I 1771 Waalweg im Oberen Vinschgau, Wehr zur Umleitung des Wassers

  • Also setze ich heute mit einem kleinen Rätsel fort, das für einige für Euch ganz leicht zu lösen sein wird.

    Ich habe dazu die Frage, wozu dieses Holzstück gehört und wozu es gut sein könnte?



    Bin neugierig, wie schnell die Frage beantwortet sein wird!


    Herzlich!

    Susanne

  • Jetzt habe ich als erstes gedacht: Michael hat es in einer Minute gelöst!

    Es ist aber nur dann einfach, wenn man so ein Ding schon einmal gesehen hat...


    Nein, Alm ist es keine. In der Natur in größerer Höhe ist es aber schon.


    Lieben Gruß!

    Susanne

  • wird damit etwas geöffnet, bzw geschlossen?

    Ein Schieber?


    Gruß,

    Elke

  • spielt Wasser eine Rolle?


    Gruß,

    Elke

  • Nein, Michael, zu einem Viehgatter gehört es nicht. Vieh ist zwar oft in der Nähe, soll da aber besser nicht hin.


    Ja, Elke, mit Wasser hat es zu tun!


    Susanne

  • Eine Sitzbank mit Brunnen ist es nicht.

    Der "Schieber" trifft die Sache ziemlich.


    Weiterhelfen könnte ein wenig der Tipp, dass man sich mit der Auflösung leichter tut, wenn man schon den Südtiroler Vinschgau bereist hat....


    Lieben Gruß!

    Susanne

  • Das könnte eine Vorrichtung sein , mit der der Wasserfluss in einem Waal reguliert wird.


    Gruß,

    Elke

  • Du bist natürlich auf dem richtigen Weg, liebe Elke.

    Und die Antwort stimmt genau.


    Es handelt sich exakt um diese Vorrichtung zur Regulierung des Wasserdurchflusses oder dessen Stopp in einem Waal im oberen Vinschgau.



    Dieses Dinge befindet sich auf dem in den letzten Jahren neu angelegten Ackerwaal, der von Matsch im Oberen Vinschgau weit ins Matschertal hinein bis zum Glieshof am Ende der Fahrstraße führt. Ich schreibe demnächst ein wenig über diesen schönen Waalweg.


    Lieben Gruß, danke fürs Mitmachen!

    Susanne

  • Das könnte eine Vorrichtung sein , mit der der Wasserfluss in einem Waal reguliert wird.


    Gruß,

    Elke

    …oder ein Waal komplett abgesperrt werden kann und das Wasser wird in einen anderen umgeleitet.


    Grüße


    Jürgen

  • Lieber Jürgen,


    unsere Antworten haben sich gerade gekreuzt. Natürlich war mir klar, dass Elke und Du das Ding recht bald erkennen würden...


    Ja, natürlich dient es zum Durchfluss oder Stopp des Wassers, je nach Notwendigkeit. So ein einfaches Ding, so eine starke Wirkung...


    Lg. Susanne

  • So ein einfaches Ding,

    Und doch erfordert es eine genaue, gewissenhaft kontrollierte Überwachung.

    Wer bekommt wann, wie lange, wieviel Wasser? Sicher war das hin und wieder , vor allem in heißen Sommermonaten, Grund für Streit.


    Früher gab es den Beruf des "Waalers"

    Der Letzte seines Standes?: Der Waaler vom Vinschgau | BR.de
    Der Waaler - das ist ein Beruf so alt wie der Obstanbau in Südtirol. Er ist der Mann, der das Wasser für die Obstgärten hütet. Täglich muss er die künstlichen…
    www.br.de

    ( Sendung von 2012)


    Gibt es ihn heute noch ?


    Griß,

    Elke

  • Ich weiss nicht, ob es den letzten Waaler noch gibt, liebe Elke. Der Bericht ist auch schon wieder 10 Jahre her


    Vielleicht können wir es bald einmal in Erfahrung bringen, Du, Jürgen oder ich. Aber vielleicht erfasst auch sonst noch jemand Lust, dieses schöne Stückchen Erde sehen zu wollen.


    Herzlichen Gruß!

    Susanne

  • ...Vielleicht können wir es bald einmal in Erfahrung bringen, Du, Jürgen oder ich. Aber vielleicht erfasst auch sonst noch jemand Lust, dieses schöne Stückchen Erde sehen zu wollen.

    hallo Susanne,


    einen Waaler, der sich nur um die Waale kümmert wird es wohl kaum mehr geben. Aber in allen Orten wo Waale nach wie vor mit Wasser gefüllt sind und diese auch heute noch genutzt werden, muß es folglich jemanden geben, der sich darum kümmert. Vielleicht sind das Arbeiter der Gemeinden oder Beauftragte von Genossenschaften die die Wasserrechte verwalten. Vielleicht sind es aber auch junge Leute oder Rentner, die diese Tätigkeit ehrenamtlich ausüben oder nach Aufwand bezahlt bekommen.


    Noch planen wir pandemiebedingt keinen Aufenthalt im Vinschgau. Sollte ich in diesem Jahr doch mal wieder in St. Valentin sein frage ich einfach den Seniorchef unseres Hotels. Der ist auch Vorsitzender des kommunalen Heizwerks welches mit Hackschnitzeln befeuert wird.


    grüsse


    jürgen

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