Naja, für die Pfundmünze wirst Du ja einen Riesenprofit erzielen ![]()
Beiträge von Grizzly
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In den 70ern horteten Tschechen und Slowaken mit Begeisterung 3-Kronen-Stücke. Die passten nämlich anstatt einer Mark in bundesdeutsche Automaten. Ähnliches soll mit französischen 20-Centime-Münzen gegangen sein, bis technische Nachrüstung dem Spaß ein Ende bereitete.
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Seltsam dass auf der Lavaerde nix wächst - bisher dachte ich, und hab es am Ätna auch gesehen, dass Lavaerde fruchtbar ist. Aber das dauert wohl.
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Der Heidelberger Hauptbahnhof ist ein sogenannter Brückenbahnhof, dh ein Teil der Hallte geht über die Bahnsteige und Gleise, auf die man über Treppen und mittlerweile auch Aufzüge hinunterkommt. Im Gegensatz zu den ähnlich konstruierten Hamburger oder Lübecker Bahnhöfen endete er bis vor ein paar Jahren blind. Wer auf die Südseite wollte, musste einen Riesenumweg machen, und dort war auch erstmal nur der Güterbahnhof, der sich nach Osten fast bis zum Königsstuhltunnel hinzog und inzwischen komplett aufgelöst ist. Dort, wo die Rohrbacher Straße die Bahn überquert, gibt es inzwischen den S-Bahnhof Weststadt (zwischen Hauptbahnhof und Altstadt-Karlstor), und man kann, die Bahngleise Richtung Hauptbahnhof rechts liegen lassend, einen Spaziergang über den ehemaligen Güterbahnhof antreten.
Ein paar Schwellen samt Schotter haben sie liegen gelassen, damit man sieht, was hier mal war.
Die romantische Heidelberger Altstadt ist das nicht, wobei sich die Flächengröße von Alt- und Bahnstadt ähneln.
Die Neubauten sind natürlich alle Öko, mehr hier.Ein Blick hinüber zu den ehemaligen Patton Barracks.
Das Haus im Vordergrund ist Flüchtlingsunterkunft, der ganze Rest steht seit Jahren leer.Ein paar Fahrleitungsmasten erinnern an früher,
während Schotter und Holzschwellen in Drahtkäfige gepackt wurden,
wohl um dort irgendwann Sträucher und ähnlichen Bewuchs entstehen zu lassen.Das soll m.W. ein Hotel werden -
der Heidelbergtourist, der keine Ehemaligen-WG zur Verfügung hat, braucht ja auch was zum Schlafen.Was aus dem ausgedienten Stellwerk werden soll, wissen sie wohl selber noch nicht.
Zwischen Häuserschluchten vorsichtige Begrünung
und ein Hauch von Venedig.
Die ehemalige Laderampe rechts
ist zum Gastrotempel umgebaut worden,
der aktuell geschlossen hat.Damit wir wissen wo wir sind:
Sogar ein Bus fährt hier schon.
Aber wo isser denn, der Hauptbahnhof ??
Irgendwo hier geht's lang, quer durch die Großbaustelle.
Und da ist er schon, der Eingang zur Bahnhofshalle,
sogar mit Aufzug.
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Versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen, da ist das 10x6 cm kleine Scheinchen, damals 15 Pfennig wert.


Die meisten dieser Papierchen waren so abgegriffen, dass man den Geldwert nur noch an ihrer Größe erkennen konnte. Der hier war eine Ausnahme.
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1980 war ein Pfund 3 DM wert, oder ein Friseurbesuch (Männer).
1 Pfund hatte, wie heute, 100 Piaster oder 1000 Milliemes (die gibt's wohl nicht mehr).
Von meinem dreitägigen Kairo-Aufenthalt (Rückflug von Tansania) hing noch ein 5-Piaster-Scheinchen über meinem Schreibtisch, das ich, durch diese Posts angeregt, vor dem weiteren Verblassen gerettet hab und Euch demnächst, nach entsprechender Bearbeitung, präsentieren werde. -
Und noch'n neues Quartier, allerdings für die mit dem dickeren Geldbeutel - die sogenannte Bahnstadt.
Dazu muss man wissen, dass der Heidelberger Hauptbahnhof seit den Fünfzigern ausserhalb des Stadtzentrums liegt. Geplant schon vor dem 1. Weltkrieg, realisiert erst nach dem 2. Dazwischen eine riesige Baugrube, einige Generationen Heidelberger Kinder haben am "großen Loch" gespielt. Aber erst 1955 konnte er eingeweiht werden, danach wurde der alte, der direkt am Bismarckplatz dh im Zentrum lag, abgerissen. Und die Bahnhofsstraße führt seither nicht mehr zum Bahnhof.Da isser, der Glaspalast.
In den Achtzigern standen Palmen davor, die wurden in der kalten Jahreszeit in die Bahnhofshalle geholt. Irgendwann um die Zeit meldete die 1.April-Ausgabe der Rhein-Neckar-Zeitung, die Affen des örtlichen Zoos müssten wegen einer dringenden Reparatur des Affenhauses ausquartiert werden, und säßen jetzt auf den Palmen in der Bahnhofshalle.
Man sagt, einige Leute hätten dort angestrengt nach oben gestarrt und die Affen gesucht ...Wird fortgesetzt
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Wie alle Unistädte hat auch Heidelberg ein riesiges Wohnproblem. Zu den vielen Menschen, die in einer Metropolregion Wohnung suchen, noch dazu in einer touristisch attraktiven, kommen zweimal im Jahr Tausende neuer Studierender.
Jetzt gäbe es nach dem Abzug der US-Truppen eine Riesenchance, das ganze Kasernenareal in günstigem Wohnraum umzuwandeln, aber da haben die Heidelberger und die es werden wollen wie fast überall die Rechnung ohne das Geldsack- und Spekulantenpack gemacht. Für die die es am nötigsten brauchen, gibt es ein paar Häppchen, mehr nicht: Ein Kasernenbau der Patton Barracks sowie die entlegene ehemalige Reihenhaussiedlung Patrick Henry Village für Geflüchtete. Da wundert mich, dass keine Häuser besetzt werden, es sind genug da.
Aber vielleicht geht's auch anders ?Vor jetzt fast genau 40 Jahren wurde das selbstverwaltete Studentenheim Collegium Academicum von einer Polizeiarmee geräumt, ich war dabei (bei den Geräumten natürlich). Ein Verein Ehemaliger hat jetzt nach langen Verhandlungen erreicht, dass auf dem ehemaligen US-Militärhospital-Gelände ein neues Studierendenzentrum in einer Art Selbstverwaltung entsteht. Die Aktivist/inn/en besuche ich in ihrer Altstadt-WG immer mal wieder, und natürlich wollte ich mir bei meinem letzten Heidelberg-Besuch vor Sylvester das Gelände schon mal anschauen.
In Heidelberg-Rohrbach ist alles noch verriegelt und verrammelt.
Immerhin ist jetzt das Photographieren erlaubt - war früher strictly forbidden.Mit einer Drahtzange käme man rein, aber fürs Hausbesetzen bin ich zu alt.
So muss ich halt die Linse durch den Maschendrahtzaun halten.Das Gebäude, das der Verein zusammen mit einem noch zu erstellenden Anbau bekommen soll,
ist dem historischen Vorbild nicht unähnlich.Dieser Pförtnerbau soll ein Begegnungszentrum mit Cafe werden.
Rechts neben dem Eingang kommt man nicht weiter, da Wohnbebauung direkt am Zaun. Man muss also ein paar hundert Meter laufen, dann versperrt einem eine Kunstgrasbespannung die Sicht.
Gibt's denn da noch militärische Geheimnisse ?
Man könnte ja mal anrufen und fragen.Egal, Kameras durch und das Grünzeug beiseite geschoben.
Hier war wohl eine Einfahrt für größere Fahrzeuge, vielleicht auch für Krankenwagen.
Jetzt sind wir schon fast herum, diesen Bau sehen wir von hinten
und von vorn, die Straße entlang.
Bitte nicht zu langsam fahren
die öffentlichen Kassen Baden-Württembergs können es gebrauchen.STOP ! Hier geht's nicht weiter, der Rundgang ist beendet.
Gegenüber ist die Straßenbahnhaltestelle, mit der ich hergekommen bin.Wenn ich die Einladung richtig gelesen habe, können wir am 2. Märzwochenende das Gelände begehen - das ist doch eine neue Heidelberg-Reise wert.
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Ich nehm mal an, Vadda hat Recht, und schreib nix weiteres zum Rätsel.
Was die Gratisbüchereien in englischen Telefonhäuschen betrifft, so steht im Norderstedter Rathaus auch eins. Ich hab mal eine Woche lang bei mir ausgemistet, und peu a peu mehrere 100 Bücher dort geparkt, bis sie protestiert haben, dass sie so viele nicht los werden. Zum Glück gibt's noch einen Gebrauchtteileladen bei uns ("Hempels"), der hat sie dann genommen.
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Dankschön für die Blumen. Mal sehn ob ich Sylvester ein paar neue mitbringe, ich fahr 25.-30.12. hin und schlafe in, naja fast, "meiner" alten WG.