Beiträge von claus-juergen
-
-
Bei einer Wanderung in Istrien habe ich im Frühsommer diesen alten Landrover entdeckt. Das Auto hat Bleche aus Aluminium und folglich rostet die Karosse kaum. Dazu sind die Bleche genietet.
Auch heute noch kommt es vor, daß solche Fahrzeuge nur abseits öffentlicher Straßen in Kroatien bewegt werden. Folglich braucht man auch keine Kennzeichen und spart sich somit die Versicherung, den TÜV und die Steuer.

Eigentlich schaut die Kiste gar nicht mal so schlecht aus.
Das Auto dient wohl einem Bauern zum Transport von Heu für sein Vieh.
grüsse
jürgen
-
Es war wirklich ziemlich warm an diesem Tag. Folgedessen genießt man ein kaltes Bier im Schatten. Echte Halbe, also einen halben Liter gibt es eh nirgendwo in Frankreich. Aber besser ein kleines Bier als gar keines lautete unsere Devise.
Vielleicht könnt ihr mir sagen wo mir das Bier trotzdem geschmeckt hat?
grüsse
jürgen
-
Sibenik ist bekannt für die Kathedrale des Heiligen Jakob (Sveti Jakov). Für jeden Besucher ist es ein Muß diese Kirche zu besichtigen. Dabei gibt es noch ein paar weitere Kirchen in dieser Stadt in Norddalmatien. Darunter befindet sich sogar eine orthodoxe Kirche mit dem Namen Crkva uspenie Bogomatere was sinngemäß mit "Himmelfahrt der heiligen Jungfrau" übersetzt werden kann. Diese Kirche ist nur wenige Gehminuten von der Kathedrale entfernt und doch waren wir im vergangenen Juni die einzigen Besucher.
Wer glaubt schon, daß das rechts eine Kirche ist wenn man die Fußgängerzone entlangschlendert.
Von dieser Seite aus hingegen ist sie eindeutig als Gotteshaus zu identifizieren. An der Fassade erkennen wir zwei halbrunde Balkone. Auf diesen standen früher die Glöckner um die Glocken zu läuten. Dieser integrierte Glockenturm soll von einem Ivan Skok Anfang des 18. Jahrhunderts gestaltet worden sein und zählt zu den schönsten in Dalmatien.
Die Kirche selbst steht auf Fundamenten einer früheren Kirche des Templerordens und wurde im Jahr 1390 neu aufgebaut. Damals war sie noch keine othodoxe Kirche. Die wurde sie erst als Napoleon Bonaparte sie im Jahr 1808, andere Quellen sprechen von 1810 der orthodoxen Kirche übergab. Bis zu diesem Zeitpunkt gehörte sie zum Kloster der Benediktinerinnen.
Schauen wir uns im Inneren mal um.
Übrigens sind weniger als fünf Prozent der Einwohner Sibeniks orthodoxe Christen.
Kirchenbänke wie in katholischen oder evangelischen Kirchen gibt es in den orthodoxen Gotteshäusern nicht. Die Messe findet im Stehen statt. Mehrstündige Gottesdienste sind üblich.
Für wen allerdings diese Sitzgelegenheiten auf der Seite des Kirchenschiffs sind weis ich nicht. Vielleicht stammen die noch aus der Zeit der Benediktinerinnen.
Im Mittelpunkt steht natürlich die Ikone der Jungfrau Maria.
Im Gegensatz zur Kathedrale ist hier übrigens kein Eintrittsgeld zu entrichten.
jürgen
-
Ob es sich dabei um den Nepomuk handelt, der dort nicht mehr steht , wo er stehen sollte, ist mir nicht klar.
Dieser Chronikeintrag bezieht sich auf die Lechbrücke zwischen Lechbruck und dem Premer Ortsteil Gründl!...Ein Infoschild ohne eine Figur in der Nähe halte ich für unwahrscheinlich. Wenn unser Jürgen in einigen Monaten mal wieder in die Nähe kommt, dann wird er bestimmt nachgucken, ob inzwischen ein Nepomuk da ist.

Liebe Grüße von waldi

hallo Waldi,
der Jürgen kommt da sicherlich wieder mal hin um das nachzuprüfen.

Noch ein Nachtrag:
In Lechbruck gibt es ein Flößermuseum. Da drin steht wohl der Original-Nepomuk, der früher auf der Brücke stand. Irgendwann einmal werde ich hoffentlich auch dieses Museum besichtigen können und dann gibts natürlich Bilder des Original-Nepomuks.
grüsse
jürgen
-
Alles anzeigen
Auf der Tafel wird auf Nepomuk als Brückenheiliger und Heiliger der Flößer hingewiesen.
Ich habe hier in der Chronik etwas gefunden :
https://www.prem-am-lech.de/gemeinde/geschichte2020.php
Bei 1945 findet sich dieser Eintrag :
Durch die sinnlose Sprengung der Lechbrücke am Samstag, 28. April, um 5.45 Uhr, wurde das Flößerdenkmal zerstört, die Trümmer eingesandet und nicht mehr gefunden, während die Statue des hl. Johann Nepomuk angeschwemmt und später als Denkmal religiösen Sinnes wieder Verwendung fand.
Ob es sich dabei um den Nepomuk handelt, der dort nicht mehr steht , wo er stehen sollte, ist mir nicht klar...
hallo Johannes,
Prem liegt ein paar hundert Meter flußaufwärts von Lechbruck. Lechbruck liegt im Ostallgäu und westlich des Lechs. Auf der östlichen und damit oberbayerischen Seite liegt der Premer Ortsteil Gründl. Das ist eigentlich nur ein Weiler mit ein paar Häusern. Zwischen Gründl und Lechbruck befand sich schon immer ein Lechübergang. Eine Infotafel an der Brücke weist darauf hin.
Auf der Allgäuer Seite stehen zwei Figuren. Einmal ein lebensgroßer Flößer und ihm gegenüber der hier bereits beschriebene Nepomuk.
Wahrscheinlich haben den Prem und Lechbruck gemeinsam finanziert.
Der vorgestern hier vorgestellte Nepomuk auf der Tafel steht am Ortsrand von Prem an einem Steg über den Bach der wohl früher einmal das Sägewerk mit Energie versorgt hat.
grüsse
jürgen
-
hallo Elke,
müssen wir einen aus dem Bundesland mit dem Doppelnamen suchen?
grüsse
jürgen
-
Ist der gesuchte Ort dabei?
Ja!

hallo Elke,
dr Allgaiar seed "Wellar isches nocha?"

grüsse
jürgen
-
Landkreis Weilheim-Schongau - Prem - Brücke über den Röthenbach:
1.1.2022, tagsüber mehr als 10 Grad Celsius. Dazu strahlender Sonnenschein. Also nichts wie raus in die Natur. Nachdem gestern Enkel Alex uns bei einer kleinen Wanderung am Lech begleitet hat, war heute sein Bruder Tom unser Begleiter. Es ging rund um den Premer Lechstausee von Lechbruck im Ostallgäu aus. Hier ist der Lech meist noch die alte Grenze zwischen Oberbayern und dem Allgäu.
Auf der oberbayerischen Seite liegt die Ortschaft Prem. Durch die fließt der Röthenbach am Sägewerk vorbei in das Altwasser des Lechs. An der Brücke über den Bach befindet sich eine unscheinbare ungewöhnliche Darstellung von Nepomuk.
der aufgestaute Lech
der Steg über den Bach
die Stelle vom "Brettlesweg" aus gesehen
Auf der Tafel wird auf Nepomuk als Brückenheiliger und Heiliger der Flößer hingewiesen.
Was ist das da direkt daneben? Gab es hier einmal einen weiteren Nepomuk?
Etwas anderes möchte ich euch auch noch wenige Meter weiter zeigen.
Hier ist der Lech wieder mal gestaut. Vor knapp einhundert Jahren wurde das meiste Wasser links in den Kanal geleitet. Auch heute noch erzeugt hier ein Kraftwerk Strom. Rechts erkennt man das eigentliche Flußbett.
Dort im Flußbett liegt dieser Felsen mit einem Kreuz ganz oben. Nein, das ist kein Gipfelkreuz.
Der Querbalken des Kreuzes markiert ein Hochwasser aus dem Jahr 1999.
Die Tour um den See hat einschließlich ein paar Pausen, schließlich entdeckt Tom ständig Neues, zweieinhalb Stunden gedauert. Das an einem frühlingshaft warmen 1. Januar.
grüsse
jürgen
-
hallo Elke,
in Berlin Spandau gibt es so etwas wie auch in Werder an der Havel und auch in Fürstenberg an der Havel oder in der Ortschaft Tribsees in MV, ebenso in Parchim, dann in Torgau an der Elbe, in Brandenburg an der Havel, in Rathenow und und und... Ist der gesuchte Ort dabei?
grüsse
jürgen