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  1. Schoener Reisen » Forum » Sehen, erleben und berichten
  2. waldi

Beiträge von waldi

  • aus Ungarn kurz berichtet 2026

    • waldi
    • 4. Juni 2026 um 11:35

    Der Countdown läuft!

    Nachdem der Check beim Hausarzt positiv verlief und der TÜV das Auto für die nächsten 2 Jahre akzeptiert hat, bereiten wir uns auf die alljährliche Fahrt nach Ungarn vor. Ich muss unbedingt den armen Viktor trösten! ;)

    Leider hat der eigentlich positive Regimewechsel auch seine Nachteile. Im vergangenen Jahr bekam ich um die 410 ungarische Forint für 1 Euro, aktuell sind es etwa 355. Mit einer solch starken Auswirkung auf den Wechselkurs habe ich nicht gerechnet. Aber das muss ich hinnehmen.

    Am 18. Juni wollen wir starten und wie gewohnt in Engelhartszell übernachten.
    Besonders freuen wir uns auf ein gemeinsames Mittagessen am Steinerhof bei Pressbaum mit Elisabeth und Johannes.
    Danach gehts weiter bis zur Schwägerin bei Budapest.

    Mal sehen ob ich in diesem Jahr über ein paar neue Eindrücke aus Ungarn berichten kann.
    Ich habe mir einige Besuche von Orten mit Bezug zu Kaiserin Elisabeth vorgenommen. Ja! Es gibt sogar ein neues Denkmal in Ungarn!
    Zudem werden mir sicher wieder einige Nepomuks begegnen.


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • (14) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 14

    • waldi
    • 31. Mai 2026 um 00:51
    Zitat von Johannes56

    ...diese Hl. Kümmernis aus dem 28. Jahrhundert, die mich an Conchita erinnerte.

    Jetzt musste ich lachen, aber bei genauerem Hinsehen... Conchita hätte Modell stehen können. Eine gewisse Ähnlichkeit ist vorhanden.
    Wilgefortis, eine Königstochter die keinen Heiden heiraten wollte und im Gebet um einen Bart bat und deshalb von ihrem Vater gekreuzigt wurde. Wilgefortis ist eine Heilige die nie heilig gesprochen wurde! Seltsame Heilige gibt es!

    Zitat von Johannes56

    Josef hat bereits im ersten Teil unserer Nepomuksammlung den Nepomukaltar in der Herz Jesu Kirche beschrieben.

    Er hätte sich bestimmt über die gelungenen Fotos von Dir gefreut!
    Es ist aber auch eine selten schöner Nepomukaltar.

    Bei der Gelegenheit: War Dein Beitrag zur langen Nacht der Kirchen erfolgreich?


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • Grenzwanderung zwischen Jungholz in Tirol und Unterjoch im Allgäu

    • waldi
    • 23. Mai 2026 um 17:27
    Zitat von claus-juergen

    Mit der Inschrift auf der Rückseite kann ich nichts anfangen

    Ich nehme an dass die Jahreszahl auf der anderen Seite des Steins steht. In der historischen und modernen Vermessung ist ein Weiser (auch Rückmarke genannt) ein Hinweisstein oder eine Kerbe auf dem Stein. Wenn ein exakter Grenzpunkt nicht direkt vermarkt werden kann (z. B. weil er mitten in einem Bach, an einer unzugänglichen Felswand oder auf einem stark befahrenen Weg liegt), setzt man den Stein leicht versetzt ab. Der Stein dient dann als „Weiser“ und zeigt mit einer Richtungslinie und einer Entfernungsangabe genau dorthin, wo die reale Grenze verläuft. In anderen Fällen verweist der Text schlicht auf die Fortsetzung zum nächsten Hauptstein. In alten bayerischen oder österreichischen Grenzbeschreibungen steht „v. J.“ sehr häufig für „vom Jahre“ gefolgt von einer Jahreszahl (z. B.: v. J. 1844), um auf das Jahr des zugrundeliegenden Grenzvertrags oder der Vermessung hinzuweisen. Die Inschrift auf dem historischen Grenzstein von 1844 zwischen Jungholz (Tirol) und Unterjoch (Allgäu) ist eine historische Abmarkung. Sie basiert vermutlich auf dem bayerisch-österreichischen Grenzberichtigungsvertrag vom 30. Januar 1844.

    Mehr habe ich dazu nicht herausgefunden.


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • 1928 Wertach Jungholz - der Schimmelreiter

    • waldi
    • 6. Mai 2026 um 19:11

    Chapeau, Steffi! :thumbsup:
    Zu diesem Allgäuer Cowboy ist mir nichts eingefallen.
    Der Hut passt wirklich besser zu John Wayne als zum Schimmelreiter!
    Und wer vermutet schon einen "Schimmelreiter" bei einer Alpe?

    Zitat von claus-juergen

    Schimmelreiter.jpg

    Einen ähnlichen Vorfall erzählt man sich auch in meinem Heimatort Wörth am Main:

    "Das Wörther Rebheckenmännchen

    Die Trennfurter sagten den Wörthern nach, dass diese zu Unrecht einige Rebhecken in Besitz genommen hätten, während ein Wörther behauptete, die Hecken hätten seit Menschengedenken zu ihrer Gemarkung gehört. Nun sollte der älteste Bewohner der beiden Gemeinden den Streit beenden, indem er beschwöre, ob die Hecken von jeher Wörther Besitztum gewesen seien oder nicht. Also ging er mit den angesehensten Bürgern von Trennfurt und Wörth hinaus an die Rebhecken und tat den Schwur. Er hob seine Weinberghacke gen Himmel und sprach:

    "So wahr ich lebe, und so gewiss ich die Hacke gen Himmel richte, so gewiss stehe ich auf Wörther Boden."

    Damit war der Streit gegen die Trennfurter entschieden. Allein der Mann, der von Wörth gebürtig war, hatte Wörther Erde in die Stiefel getan und darauf den Schwur geleistet. Er fand nach dem Tode keine Ruhe, und an dem Orte, wo das "Rebheckenmännchen" den Falscheid getan, muss es in der Geisterstunde umgehen."

    Ob diese Sage mit der Tatsache zu tun hat, dass der Sohn von Theodor Storm in Wörth gelebt und als Arzt praktiziert hat, weiß ich nicht. Jedenfalls hatte dieser im Haus Rathausstraße 57 in der Wörther Altstadt Wohnung und Praxis.

    Wörth Rathausstraße 57 Stormhaus.jpg

    Hier lebte Hans Storm ab März 1883, zeitweise mit seinen Schwestern Lucie und Elsabe (Ebbe), die ihn aber schon Pfingsten 1885 auf Weisung ihres Vaters Theodor Storm wieder verließen. Hans Storm hatte chronischen Geldmangel und saß lieber im Wirtshaus als in seiner Praxis. Dazu brach ein altes Lungenleiden wieder aus und er starb schon am 5. Dezember 1886 im Krankenhaus in Aschaffenburg.

    Hans Storm Todesanzeige.jpg


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • (14) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 14

    • waldi
    • 30. April 2026 um 18:24

    Der arme Nepomuk! :huh:

    Wie kann man denn den Palmzweig an die Hand nageln? 1*1

    Ich vermute, dass er mal unter dem Kreuz lag.
    Aber goldig ist er schon!


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • Christophorus, Patron der Reisenden

    • waldi
    • 28. April 2026 um 21:28

    Bisher war mir der Christophorus in meinem Heimatort Wörth nicht aufgefallen.

    Wörth Christophorus1.jpg
    Neben der Wendelinuskapelle im Pfarrgarten, an der Stirnseite des Pfarrzentrums, das 1954 als Jugendheim eingeweiht wurde, ist ein überlebensgroßer Christophorus angebracht.

    Wörth Christophorus2.jpg
    Über den hl. Josef vor dem Pfarrzentrum und die Wendelinuskapelle berichte ich später an anderer Stelle.

    Wörth Christophorus3.jpg


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • 1927 Bad Waldsee - Erwin Hymer Museum

    • waldi
    • 26. April 2026 um 23:06

    Das könnte ein Hénon-Caravan sein. Aber egal.

    Weil Du Dich im Raum Bad Waldsee rumgetrieben hast würde ich auf das Erwin Hymer Museum dort tippen.


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • 1926 Bahnhof Durlesbach der Schwäbschen Eisenbahn

    • waldi
    • 25. April 2026 um 18:08

    Nach Helgas Steilvorlage :thumbsup: dürfte das Rätsel schnell gelöst sein!

    Jürgen wird uns vermutlich den Geißbock auch noch zeigen. ;)


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • (14) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 14

    • waldi
    • 5. April 2026 um 23:02

    Jede Menge, Tom!

    Ich habe etliche Touren geplant, aber bei den momentanen Spritpreisen...

    Leider gibt es ja auf dieser Welt größenwahnsinnige Idioten! X(


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • 1923 Loppenhausen Unterallgäu - Ratschn Ostern Karfreitag

    • waldi
    • 3. April 2026 um 23:13
    Zitat von claus-juergen

    Aber wozu das Ganze?

    Zum Winter austreiben vielleicht?


    Liebe Grüße von waldi :174:

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