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Abenteuerliche Heimreise

  • vize2
  • 31. Mai 2013 um 09:38
  • vize2
    Gast
    • 31. Mai 2013 um 09:38
    • #1

    Hallo miteinander

    Eigentlich wollte ich euch heute einen ganz anderen Bericht präsentieren, exklusiv für SR, aber dazu brauche ich erst noch meine grosse Bildbearbeitung, die hab ich auf meinem neuen Rechner noch zu installieren! Aber, aufgeschoben ist nicht aufgehoben...

    Als Pausenfüller habe ich den Bericht über unsere Rückfahrt aus Kroatien überarbeitet und hier eingestellt, viel Spass dabei!

    Nachdem unsere Lieblingsstrecke über die Felbertauern wegen einem Felssturz noch einige Zeit gesperrt ist, hatten wir uns letzten Samstag dazu entschieden, mal wieder über die Dolomiten zu fahren, eine landschaftlich sehr schöne Strecke!

    Anfangs sah alles noch prima aus, es ging flott voran, in Slowenien machten wir an der Serpentine von Crni Kal eine kurze Sattelrast mit Cappuchino und einem Stück Käseburek, hier ein letzter Blick zurück:

    An der Grenze bei Buzet wurden wir einfach durchgewunken, Kozina und die Umfahrung von Triest bereiteten keine Probleme...
    An Palmanova fuhren wir diesmal vorbei, um dann Richtung Pordenone und Belluno abzubiegen.
    Bei der Bergfahrt nach Pieve di Cadore wunderten wir uns zwar etwas über die wenigen Autos, machten uns aber deswegen keine Sorgen!

    Kurz vor Cortina d´Ampezzo machten wir noch einen kurzen Halt, um überschüssiges Wasser zu entsorgen. Die Schneefallgrenze war sehr deutlich weiter oben, also brauchten wir uns eigentlich keine Gedanken machen, obgleich man sah, dass es da oben immer noch schneite...

    Beim Rückweg zum Auto fielen mir einige dunkle Gebilde am Boden auf, die ich im ersten Moment für Baumzapfen hielt:

    Aber nein, es waren das wunderschöne Spitzmorcheln, der ganze Kiesplatz war damit übersät, die hatte ich so hoch oben nun wirklich nicht erwartet!
    Die haben wir natürlich alle sofort verhaftet, hat gleich am Montag Schweinsmedaillons mit Morchelrahm gegeben!

    Froh gestimmt fuhren wir nun runter nach Cortina, wo uns dann fast der Schlag traf:
    Bereits kurz nach dem Ortseingang standen Polizeiautos quer über die Strasse, der gesamte Ort samt beider Strassen hinunter nach Toblach war komplett abgesperrt!

    Was war hier geschehen?
    Eine Lawine? Ein Felsrutsch? Ein Prominentenmord?

    Nichts von alledem, es handelte sich um eine weit schlimmere Katastrophe:

    Der Fahrradgott hatte höchstselbst beschlossen, die vorletzte Etappe ausgerechnet in Cortina enden zu lassen, es war wirklich kein Durchkommen mehr...
    Was tun? Die ganze Strecke zurückfahren, um dann auf anderer Strecke vor dem selben Problem zu stehen? Das kam für mich absolut nicht in Frage!

    Wir zogen also unsere Gurte etwas fester, die Reifen waren bereits auf Tauglichkeit sorgsam geprüft worden, der Erste-Hilfe-Kasten lag auf Rica´s Schoss...
    Bei nur leichtem Schneefall machten wir uns auf, den Falzarego-Pass zu überqueren!
    Irgendwann war dann das Schneetreiben so dicht, dass ich das Schild "1700m-Passo in 9,5km" schon kaum mehr lesen konnte.
    Kurz nach einer extra scharfen Kurve überquerten dann zwei kapitale Hirsche die schmale Strasse, ich glaube, einer hat mir den Vogel gezeigt, egal...

    Zu allem Überfluss leuchtete jetzt auch noch die Airbag-Lampe in gefährlichem Rot!
    Ich versuchte Rica zu beruhigen, indem ich ihr erklärte, dass der Airbag bei einem Absturz von 300-400m ohnehin keinen grossen Vorteil bringen würde..

    Nachdem ich Kupplungsfuss und Schalthand schon kaum mehr spürte, kamen wir endlich oben an, seltsamerweise fiel hier etwas weniger Schnee, wir waren wohl schon "über den Wolken":

    Mit Mühe animierte ich sowohl unser Auto als auch Rica zu einem hübschen Gipfelfoto, beide jammerten lautstark über die ungewohnte Kälte, Trixie(Hund) liess sich erst gar nicht blicken:

    Erst nachträglich stellte ich anhand des Fotos fest, dass sich unser lieber Berlingo etwas am Vorderhuf verletzt hatte(Radkappe), gute Besserung...

    Nun geht´s endlich wieder bergab, dachte ich noch, aber es ging noch mal etwas weiter hinauf zum Passo Valparola mit 2197m, bevor es dann über Alta Badia hinunter nach Bruneck im Pustertal ging.
    Der Rest der Reise verlief ab da eher ereignislos, die Höhepunkte waren ja schon zur Genüge gesetzt!

    Viele Grüsse
    Viktor

  • Olifan
    Gast
    • 31. Mai 2013 um 11:01
    • #2

    Hallo Viktor,

    einfach herrlich Deinen Bericht der Rückreise zu lesen.
    Ich schwankte zwischen echtem Mitgefühl und hämischer Freude. – Hätte mir im Übrigen auch passieren können.
    Du hast die misslichen Geschehnisse mit viel Selbstironie und sehr humorig beschrieben.
    Na, wenigstens kam noch eine leckere Mahlzeit dabei heraus.

    Absolut toll! Herzlichen Dank!

    Liebe Grüsse
    Gabi

  • Gast001
    Gast
    • 31. Mai 2013 um 11:02
    • #3

    Du meine Güte- was für eine Rückreise aus einem sicher schönen Urlaub in Istrien und zunächst traumhafen Ausblicken in Slowenien.
    Ein "Höhepunkt" nach dem anderen!

    Einer davon wurde für Euch extra geschaffen:

    Wer außer Dir sieht denn so etwas und weiß auch gleich etwas damit anzufangen? :up:

    Das Passabenteur war ( im Nachhinein gesehen) spannend und durchaus"unterhaltsam" - aber da wir bei unseren Herbst- und Vorfrühlingsreisen Ähnliches schon erlebt haben, kann ich Deine Anspannung nachvollziehen.
    Zum Glück seid Ihr ohne Ketten durchgekommen ( der Erste Hilfe Kasten hätte da wohl kaum geholfen :wink:)

    Vielen Dank für diesen Bericht!

    Uns wird im Sommer wohl kaum anderes übrigbleiben als über das Pustertal nach HR zu fahren ( Autobahn wollen wir in A aus bestimmten Gründen nicht)
    Mit dem Felbertauernpass geht es offensichtlich doch nicht so richtig vorwärts, wie zunächst gedacht wurde ( Ich verfolge das in der Presse von Osttirol)
    https://www.schoener-reisen.at/forum/showthre…-gesperrt/page2

    Nun wünsche ich Dir und Rica ( natürlich auch Eurer Trixi) , dass Ihr Euch schnell wieder daheim eingewöhnt ( Ist derzeit nicht so einfach bei diesem Dauerregen und der Kälte)


    Viele Grüße,
    Elke

  • cabrio
    Gast
    • 31. Mai 2013 um 16:01
    • #4

    Hallo Viktor

    Das war ja eine spannende Heimreise.

    Wir hatten das Vergnügen mit dem Giro vor Jahren als noch der Jan Ulrich mitfuhr und der Giro über Buzet führte.

    Damals kamen wir gerade so noch durch, ansonsten hätten wir mehrere Stunden warten müssen.

    Schnee in den Dolomiten jetzt ende Mai ist schon derb.

    Wenigstens konntet ihr fahren ohne Ketten aufziehen zu müssen.

    Wir fahren in 2 Wochen und wir hoffen das das Wetter bis dahin besser wird. Noch bin ich mir nicht sicher welche Strecke ich fahren werde.

  • wallbergler
    Gast
    • 31. Mai 2013 um 18:54
    • #5

    Ja Super, lieber Viktor,

    dass du einen meiner Lieblingspässe mal gefahren bist. Aber im Ernst, kann nachvollziehen, wie dir zumute war.
    Gott sei Dank hat dich der Spaßteufel nicht verlassen.

    Aber ich denke auch, ohne eine Portion Galgenhumor wäre das sicher gesundheitsschädlich.

    Na ja, du sagst , du musstest zum Passo Valparola hinauf? Das waren doch nur noch 100m. Alpenpanorama pur.

    Und stell dir vor , hinter der rechten Wand bin ich schon oft mit den Skiern hinunter nach Cassian. lach.

    Gott sei Dank hat dich die Erde wieder. Ehrlich, kann uns alle mal passieren.

    Danke für den "gewürzten" Bericht.

    Lieben Gruß
    Helmut

  • Hartmut
    Spezialist
    Beiträge
    3.568
    Geschlecht
    Männlich
    Interessen
    Weltkulturerbe (Briefmarken mit Welterbemotiven sammeln), Kroatien
    Lieblingsreiseland
    Unser Planet
    • 1. Juni 2013 um 10:50
    • #6

    Es ist doch schön zu lesen, wie Du trotz der Widrigkeiten solch eine Fahrt mit Humor schildern kannst.
    Die Reiseeindrücke hast Du uns einfach nur genial geschildert.

    Ich kann solche Unzulänglichkeiten gut nachempfinden.

    Wir sind auch schon einmal in eine Papstsperrung gekommen, die ich nicht bedacht hatte.

    Ferner dauerte eine Fahrt für 480 Kilometer nach San candido "Innichen" im Pustertal auch schon mal knapp 24 Stunden.
    Da mussten wir vor Nesselwang umdrehen, da der Fernpass gesperrt worden war. Später kamen wir auf der A8 vorm Irschenberg in einen Schneestrum mit Stau und zwang uns zu Übernachten.
    Am kommenden Morgen um vor 6 Uhr gestartet und es ging kaum vorwärts. Ein Busunfall auf der Tauernautobahn und die Sperrung des Felbertauerntunnels ließen den kompletten Reiseverkehr durch das Pustertal laufen.
    Reisezeit 23 1/2 Stunden für 480 Kilometer.


    Wie lang war Eure Reisezeit im Verhältnis zur Distanz?

    [COLOR="#0000CD"]Entdecke die Welt, wie einst Captain Cook, Baedeker oder Marco Polo[/COLOR]

    Carpe Diem Annette und Hartmut

    [COLOR="#008080"]Wissen schafft Wissen - jeden Tag entsteht neues Wissen![/COLOR]

  • vize2
    Gast
    • 1. Juni 2013 um 10:57
    • #7

    Hallo Hartmut

    Es werden wohl etwa 3 Stunden mehr gewesen sein als auf der Hinfahrt...
    Aber jetzt nachträglich betrachtet war es tatsächlich einer der Höhepunkte unseres Urlaubs, zumindest mir hat es unheimlich Spass gemacht!

    Viele Grüsse
    Viktor

  • vadda
    Gast
    • 2. Juni 2013 um 10:40
    • #8
    Zitat von vize2

    ...zumindest mir hat es unheimlich Spass gemacht!...

    ohne Worte:


    Da grinst der
    Klaus

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