1. Forum
    1. Unerledigte Themen
    2. Privatforum
    3. Themen der letzten 10 Tage
  2. Medienverwaltung
    1. Bildergalerie-Alt
    2. Alben
    3. Nutzungsbedingungen
    4. Videokanäle
  3. Nepomuks
  4. Gamezone
    1. Highscore
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Forum
  • Bilder
  • Videos
  • Seiten
  • Spiele
  • Erweiterte Suche
  1. Schoener Reisen » Forum » Sehen, erleben und berichten
  2. waldi

Beiträge von waldi

  • Tschechien 2022 Teil 9: Cheb (Eger) - Stadt und Burg

    • waldi
    • 28. April 2023 um 17:55
    Zitat von Daniel_567

    Ob das wohl moderne Kunst ist?

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=1#imageAnker_74716

    Das hat mich auch interessiert, Daniel. Was soll es darstellen? Ich konnte mir keinen Reim drauf machen.

    Eine tschechische Internetseite half mir weiter:

    Die Bronzestatue "Sepia" wurde vom tschechischen Bildhauer und Maler Jaroslav Róna geschaffen. Es handelt sich um den zweiten Abguss des Werks aus dem Jahr 2000. Der erste Abguss befindet sich in der Nähe der Burg Klenová.

    Das eine Tonne schwere Bronze-Artefakt des akademischen Bildhauers Jaroslav Róna, das sich auf dem Gelände von Schloss Cheb befindet, war ursprünglich Teil der Landschaftsausstellung von Cheb-Marktredwitz im Jahr 2006. Die Skulptur, die schon damals viele Fotografen und Kameraleute angezogen hatte - als eine der Dominanten der Ausstellung - beschloss Cheb dann mit Zustimmung des Stadtrats, sie zu behalten.

    In der traditionellen europäischen Bildhauerei wurden hauptsächlich figurative Skulpturen geschaffen, die in der Regel mit bestimmten Ereignissen oder Persönlichkeiten in Verbindung stehen, oder verschiedene Abstraktionen. Rónas Sepia hingegen stellt ein seltsames, fiktives Wesen dar, das an die Fantasie des Betrachters appelliert.

    Bei der Schaffung der Skulptur ließ er sich von der Form des Kaktus und der natürlichen Landschaft der Kanareninsel Lanzarote inspirieren. Jetzt freut er sich, dass die Egerer Sépia mögen, und macht keinen Hehl daraus, dass sie eine der am besten platzierten Skulpturen aus seiner Werkstatt ist.


    Wer's mag!

    Geschichte und Moderne in Harmonie vereint? Irgendwie finde ich den Platz in einer Burg unpassend.


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • OLDTIMER > Alte PKW-Modelle unterwegs

    • waldi
    • 26. April 2023 um 18:58
    Zitat von claus-juergen

    Ein Cord Sportcabriolet im Neuzustand steht in der Garage des Nachbarn einer Bekannten hier in Liznjan.

    Weil Jürgen an seinem Urlaubsort keine Möglichkeit einer Bildbearbeitung zur Verfügung steht hat er mir die folgenden Bilder des Autos geschickt.

    Ich habe sie bearbeitet und stelle sie in Jürgens Namen hier ein.

    SAMCO 8/10 - Cord Sportsman - Cord 810

    Das Cord-Emblem prangt auf dem Kurbelwellengehäuse des Frontantriebs...

    SAMCO 8/10 - Cord Sportsman - Cord 810

    ...und auf dem Kofferraumdeckel.

    SAMCO 8/10 - Cord Sportsman - Cord 810

    SAMCO 8/10 - Cord Sportsman - Cord 810

    SAMCO 8/10 - Cord Sportsman - Cord 810

    SAMCO 8/10 - Cord Sportsman - Cord 810

    SAMCO 8/10 - Cord Sportsman - Cord 810

    Das copyright der Bilder gehört claus-juergen!

    Leider wurde im Typenschild der Bereich "Model" nicht ausgefüllt. Deshalb ist die genaue Typenbezeichnung von mir nicht zweifelsfrei feststellbar.

    Bedingt durch die Enge in der Garage konnte Jürgen kein Bild des gesamten Fahrzeugs machen. Im Netz habe ich nur ein Foto entdeckt das Jürgens Fund darstellen könnte.

    Fest steht: Das Fahrzeug wurde von der Firma Sports Automobile Manufacturing Company, kurz S.A.M.C.O. in Mannford in Californien hergestellt.

    Über die Geschichte der Firma Cord habe ich dies gefunden:

    Laut Wikipedia existierte eine amerikanische Automarke Cord in der Vorkriegszeit zwischen 1929 und 1937. Sitz war in Auburn in Indiana.

    In den 1960er Jahren stellte die Cord Automobile Company in Tulsa mit Originalmaterial auf modernen Fahrgestellen von Chevrolet Nachbildungen her.

    Diese Fahrzeuge entsprachen nur äußerlich dem Modell Cord 810/812 von 1937. Sie waren aber auf 80% der ursprünglichen Größe geschrumpft. Deshalb soll auch die Bezeichnung 8/10 verwendet worden sein.

    Die Fertigung bestand aber nur 2 oder 3 Jahre, 1964 bis 1966 oder 67.

    Insgesamt entstanden in Tulsa nur 91 oder 97 Fahrzeuge mit der Bezeichnung Sportsman.

    Einzige Karosserieform war ein zweitüriges und zweisitziges Cabriolet, für das auch ein Hardtop erhältlich war. Die Karosserie bestand aus Royalex-Kunststoff. Das dürfte mit ein Grund für die gute Erhaltung sein.

    Elfman Motors aus Philadelphia übernahm 1967 die Reste des Unternehmens, produzierte aber keine Fahrzeuge.

    1968 erfolgte die Übernahme durch die Sports Automobile Manufacturing Company aus Mannford in Oklahoma die auch nur 2 Jahre Nachbildungen von Cord aus den 30er Jahren baute.

    Zitat von Wikipedia

    Eine Quelle gibt an, dass zunächst noch 13 Fahrzeuge des bisherigen Modells Sportsman hergestellt wurden.

    Eines dieser 13 Fahrzeuge ist vermutlich Jürgens Fund.

    Die ersten Zahlen der Serien-Nr. lassen das Produktionsjahr 1969 vermuten.

    Im Gegensatz zum Original aus 1937 hatten diese verkleinerten Kopien keine "Schlafaugen" mehr.

    Ob dies bei den Fahrzeugen aus Tulsa schon so war konnte ich nicht erfahren.

    Return of the Sportsman (englisch)


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • OLDTIMER > Alte PKW-Modelle unterwegs

    • waldi
    • 25. April 2023 um 22:39
    Zitat von claus-juergen

    Sagt dir der Name Cord etwas? Vermutlich nicht.

    Du vermutest richtig, Jürgen!

    Laut Wikipedia existierte eine amerikanische Automarke Cord in der Vorkriegszeit zwischen 1929 und 1937. Sitz war in Auburn in Indiana.

    In den 1960er Jahren stellte die Cord Automobile Company in Tulsa mit Originalmaterial auf modernen Fahrgestellen von Chevrolet Nachbildungen her.

    Sie bestand aber nur 2 oder 3 Jahre, 1964 bis 1966 oder 67.

    Elfman Motors aus Philadelphia übernahm die Reste des Unternehmens, produzierte aber keine Fahrzeuge.

    1968 erfolgte die Übernahme durch die Sports Automobile Manufacturing Company aus Mannford in Oklahoma die auch nur 2 Jahre Nachbildungen von Cord aus den 30er Jahren baute.

    Insgesamt entstanden in Tulsa nur 91 oder 97 Fahrzeuge! Da ist ein gut erhaltenes Fahrzeug natürlich ein Juwel!

    Aber wenn es auch "nur" einer der etwa 400 Nachbauten aus Mannford ist würde ich ihn gerne in meiner Garage stehen haben!

    Ich freue mich auf die Bilder.


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • OLDTIMER > Alte PKW-Modelle unterwegs

    • waldi
    • 24. April 2023 um 22:35
    Zitat von claus-juergen

    Mittlerweile ist das Auto sicherlich ein Wertgegenstand.

    Mit ziemlicher Sicherheit, Jürgen!

    Die "kleine Heckflosse" (MB Baureihe 110) wurde zwischen 1961 und 1968 gebaut.

    Das Auto hat also mindestens 55 Jahre auf seinem makellosen Buckel!

    Ich wollte, es wäre meins. :roll:


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • Urlaubsideen – Urlaubspläne – Urlaubsträume

    • waldi
    • 20. April 2023 um 20:28
    Zitat von tosca

    Leider (ich könnte heulen) sind auf meinem Smartphone plötzlich sämtliche Fotos von diesem Jahr und Dezember 2022 verschwunden, also alles weg ||

    Das ist echt schlimm, Sylvi!

    Weil ich das auch schon erlebt habe, habe ich mein Handy so eingerichtet, dass die Bilder umgehend bei Google-Photos gespeichert werden. Das passiert automatisch und umfasst sämtlich Bilder und Videos vom Handy, auch die von WhatsApp. Eine gute Sache, wie ich finde.

    15 GB sind kostenfrei, wenn ich mich nicht irre.


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • Tschechien 2022 Teil 6: Jachymov (St. Joachimsthal), Stollen Nr. 1 und Stadtmuseum

    • waldi
    • 10. April 2023 um 18:04
    Zitat von claus-juergen

    waldi kannst du anhand deiner Geschichtskenntnisse das Rätsel lösen? Wurden hier Heller oder Dukaten geprägt?

    Weder - noch! Es war derJoachimsthaler!

    Das musste ich aber auch erst rausfinden.

    Zitat von Erzgebirge-Tourismus

    Nachdem König Ludwig II. ( von Böhmen und Ungarn, nicht unser Schlossbauherr! Anmerkung von waldi ) den Grafen von Schlick im Jahre 1520 das Münzrecht erteilt hatte, wurde in der Oberstadt von Jáchymov neben dem Rathaus das Münzamt eingerichtet. Hier wurde die große Silbermünze geprägt, die nach ihrem Herkunftsort Joachimsthaler Guldengroschen, kurz Thaler, genannt wurde. 1528 kam die Münze in königlichen Besitz. Von 1533 bis 1536 wurde das Gebäude einem Umbau unterzogen. Die Münzprägung endete infolge des Rückgangs der Silbergewinnung im Jahre 1671.

    Liebe Ostergrüße von waldi

  • Karlskirche in Wien

    • waldi
    • 31. März 2023 um 18:37
    Zitat von Johannes56

    Es gab immer schon Gute und Böse und weniger Gute und weniger Böse.

    Ein wahrer Satz, Johannes!

    Wer kann das nachträglich eindeutig feststellen ob ein vor vielen hundert Jahren gelebter Mensch gut oder böse war?

    Wohl selten war ein Mensch nur gut oder nur böse.

    Es wurde im Namen der christlichen Kirche einiges verbrochen!

    Ich persönlich habe da ein Problem mit dem ungarischen Staatsheiligen, dem hl. Stephan.

    Nur weil er mit brutaler Gewalt sein Volk christianisiert hat und sich dem Papst unterwarf wurde er heilig gesprochen.

    Zitat von Wikipedia

    Stephan I. machte seine Vettern regierungsunfähig, indem er sie blenden und ihnen Blei in die Ohren gießen ließ.

    Kann so jemand heilig gesprochen werden?

    Nicht genug!

    Ein beim Kampf um die Herrschaft über Ungarn getöteter Verwandter namens Koppány wurde bestialisch behandelt.

    Zitat von Wikipedia (ungarisch)

    Stephan ließ Koppánys Leiche vierteilen und seine Körperteile wurden monatelang über den Toren der vier Burgen des Landes - Győr, Esztergom, Veszprém und Gyulafehérvár - aufgehängt, um darauf hinzuweisen, was diejenigen erwartete, die sich dem König widersetzten, wobei die letztgenannte Stadt insbesondere Gyula von Siebenbürgen warnen sollte. Damit verstieß Stephan gegen ein altes menschliches und ungarisches Gesetz, wonach die Toten begraben werden sollten. Dieser Akt sollte als Abschreckung dienen und denjenigen, die sich der königlichen Autorität widersetzten, eine grausame Behandlung androhen.

    Dieser Stephan war übrigens mit Gisela von Bayern verheiratet die später selig gesprochen wurde. Sie kam nach Stephans Tod zurück nach Bayern und ist im Kloster Niedernburg in Passau bestattet.

    Fazit: Nicht alle heilig gesprochenen Menschen waren Heilige!


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • Karlskirche in Wien

    • waldi
    • 28. März 2023 um 22:39

    Herzlich willkommen in unserem Forum, Benny!

    Es freut mich das Lob eines Wieners natürlich doppelt! **\'2

    Ich freue mich auf weitere Beiträge und Ergänzungen zu schon bestehenden Themen von Dir.


    Liebe Grüße vom bayrischen Untermain nach Wien :174:

  • Tschechien 2022 Teil 5: Sokolov (Falkenau an der Eger)

    • waldi
    • 12. März 2023 um 21:16
    Zitat von Daniel_567

    Ein Springbrunnen, wie er heisst, konnte ich im Moment nicht genau klären.

    Ich habe mir angewöhnt bei der Suche in anderen Ländern in deren Wikipedia zu stöbern. Das führte mich auch bei Deinem Brunnen in Sokolov zum Ziel, Daniel!

    Zitat von Wikipedia.sk

    Der Brunnen wurde am 11. Dezember 1898 anlässlich des 50. Jahrestages der Thronbesteigung von Franz Joseph I. auf dem Sokolovský náměstí eingeweiht. Die bedeutende Unternehmerfamilie Schram beteiligte sich finanziell an der Entstehung des Brunnens, Hauptinitiator war Adolf Schram sen., weshalb er manchmal auch Schramova kašna (Schram'sbrunnen) genannt wird

    Es ist der Jubilejní kašna, der Jubiläumsbrunnen!

    Die Geschichte des Brunnens ist für mich sehr interesssant!

    Ich zitiere die tschechische Wikipediaseite weiter:

    "Anfang der 1950er Jahre wurde der Brunnen in einen neu angelegten Park im Stadtteil "Butterscheibe" verlegt, die bei einem Luftangriff der Alliierten am 17. April 1945 größtenteils zerstört wurde. Die Verlegung des Brunnens wurde mit der Notwendigkeit begründet, die Straße auf dem Staré náměstí zu verbessern, durch die damals die Hauptstraße zwischen Karlovy Vary und Cheb führte. 1958 wurde beschlossen, dass hier anstelle eines Parks sechs Plattenbauten gebaut werden, was 1960 auch geschah, und der Brunnen musste diesem Bau weichen. Diesmal wurde er jedoch nicht an einen neuen Standort verlegt, sondern abgebaut. Dessen Teile lagerten dann im Bereich der Technischen Dienste, teilweise auch im Depot des Stadtmuseums.

    Mitte der 1990er Jahre begann die Stadtverwaltung von Sokolov mit der umfassenden Rekonstruktion des alten Platzes, und bei dieser Gelegenheit wurde beschlossen, den Jubiläumsbrunnen an seinen ursprünglichen Standort in der Nähe der Kirche zurückzubringen. Zuvor kam jedoch in die Akademie der bildenden Künste in Prag unter der Leitung von Doc. Petr Siegl. Da im Laufe der Jahre einige Teile verloren gegangen waren oder irreversibel beschädigt wurden, musste die Restaurierung des Brunnens anhand von historischen Fotografien erfolgen. (siehe die erste "alte Ansicht von Sokolov" in Daniels Beitrag) Für die Rekonstruktion der Metallteile der Skulpturen wurde Bronze der drei Tonnen schweren Lenin-Statue verwendet (Anmerkung von waldi: Kurios wie die Bronze für zwei verschiedne Herrscher verwenet wurden!), die die Stadt den Studenten der Prager Akademie der Bildenden Künste für ihre erste Arbeit gespendet hat. Der Brunnen wurde 100 Jahre nach seiner Gründung am 27. Oktober 1998 anlässlich der Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag der Gründung der Republik Tschechien feierlich enthüllt.

    2007 musste der Brunnen einer ungeplanten Reparatur unterzogen werden, als der Kunststein brach und die Skulpturen einzustürzen drohten.

    Im Rahmen des Wiederaufbaus des Platzes wurde der Brunnen mit Strom versorgt damit er abends beleuchtet werden konnte. Die Unterwasserbeleuchtung wurde jedoch innerhalb weniger Tage nach Inbetriebnahme zum Ziel von Vandalen – eine davon wurde herausgerissen, die anderen brannten wegen Überhitzung durch ein Wasserleck durch. Obwohl die Stadt die Lichter direkt in den Stein einbauen ließ, ließen sich Vandalen nicht abschrecken, sodass der Brunnen 2001 zum Schutz in den Wintermonaten mit einer Holzschalung versehen wurde.

    Ein Teil der Beschreibung des Brunnens:

    ... In der Mitte des Beckens befindet sich ein Sockel aus Bruchsteinblöcken, auf dem ein vierseitiger Granitsockel steht. Die Kanten des Sockels sind mit Pilastern und darauf platzierten Metallwasserspeiern in Form von Fischen, wahrscheinlich Delfinen, hervorgehoben. Darunter und darüber befinden sich dekorative Elemente in Form von Voluten. Der Körper des Sockels ist mit ovalen Bronzereliefs verziert, derzeit sind es zwei. Auf der Südwestseite ist August Schram abgebildet, der Ehrenbürger der Stadt war und zum Zeitpunkt der Brunnenerstellung bereits verstorben war. Das zweite Relief an der Nordostseite zeigt das Wappen der Stadt Sokolov. Ursprünglich war auf dem Sockelkörper ein drittes Relief angebracht, nämlich das Bildnis von Franz Joseph I. (siehe die erste "alte Ansicht von Sokolov" in Daniels Beitrag), das irgendwann in den 1920er Jahren auf der Grundlage des Republikschutzgesetzes entfernt werden musste. Die übrige Seite trug früher die Inschrift "Der Stadt Ehr und Zier".

    28_Sokolov

    Die Oberseite des Granitsockels ist mit einer Bronzeschale verziert in der die Skulptur eines Putti-Trios in einer pyramidenförmigen Komposition platziert ist, die die Herrschaft über das Wasser symbolisieren soll. Am unteren Rand der Skulptur befindet sich eine halbliegende Puttenfigur, die andere Figur sitzt mit dem Rücken zu ihm. Über ihnen erhebt sich eine stehende Figur eines Amors in den Himmel in seiner Art mit kleinen Flügeln. In seiner rechten Hand hält er einen kleinen Fisch (wahrscheinlich einen Aal), aus dessen Maul Wasser sprudelt. Die Gesamthöhe der Skulptur selbst beträgt etwa 1,8 Meter.

    Der Schöpfer des Brunnens, der Bildhauer Cuno von Uechtritz-Steinkirch, ließ sich vermutlich von dem hochbarocken Tritonenbrunnen (Fontana del Tritone, 1642–1643) in Rom von Gian Lorenzo Bernini für seine Arbeit in Sokolov inspirieren."


    Herzlichen Dank für Deinen Beitrag über Sokolov. Daniel!

    Ich habe wieder etwas neues über Kaiser Franz Joseph I. gelernt! :thumbsup:

    Bei der Gelegenheit bedanke ich mich auch mal für Deine vielen Nepomuks die Du aus Tschechien mitgebracht hast! Super! **\'6


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • Variationen von Kanalabdeckungen

    • waldi
    • 9. März 2023 um 20:07

    In Mömlingen fand ich diesen Kanaldeckel.

    Mömlingen Kanaldeckel2

    Er zeigt das Wappen des Königreichs Bayern.

    Mömlingen Kanaldeckel3

    Zitat von Heraldik, Wappen, Exlibris

    Geviert mit Herzschild, Feld 1: in Schwarz ein goldener, rot gekrönter Löwe (Pfalz am Rhein), Feld 2: von Rot und Silber mit drei aufsteigenden Spitzen geteilt, Franken, sog. Fränkischer Rechen, Feld 3: von Silber und Rot fünfmal schräglinks geteilt und mit einem goldenen Pfahl belegt, ehemalige Grafschaft Burgau, steht für die Gebiete in Schwaben, Feld 4: in Silber ein blauer Löwe, golden bewehrt und golden gekrönt, Grafschaft Veldenz, Herzschild: Von Silber und Blau schräg geweckt (Bayern, Haus Wittelsbach)...

    Schildhalter zwei gekrönte widersehende goldene (offiziell naturfarben, da sie aber dem Pfälzer Wappen entlehnt sind, ist Gold angemessen) Löwen, roter, hermelingefütterter und golden verbrämter Wappenmantel, auf dessen Baldachin die königliche Krone ruht.

    Über 600 Jahre gehörte Mömlingen zum Kürfürstentum Mainz und kam erst 1814 zu Bayern.

    Seitdem grenzt die Mömlinger Gemarkung direkt an das Bundesland Hessen. Ob man deshalb besonders stolz ist auf die bayrische Nationalität? :wink:

    Übrigens: Der Ortsneckname der Mömlinger ist "Stampes"!

    "In Mömlingen war der >Stampes< eine Delikatesse: Zerstampfte Kartoffeln die in Öl gebacken wurden bis eine schöne knusprige Kruste entstand." schrieb Dr. Werner Trost - ein früherer Wörther Bürger - in seinem Buch über die Gemeinden des Landkreises Miltenberg mit dem Titel "Von Altenbuch nach Zittenfelden".


    Liebe Grüße von waldi :174:

Wer ist/war online

  • Benutzer online 2
  • Wer war online 9

Benutzer online 2

zur Zeit sind 2 Mitglieder und 18 Gäste online - Rekord: 17.944 Benutzer (16. Januar 2022 um 14:27)

Wer war online 9

Heute waren bisher 9 Mitglieder online

Letzte Beiträge

  • Mondumrundung

    Jofina 11. April 2026 um 12:09
  • 1925 alter Seilbagger am Kaisersee bei Salgen im Unterallgäu

    Steffi 10. April 2026 um 13:21
  • Toni und seine alte Schmiede in Kitzbühel

    claus-juergen 10. April 2026 um 12:20
  • es grünt und blüht bei uns im Garten

    claus-juergen 9. April 2026 um 21:47
  • (14) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 14

    claus-juergen 8. April 2026 um 18:51

Forum online seit...2005

20 Jahren, 8 Monaten, einer Woche, 2 Stunden und 48 Minuten
  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Kontakt
  4. Nutzungsbedingungen
  1. Bildergalerie Alt
Community-Software: WoltLab Suite™