Hallo Citronella,
Eine sehr schöne Gegend habt ihr da besucht. Danke fürs Mitnehmen sagt
Jürgen
Hallo Citronella,
Eine sehr schöne Gegend habt ihr da besucht. Danke fürs Mitnehmen sagt
Jürgen
Wir sitzen mal wieder auf der Terrasse und genießen die warme Nacht mit dem Blick auf den Pool. Auch heute waren wir mit dem Roller unterwegs. Aber zuvor möchte ich euch Bilder einer Insel im Norden von Khao Lak zeigen die kaum bekannt ist. Wer kennt schon Koh Kho Khao? 17 Kilometer lang, überwiegend flach und von 200 Menschen bewohnt, die sich so irgendwie durchs Leben schlagen. Dazu im Westen Sandstrände wie aus dem Bilderbuch. Aber seht selbst.
Mit diesem Longtail Boot fahren wir in fünfzehn Minuten rüber zur Insel. Den Roller fährt der Steuermann selbst auf das Boot und dann gehts in 15 Minuten rüber auf die Insel.
Natürlich sind wir die gesamte Insel entlang gefahren. Die geteerte Straße verläuft nicht an der Küste entlang und so haben wir uns immer wieder durch kleine Abzweigungen Strandabschnitte angeschaut die meiner Meinung nach durchaus ansprechend sind. Niemand da und praktisch keine Hotels oder sonstige Infrastruktur.
Das war anscheinend der Tsunami.
Irgendwo haben wir dann doch noch eine Hotelanlage gefunden die wohl geöffnet ist. Damit konnten wir natürlich die Liegen am Strand nutzen.
Diese Wurzelstöcke sind fest im Sand verankert. Vermutlich fehlt da wohl eine Menge Sand weil die so zu sehen sind.
Gegenverkehr - schnell ein Bild geknipst!
Diese Villen direkt am Strand kann man mieten.
Der Berg im Hintergrund ist das Festland.
Das ist eine Kleinkläranlage. So ein Ding ist an jede Villa angeschlossen. Die Abwässer fließen also nicht direkt ins Meer.
Mir ist aufgefallen, dass es auf der Insel ein paar Grasflächen gibt wo das Gras extrem kurz ist. Dafür sorgen Wasserbüffel die frei herumlaufen.
Da gehts lang wenn beim nächsten Tsunami die Sirene ertönt. Die Bewohner sollen dann auf einem betonierten Turm Sicherheit finden.
Hier werden die Früchte der Ölpalmen geerntet und mit Pickups auf das Festland gebracht. Dort werden sie erhitzt und das Palmöl tritt aus. Zumindest in Khao Lak wird wohl kein Urwald gerodet um Ölplantagen anzulegen. Die Palmölwälder sind überschaubar und wohl in Familienbesitz.
Palmöl ist für die Thai in etwa das was bei uns Rapsöl oder Sonnenblumenöl ist. Man braucht es täglich zum Kochen.
Mit der Autofähre fuhren wir wieder zurück aufs Festland. Die Autos mussten rückwärts einparken.
Noch etwas Wichtiges möchte ich erwähnen. An Thailands Stränden besteht seit Jahren Rauchverbot. Ihr werdet es kaum glauben, aber alle halten sich daran. Da liegen weder Kippen noch Zigarettenschachteln am Strand. In Lokalen und Strandbuden, die sind ja alle nur durch ein Dach geschützt, darf geraucht werden.
100.000 Bath entspricht etwa 3000 Euro. Wäre das nichts für manche Mittelmeerländer und selbst für uns in Deutschland? ![]()
Grüße
Jürgen
Weißt du wie hoch das Durchschnittseinkommen in Thailand ist?…
Hallo Michael,
Vor Jahren habe ich mal eine Zahl gehört und da war von etwa 300€ pro Monat die Rede.
Das sagt jedoch wenig aus. In Thailand wie auch in anderen Schwellenländern gibt es wesentlich größere Einkommensunterschiede als bei uns. Sicherlich gibt es Millionen Thai die verdienen in etwa so viel wie du und ich. Dann gibt es wie auch bei uns sehr reiche Menschen und auf der anderen Seite Thai, die extrem wenig verdienen.
Die Küste mit Industrie und Tourismus ist auch kein Maßstab. Wenn ich mit dem Roller übers Land fahre und an vielen für uns primitiven Häusern einen Pickup Pkw stehen sehe, dann wohnt dort jemand, der zumindest die Leasingraten für das Auto bezahlen kann, welches auch in Thailand mindestens 18.000€ kostet. Ich sehe aber auch ähnliche Unterkünfte wo ein paar Motorroller oder ein motorisiertes Dreirad davor stehen. Letzteres ist Transportgefährt oder Betriebsmittel für ein Kleingewerbe.
Fakt ist, dass sich die thailändische Gesellschaft von unserer unterscheidet. Wer Geld hat zeigt das anderen mit Statussymbolen aller Art. Neid ist wohl weniger verbreitet als bei uns. Eher der Wunsch dem Erfolgreichen nachzueifern.
Ein großes Problem ist der Alkoholismus. Viele Thai saufen am Wochenende und fahren dann auch mit dem Pkw. Dazu gibt es bestimmte Feiertage wo der Familienrausch der Erwachsenen fast normal ist. Heute sind wir wieder in eine Polizeikontrolle auf der Hauptstraße geraten. Von uns Farang wollten die Uniformierten nichts. Die thailändischen Fahrer wurden kontrolliert. Gestern Abend passierten wir einen Unfall wo zwei einheimische Pkw zusammengestoßen waren. Die Polizei war bereits vor Ort und hat die Unfallstelle vorbildlich abgesichert.
Grüsse
Jürgen
Alles wurde frisch vor unseren Augen zubereitet. So liebe ich mein Thailand!
Aber sag jetzt nicht das Bier schmeckt gleich gut wie zu hause
…
Hallo Bruce,
Ich bin Allgäuer und damit schmeckt mir am besten Freibier. ![]()
Was Bier angeht bin ich nicht heikel. Kalt muss es sein und möglichst eine echte Halbe, also ein halber Liter. Alles drunter ist nur für den hohlen Zahn.
Grundsätzlich schmeckt es mir in allen Ländern wobei ich für Frankreich eine Ausnahme mache. Die dortigen Sorten sind einfach nach meinem Geschmack nicht so optimal. Seit mehr als 20 Jahren ist folglich ein Kasten bayerisches Bier das beliebteste Mitbringsel für meine Franzosen.
…Lässt du deine Frau in Minikleidchen und Flippflopps auf den Mororroller? Ich bin da ein bisschen skeptisch, nachdem ich vor vielen Jahren gemeinsam mit einem Zinksarg in einem kleinen Flugzeug von Khao Lak nach Phuket gereist bin…
Hallo Evelin,
so wie du ist natürlich auch meine Gattin skeptisch bezüglich der Bekleidung beim Roller fahren. Wir beide kennen natürlich Ausländer, die Unfälle hier mit dem Zweirad hatten.
Andererseits gibt es bei mir Parameter, die für andere nicht gelten. Ich bin seit vielen Jahren Motorradfahrer zuhause in Europa. Ich kenne die vor der Haustüre liegenden Alpenpässe, Italien und Kroatien und dazu sehr schlechte Straßen und glaube folglich, Situationen besser einschätzen zu können als andere. Bisher ist es glimpflich abgegangen und ich kann nur meinen Erfahrungsschatz einbringen und darauf hoffen, dass alles gut geht.
Es werden wohl bis übermorgen wieder gute 300 Kilometer zusammenkommen und bis dato gab es keine Gefahrensituation. Die Alternative ist ein Mietauto. Für mich hat das mehr Nachteile als Vorteile.
Wir werden somit künftig in Thailand immer wieder mal mit dem Roller unterwegs sein. Dies vor allem da wo sehr wenig Verkehr herrscht und das immer vorhandene Risiko geringer ist als woanders.
Grundsätzlich würde ich sagen, dass in Thailand auf Zweiradfahrer wesentlich mehr Rücksicht genommen wird als in Europa. Die allermeisten Unfälle von Touristen sind selbst verschuldet. Wer zuhause nie auf so einem Gefährt sitzt und hier noch dazu unter Alkoholeinfluss mit Linksverkehr die Strassenverhältnisse nicht kennt und sich überschätzt hat nun mal schlechte Karten.
Uns ist klar, dass wir bei einem Sturz auch schlechte Karten haben. Aber die Mobilität mit Roller und die Vorteile überwiegen.
Wenn alles klappt fahr ich mit meiner BMW GS im Sommer wieder von zuhause aus über viele Pässe nach Kroatien. Diese Tour ist meiner Meinung nach gefährlicher als das Roller fahren in Thailand.
Grüße
Jürgen
Abseits der mittlerweile sehr gut ausgebauten Hauptstraße gibt es noch traditionell gebaute Häuser in welchen einheimische Familien leben.
Die Reusen bauen die Fischer selbst aus Netzen und Holzstangen.
Hunde hält wohl jede Familie. Wild sind die eigentlich nicht. Es empfiehlt sich trotzdem nicht die Hunde zu streicheln. Viele Urlauber haben deren Charakter schon falsch eingeschätzt und wurden gebissen.
Kokosnüsse kann man überall kaufen. Vor den Augen des Kunden werden diese geschickt mit scharfen Messern geöffnet und dann trinkt man deren Saft. Für 25 Baht, also etwa 70 Eurocent gibt es eine Nuss.
Die Landschaft ist hier ziemlich flach und diese Seen dienen wohl dazu, während der Regenzeit die enormen Niederschläge aufzufangen.
Dann ging es auf die Insel. Der Weg ist einfach zu finden. Vor dem Kindergarten Rosenheim gehts links weg.
Man kann entweder mit der etwa alle Stunde verkehrenden Fähre oder mit einem Longtailboat übersetzen.
Bilder der Insel folgen…
Grüße
Jürgen
Heute waren wir wie geplant mit dem Roller unterwegs. Allerdings habe ich etwas übersehen. Nach dem Frühstück klingelte das Telefon im Zimmer und jemand vom Hotel informierte mich, dass wir gestern im Krankenhaus in Takua Pa den Termin zum zweiten PCR Test versäumt hätten. Die Seuchenschutzbehörde hat wohl nachgefragt wo wir bleiben. Tatsächlich habe ich mich im Tag getäuscht.
Auch nicht so schlimm. Wie bereits von Mimmy gesagt, können wir den Test auch im medizinischen Zentrum Andaman Hub etwa zehn Kilometer vom Hotel entfernt durchführen lassen. Das liegt eh auf dem Weg zum heutigen Ziel. Also nix wie hin.
Vorher ein bisschen Papierkram und gleich zwei mal prüfen ob Namen, Vornamen und Passnummern stimmen.
Vor uns waren vier weitere dran und nach einer knappen halben Stunde hatten wir es schon hinter uns. Jetzt am Abend ein kurzer Blick auf die Morchana App. Da steht immer noch „low Risk“ und so werden wir wohl gesund sein.
Dann weiter im Pflichtprogramm. Zwei Kilometer entfernt befindet sich eine von zwei Tsunami Gedenkstätten. Die andere weiter im Norden haben wir vor gut zwei Jahren schon mal besucht. Heute ging es also zum Polizeiboot.
Das Polizeiboot wurde von der Welle zwei Kilometer weit ins Land getragen.
Die Betonkonstruktion symbolisiert die Höhe der Welle. Auch hier hatte die immer noch eine Höhe von zehn Metern.
Unser nächstes Ziel war eine kaum bekannte Insel namens Koh Kho Khao.
Näheres zur Überfahrt und zur Insel morgen oder übermorgen oder noch später. Wir machen hier ja schließlich keinen Badeurlaub. Der Roller ist bezahlt und will täglich bewegt werden. Ausruhen können wir auch in ein paar Tagen noch. ![]()
Grüße
Jürgen
Erstaunlich, dass Minny sich an uns erinnert und heute am späten Nachmittag den Mietvertrag bereits ausgefüllt hat. Ein Foto vom Reisepass und schon waren wir im Besitz des 125er Honda Rollers. Hat die Dame doch glatt meine persönlichen Daten vom Dezember 2019 behalten.
Die Probefahrt ging ins sechs Kilometer entfernte Zentrum von Khao Lak.
Ein typischer Strassenimbiss wie es sie hier bei den Hotels nicht gibt. WLAN ist natürlich auch vorhanden.
Wir waren nicht die einzigen Gäste. Ein weiterer Tisch war mit Farang besetzt.
Beide haben wir irgendwas mit Nudeln, Gemüse und Hühnerfleisch für jeweils 50 Baht, also etwa 1,30€ gegessen. Die Gerichte waren hervorragend und überhaupt nicht scharf. Das große Chang Bier für jeweils 65 Bath, also knapp zwei Euro war teurer.
Alles wurde frisch vor unseren Augen zubereitet. So liebe ich mein Thailand!
Drei Viertel aller Geschäfte sind zu. Und doch haben wir für die Enkel Textilien in sehr guter Qualität erstanden. Dazu gab uns die nepalesische Familie des Händlers den WLAN Code. Ein kurzes Telefonat mit der Tochter und ein paar Bilder übersandt und der Deal war perfekt. Nein, billiger als zuhause sind die Klamotten hier nicht. Aber die Qualität ist viel besser.
Schließlich hat sich Mimmy noch bei mir gemeldet und mir mitgeteilt, dass die deutsche Rechnung des vorausbezahlen PCR Tests sowie eine Ausweiskopie morgen im Medizinzentrum für den PCR Test ausreichend sein müsste.
Nun muss ich mir wohl nur noch Gedanken darüber machen, wo wir Ende nächster Woche vor dem Boarding einen Antigentest machen.
Grüße
Jürgen
Es gibt Neues von unserem „Badeurlaub“. ![]()
Nach dem Frühstück waren wir bei Mimmy, die etwas abseits der Hotels zwei Wohnungen und auch Roller vermietet. Vor über zwei Jahren hatten wir bei ihr bereits einen Honda Roller gemietet weil deren Zweiräder einfach in besserem Zustand als die der Vermieter bei den Hotels sind.
Mimmy hat sich an uns erinnert und heute Abend holen wir für die nächsten drei Tage ein gepflegtes Zweirad ab. Damit soll es ins Hinterland zu Buddha, einer Brücke und noch einer speziellen Brücke, auf einen Markt und vielleicht noch einen Markt und auf eine Insel und zuletzt zum thailändischen Militär gehen. Nein, ich will nicht der Armee beitreten, aber auf dem Gelände der Militärs gibt es etwas nichtmilitärisches was wir uns anschauen wollen.
Als wir Mimmy vom morgigen Termin für den obligatorischen PCR Test in Takua Pa erzählten meinte sie, das kann man auch einfacher als im dortigen Krankenhaus haben. Sofort hat sie telefoniert und uns erklärt, dass wir doch morgen Vormittag zur medizinischen Station in Khao Lak fahren sollen um uns dort dem Test zu unterziehen. Das probieren wir und dann werden wir schon sehen ob das so klappt.
Nun zeige ich euch ein paar Bilder des fast leeren Emerald Hotels. Das ist ein benachbartes Familienhotel an welches unseres angeschlossen ist. Für Kids und gestresste Eltern sicherlich ein kleines Paradies. ![]()
Wer will, kann auch so ein Häuschen mit Pool, oder sagen wir Planschbecken mieten. Meins ist das nicht…
Diese stehenden Gewässer in den Hotelanlagen werden ständig mit Luft angereichert. Ansonsten wäre das Wasser wohl eine stinkende Brühe und vielleicht auch eine Mückenaufzuchtstation. Wie üblich merken wir hier von den Steckmücken so gut wie gar nichts. Vermutlich bläst die der Wind weg.
Ein Gehege mit lebenden Kaninchen. Allerdings nur zum Anschauen und nicht zum Streicheln.
200 Meter weiter gibt es drei Strandbuden wo man etwas trinken oder essen kann. Auch Massagen werden dort angeboten. Teils sind diese privaten Einrichtungen noch geschlossen.
Heute Abend wollen wir den Sonnenuntergang mal in einer etwas anderen Form genießen. Es gibt da nicht weit entfernt ein Strandlokal wo anscheinend nur Eimheimische essen. Ich hoffe, unsere Gerichte sind nicht zu scharf.
Grüße
Jürgen
Noch etwas habe ich vergessen. Vergiss nicht Elma zu besuchen. Die betreibt dort einen Laden für Luxusklamotten und verdient sich so ganz schön was zur Pension dazu.
schoener-reisen.at/thread/8239/Sicherlich gibts auch Prozente dort wenn du was einkaufst. ![]()
Grüße
Jürgen
Hallo Evelin
Danke für die Rückmeldung.
Kann es sein, dass ich diese Halbinsel irgendwie kenne? ![]()
Was den Regen angeht weist du doch, dass Madeira da speziell ist. Regnet es im Norden wo es oft regnet, fährst du schnell durchs einen Tunnel in den Süden und da scheint dann die Sonne.
Vergiss nicht, den schwarzen Degenfisch zu probieren. ![]()
Grüße
Jürgen