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  2. claus-juergen

Beiträge von claus-juergen

  • Kroatien 2021 Teil 6: Knin Festung

    • claus-juergen
    • 23. Dezember 2021 um 10:45
    Zitat von Grizzly

    ...Auf dem Weg von Zagreb nach Split 2005 bin ich hin mit dem Bus und zurück mit dem Zug durch viele zerstörte und entvölkerte Dörfer zwischen Knin und Gracac gekommen - teilweise fast eine Mondlandschaft. Hat sich daran etwas geändert ?

    hallo Grizzly,

    ich war schon oft in der Gegend, die seinerzeit umkämpft war. Was die vertriebene oder geflüchtete Bevölkerung angeht, kannst du in diesem Wikipedia-Artikel Zahlen nachlesen.

    Republik Serbische Krajina – Wikipedia
    de.wikipedia.org

    "Demographische Kriegsfolgen und Rückkehr der Flüchtlinge

    Wenn man die Volkszählungen von 1991 und 2001 gegenüberstellt, so ergibt sich folgendes Bild:

    • 1991 (letzte jugoslawische Volkszählung) lag der Anteil der Bevölkerung serbischer Nationalität in der Republik Kroatien bei ca. 582.000 (12,2 %).
    • 2001 waren in Kroatien offiziell noch ca. 201.000 Einwohner serbischer Nationalität (4,5 %) registriert. Viele davon leben aber immer noch im Ausland und haben sich nur in Kroatien wohnhaft gemeldet, um bestehende Eigentumsansprüche zu wahren und die ihnen zustehenden Rentenzahlungen zu sichern, die bis ins Frühjahr 2004 nur innerhalb Kroatiens an die serbischen Rentner ausbezahlt wurden.

    Die Reintegration der serbischen Bevölkerung Kroatiens verläuft teilweise noch schleppend. Internationale Organisationen vermerken aber eine zunehmende Verbesserung der Lage. Noch im Jahr 2000 kam es vereinzelt zu Übergriffen auf Rückkehrer. Viele Rückkehrer kämpfen heute noch gegen die Enteignungen ihrer Ländereien, Häuser und Wohnungen. Durch internationale Förderprogramme und Projekte von Seiten der kroatischen Regierung wird der Aufbau oder die Renovierung von Häusern serbischer Rückkehrer finanziert. 2005 startete die kroatische Regierung eine Medienkampagne in den Nachbarstaaten Kroatiens, um für eine Rückkehr zu werben. Insgesamt ist die Situation der serbischen Heimkehrer jedoch schwierig, da teilweise noch immer Ressentiments vorherrschen.[28]


    In manchen Gebieten, wie zum Beispiel in der Gegend um Knin, wurden Kroaten aus Bosnien, der Vojvodina und dem Kosovo in den ehemaligen Häusern der serbischen Bevölkerung angesiedelt. Dies führt heute noch immer zu einer prekären Situation im Hinblick auf die Rückgabe enteigneten Eigentums und teilweise gesteigerten Ressentiments gegenüber den serbischen Rückkehrern.

    Bis Januar 2005 sind etwa 118.000 Serben nach Kroatien zurückgekehrt. Ein Teil der Serben aus Kroatien hat ihre Häuser und Grundstücke verkauft und wünscht keine Rückkehr. Ein weiterer Teil hat Häuser und Grundstücke mit Kroaten aus der Vojvodina getauscht. Auf diese Weise wurden bisher etwa jeweils 40.000 Personen umgesiedelt.


    Den etwa 50.000 direkt am bewaffneten Aufstand beteiligten Serben wurde von der kroatischen Regierung eine generelle Amnestie gewährt, sofern individuell keine direkten Kriegsverbrechen nachgewiesen werden können"

    Heute gibt es Gegenden und Ortschaften die sind weitgehend entvölkert und zerstört. Andere wiederum sind belebt, wenn auch in der Regel mit weniger Einwohnern als vor dem Krieg.

    Ich würde mal sagen, daß immer noch sehr viel Platz ist in der Gegend. Die Ruinen blieben stehen und sind teils stark überwuchert und in anderen trockenen Gegenden sieht man die aufgrund des fehlenden Bewuchses schon von weitem.

    Hier in Dabar am Perucko Jezero wurde sogar der Friedhof von der serbischen Soldateska zerstört.

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    grüsse

    jürgen

  • Costa Brava - Katalonien/Spanien - in der Garrotxa

    • claus-juergen
    • 22. Dezember 2021 um 11:32

    hallo Citronella,

    so gefällt mir das als Landmensch: Gegend, nichts als Gegend und dazu kleine Ortschaften die fast wie vor einhundert Jahren ausschauen. Da ist nichts neumodisch verbaut, was das Ortsbild trübt.

    Dieses Bild ist mir aufgefallen. Deutet das auf früheren Bergbau hin? Wenn ja, was wurde da einst abgebaut?

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=1#imageAnker_59212


    Außerdem ist es hier sehr grün. Anscheinend gibt es in der Gegend ausreichend Niederschläge. Ganz anders wie man Spanien eigentlich zu kennen glaubt.

    grüsse

    jürgen

  • das römische Militärlager Burnum im Krka Nationalpark in Kroatien

    • claus-juergen
    • 19. Dezember 2021 um 22:02

    Den Krka Nationalpark kennen sicherlich viele Besucher Kroatiens. Die allermeisten schauen sich wohl aus Zeitgründen nur die bekannten Wasserfälle bei Skradin an. Gut 30 km entfernt befinden sich ebenfalls in diesem Nationalpark Reste eines großen römischen Militärlagers namens Burnum. Wer ein Ticket für den Nationalpark kauft, darf auch die dortigen Ausgrabungen und das Eko kampus Puljane, ein Museum in welchem die Ausgrabungen ausgestellt sind besichtigen.

    Im Juni habe ich mich vor Ort einmal umgesehen. Da der Fluß Krka auf weite Strecken ziemlich tief in einem Tal liegt war diese Grenze gut gegen Eindringlinge zu verteidigen. So entstand im ersten Jahrhundert nach Christus hier ein Militärlager welches immer mehr ausgebaut wurde. Auch die Stadt Zadar gab es schon. Damals nannte man sie Jadera. Stationiert waren hier in Burnum die XI. Legion Claudiae Piae Fidelis und die IV. Legion Flaviae Felix.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_59019

    Hier zeigt man seine Eintrittskarte vor und dann geht man zu Fuß ein paar hundert Meter bis zu Mauern, die in den letzten Jahren von den Restauratoren ergänzt wurden.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_59013

    Dieser Brunnen neben dem Kassenhäuschen stammt wohl nicht aus römischer Zeit.

    Der freundliche Legionär gewährte uns Einlaß.

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    Diese geraden Mauern gehörten zum militärischen Übungsgelände.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_59012

    Das beeindruckendste teilrestaurierte Bauwerk ist das Amphittheater. Bis zu 10.000 Menschen konnten hier bei den Spielen und Kämpfen zusehen. Das ist deshalb beeindruckend, weil es nur für das militärische Personal geschaffen wurde. Der Standort war wohl einer der mächtigsten im damaligen römischen Reich.

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    Es gab glaublich vier Zugänge in der Art wie auf dem Foto ersichtlich.

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    Ich war mit meinem Motorradkumpel Roland hier und wir testeten die Akkustik in der Arena indem einer von uns in der Mitte sprach und diese Worte auf den Rängen tatsächlich zu vernehmen waren.

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    Die Tafel ist die Kopie eines Originals woraus hervorgeht, daß Burnum unter der Herrschaft von Kaiser Vespasian erbaut wurde.

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    Das gesamte Lager war wohl ziemlich groß. Zwei Kilometer weiter befinden sich die Reste der Kommandantur wie man aufgrund der Ausgrabungen, die im Jahr 1912 begannen, herausgefunden hat.

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    Auch hier erkennt man, wie eben das Gelände ist. Ein natürlicher Schutzwall ist die Krka im tiefen Tal.

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    So soll die Kommandantur damals ausgeschaut haben. Mit der weiteren Ausdehnung des römischen Reiches auf den Balkan wurde zuerst die XI. Legion und später die IV. Legion einschließlich der Kohorten (Hilftstruppen) abgezogen.

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    Weil eine komplette Infrastruktur wie auch in römischen Städten vorhanden war, entwickelte sich Burnum zu einem Wirtschafts- und Handelszentrum weiter. Veteranen erhielten in der Gegend Ländereien und so prosperierte die Stadt bis zum fünften Jahrhundert. Die Goten attackierten auch hier ständig das römische Reich. Dann wurde das gesamte Gebiet von den Awaren erobert und die Stadt wurde aufgegeben.

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    Das Eko kampus bei Puljane, einige Kilometer weiter auf der anderen Seite der Krka, ist noch im Aufbau. Dort sind die Funde aus Burnum zu sehen.

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    Die Nr. 2 zeigt das Amphitheater, 4 und 5 die Hauptsiedlungsgebiete der Legionen und Kohorten. Die mit der Nr. 1 bezeichnete blaue Linie war ein Aquadukt welcher über eine längere Strecke Wasser nach Burnum leitete.

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    Kaiser Vespasian gliederte während seiner Regierungszeit die Regionen ins Römische Reich ein, die heute mit dem ehemaligen Jugoslawien und Bulgarien in etwa deckungsgleich sind.

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    In Lebensgröße dargestellt ist hier sowohl ein militärischer Reiter als auch ein Legionär mit seinem Vorgesetzten.

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    Auch Reste eines römischen Helms hat man in Burnum gefunden.

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    Natürlich haben auch Grabsteine von hohen Militärs oder reichen Kaufleuten die Zeiten überdauert.

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    Die Ausgrabungen auf dem riesigen Gelände sind noch nicht abgeschlossen. Ständig kommen neue Fundstücke zum Vorschein.

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    Abschließend möchte ich noch erwähnen, daß das System der Eintrittskarten für den Krka Nationalpark nicht leicht zu durchschauen ist. Die Preisliste für 2022 habe ich hier mal angehängt.

    https://www-np--krka-hr.translate.goog/stranice/Pricelist-2022-individual/688/en.html?_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=sc

    Wer alle Sehenswürdigkeiten des Krka Nationalparks, für die Eintritt erhoben wird anschauen möchte, ist an einem Tag schon allein deshalb überfordert, weil die alle sehr weit auseinander liegen. Man kann das sogenannte kleine Ticket nur für das Krka Kloster, Burnum und das Eko kampus Puljane kaufen. Dann gibt es noch andere Tickets, die auch von der Jahreszeit abhängig sind. Die Insel Visovac, die ebenfalls im Nationalpark liegt kostet keinen Eintritt. Hier sind nur ein paar Kuna für das Fährboot fällig. Auch der Wasserfall Manojlovacki Slap ist ohne Ticket zu besichtigen. Der befindet sich nicht weit entfernt von Burnum.

    jürgen

  • Kroatien 2021 Teil 6: Knin Festung

    • claus-juergen
    • 19. Dezember 2021 um 11:19

    hallo Daniel,

    danke fürs Zeigen der Festung in Knin. Vor drei Jahren waren wir bei bestem Ausflugswetter dort und haben uns natürlich auch die Festung angeschaut. Bei unserem Besuch war das Museum geöffnet und so habe ich einige Bilder geknipst. Das Museum handelt von der kurzen Zeit der

    Republik Serbische Krajina – Wikipedia
    de.wikipedia.org


    und der Rückeroberung des Gebiets 1995 durch die kroatische Armee. Es wird wohl Zeit, daß ich die Bilder dazu verwende, einen eigenen Bildbericht über dieses Museum zu erstellen der dann deinen Bericht über die Festung ergänzt.

    Sei übrigens froh, daß du in diesem Lokal nicht gegessen hast. Wir haben es gewagt und es war nicht so der Renner. Sicherlich gibt es auch in Knin bessere Lokale.


    full


    grüsse


    jürgen

  • der Nationalpark Coto de Donana in Andalusien

    • claus-juergen
    • 16. Dezember 2021 um 21:51

    Im Bericht haben wir über den exzessiven Erdbeeranbau in dieser Gegend gesprochen. Damit einher geht das illegale Abpumpen des Grundwassers durch die Landwirte.

    Nun widmet sich auch die FAZ dieses Problems.

    Unsere Erdbeeren, ihre Dürre: Der Fluch des roten Goldes
    Der andalusische Doñana-Nationalpark trocknet aus. Gut tausend illegale Brunnen pumpen das knappe Wasser auf riesige Erdbeerplantagen. Ein Großteil der Exporte…
    www.faz.net

    So habe ich El Rocio noch vor drei Jahren erlebt. Da war noch jede Menge Wasser da.

    Thema

    El Rocio - ein etwas anderer Wallfahrtsort in Andalusien

    El Rocio liegt am nordwestlichen Rand des Naturschutzgebiets Coto de Donana in der Provinz Huelva. Das Besondere an diesem Wallfahrtsort ist die Tatsache, daß hier alle Straßen im Ort nicht geteert sind. El Rocio ist komplett auf Sand gebaut. Folglich sind auch die Straßen im Ort lediglich Sandpisten. Auf denen fährt man jedoch auch mit dem Auto oder Nutzfahrzeugen.



    Rätsel 1785



    Die Reihenhäuser links im Bild dürften im Eigentum wohlhabender Familien stehen. Solche aus ganz Spanien leisten sich…
    claus-juergen
    2. Dezember 2018 um 22:15

    Grüße

    Jürgen

  • Margarita, Mais & Meeresfrüchte - Eine Reise in das Reich der Maya

    • claus-juergen
    • 15. Dezember 2021 um 11:28

    hallo Heiko,

    Danke erst mal für die neuesten Teile deinens Reiseberichts. Wie schon beim Bericht über Marokko gefällt mir, daß du nicht so wie viele eine rosarote Brille auf der Nase hast. Auch für mich gibt es keine Destination, wo alles nur toll ist weil die Sonne scheint und das Meer warm.

    Auch deine Ausführungen zu den landestypischen Eigenschaften wie Korruption oder den großen oder kleinen Nepp mag ich deshalb, weil solche Dinge in den meisten Reiseführern verschwiegen werden.

    Das mit dem Regen wundert mich nun schon. Ist es nicht auch in Mexiko so, daß es eine Regenzeit und eine Trockenzeit gibt? Als wir vor ein paar Jahren Mitte März bis Anfang April in der Karibik auf verschiedenen Inseln waren, hatten wir nirgends Regen. Das war wohl die Trockenzeit. In Thailand ist die z. B. von Anfang November bis in den April. Bei mehreren Aufenthalten dort habe ich bisher nie Regen erlebt. Monsunzeit ist von April bis in den Oktober.

    Noch eine Frage zu den Stränden in Mexiko. Wie stark ist generell dort der Wellengang? Muß man Angst vor gefährlichen Quallen, dem Feuerfisch oder anderem giftigen Getier beim Baden und Schwimmen haben? Wie hast du es mit deinen Wertsachen bzw. persönlichen Dingen gemacht, als du im Wasser warst? Die Sonnenschirme die man in Italien überall an den Stränden mieten kann, haben ein kleines Schließfach aus Metall. Am Schlüssel hängt ein Schwimmer und so kann man den Geldbeutel dort deponieren und den Schlüssel mit ins Wasser nehmen. Das ist recht praktisch wie ich meine.

    Ich freue mich jedenfalls auf die Fortsetzungen deines Berichts.

    grüsse

    jürgen

  • ein Rundgang durch Sinj in Dalmatien

    • claus-juergen
    • 13. Dezember 2021 um 22:21

    Sinj, eine relativ unbekannte ab durchaus sehenswerte Stadt im Hinterland von Split habe ich vor zwei Jahren besucht. Bekannt ist der Ort durch die wundertätige Madonna die ich euch in diesem Bericht bereits vorgestellt habe.

    Thema

    die Kirche der wundertätigen Mutter Gottes in Sinj in Kroatien

    Sinj - wo liegt denn das werden sich viele fragen? Mancher verwechselt diese Stadt mit 25.000 Einwohnern im Hinterland von Split vielleicht mit Senj am Fuß des Velebit und an der Jadranska Magistrale gelegen.

    Sinj war mir vor einiger Zeit immerhin einen Besuch wert. In diesem Bericht möchte ich euch die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt vorstellen. Das ist die Kirche der wundertätigen Mutter Gottes von Sinj.

    Die Kirche befindet sich mitten in der Stadt.

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    Als Ganzes kann ich euch das Bauwerk gar…
    claus-juergen
    7. Dezember 2021 um 22:50

    Bei meinem Streifzug durch Sinj habe ich zwar vieles, aber bei weitem nicht alles gesehen. Das was ich hingegen bei meinem Rundgang ohne festes Programm entdeckt habe gefällt mir durchaus. Am Ende des Berichts verlinke ich eine Website, wo viele Sehenswürdigkeiten in dieser Stadt viel besser erklärt sind als ich es könnte. So beschränke ich mich hauptsächlich auf das Zeigen der Bilder.

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    Im Hintergrund dieses Bildes sieht man das Portal der Kirche der wundertätigen Mutter Gottes von Sinj.

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    Die Straße mit Geschäften und Cafes vor der Kirche

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    Die Villa Vjera beherbergt heute das Finanzamt.

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    Auf dem Hügel über der Stadt steht eine Kapelle zu welcher ein sehenswerter Kreuzweg führt. Ich war leider nicht dort oben.

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    Nicht nur das imposante Kirchentor besteht aus Bronze. In der Stadt findet man viele Figuren und Plastiken aus diesem Material wie zum Beispiel eine türkische Pistole im Großformat.

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    Das ist Don Ivan Filipović Grčić, Prister, Dichter und Ritter.

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    Hat der Künstler bezüglich des Barttracht nicht etwas übertrieben oder trugen die Herren damals alle solche Bärte?

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    Blick über die Stadt

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    An diesem Aussichtspunkt sind ein paar steinerne Zeugen der Geschichte ausgestellt.

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    Dann steht dort auch noch dieser Uhrturm

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    Schauen wir uns doch noch etwas in der Stadt um. Brunnen gibt es an jeder Ecke.

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    Die Fontäne Petrovac

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    Sinj ist seit hunderten von Jahren eine Stadt des Handels. Dazu gibt es hier eine Brücke über den Fluß. Und so kam es wohl, daß die Stadt ziemlich wohlhabend wurde. Das erkennt man heute noch an den Bauten.

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    Überall stehen Tafeln, die auch in englischer Sprache Bauwerke und wichtige Personen der Stadt vorstellen.

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    Natürlich wird auch die Kirche der wundertätigen Madonna vorgestellt.

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    Hier die wirklich gut aufgemachte Website in deutscher Sprache.

    Weitere Sehenswürdigkeiten Sinjs
    Gaius Laberius Das Grabmal des siebenjährigen römischen Jungen Gaius Laberius, der in seiner Hand eine Kugel hält, die mit einem sechskantigen Netz überzogen…
    www.visitsinj.hr

    Wenn in Split oder Trogir zu viel Trubel herrscht und wem es beim Baden in Kastela oder auf der Insel Ciovo mal langweilig wird, der kann sich auf den Weg ins etwa 30 Kilometer entfernte Sinj machen. Ich meine, daß sich das durchaus lohnt.

    grüsse

    jürgen


  • D 1862 MÜNCHEN > Bayerisches Wirtschaftsministerium > Ludwig-Erhard-Festsaal

    • claus-juergen
    • 13. Dezember 2021 um 14:03
    Zitat von Michael

    wahrscheinlich gibt es noch eine Tafel für die Fraunhofer...

    Genauso ist es Michael! Glückwunsch zur Lösung!

    Die Fraunhofer Gesellschaft ist mittlerweile die größte Forschungsgesellschaft in Europa. Sie wurde 1949 in diesem Festsaal gegründet.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_58762


    1949-1954: Gründung, Orientierung, Behauptung – die ersten Jahre der Fraunhofer-Gesellschaft
    Gründung, orientierung, Behauptung. Fraunhofer-Gesellschaft 1949 und 1950.
    www.fraunhofer.de
    Fraunhofer-Gesellschaft – Wikipedia
    de.wikipedia.org

    Nun noch ein paar Bilder aus dem historischen Saal.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_58761

    Detail am Kronleuchter

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_58760

    Das Treppenhaus vor dem Saal

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_58759

    Der Herr hier hängt gerahmt auch im Saal. Nun bin ich mir nicht sicher, ob es sich um den Prinzregenten Luitpold oder seinen Nachfolger Ludwig III. handelt.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_58758

    Auch die Uhr stammt sicherlich noch aus den dreißiger Jahren. Mir gefallen die Architektur und die passenden Einrichtungsgegenstände gut.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_58757

    Hier die Fassade des Ministeriums

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_58764

    Geht man durch das Haupttor in den Innenhof findet man einen zweiten Gebäudeflügel im selben Ausmaß. Scheinbar gab es viel zu kommandieren bei der Luftwaffe.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_58763

    Vielen Dank fürs Mitmachen sagt

    jürgen

  • D 1862 MÜNCHEN > Bayerisches Wirtschaftsministerium > Ludwig-Erhard-Festsaal

    • claus-juergen
    • 13. Dezember 2021 um 13:24

    Gratulation Johannes! Mit der Ministerpräsidentenkonferenz im Juni 1947 liegst du goldrichtig.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_58756

    Und auch deine Vermutung mit der Wiedervereinigung ist richtig. Nur dürfte diese zweite Konferenz der Ministerpräsidenten harmonischer hier im Saal verlaufen sein. Diese beiden Bronzetafeln sind im Konferenzsaal angebracht. Und dann hängt da noch eine Tafel an der Wand.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_58755

    Hier der geschichtliche Hintergrund zum Nachlesen:

    Münchener Ministerpräsidentenkonferenz – Wikipedia
    de.wikipedia.org
    Münchener Ministerpräsidentenkonferenzen – Historisches Lexikon Bayerns
    www.historisches-lexikon-bayerns.de

    Nun wurde zwar das Rätsel zum größten Teil gelöst. Allerdings gibt es eine weitere Veranstaltung die im Jahr 1949 in diesem Saal stattfand. Es handelt sich um die Gründungsversammlung...... ;)

    Das will ich nun von euch wissen.

    grüsse

    jürgen

  • D 1862 MÜNCHEN > Bayerisches Wirtschaftsministerium > Ludwig-Erhard-Festsaal

    • claus-juergen
    • 13. Dezember 2021 um 10:36
    Zitat von Michael
    Zitat von claus-juergen

    Leider liegt ihr zwei nicht richtig.

    Du meinst, dass der Homburger Plan woanders vorgestellt wurde?
    Oder dass er zu wenig bedeutsam ist aus welcher Sicht auch immer?…

    Der Homburger Plan spielt hier keine Rolle. Darin gehts um die neue Währung.

    Hier im Saal fand ein Treffen anderer Personen statt. Dieses Treffen hatte einen anderen Zweck.

    Grüße

    Jürgen

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