Mazedonien > SVETI NAUM > Kloster

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    Das Kloster des Hl. Naum, 30 Kilometer von Ohrid entfernt, liegt am südlichen Ende des malerischen Ohrid-Sees direkt an der Grenze zu Albanien.
    Das Kloster erhebt sich hoch über einer Felswand. Beim Eintreten durch die Klosterpforte bietet sich dem Blick die kleine, aber monumental wirkende Kirche, die den Heiligen Erzengeln geweiht ist, und wo sich in einer Kapelle das Grab des Hl. Naum befindet.


    Der heilige Naum lebte an der Wende vom 9. zum 10. Jahrhundert. Er war ein Schüler der heiligen Kyril und Methold und wie diese an der Schaffung der altkirchenslawischen Schriftsprache beteiligt. Zusammen mit dem heiligen Kliment von Ohrid gehörte er zu jenen Mönchen, die Methodius bei seiner Mission im Großmährischen Reich unterstützten. Von dort vertrieben gründete er 895 das Kloster Sveti Naum.



    Eingangspforte zum Kloster:




    Kloster:





    Kirche innen.
    Leider durfte man nicht fotografieren und so konnte ich keinen Blitz verwenden.
    Der Innenraum war aber derart beeindruckend, so dass wir mindestens 2 Stunden in der Kirche verbrachten.








    Hl. Naum




    Jede Menge herrlicher Pfaus befinden sich im Klosterbereich.




    Blick vom Kloster Sveti Naum nach Albanien.



    Wir verbrachten einen ganzen Tag in diesem schönen Kloster und seiner Umgebung.


    Östlich des Klosters, in seiner unmittelbaren Nachbarschaft, verzweigen sich die Quellflüsse des Crni Drim (Schwarzer Drim) Das kalte, klare Gewässer mit den von dichter Vegetation bedeckten Inseln bietet ein eindrucksvolles Bild, ebenso wie der rauschende Drim der reißend und schäumend in den Ohrid-See einmündet.


    Möchte nur kurz ein Erlebnis beim Besuch des Klosters schildern.
    Leider kommen seit Anfang der 90iger Jahre praktisch keine westlichen Besucher und so waren wir die einzigen Besucher an diesem Tag.
    Wir wurden von einem Mönch auf herzlichste begrüßt und natürlich gab es sofort als Begrüßung Schnaps. Da ich nur einen Schluck vorerst kostete wurde der Mönch ganz böse und schenkte ein neues Glas ein und erklärte mir wortreich ich müsste das ganze Glas auf einen Schluck trinken. Alles andere sei eine Beleidigung.
    So tranken wir als Wiedergutmachung noch etliche Schnäpse, aber diesmal immer ex.



    Liebe Grüße


    Josef

    Liebe Grüße

    Josef

  • Unglaublich schön ! Sowohl Deine Bilder als auch Dein interessanter Bericht sind eine Kostbarkeit hier im Forum. Danke, Josef für die Arbeit, die Du Dir gemacht hast!!


    Es gibt auf dem Balkan Schätze, die den meisten von uns gar nicht bekannt sind.
    Schön, dass wir einige davon dank Tom's Forum und dank solcher Berichte wie dem von Dir wenigstes virtuell kennenlernen können.
    **'6


    Gruß,
    ELMA

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