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Natur pur in der Eng

  • wallbergler
  • 20. Januar 2015 um 14:12
  • wallbergler
    Gast
    • 20. Januar 2015 um 14:12
    • #1

    Wieder mal hat es mich gereizt, dem Winter buchstäblich hinter her zu fahren.


    Während hier im Voralpenland so um die 3 ° tagsüber dümpeln, hatte es gestern bei meinem Ausflug in den richtigen Winter schon Nachmittag stolze 7 ° Minus


    Gut, auch das reicht noch nicht für frostigen Winter, aber immerhin , deutet dies auf klirrende Nächte hin.


    Lasst euch wieder mal von einigen , wie ich meine, verträumten Naturaufnahmen mitnehmen,
    wobei dieser kurze Ausflug in ein Wintermärchen, doch 2 Besonderheiten zu liefern vermochte.


    Zum einen , dem wallbergler verzog es schier das gerötete Gesichtchen , ob der architektonischen
    Dissonanz, bezogen auf ein mustergültiges, tief verschneites Karwendel Tal Dorf.


    Zum anderen, wegen einer irisierenden Erscheinung, die man höchst selten vor die Linse bekommt.

    Einstellen möchte ich die paar Natur Bilder dennoch, da sie vielleicht von der/m einen oder anderen als eintönig empfunden werden könnte. Aber lasst es mich halten, wie der weise Mahatma Gandhi meinte:


    „Sieh auf die Natur:
    Sie ist beständig in Aktion, steht nie still, und doch schweigt sie“
    (vor allem zu dem architektonischen Ausreisser)


    Vorbei an Lenggries, das doch auf vielen Flächen noch schneefrei war, hinter zum Sylvenstein Speichersee und weiter über Vorderriß , Richtung Eng.

    Auf der ganzen Zufahrt habe ich leider keinen Hinweis gefunden, dass ab der Mautstelle zur Eng
    die Weiterfahrt gesperrt war.

    Nun ja, es trübte nicht mein Hochgefühl, gab es doch bald mein Wintermärchen wieder zu bestaunen.



    Ich habe extra mit der Lumix mehrere Aufnahmen gemacht von der Schaufelspitze im Hintergrund (die kennt ihr ja von der anderen Seite, nämlich vom Falzthurntal aus).
    Aber bei 7°minus scheint das blau nicht weg zu gehen. Eine Aufnahme mit Automatik, die andere mit Programm und Weißabgleich. Auch eine dritte, im Szenenbereich mit Landschaft hatte das gleiche Ergebnis.




    Vom gleichen Standpunkt aus zusätzlich eine 600 Teleaufnahme, aufgelegt auf dem Geländer



    Hier das Risstal mit dem Rissbach in seiner ganzen Pracht


    Und damit der Gegensatz, die Differenz, die Unstimmigkeit so richtig in den Vordergrund gerückt wird, hier die architektonische Meisterleistung in einem relativ urigen Tal, sozusagen der Klotz am Bein. (mir ist natürlich klar, dass hier wieder zur Realisierung dieser außergewöhnlichen Stätte , es heißt Alpenpark Karwendel Ausstellung, großartige Wortgirlanden den Verantwortlichen um den Hals gehängt wurden, die ihre Entscheidung als Weltbürger sicher ins rechte Licht rückt!)


    Ich , auch als aufgeschlossener Typ, meine, es musste nicht sein. Seht selbst, dabei habe ich noch möglichst geschmeidige Motive nach mehrmaligen Umrundungen gewählt:


    Übrigens hier griff der Weißabgleich



    Das Geschehnis noch verarbeitend, wurde ich aber gleich wieder mit meinen vertrauten
    Bildern eines dahinplätschernden Rissbaches mit kleinen Bachschnellen belohnt
    Ausprobiert mit Automatik und Szene Sport , beide mit Tele



    Alles überwacht von einem herunterhängenden Ast




    Schließlich kam ich auf der Rückfahrt wieder hinaus auf die große Brücke über den Sylvensteinspeicher. (lässt sich auch mit ShiftN nicht mehr graduieren)



    Wobei ich gleich mal den hinter der großen Bergkuppe verdeckten Lichtbogen mit Sonnenuntergang Szenerie fotografierte



    Ich wollte schon weiterfahren, als ich dieses außergewöhnliche Wolkenbild weit hinten!! erspähte.

    Lt. Wetter –Online „ leuchten Wolken in Sonnennähe in Regenbogenfarben. Sie entstehen, wenn Sonnenlicht in sehr feinen Wassertröpfchen gebeugt wird.“

    Mehr dazu hier:
    https://www.meteoros.de/themen/atmos/b…ierende-wolken/

    Leider hatte ich kein Stativ, und so musste ich notgedrungen bei einem voll ausgefahrenem Tele, nur auf dem Brückengeländer aufgestützt, diese letztlich nicht ganz klare Aufnahme machen.

    Will sie aber dennoch zeigen, da die irisierenden Motive zu selten sind.


    Bei der zweiten Aufnahme hier ist es gut, dass meine Erläuterung auf die irisierende Wirkung hinzielen, dachte schon, das sind Auswirkungen der Kerosintröpfchen vom Flieger, lach.


    Für mich hat sich dieser Ausflug allemal gelohnt , es zeigt wieder , dass man auch dem Winter
    wunderschöne Seiten abgewinnen kann.


    Ganz lieben Gruß
    Helmut und wallbergler

  • waldi
    Administrator
    Beiträge
    4.497
    Bilder
    5.587
    • 20. Januar 2015 um 15:06
    • #2

    Wie könnte man solch herrliche Bilder als eintönig bezeichnen, Helmut? kopfschüttel...
    Außer natürlich, man empfindet Schnee und Schneelandschaften an sich langweilig.
    Ich find sie immer wieder schön!
    Die "architektonische Meisterleistung" könnte mal so ein paar Meter Schnee vertragen, damit mans nimmer sieht! lach...
    Da hat wohl irgendwie der gesunde Menschenverstand bei einigen Verantwortlichen versagt.

    Das Telefoto find ich prima. Bei mir rauscht da nix. Aber ich bin ja nicht anspruchsvoll. :roll:

    Und die "irisierenden" Bilder finde ich super!
    Ich musste aber erst nachgucken was dieses Wort bedeutet:

    Zitat

    Durch Brechung und Interferenz des Lichts an dünnen Oberflächenschichten eines Gegenstandes scheint dieser Gegenstand in den Farben des Regenbogens.
    Die Farben hängen vom Betrachtungswinkel ab. Irisieren ist bei Perlmuscheln und Seifenblasen bekannt.
    Aufgrund der intensiven Farben wird Irisieren oft als schön empfunden.
    Wegen der Betrachtungswinkelabhängigkeit kann Irisieren nicht vollständig mit konventioneller Fotografie, sondern nur durch Holografie erfasst werden.


    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Irisieren

    Aha! Wieder was gelernt!

    Danke, Helmut!


    Liebe Grüße von waldi :174:

    Und immer neugierig bleiben!

  • wallbergler
    Gast
    • 20. Januar 2015 um 20:09
    • #3
    Zitat von waldi

    Und die "irisierenden" Bilder finde ich super!
    Ich musste aber erst nachgucken was dieses Wort bedeutet:

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Irisieren

    Aha! Wieder was gelernt!

    Lieber Waldi,

    hast du meinen Link nicht geöffnet? Siehe hier aus dem Bericht:

    "Mehr dazu hier:

    https://www.meteoros.de/themen/atmos/b…ierende-wolken/


    ganz lieben Gruß
    Helmut

  • wallbergler
    Gast
    • 21. Januar 2015 um 10:58
    • #4
    Zitat von Dieter


    PS : Ach ja - ich hab mir erlaubt dein Bild etwas zu begradigen.

    Super , lieber Dieter,

    welches Programm, mein ShiftN hat es diesmal nicht gekonnt (oder ich, lach).

    Vielen Dank,

    ganz lieben Gruß
    Helmut

  • vadda
    Gast
    • 21. Januar 2015 um 15:19
    • #5
    Zitat von wallbergler mit Bezug auf Mahatma Gandhi

    „Sieh auf die Natur:
    Sie ist beständig in Aktion, steht nie still, und doch schweigt sie“

    Frau Gandhi spricht mir aus dem Herzen. Deine Bilder lassen mich schweigend und träumend durch die Winterlandschaft wandern.

    Lieben Gruß,
    Klaus

  • Josef
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    • 21. Januar 2015 um 20:39
    • #6

    Herrliche Winteraufnahmen.
    Einfach super.

    Liebe Grüße

    Josef

  • Gast001
    Gast
    • 21. Januar 2015 um 21:02
    • #7

    Du hast Recht, Helmut:
    Du nützt Deinen "Heimvorteil" und entkommst so oft Du kannst dem nebligen Wetter, bei dem man nicht weiß, schneit es oder regnet es.
    Besuchst die schönsten Fleckchen in Tagesentfernung!

    Deine neue Kamera zeigt, was sie kann. ( Der Fotograf natürlich auch)
    Schöne Bilder!
    Das schnell fließende Wasser des Rissbaches hat sie (hast Du) sehr schön erfasst.
    Mit den recht schwierigen Lichtverhältnissen ( extreme Helligkeit und tiefe Schatten) der ersten drei Bilder ist sie gut zurechtgekommen.

    Etwas Besonderes sind natürlich die Bilder der irisierenden Wolken.

    Das macht Dir Spaß, man merkt es.

    Danke für die Bilder und den Bericht.

    Liebe Grüße,
    Elke

    P.S.

    Zitat

    lässt sich auch mit ShiftN nicht mehr graduieren


    Ist es nicht so, dass man mit ShiftN, dem Spezialprogramm nur stürzende Linien aufrichten ( begradigen) kann ( das meinst Du doch mit "graduieren" :wink:- oder?)
    Zum Begradigen von Horizonten muss man Bilder drehen - Dieter hat es mit Picasa gemacht- das kann eigentlich jedes Programm, z.B. auch (free) Gimp)
    z.B. https://www.gimp-tutorials.de/gimp-horizont-begradigen.htm

  • wallbergler
    Gast
    • 22. Januar 2015 um 14:00
    • #8

    Danke für das Lob, liebe Elke,

    ja ich dachte schon an das Grad einteilen um eine gedrehte Ebene zu erreichen. Das geht mit Irfan View bestens , auch ein Freeprogramm.
    Hab das nachträglich im stillen Kämmerlein ausprobiert.
    An das Gimp, das ich ja auch habe, dachte ich bei Schreiben noch gar nicht. Muss ich auch mal ausprobieren.

    Picasa , danke lieber Dieter, ist mir mit zuviel Google Elementen behaftet. Obwohl, die wissen eh schon alles.

    ganz lieben Gruß
    Helmut

  • wallbergler
    Gast
    • 22. Januar 2015 um 14:02
    • #9
    Zitat von vadda

    Frau Gandhi spricht mir aus dem Herzen.

    Frau Gandhi, jetzt weiß ich, dass du die Operation gut überstanden hast. Immer einen Scherz auf den Lippen, lach.

    ganz lieben Gruß
    Helmut

  • Karin
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    • 22. Januar 2015 um 18:48
    • #10

    Helmut, du bist ein wahrer Glückpilz. Wer hat schon irisierende Wolken auf der FP.
    Sowas hab ich noch nie gesehen.
    Außerdem zeigst du uns wunderschöne Bilder einer Winterlandschaft.

    Lieben Gruß Karin
    Wer der Sonne entgegen wandert lässt den Schatten hinter sich. (Bruno Hans Bürgel)

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