Dann gibt es vermutlich mehrere solche Musikautomaten.
Liebe Grüße von waldi ![]()
Dann gibt es vermutlich mehrere solche Musikautomaten.
Liebe Grüße von waldi ![]()
Dann hat wohl der Haflingerhof in Kramsach den Namen der Band ausgetauscht.
vermutet waldi ![]()
Hast Du da am Bild gebastelt, Jürgen? Jedenfalls wars'd in Tirol.
Ich kenne die Gruppe als Kastelruther Spatzen. Seltsam!
findet waldi ![]()
Wenn ich die Zeitungsartikel vollständig lesen könnte, dann wäre vermutlich das Rätsel gelöst.
Ich weiß leider nicht wie ich da dran kommen kann. Vielleicht kannst Du da was machen, Jürgen.
Leider konnte ich jeweils nur den Anfang der Artikel lesen. Schade!
Liebe Grüße von waldi ![]()
Ein interessanter Nepomuk!
Ein bisschen was kommte ich über ihn herausfinden.
Johann Nepomuk Hilber jun. erlernte bei seinem Vater Johann Nepomuk sen. das Mechanikerhandwerk und den Bau von Großuhren und erweiterte seinen Betrieb auf die Herstellung von Feuerspritzen. Er erwarb um 1870 das Anwesen des Spenglermeisters Lipp (heute ÜWK).
Sein Sohn Joseph eröffnete 1870 als Bildhauer im elterlichen Haus ein „Atelier für kirchliche Kunst“. Dessen Sohn Hermann erlernte ebenfalls das Bildhauerhandwerk. Wer von diesen Hilbers den Nepomuk schuf konnte ich nicht herausfinden. Vermutlich war es Joseph Hilber der seinen Vorfahren zu Ehren den Nepomuk auf einen Erker im zweiten Stock stellte.
Die Figur des heiligen Johannes Nepomuk ist im Zuge der Umgestaltung des Gebäudes nach dessen Verkauf an das ÜWK im Jahr 1933 eine Etage nach unten in die Nische gewandert.
Die hölzerne Originalstatue, die trotz Dächle stark unter den Witterungseinflüssen litt, steht seit 2019 als Dauerleihgabe des ÜWK im Foyer des Pfarrheims St. Michael in Krumbach.
In der Nische am ÜWK sieht man seit 2017 ein Foto des Originals. Ob es direkt auf die Wand projektiert oder auf Metall aufgebracht ist weiß ich nicht.
Liebe Grüße von waldi ![]()
Das ist eindeutig ein Wittelsbacher, Prinzregent Luitpold von Bayern!
Hier trägt er den Hubertusorden an Collane.
Nach der Gefangennahme des berühmten Ludwig II. und dessen mysteriösem Tod im Starnberger See, wurde Otto I. König. Da dieser aber regierungsunfähig war übernahm Luitpold als Prinzregent die Regierungsgeschäfte. Nach seinem Tod 1912 folgte bis 1913 Ludwig von Bayern als Prinzregent. 1913 wurde die bayerische Verfassung geändert um den regierungsunfähigen König ersetzen zu können. Darauf wurde Prinzregent Ludwig zum letzen bayrischen König Ludwig III. gekrönt. Dieses Amt führte er bis 1918 aus.
Wo diese Malerei zu sehen ist konnte ich leider nicht herausfinden.
Liebe Grüße von waldi ![]()
Ohhh..., schon vorbei?
Ich hatte mich gerade daran gewöhnt Deine tollen Bilder mit etwas Hintergrund zu unterlegen, Jofina. Naja, die nächste Kreuzfahrt ist nahe! ![]()
Zum zweiten Teil von Valencia habe ich noch einige Anmerkungen.
Vor den Bildern der Catedral de Santa María (Bild 3) und der Basílica de la Virgen de los Desamparados (Bild 4) - den Namen der ersten Kirche brauche ich nicht zu übersetzen, der deutsche Name der zweiten Kirche ist Basilika Unserer Lieben Frau von den Verlassenen - in Valencia zeigst Du uns einen geflügelten Mann.
Es ist die Skulptur des El Arcángel San Miguel (Erzengel Michael). Diese geschichtsreiche Skulptur führt uns zu einer der wichtigsten Institutionen zurück, die heute in Valencia verschwunden ist, die Casa de la Ciutat. Jahrhundertelang war San Miguel der Hauptschutzpatron von Valencia, bevor er seine Position mit San Vicente Mártir und später mit San Vicente Ferrer teilen musste. (Vinzenz von Valencia, auch Vinzenz von Saragossa war ein Märtyrer in Hispanien. Vinzenz Ferrer war ein valencianischer Dominikaner und Prediger.)
Die Casa de la Ciudad de Valencia war ein altes Gebäude, das als Sitz des Gemeinderats von Valencia diente. Es stand an dem Ort, an dem sich heute die Gärten des Palastes der Generalitat Valenciana befinden. Es wurde zwischen 1302 und 1342 erbaut und bis ins sechzehnte Jahrhundert nach und nach erweitert. Nach dem Abriss zwischen 1850 und 1856 wurde die Stadtverwaltung in das neue Gebäude des Stadtrats von Valencia den Palacio de la Generalidad verlegt. Den kann man auf dem Bild nach den Krippenbildern im Hintergrund des Brunnens sehen. Die himmlische Gestalt des Erzengels Michael wurde nicht nur in religiösen Kreisen verehrt, sondern verkörperte auch Gerechtigkeit, Wachsamkeit und bürgerliche Ordnung – Tugenden, die (angeblich) eng mit der Stadtverwaltung verbunden sind. Aus diesem Grund stand sein Bild in einem der emblematischsten Räume der Casa de la Ciutat, der Kapelle der Juraten, einem Gebetsort für die Geschworenen und Ratsmitglieder, die das Schicksal Valencias in der Foralzeit bestimmten.
Als das Casa de la Ciutat 1854 abgerissen wurde gingen viele seiner künstlerischen Reichtümer für immer verloren. In der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts beschloss der Stadtrat von Valencia den Geist dieser verschwundenen Institution wiederzubeleben indem er die Reproduktion mehrerer ihrer symbolischsten Bildhauerwerke förderte.
1967 wurde der Bildhauer Florencio Ramón Ruiz beauftragt, eine bronzene Nachbildung des gotischen Heiligen Michael mit dem Wachsausschmelzverfahren zu schaffen, mit dem Ziel, deren Haltbarkeit und öffentliche Präsenz zu gewährleisten.
Die Skulptur wurde in den Gärten des Palastes der Generalitat Valenciana aufgestellt, genau an der Stelle, die früher einen Teil des Geländes der Casa de la Ciutat einnahm. Dort, vor einer Steinkonstruktion mit gotischer Verzierung, steht das imposante Bild des Erzengels Michael. Dargestellt als mittelalterlicher Ritter mit Rüstung, Speer und Schild, dominiert er den Dämon, der die Gestalt eines Drachen annimmt, der an seine Füße gekettet ist. Es ist ein Bild, das das Religiöse überwindet und zu einer Allegorie von Ordnung über Chaos, von Licht über Dunkelheit wird.
Die Seite "Locos por Valencia" schreibt dazu:
"Die Figur des heiligen Michael steht nicht nur für den Glauben, sondern auch für die Erinnerung. Eine Erinnerung, die die mittelalterliche Stadtverwaltung, ihr verlorenes Haus und ihre verschwundene Kapelle mit ihrem ewigen himmlischen Wächter verbindet, der heute weiterhin schweigend über Valencia aus dem Schatten der Macht wacht."
Oben hatte ich schon den Brunnen vor dem Palacio de la Generalidad, dem Gebäude der Stadtverwaltung, erwähnt.
Der Fuente del Turia oder Turia-Brunnen (1976) ist ein Bronzewerk des Bildhauers Manuel Silvestre Montesinos, mit einer allegorischen Darstellung des Flusses Turia, umgeben von acht nackten weiblichen Figuren mit bäuerlichen Kopfbedeckungen, die die acht wichtigsten Bewässerungskanäle der Vega darstellen, welche die fruchtbaren valencianischen Obstgärten bewässern (Quart, Benáger und Faitanar, Acequia de Tormos, Mislata, Mestalla, Favara, Rascaña, Rovella). Die zentrale Figur, die sehr der römischen Figur des Gottes Neptun ähnelt, symbolisiert den Fluss Turia. Dieses Denkmal ist als Neptuns Brunnen bekannt, da es große Ähnlichkeit mit klassischen Werken griechischer und römischer Kunst hat.
Darunter zeigt uns Jofina den Miguelete-Turm (Valencianisch: Torre del Micalet), den Glockenturm der Kathedrale von Valencia.
Viel Freude auf der Kreuzfahrt zu den kanarischen Inseln, und grüße mir Elisabeth auf Madeira, Jofina!
Liebe Grüße von waldi ![]()
Wenn's gefällt dann mach ich damit weiter, Jofina.
Der eiserne Mann auf der rostigen Weltkugel am Terminal de Cruceros in Cartagena weckte meine Neugier.
Juan Sebastián Elcano (auch Juan Sebastián Del Cano oder Juan Sebastián de Elcano) heisst der Mann. (* 1486/1487 † 4. August 1526 auf See) war ein spanischer Seefahrer und Entdecker. Diesen Namen hatte ich bisher noch nicht gehört.
Er hatte gegen spanisches Recht verstoßen und um von seinem König begnadigt zu werden verpflichtete er sich als Schiffsmeister bei Ferdinand de Magellans Expedition zu den Gewürzinseln, den sogenannten Indias Orientales (Molukken). Als Kapitän eines der fünf Schiffe Magellans durchfuhr er Ende 1520 die Magellanstraße zwischen dem südamerikanischen Festland und der Insel Feuerland und überquerte anschließend mit den ersten Europäern den von Magellan so benannten Pazifischen Ozean. Nachdem die Armada die heutigen Philippinen erreicht hatte, fiel Magellan im Kampf mit Kriegern der Visayas. Zwei Schiffe der Flotte erreichten 1521 die gesuchten Gewürzinseln Tidore und Ternate. Aber nur eines, die Victoria, kehrte unter dem Kommando von Juan Sebastián Elcano über den Indischen Ozean und die Route um das Kap der Guten Hoffnung am 6. September 1522 mit 17 von ursprünglich 240 Mann nach Sanlúcar de Barrameda zurück. Juan Sebastián Elcano vollendete damit Magellans erste Weltumseglung! Er verstarb am 4. August 1526 im Pazifischen Ozean auf dem Wege zu den Molukken an Unterernährung.
Nach Elcano ist das Segelschulschiff Juan Sebastián de Elcano der Armada der spanischen Marine benannt auf dem auch im Laufe ihrer Geschichte König Juan Carlos I. (1958), König Felipe VI. (1987) und die Prinzessin von Asturien, Leonor de Borbón (2025) Dienst taten.
Im Rahmen ihrer militärischen Ausbildung bestieg am 8. Januar 2025 Leonor de Todos los Santos de Borbón y Ortiz (Prinzessin Leonor von Spanien) das Schulschiff Juan Sebastián de Elcano und beendete dort am 16. Juli 2025 ihre Marineausbildung.
Als dieses Schulschiff 2022 zum Gedenken an das 500-jährige Jubiläum der ersten Weltumsegelung in Cartagena ankerte wurde am 22. März das Denkmal eingeweiht. Geschaffen wurde es vom Bildhauer Fernando Plácido Sáenz de Elorrieta aus Eisen und Cortenstahl. Es ist 7 Meter hoch. Auf der Weltkugel ist die Route der ersten Weltumsegelung zu sehen.
(Cortenstahl ist ein spezieller Stahl der zwar Rost ansetzt, aber nicht durch diesen zerstört wird!)
Liebe Grüße von waldi ![]()
Dass es in Spanien so viele und umfangreiche Krippen gibt hat mich schon verwundert.
Danke für die detaillierten Bilder!
Mich interessierten wieder die Figuren im "Parque de Málaga" besonders.
Der erste Brunnen wird von der "Ninfa de la Caracola" (Schneckennymphe) geschmückt. Die Skulptur besteht aus Gusseisen, in Bronze patiniert, und wurde in der Antoine-Durenne-Gießerei in Sommevoire (Frankreich) gefertigt. Gestiftet wurde sie von einem ortsansässigen Industriellen und ursprünglich am Platz der alten Stierkampfarena aufgestellt und 1922 in den Park umgesiedelt.
Der zweite Brunnen zeigt die "Ninfa del Cántaro" (Nymphe mit dem Krug). Sie wurde ebenfalls in Sommevoire gegossen. Sie wurde zunächst in den Gärten der Plaza de la Victoria installiert, bis sie 1922 in den Parque de Málaga verlegt wurde.
Die Bronzestatue des Mannes mit dem Tamburin trägt den Namen "El Fiestero", was mir als Partygänger oder Festteilnehmer übersetzt wird. Die Skulptur des Partymachers ist eine Hommage an das indigene Musikgenre der "Verdiales", typisch für mehrere Regionen der Provinz Málaga. Das ist eine Flamenco-Art die auf dem "Fandango" basiert (wenn ich es richtig verstanden habe). Der "Partygänger" ist Teil der Musikgruppe die sich "Panda de Verdiales" nennt. Das Denkmal, das Werk des Málaga-Künstlers Miguel García Navas wurde 1998 eingeweiht. Es ist mit der Abkürzung "Garciana" signiert.
Liebe Jofina, wenn ich falsche Übersetzungen verwende, dann bitte ich um Berichtigung. Danke!
Liebe Grüße von waldi ![]()
Bunker Be- Entlüftung?
versucht waldi ![]()