jahr.

    Schaut auch gesund aus, wenn ich da an die Plastikplantagen auf Sizilien und Sardinien denke..

    da werden auch zig Tonnen Plastikmüll vor Ort verbrannt, hat uns damals ziemlich schockiert

    Hallo Bruce,


    Ich kenne Sardinien und Sizilien nicht bez. nur von einem Besuch. Hier in Istrien haben wir Kleinbauen, die wenige Hektar als Familienbetrieb bewirtschaften. Da hilft die Großfamilie bei Aussaat bzw. Anpflanzung und der Ernte mit. Vermarktet werden die Produkte lokal oder national. Der Maschinenpark ist veraltet. Ich lebe ja selbst auf einem immer noch bäuerlich geprägten Dorf und kann das sicherlich besser als ein Stadtbewohner einschätzen.


    Ob solche Betriebe wie es sie hier noch gibt auf Dauer bestehen können bezweifle ich doch. Entweder man bewirtschaftet größere Einheiten mit modernem Gerät und Techniken oder man spezialisiert sich beispielsweise auf Öko Landbau.


    Gewächshäuser aus Plastik sind hier die Ausnahme weil wohl für die Produkte nicht erforderlich.


    Wie oft habe ich hier auf den Feldern verrottende Früchte gesehen weil sich die Ernte nicht gelohnt hat. Dabei sind Klima und vor allem der Boden hier in Istrien wirklich gut für den Ackerbau geeignet.


    Der einzige Großbetrieb der zudem ausreichend bewässern kann ist die Landwirtschaft der Justizvollzugsanstalt Valtura. Die produzieren Milch, Gemüse und vor allem Getreide. Vor Jahren wurde dazu extra mit Millionenaufwand der Wasserspeicher Bakranjusa gebaut.


    Grüße


    Jürgen

  • Gestern habe ich mit einem Bekannten aus Liznjan einen Ausflug zum Limski Kanal an Istriens Westküste gemacht. Wir wollten von Klostar zur Piratenhöhle wandern. Bereits im Vorjahr war ich zu Fuß dort. Damals sind wir jedoch von Vrsar aus gelaufen.


    Der Tag war sonnig und warm und der Großteil des Weges führt durch den Wald. Ideal also für eine Rundwanderung von dreidreiviertel Stunden.





    Um zu diesem Strand im Fjord zu kommen muss man von den beiden Hauptwegen abweichen und der Beschilderung „staza voda“ folgen. Helmut, mein Begleiter wohnt normalerweise in Bremen und folglich war er über das Auf und Auf nicht gerade begeistert, noch dazu, weil wir den selben Weg wieder zurück mussten und folglich erst eine Dreiviertel Stunde später an der Piratenbar ankamen wo ein kaltes Bier bzw Radler die verschwitzten Wanderer erwartete.



    Hier schaut er skeptisch weil er noch nicht weis, dass es runter zum Strand und dann wieder zurück geht. Er ist halt kein mit Bergen verwachsener Allgäuer… ;)







    On Vrsar, Porec und Rovinj aus fahren Ausflugsschiffe hierher. Allerdings sind die um diese Jahreszeit noch kaum besetzt.


    Grüße


    Jürgen

  • Jedes Jahr sprechen wir darüber, dass ich von denen Ableger bekommen soll. Aber irgendwie hat es bisher nicht geklappt. Vielleicht diesen Herbst?

    Die bunten Iris sind ja recht attraktiv - aber am schönsten sind doch die wilden blauen !

    Vielleicht bekommst Du ein paar Rhizome, die dann bei Euch im Garten anwachsen.


    Der Limski Fjord sieht ja recht einladend aus . Vor allem, von oben! :)

    .....weil er noch nicht weis, dass es runter zum Strand und dann wieder zurück geht.

    Da kennt der Jürgen keine Gnade, ;)

    Da muss man schon wissen, mit wem man sich einlässt, wenn man mit Dir loszieht.


    Hast Du wenigstens dort unten gebadet?


    Viel Spaß die weiteren Tage.



    Gruß,

    Elke

  • Hallo Elke,


    Sicherlich hatte ich das Badezeug dabei. Aber Helmut, für den ein Maulwurfshügel dem Matterhorn gleichkommt wollte auf schnellstem Weg zur Piratenbar. Meine Aussage vom schattigen relativ eben Waldweg hatte für ihn halt eine andere Bedeutung.


    Im Nachhinein hat es ihm doch gefallen, dass wir eine Art Rundweg gegangen sind. Da sieht man halt mehr als auf ein und dem selben Weg hin und zurück. Dazu der Abstecher runter zum Fjord hatte schon was für sich.


    Ich bekomme von Maike Rhizome ihrer Lilien. Vielleicht im Herbst. Wir haben ja selbst verschiedene Arten vor allem rund um unseren Teich gepflanzt und nach der Einschätzung von Angelika und mir kann man gar nicht genug Lilien haben, so vielseitig sind deren Blüten.


    Grüße


    Jürgen

  • Vor allem meine Fahrt vor zwei Tagen zum Limfjord hat viele Insekten das Leben gekostet. Deren Leichen klebten am Auto und deshalb ging es gestern morgen noch vor dem Frühstück zum Auto waschen.


    Anschließend ein Besuch bei Ivan, meinem langjährigen Bekannten, der in Pula eine Autowerkstatt betreibt. Ivan hat mir in mehr als zehn Jahren alle möglichen Arbeiten an verschiedenen Pkw durchgeführt. Ivan wollte mein neues Gefährt mit eigenen Augen begutachten. Sollte in der Zukunft eine teure Wartung oder Reparatur anfallen lohnt es sich für mich, das Auto nach Pula zu fahren. BMW hat nun mal ganz andere Preise für Service als Ivan.




    Wenn ich schon mal in Pula bin und jetzt im Mai die Straßen so gut wie frei sind, kann ich gleich zum Alten Kran fahren um mich nach den Ausflügen um die Brioni Inseln erkundigen. Die Boote fahren schon, wenn auch mit wenigen Passagieren. Los gehts um 17.15 Uhr. 300 Kuna kostet der Ausflug mit Speis und Trank, 250 Kuna nur mit Wein. Ob zum Wein Weib und Gesang dabei sind weis ich nicht. Gesang gab es meist wenn die vielen Gäste im Sommer bei großer Hitze zu viel Wein getrunken haben.




    Anschließend verbrachte ich ein paar Stunden in der Bucht Valovine bei Stoja. Das Wasser hatte hier nur 22 Grad. Vermutlich weil die Bucht nach Westen offen ist und nicht so geschützt wie die Kuje in Liznjan liegt.




    Danach ging es noch mal in die Innenstadt. Auf dem Parkplatz der Maschinenschule stand das Auto im Schatten. Nach gut zehn Minuten Fußweg ist man im Zentrum bei der Polizei.




    Das sind keine Touristen unter dem Sergierbogen. Eine Lehrerin erklärt den Kids die Geschichte der Stadt.




    Ich war also gegen Mittag und am späten Nachmittag noch mal in Pulas Innenstadt. In der Fußgängerzone sind mir die Elektroroller aufgefallen.


    Jetzt, wo kaum Touristen da sind saust die Jugend mit dem neuen Statussymbol um die wenigen Fußgänger und erschreckt so machen dabei. Da die Dinger keine Kennzeichen haben, darf wohl Jedermann damit überall herumkurven. Ich befürchte schlimme Unfälle in dieser Saison.


    Auch Ausleihen kann ein jeder so ein Ding mitten in der Fußgängerzone. Billig ist der Spaß nicht gerade.



    Durchaus möglich, dass so mancher seine Fähigkeiten in der Urlaubsstimmung überschätzt und es zu Stürzen oder Kollisionen kommt.



    Welche Regeln im Land für den Betrieb gelten weis ich nicht.


    Nun mache ich mich zu Fuß auf den Weg runter zur Kalahari Bar in Liznjan. Das Meer ruft nach mir…


    Grüße


    Jürgen

  • Nun mache ich mich zu Fuß auf den Weg runter zur Kalahari Bar in Liznjan. Das Meer ruft nach mir…

    Wenn es in Liznjan heute auch so heiß war wie bei uns (32 -Grad), war das die richtige Entscheidung,

    vor allem nach dem frühen Aufstehen wegen der Pflege Deines Schätzchens ;)

    Du hast es uns inzwischen ja schon oft präsentiert :D

    Ich habe den Eindruck,dass Du auf dieser Urlaubsahrt deswegen ständig in Sorge bist und es nicht aus den Augen lässt.

    Ich hoffe, Du bringst es makellos wieder heim.

    Hast Du in Zadar ein Hotel mit Garage gebucht?


    Gruß,

    Elke

  • Hallo Elke,


    Ich habe heute Nachmittag noch mal die Wassertemperatur in der Kuje Bucht gemessen. Der Wind hat wohl auch das Meer etwas abgekühlt. 23 Grad Celsius zeigte mein Thermometer an. Die Luft war sicherlich nicht 32 Grad warm. Am Meer weht ja meist wie auch heute ab Mittag ein leichter Wind. Ich schätze deshalb mal die Luft um die 27 Grad.


    Was das Auto anbelangt, brauche ich keine Garage, will es nur nicht am Straßenrand parken. Ich hoffe, wie bisher auch, die weitere Fahrt oben ohne durchführen zu können. Da wird zumindest für mich die Autofahrt zu einem Teil des Urlaubs. Diesen Genuss kennt wohl nur ein Cabriofahrer.;)


    Was den Raum Zadar anbelangt werde ich mir wohl in Sukosan was suchen. Der Ort ist überschaubar und hat doch die Infrastruktur, die ich brauche. Von dort aus bin ich schnell an den Fähren in Biograd und Zadar, aber auch im Hinterland.


    Grüße


    Jürgen

  • Dann wünsche ich Dir eine gute "oben ohne " Fahrt.

    Die Magistrale kennst Du ja schon gut. Ab ca Kraljevica bis Starigrad Paklenica gefällt sie mir am besten.

    Nachher,in Mitteldalmatien , weniger.

    Vor allem südlich Zadar finde ich es eng und ziemlich hässlich verbaut.

    Dazu sollte man wissen, dass diese Gegend in letzten Krieg stark unter Beschuss lag und daher in manchen der kleinen Orten wenig alte Bausubstanz erhalten ist . Da wurden in den letzten Jahren vor allem für den Fremdenverkehr schnell Neubauten hochgezogen

    und in Obstgärten kleine Campingplätze am Meer eingerichtet. .



    Erst ab Omis finde ich die Magistrale wieder traumhaft schön.

    Aber Du willst ja auf Inseln. Hoffentlich erwischst Du eine moderne Fähre mit flacher Rampe.

    Wir haben schon ziemlich oft gesehen wie Autos aufgesessen sind. Auch bei Wohnmobilen mit längerem Überhang.

    Oder bei Seegang, Jugo oder Bora.


    Ich reise in Gedanken mit Dir!

    Bin gespannt, was Du dort unten alles wieder entdeckst.

    Gute Weiterfahrt!


    Gruß,

    Elke

  • Hallo Elke,


    Ich weis noch nicht, wie weit ich die Küstenstraße entlang fahre. Vielleicht gehts ab Senj über den Vratnikpass übers Velebit und dann über Otocac und Gospic und dann den Tunnel wieder runter. Vielleicht auch ab Sveti Juraj über den Oltaripass und Krasno oder doch mal wieder über den Ostarijepass ab Karlobag in die Berge.


    Jetzt werde ich mir erst einmal eine Unterkunft möglichst in Sukosan suchen.


    Was die Fähren angeht steht fest, dass ich mein „heiligs Blechle“ am Festland lasse. Es geht ohne Fahrzeug auf eine der Inseln. In Preko auf Ugljan kann man am Hafen Roller mieten. Allerdings sollen die in schlechtem Zustand sein.


    Würde ich von Zadar aus nach Sali auf Dugi Otok fahren könnte ich bis zum Naturpark Telascica wandern und im See Mir schwimmen gehen. Auch das scheint mir ganz nett zu werden.


    Und dann ist da noch die Zrmanja. Am Oberlauf kann man Rafting Touren buchen. Zwei Wanderungen entlang der Krupa oder in der Nähe des Karinsko More würden mich auch reizen.


    Am Montag steht jedoch erst mal eine Wanderung in Istrien mit einem Bekannten im Terminkalender. Abends treffe ich dann einen Bekannten, den ich schon drei Jahre nicht mehr gesehen habe. Die vielen Jahre in der zweiten Heimat Istrien haben Spuren hinterlassen. Freundschaften können nicht alleine per Telefon und WhatsApp aufrecht erhalten werden. Istrien wird mich wohl so schnell nicht loslassen auch wenn künftig Dalmatien eine größere Rolle spielt.


    Wer weis, vielleicht packe ich es in diesem Jahr auch noch mal mit dem Motorrad. Allerdings hat die „Regierung“ Einspruch gegen eine Solotour eingelegt. ;)


    Grüße


    Jürgen

  • Heute bin ich ein paar Stunden an Liznjans Hauptstrand Salbunic direkt hinter dem Hafen gewesen. Es wird Neues gebaut. Woanders rottet manches vor sich hin.


    Nachdem bei diesem Bau gerade die Fliesenleger bei der Arbeit sind frage ich nach, was das werden soll. Weder ein Restaurant noch ein Café. Dieses Glashaus ist nichts anderes als ein privates Ferienhaus direkt am Strand. Man muss es schön mögen hier wenn im Sommer hunderte Wasserratten mit Autos direkt vor dem Haus ankommen und wegfahren.



    Die Adria Bar wird gerade renoviert. Erneut werden ein paar Bretter gegen verfaulte ausgetauscht und verschraubt und das hält wieder maximal fünf Jahre.



    Kollege Zappzarapp hat die oberste Stufe der Treppe aus Edelstahl bei einem Schrotthändler gegen Bares eingetauscht. Warten wir ab ob und wann die Gemeinde Liznjan neue anschweißen lässt.



    Wind, Salz, Regen und schlampige Arbeit haben der Adria Bar wohl den Rest gegeben. Das Holz ist verfault und es hat den Anschein als rottet die Bude hier weiter vor sich hin.



    Vermutlich sehe ich das bloß mit anderen Augen. Aber es ist weder nachhaltig noch wirtschaftlich wenn man ein paar Bretter zu einer Strandbude zusammennagelt, vier oder fünf Sommer lang dort was auch immer verkauft und dieser Bau dann hinüber ist.



    Die Bude, die im Sommer Eis und Pfannkuchen anbietet ist da schon besser gebaut. Sogar eine gepflasterte Terrasse gibt es seit diesem Jahr.



    Jedenfalls ist es derzeit am Hauptstrand von Liznjan bis auf die Bauarbeiten am privaten Glashaus und der Adria Bar noch ruhig. Die Wassertemperatur beträgt hier 22 Grad Celsius.


    Das Eden hat geöffnet und tatsächlich sitzen auch ein paar Gäste auf der Terrasse. Dort gibts nicht nur was zu trinken. Auch essen kann man da direkt am Strand. Jetzt um diese Jahreszeit noch idyllisch.


    Grüße


    Jürgen

  • zzu #17

    Ds wird eine spannende Woche. Auch wenn Du manches davon schon kennst.

    Zu einer anderen Jahreszeit.

    Es gibt Plätze, da kann man man immer wieder hinfahren., jedesmal sieht man etwas Anderes.

    Hoffentlich ist jetzt im Mai auch schon manches möglich , Rafting u.ä., auch Konobas und Restaurants.


    Gruß,

    Elke

  • Hallo Elke,


    Fewo in Sukosan ist gebucht. Mein Programm steht so ungefähr. Doch noch bin ich zwei ganze Tage in Liznjan.


    Und dann bin ich heute noch auf der Insel Veliki Brijun, kurz Brioni genannt gewesen. Auto in Fazana geparkt, in sechs Minuten runter zur Mole gelaufen, Ticket für 160 Kuna gekauft und rübergeschifft. Außer mir waren um 17.00 Uhr gerade noch vier weitere Passagiere auf dem großen Boot.



    Blick zurück auf Fazana

    Das ehemalige Luxushotel schlechthin wo früher alles was Rang und Namen oder zumindest viel Geld hatte abgestiegen ist.



    Heute riecht man in dem großen Kasten namens Brioni Hotel Istra das Flair der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts.



    Auf der Insel gibt es natürlich viele Möglichkeiten Schwimmen zu gehen, z. B. hier.



    Einen uralten Olivenbaum gibt es auch auf der Insel.



    Die Allee aus Pinien ist ebenfalls nicht zu verachten.



    Auch Diktatoren wie Josip Broz Tito lieben Cabrios, insbesondere wenn man die geschenkt bekommt, nicht putzen, tanken und warten muss.



    Natürlich habe ich noch viel mehr Bilder bei meinem relativ kurzen Aufenthalt auf der Insel geknipst. Die zeige ich euch bei Gelegenheit in eigenen Reiseberichten.


    Grüße


    Jürgen

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