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  2. claus-juergen

Beiträge von claus-juergen

  • der Kosaken Friedhof in Lienz Peggetz

    • claus-juergen
    • 27. Dezember 2018 um 16:15

    Elke hat im Jahr 2014 hier ein Thema eingestellt, welches vermutlich nicht nur für mich sondern für die meisten Menschen völlig unbekannt war. Es geht um das Thema Kosaken in Friaul und Osttirol am Ende des Zweiten Weltkriegs. Hier noch mal der link zum Strang

    Spuren der Geschichte: Kosaken in Friaul

    Nachdem ich häufiger über Lienz und den Plöckenpaß nach Istrien fahre, habe ich in den letzten Jahren immer neue Spuren der Kosaken in der Gegend entdeckt. Sei es die überdimensionale Kirche in Timau oder die Gedenktafel an die Kosakentragödie in Oberdrauburg. Da lag es nahe, auch mal den Kosakenfriedhof in Lienz zu besuchen.

    Wikipedia hat sich ausführlich mit der Lienzer Kosakentragödie befaßt. Besser kann ich es nicht erklären.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Lienzer_Kosakentrag%C3%B6die

    Hingegen kann ich euch den Friedhof und die erst vor wenigen Jahren gebaute Kapelle im Stadtteil Peggetz zeigen.


    Kosaken Friedhof Peggetz


    Direkt neben diesen auch heute noch bewohnten Baracken befindet sich der kleine Friedhof.


    Kosaken Friedhof Peggetz


    Immer Sonntags ist die Kapelle geöffnet. Der Friedhof wird von Erika Pätzold gepflegt. Die ist dann auch da und öffnet die Kapelle.


    Kosaken Friedhof Peggetz


    Das ist Frau Pätzold. Sie hat als Kind die Tragödie im oberen Drautal miterlebt.


    Kosaken Friedhof Peggetz


    Kosaken Friedhof Peggetz


    Kosaken Friedhof Peggetz


    Kosaken Friedhof Peggetz


    Kosaken Friedhof Peggetz


    Kosaken Friedhof Peggetz


    Kosaken Friedhof Peggetz

    Es gab auch Überlebende. Vor allem junge Kosaken flohen in die Berge und dienten sich Bergbauern als Knechte gegen Kost und Logis an. Arbeit gab es genug. Die meisten arbeitsfähigen Männer waren gefallen oder in Kriegsgefangenschaft. Wieviele der Auslieferung durch die Engländer an die Russen und damit dem sicheren Tod entgangen sind, ist nur zu schätzen. Die Engländer hatten, nachdem der Güterzug mit sämtlichen Kosaken einschließlich deren Familien in Judenburg den Russen übergeben war wohl anderes zu tun, als nach einzelnen geflohenen Kosaken in den Bergen zu suchen.


    Kosaken Friedhof Peggetz


    Kosaken Friedhof Peggetz


    Kosaken Friedhof Peggetz


    Kosaken Friedhof Peggetz


    Kosaken Friedhof Peggetz


    Der Friedhof wurde bereits im Jahr 1945 angelegt. Die Kapelle wurde erst 2015 gebaut.


    Kosaken Friedhof Peggetz


    Kosaken Friedhof Peggetz


    In 28 Gräbern liegen etwa 300 Kosaken.


    Kosaken Friedhof Peggetz


    Kosaken Friedhof Peggetz


    Kosaken Friedhof Peggetz


    Kosaken Friedhof Peggetz


    Die Drau fließt direkt am Friedhof vorbei. Die Kosaken lagerten meist relativ nahe an der Drau, weil es dort natürlich im Frühjahr 1945 ausreichend Wasser gab. Die meisten Familien, wir sprechen hier von insgesamt etwa 25.000 Menschen, führten den gesamten Hausrat auf Pferdefuhrwerken mit. Etwa 35.000 Menschen, davon ca. 23.000 Soldaten wurden ja bereits im Sommer 1945 in der Gegend von Tolmezzo angesiedelt. All die zogen im April 1945 in riesigen Trecks über den Plöckenpaß bis ins Drautal.

    In diesem Jahr führte die Drau Anfang Juni Hochwasser. Als die Deportation unter Waffengewalt begann, sprangen hunderte Kosaken, meist ganze Familien mit den Kindern in den Armen oder auf den Händen ins Wasser, weil ihnen der sofortige schnelle Tod wohl lieber war als das was in der UdSSR auf sie wartete. Frau Pätzold hat mir manches geschildert, was ich hier nicht widergeben möchte.


    Kosaken Friedhof Peggetz


    Kosaken Friedhof Peggetz


    Der Friedhof liegt heute am Drau Radweg. Die meisten Radler, die ich sah fuhren vorbei. Vielleicht kennen die, weil sie aus der Region stammen diesen Friedhof. Vielleicht findet er aber auch gar kein Interesse bei der Mehrzahl, weil man sich am Sonntag halt in der freien Natur erholen möchte und die traurige Geschichte der Kosaken fast vergessen ist.


    Kosaken Friedhof Peggetz

    grüsse

    jürgen

  • Unsere Südostasien-Kreuzfahrt

    • claus-juergen
    • 27. Dezember 2018 um 13:51

    hallo Jofina,

    ja, die Paßkontrolle in Bangkok kann schon nervig sein. Ich war dort auch mal über eine Stunde angestanden.

    Singapore ist natürlich schon die Megastadt schlechthin. Dort ist Reichtum und Geld im Überfluß vorhanden. Stimmt es, daß es Null Dreck, nicht einmal Zigarettenkippen oder ausgespuckte Kaugummis auf den Straßen dort gibt? Angeblich sind die Strafen für solche Vergehen drakonisch.

    Die Zulassung von Pkw sei dort angeblich auch recht teuer. So gibts wohl nicht allzu viele Staus zumal die Öffentlichen Verkehrsmittel gut ausgebaut sein sollen.

    Welchen Zweck erfüllt eigentlich das da? Ist das vielleicht eine Art Freilichtbühne wo die Zuschauer an Land sind und die Bühne im Wasser steht? So etwas kenne ich aus Bregenz.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=1#imageAnker_19275

    Vielen Dank jedenfalls fürs Zeigen.

    grüsse

    jürgen

  • ein Spaziergang durch Saint John's der Hauptstadt von Antigua und Barbuda

    • claus-juergen
    • 26. Dezember 2018 um 11:13

    hallo Daniel,

    noch habe ich erst die Flüge gebucht. 38 € hin und zurück ab Memmingen pro Person ist nun mal ein gewichtiges Argument. :)

    Anschließend habe ich mir den Baedeker bestellt. Ist der durchgelesen, suche ich eine Unterkunft und einen Mietwagen. Der Euro scheint ja entgegen den Erwartungen mancher Volkswirte und Ökonomen weiterhin in Griechenland zu gelten. ;)

    grüsse

    jürgen

  • Aufstieg und Niedergang des Klosters Zinna in Brandenburg

    • claus-juergen
    • 26. Dezember 2018 um 10:57

    hallo Elke,

    danke für die ausführliche Vorstellung dieses Klosters. Wieder einmal sehe ich anhand der Bilder, daß es wohl kaum besucht wird.

    Dieser Satz ist mir aufgefallen "Die Ordensideale wurden auch im Kloster Zinna nicht mehr befolgt". Somit war es wohl so, daß mit zunehmendem Wohlstand auch bei den Klosterbrüdern neue Interessen geweckt wurden. Geld verdirbt den Charakter, sagt man bekanntlich.

    grüsse

    jürgen

  • ein Spaziergang durch Saint John's der Hauptstadt von Antigua und Barbuda

    • claus-juergen
    • 26. Dezember 2018 um 10:43

    hallo Daniel,

    auf Kreta war ich noch nicht. Erst im April kann ich vor Ort überprüfen, ob die Insel eine Ähnlichkeit mit Antigua hat.

    Solche Freileitungen siehst du in vielen Staaten außerhalb Europas. Es ist einfacher und billiger, ein paar Masten zu setzen und Kabel dranzuhängen als Straßen und Wege aufzureißen um die zu vergraben. Selbst in den USA ist das nicht anders.

    In diesem Rätel habe ich die Vorteile einer solchen Vorgehensweise am Beispiel Thailand mal erklärt.

    Thai: 1688 - Kabelgewirr in Thailand

    grüsse

    jürgen

  • ein Spaziergang durch Saint John's der Hauptstadt von Antigua und Barbuda

    • claus-juergen
    • 25. Dezember 2018 um 17:31

    Weiter gehts mit Bildern aus Saint John's. Ich hoffe, ich langweile euch nicht mit ständig ähnlichen Motiven. ;)


    St John s Antigua


    Hier sieht man einen breiten Kanal in der Mitte der Straße. Er führt unter der Querstraße hindurch. Anhand der Größe kann man sich ungefähr denken, wieviel Wasser bei so einem meist kurzen Tropenregen vom Himmel fällt.


    St John s Antigua


    Eigentlich ist die ganze Stadt ein einziger Markt. Jeder freie Fleck wird genutzt um die Waren anzupreisen.


    St John s Antigua


    Das ist eine typische Gaststätte in welcher Einheimische Essen gehen. Von außen ist das Haus eher unscheinbar.


    St John s Antigua


    Wenn ich im Besitz von Karibik-Dollar gewesen wäre, hätte ich sicherlich das dort angebotene Essen probiert.


    St John s Antigua


    Selbstbedienung ist hier gefragt.


    St John s Antigua


    Wer Elektrogroßgeräte verkaufen will ist scheinbar gezwungen, die jeden Tag raus auf den Gehweg zu stellen um für mögliche Kunden sichtbar zu sein. Ich habe jetzt nicht explizit nachgesehen, wieviele Kratzer die neuen Herde und Waschmaschinen schon hatten.


    St John s Antigua


    Die Aufschrift "Land of sea and sun" gefällt mir gut auf den Autokennzeichen. Leider können wir so etwas in Deutschland nicht drauf schreiben. Im Gegensatz zu Antigua haben wir wohl wesentlich weniger Sonnentage.


    St John s Antigua


    St John s Antigua

    Das Denkmal des "Nationalhelden" Sir Vere Cornwall Bird hat uns Jofina ja schon gezeigt. Die Bezeichnung hat der Vater der Nation tatsächlich offiziell. Verstorben ist er kurz nach Verleihung des Adelstitels durch Königin Elisabeth II im Jahr 1999. Frägt man Wikipedia nach dem Herrn, dann hat er wohl gelegentlich die Staatskasse mit seiner eigenen verwechselt. Die Söhne folgten ihm nach. Ob die Familie heute noch im politischen Leben des Landes eine Rolle spielen weis ich nicht. Hauptsache, die eigene Clan muß nicht darben. ;)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Vere_Cornwall_Bird

    St John s Antigua


    Das ist ein öfffentliches Verkehrsmittel eines privaten Betreibers. Es handelt sich hier um einen umgebauten Pick-up amerikanischer Bauart. Diese verkehren meist nur tagsüber auf festen Routen. Der Fahrpreis ist spottbillig.


    St John s Antigua


    Auf der Verkehrsinsel weht die Nationalflagge.


    St John s Antigua


    Wir kommen erneut an der Markthalle vorbei. Die befindet sich gleich neben dem Busbahnhof. Hinter der Markthalle ist ein großer Supermarkt in welchem man wohl all das kaufen kann was es am Markt nicht gibt. Dort wollten jedoch die Geldautomaten meine Kreditkarten nicht akzeptieren.


    St John s Antigua


    St John s Antigua


    St John s Antigua


    St John s Antigua


    St John s Antigua


    Am späten Nachmittag war Abfahrt unserer Costa Magica. Dazu fährt das Schiff ein Stück rückwärts in die Hafenbucht, dreht auf der Stelle und ab gehts ins Karibische Meer.


    St John s Antigua


    St John s Antigua


    Antigua soll so viele traumhafte Sandstrände haben, daß sie niemand gezählt hat. Deshalb spricht man von der Insel mit den 365 Stränden. Viele sind mit mittel- bis hochpreisigen Hotels bebaut. Dann gibt es noch eine Menge Golfplätze. Dazu ist die buchtenreiche Insel Traumziel für Jachtbesitzer weltweit. Ende April und Anfang Mai findet immer die Antigua Sailing Week statt an welcher regelmäßig über 200 Hochseejachten teilnehmen.


    St John s Antigua


    St John s Antigua


    St John s Antigua


    St John s Antigua

    Eigentlich haben wir fast nichts gesehen auf der Insel. Die Hauptstadt Saint John's, und das war es dann. Dafür diese sicherlich ausgiebiger als die meisten Kreuzfahrttouristen.

    Aus der Luft erkennt man gut, wie stark die Insel mit dem Durchmesser von etwa 12 km gegliedert ist.

    https://www.google.de/maps/place/Ant…7!4d-61.8175207

    Reizen würde es mich schon, noch einmal hierher zu kommen. Dann aber für mindestens eine Woche oder besser gleich ein ganzes Jahr. Jeden Tag an einem anderen Traumstrand schwimmen - das muß doch toll sein.

    jürgen

  • ein Spaziergang durch Saint John's der Hauptstadt von Antigua und Barbuda

    • claus-juergen
    • 25. Dezember 2018 um 13:23

    Nun also noch ein paar Bilder der Hauptstadt des nur 70.000 Einwohner zählenden Landes Antigua und Barbuda. Eine nette Geste des Landes war die Reggaemusik, die von einer Steelband für uns Touristen gespielt wurde. Die wichtigsten Instrumente dabei sind Steeldrums, also ausrangierte Ölfässer, die zum Musik machen verwendet werden.


    Saint John's Antigua


    Antigua Saint John's


    Bewundert habe ich die riesigen Fender aus Gummi, die verhindern, daß das Schiff an der Mole scheuert.


    Direkt an den Pier schließt sich ein Einkaufszentrum an welches wohl eine Vielzahl von Kreuzfahrttouristen magisch anzieht. Vielleicht gibt es dort billige "Markenprodukte" oder Alkoholika oder Tabak oder sonstigen Nippes aus China. Ich war nicht drin und kann euch somit keine Auskunft über das Warenangebot und die Preise nennen.


    Saint John's Antigua

    Auch der lauthals Ausflüge anpreisenden Taxifahrermeute bin ich entkommen. Das sind die mit den orangen T-Shirts.


    Saint John's Antigua


    Antigua Saint John's


    Antigua Saint John's


    Die tiefen Gräben neben der Fahrbahn leiten bei den heftigen Regenfällen das Wasser zügig ab.


    Antigua Saint John's


    Antigua Saint John's


    Antigua Saint John's


    Antigua Saint John's


    Private Gebäude sind meist aus Holz gebaut. Öffentliche haben vielfach mehrere Etagen und sind aus Stein errichtet.


    Antigua Saint John's


    Unser Ziel war die St. John's Cathedral, die bereits vom Schiff aus erkennbar war. Die Kirche, die im Hintergrund des Bildes nur schlecht erkennbar ist wurde nach einem Brand Mitte des 19, Jahrhunderts neu errichtet.


    Antigua Saint John's


    Bei den farbigen Blüten der Sträucher handelt es sich um Hibiskusblüten und Bougainvilleen.


    Antigua Saint John's


    Nicht nur die Friedhofsmauer ist verfallen. Auch der Friedhof selbst macht einen ungepflegten Eindruck. Der Zugang war zwar durch ein Gitter versperrt. Aber ihr kennt mich ja...


    Antigua Saint John's


    An einem Grabstein fiel mir der deutsche Name Anne Otto Bayer auf. Gelebt hat sie wohl von 1682 bis 1726. Verstorben ist die Dame auf dem Meer. Dem Grabstein nach war ihre Familie wohl nicht unvermögend.


    Antigua Saint John's


    Antigua Saint John's


    Ich glaube, hier hat schon lange keine Beerdigung mehr stattgefunden. Die Sterbedaten der hier Bestatteten liegen alle schon weit zurück.


    Antigua Saint John's


    Der Grabstein von Sir Anthony Musgrave wurde anscheinend abgebaut und in einer halb zerfallenen Holzkiste gelagert. Vielleicht sollte der Stein revoviert werden und das Geld dazu ist ausgegangen. Jedenfalls war Sir Anthony das, was man heute einen Karrierediplomaten nennen würde. Er diente der Krone ab der Mitte des 19, Jahrhunderts als Gouverneur in Neufundland, British Columbia, Natal, Süd Australien und schließlich Jamaika. Da er bereits mit 60 Jahren im Dreikaiserjahr verstarb, konnte er die auch damals sicherlich gut dotierte Pension wohl kaum mehr geniessen.


    Antigua Saint John's


    Antigua Saint John's


    Johannes - hier bist du gefragt? Ist das eine Lilienart?


    Antigua Saint John's


    Laut meinem Reiseführer sollten sich vor der Kirche zwei barocke Statuen von Johannes dem Täufer und Johannes dem Evangelisten befinden. Die waren aber nicht da. Die Kirche selbst ist geschlossen und wird wohl gerade renoviert. Allerdings hatte ich den Eindruck, daß die Renovierungsarbeiten schon seit einer Weile ruhen.

    Die Statuen sind ein Beispiel für das Hin und Her der europäischen Kolonialmächte in der Karibik. Bestimmt waren sie für Martinique während der Regentschaft von Napoleon Bonaparte. Der Krieg zwischen Frankreich und dem Dauerrivalen Großbritannien erfaßte natürlich auch die Karibik. Deshalb wurde das französische Schiff von einem britischen Kriegsschiff gekapert und die Heiligenfiguren beschlagnahmt und auf der damals britischen Insel Antigua aufgestellt.


    Antigua Saint John's


    Recycling auf karibische Art. Die alten Autofelgen werden auf ein Gestell geschweißt, zwei Rundeisen dienen als Rost und das ganze wird verzinkt. Schon hat man einen Grill oder einen Herd zum Kochen.


    Antigua Saint John's


    Antigua Saint John's


    Antigua Saint John's


    Antigua Saint John's


    Ein paar Bilder habe ich noch...:)

    jürgen

  • ein Spaziergang durch Saint John's der Hauptstadt von Antigua und Barbuda

    • claus-juergen
    • 25. Dezember 2018 um 11:45

    hallo ihr beiden,

    ich habe ehrlich gesagt darauf gehofft, daß Johannes diese mir unbekannten Früchte kennt. Und er kennt sie! Kannst du mir auch sagen, wie die zubereitet werden oder wie man die überhaupt ißt?

    Wir waren am späten Vormittag bis zum frühen Nachmittag in der Stadt. Bevor es wieder zurück aufs Schiff ging, konnten wir natürlich nicht widerstehen, in eine der Touristennepp-Kneipen unmittelbar am Hafen zu gehen. Die werben mit Gratis-Wlan und der Akzeptanz von Euro. So gab es eine halbe Bier für umgerechnet 10 € und Kontakt zum www.

    Nachmittags sind Angelika und ich dann noch mal in die Stadt gelaufen. Dabei sind die eingangs gezeigten Bilder entstanden.

    Noch ein Nachtrag zum Müll. Ich finde Saint John's nicht dreckiger als die anderen karibischen Städte der von uns besuchten Inseln. Ich würde eher sagen, daß es aus deutscher Sicht unordentlich zu geht. Eine vermüllte Landschaft wie in Montenegro haben wir deshalb nicht gesehen, weil wir nicht aus der Stadt herausgekommen sind. Martinique haben wir ja mit dem Mietwagen erkundet. Auch dort ist es nicht schmutziger als hier.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=1#imageAnker_19115

    Wer dieses Bild betrachtet, sieht mitten im Kanal einen Rechen. Gut möglich, daß der Stadtverwaltung bewußt ist, daß viele Bürger manches in den Kanal werfen und deshalb dieser Rechen eingebaut wurde und verhindert, daß der Müll ins Meer geschwemmt wird. Das Wasser im Kreuzfahrthafen war jedenfalls optisch sauber.

    Was den Markt anbelangt, waren wir wohl etwas spät dort. Trotzdem war der Markt verhältnismäßig sauber. Ich habe schon andere Märkte in Europa unmittelbar nach dem Schließen gesehen, wo die Verantwortlichen sich Stunden Zeit ließen, bis der Dreck vom Boden und den Ständen entfernt wurde.

    Elke hat oben den Begriff Lebensstil genannt. Das trifft den Nagel auf den Kopf. Die Menschen hier nehmen das Leben trotz aller Sorgen und vielleicht auch wirtschaftlicher Nöte vermutlich leichter als wir. Man improvisiert, die behördlichen Vorgaben sind nicht so detailliert wie bei uns und werden sicher auch nicht punktgenau umgesetzt.

    Nun werde ich mal schauen, ob ich auf der Festplatte noch ein paar Bilder von Saint John's finde.

    grüsse

    jürgen

  • Weihnachtstage und Jahreswechsel im Allgäu

    • claus-juergen
    • 24. Dezember 2018 um 23:17

    hallo Steffi,

    diese Ziele kenne ich leider nicht.

    Völlig eben ist diese Wanderung. Wenn es euch zu viel wird, kann man einfach mit dem Bus zurück fahren.

    Allgäu: Wanderung von Oberstdorf ins Stillachtal

    Auch in Gerstruben ist es bei Schnee wunderschön. Allerdings gehts da etwas bergauf.

    1375_Bayern: GERSTRUBEN bei Oberstdorf > Marienkapelle

    grüsse

    jürgen

  • ein Spaziergang durch Saint John's der Hauptstadt von Antigua und Barbuda

    • claus-juergen
    • 24. Dezember 2018 um 22:35

    Nun also doch am späten Abend noch ein paar Bilder der Stadt. Viele Kommentare braucht es dazu nicht. Es sind Szenen von der belebten Straße, dem Busbahnhof und der Markthalle.

    St John s Antigua


    St John s Antigua


    St John s Antigua


    St John s Antigua


    Dieser Ofen besteht aus einer alten verzinkten Felge. Wir haben später noch einen Laden gefunden, der diese Öfen verkauft.


    St John s Antigua


    St John s Antigua


    St John s Antigua


    St John s Antigua


    St John s Antigua

    Hier hatte ich den Eindruck, daß Wahlkampf herrscht und aus dem Auto heraus für einen Kandidaten mit lauter Musik geworben wurde.


    St John s Antigua


    St John s Antigua


    St John s Antigua


    Am Busbahnhof waren wir deshalb, weil wir gerne auf die andere Seite der Insel gefahren wären. Nelsons Dockyard, UNESCO Weltkulturerbe hatte es uns angetan.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Nelson%E2%80%99s_Dockyard

    Knappe 80 € pro Person für den Ausflug zur gut 10 km entfernten Sehenswürdigkeit hätte die Tour einschließlich einer Möglichkeit zum Baden von der Reederei gekostet. Das war uns zu viel. So versuchte ich an mehreren Automaten im angrenzenden Einkaufszentrum mit verschiedenen Kreditkarten Karibik-Dollar, die lokale Währung zu erlangen. Trotz Hilfe von Einheimischen ging das einfach nicht. Den Bus hätten wir nur mit Karibik-Dollar bezahlen können. Der Fahrpreis wäre etwa 2 Euro gewesen. Außerdem wäre die Fahrt in so einem doch viel reizvoller als mit den anderen Touristen vom Schiff zusammen beim organisierten Ausflug.

    Dann halt keine Busfahrt. Beim nächsten Mal bin ich schlauer und habe zumindest US-Dollar dabei. Die werden im Land im Gegensatz zum Euro akzeptiert.


    St John s Antigua


    St John s Antigua


    St John s Antigua


    St John s Antigua

    Die Straßen sind relativ sauber. Der Dreck wird wohl gerne in den Abwasserkanal geworfen. Der mündet natürlich ins Meer.


    St John s Antigua


    Diese braunen Früchte oder Samen kenne ich auch nicht.


    St John s Antigua


    Ich weis leider auch nicht was für Flüssigkeiten in den Plastikflaschen waren. Vielleicht handelte es sich um Fruchtsäfte, die mit Eis vermischt wurden. Leider habe ich nicht nachgefragt.


    St John s Antigua


    Das Feuerwehrauto stammt aus US-amerikanischer Produktion. Die Besatzung war gerade beim Mittag Essen.


    St John s Antigua


    Der Herr rechts unten im Bild verkauft aus dem Kofferraum seines Autos heraus T-Shirts.


    Wir haben uns in der Stadt, egal wie belebt oder heruntergekommen die jeweiligen Ecken waren nie unwohl oder unsicher gefühlt. Sicherlich wurden wir manchmal besonders gemustert. Aber als erkennbarer Ausländer auf so einer Karibikinsel ist das doch verständlich.

    jürgen

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