Tschüss Balkan - Hallo Europa...

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von ELMA.

  • ...so titelt ein Beitrag des WDR vom gestrigen Abend.


    Ganz unaufgeregt wird das 28. Familienmitglied Europas, Kroatien, herzlich willkommen geheißen. Für Kroatienliebhaber ein sicherlich sehens- aber auch nachdenkenswerter Film. Frau Gehrickes Aussagen über Kriegsveteranen und das, was der "Recklinghäuser" Danko über den "bescheuerten Krieg" sagt, der ihn zu einer Entscheidung über die Liebe zu seiner kroatischen Mutter oder seinem serbischen Vater zwingen will. Der Gedanke des "beleidigt seins", weil Rumänien und Bulgarien schon zur EU gehören und ein Land wie Kroatien, dass sich längst schon zu Europa zählt, hinten ansteht - vielleicht auch nachvollziehbar.


    https://www1.wdr.de/mediathek/…reutsichaufeuropa100.html


    Ich weiß nicht, wie lange der Beitrag noch online steht, also bei Interesse möglichst schnell anschauen.


    Einen schönen Abend wünscht
    Klaus

    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das Leben will.
    (Albert Schweitzer)

  • Danke, Vadda!
    Das ist ein wirklich sehenswerter Beitrag!


    Da deckt sich einiges mit dem , was ich selbst in Gesprächen mit Menschen in Kroatien erfahren habe.
    Erwartungen, Ängste, Bedenken, auch Widerstand gegen den Beitritt, doch auch viel Hoffnung, dass der Beitritt zur EU letzlich positiv für das Leben der Menschen in Kroatien sein wird.


    Gruß,
    Elke

  • Klasse Beitrag, danke Klaus,


    was mir aufgefallen ist, ohne hier mich auf politisches Eis zu begeben, war bei all meinen Rundreisen, die sich doch ziemlich auch viel im Inland bewegt haben, dass mir einfach fehlende Industrie aufgefallen ist.


    Vergleichsweise habe ich ja das Nachkriegs Italien erlebt, ab 1960 fuhren wir , hier nur als Beispiel, oft ans Meer .
    Und was da auffallend war, war bei allen bis heute durch geführten Reisen , vor allem im Norden (Venedig, Bologna, Mailand, Turin) die wie aus dem Boden geschossene Firmenansammlung , was enorme Wirtschaftskraft bedeutete.


    Das alles kenne ich nicht mal annähernd in Kroatien, sicher um Zagreb, Ljubljana, bis Split herum sieht man schon Firmen Neubauten, es hat sich vieles zum Besseren getan, aber eben für eine Wirtschaftsleistung eines ganzen Landes zu wenig.


    (Den Krieg mal außen vor, es ist bitte nur ein Beispiel).


    Die Touristen Industrie allein kann das nicht stemmen.


    Auch gibt es noch viele "Betonköpfe", aber auch eine Menge Aufbruchstimmung und die Jungen, die machen schon was.


    Ich bin natürlich nicht so naiv, um bei der Komplexibilität der Erneuerung nicht andere Hürden zu beachten.


    Aber erwünschte Wirtschaftskraft sollte es schon sein.


    Ich wünsche alles Glück und eine stabile politische Führung, hoffe ich halt.



    Ganz lieben Gruß
    Helmut




    Und hoffentlich ist das Vorgehen in Slowenien nicht der Maßstab.

    Wer nichts weiß, muss alles glauben.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Ich hab mir jetzt den WDR Beitrag zum zweiten Mal angeschaut.


    Was mir besonders gefällt: Hier ist endlich mal jemand, der den Einheimischen ( genauer : einer Auswahl an unterschiedlichen Einheimischen) zuhört, sie zu Wort kommen lässt und manchmal einfach nur nachfragt oder schweigt.


    An keiner Stelle ein besserwisserischer Kommentar, was "die Kroaten" ( aus unserer Sicht) anders machen müssen.
    Mir scheint,die Kroaten wissen es selbst.


    Das unterscheidet diese Reportage des WDR wohltuend von sehr vielen anderen Beiträgen , wo aus deutscher, österreichischer usw. Sicht oft in negativer Weise Prognosen für die Entwicklung von Kroatien erstellt werden.


    Wie sagt doch die junge Moderatorin Iva aus Zagreb in dem Gespräch mit Sabine Heinrich:
    "Wir treten der EU bei ..
    aber niemand ist so richtig begeistert..
    für uns ist das so, als wenn wir auf eine Party kommen und das Buffet ist schon leergefuttert..
    "


    "Wir sehen die Nachrichten aus Europa..
    wir sehen, was die Franzosen, die Deutschen.... machen, alle denken nur an sich,
    das ist der Hauptgrund, weshalb wir gegenüber Europa so zurückhaltend sind
    "


    Ich bin überzeugt , dass Kroatien mit seinen "nur" knapp 4 1/2 Millionen Einwohnern, dem wunderschönen Land und mit der Art zu leben nicht nur "nehmen" wird , sondern die EU bereichern wird!
    Ich freue mich, dass Kroatien ( ein Land, in dem ich sehr gerne Urlaub mache und wo ich einige Freunde habe) demnächst 28. Mitgliedsland der EU wird.


    Gruß,
    Elke


  • Das unterscheidet diese Reportage des WDR wohltuend von sehr vielen anderen Beiträgen , wo aus deutscher, österreichischer usw. Sicht oft in negativer Weise Prognosen für die Entwicklung von Kroatien erstellt werden.




    Gruß,
    Elke


    Welche Quelle schreibt das über Kroatien (In Österreich)

  • Hallo Tom :
    Verfolge mal die Beiträge in
    https://volksgruppen.orf.at
    z.B.
    https://volksgruppen.orf.at/kroaten/aktuell/stories/184060/
    https://volksgruppen.orf.at/kroaten/aktuell/stories/182913/
    oder hier in D
    https://www.focus.de/finanzen/…in-die-eu_aid_968967.html
    https://www.dradio.de/dkultur/sendungen/weltzeit/2121275/


    Ich könnte noch viel mehr Quellen aufzählen - Google mal nach den Stichwörtern
    EU Kroatien
    oder
    EU Kroatien Österreich


    Da wirst Du fündig


    Gruß,
    Elke

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