Südafrika, Teil 6

Es gibt 8 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von cabrio.

  • Weiter ging die Fahrt durch das Herz des Zululandes. , mit vielen historischen Schlachtfeldern aus den Kriegen der Briten gegen die Zulus, deren größter Anführer Chaka hieß.
    Hier nebenbei zwei Aufnahmen nach vorne zur Lokomotive und ein Rückblick zum Ende des Zuges.
    Hinten fuhren ja auf Auflegern die Busse mit. Ein wahrhaft langer Zug.




    Im Nkwalini Valley kann man die traditionelle Zuluwelt in 3 Freilichtmuseen besichtigen.
    Wir waren in Kwa Bhekitunga. Zuvor suchten wir noch eine kleine Krokodilfarm auf. Hier ein Prachtexemplar.



    Zu den Kostproben vom Zuluvolkstum gehören lokale Delikatessen, Tänze usw.











    Auf der Zufahrt zum Umfolozi Park sahen wir im Vorbeifahren noch eine völlig unkomplizierte Art Fleisch zu verkaufen:



    Und wir fuhren noch eine Sparfiliale an , sowie einen Liquorshop , bei denen sich manche angesichts des Buschcamp- Aufenthalts versorgten.




    Schließlich fuhren wir in das Hluhluwe Umfolozi Game Reserve , wie es auch hieß, ein.





    Insges. weist das Gelände eine Größe von 47 753 ha aus. Ja , in Afrika hat man Platz.
    Wir haben gesehen: (wobei ich heute noch heulen könnte, dass ich damals nicht mein jetziges 532 Tele hatte)
    Gnus, Breitmaulnashörner, Giraffen, (einschl. des Erlebnisses , diesen Tieren beim Saufen zuzusehen) verschiedene Antilopenarten, wie Kuduweibchen, Impalas, Springbock, Zebras , Affen,
    Kaffernbüffel, Wildschweine, Geier.
    Zuerst fuhren ein bisschen im Park umher. Das war schon ein „echtes afrikanisches Schnupper-Erlebnis“
    Tiere in freier Wildbahn. Nur so gefällt mir das.












    Anschließend wurde das Buschcamp bezogen und unter Führung eines Ranger`s ein Rundgang durchgeführt.
    Das war in meinen Augen schon was Besonderes. Nicht nur, dass wir von Fliegen
    umschwärmt wurden, ein beruhigendes Gefühl war das eine Gewehr nicht wirklich. Kamen wir doch den unberechenbaren Nashörnern ziemlich nah. Auch das Wildschwein hatte so seine liebe Not mit uns.
    Das Lagerfeuer am Camp verdrängte abends doch die Mosquitos, wir hatten ein herrliches Gefühl.
    Ungewohnt war natürlich die auf Stelzen gebaute Schlafstatt. Zwar gab es in der Gegend Löwen, ich wollte mir aber nicht vorstellen, wenn wir deren Besuch hätten, zumal ja die Treppe stehen blieb.
    Es beschlich einen schon ein mulmiges Gefühl bis zum Einschlafen. Aber romantisch war das natürlich auch. Safariluft schnuppern.













    Am gegenüberliegenden Ufer lagen Krokodile in der Sonne







    Schließlich fuhren wir wieder mit dem Auto größere Strecken ab und hatten reichlich Motive.










    Hier warteten alle auf Löwen, kamen aber nicht :mrgreen:









    Nach Verlassen des Umfolozi Parks durchfuhren wir das Swaziland.
    Bis dahin gab es einiges zum fotografieren.








    Ananasfelder



    Hier in Swaziland sahen wir eigentlich bis auf den Grenzeintritt nichts Aufregendes.
    Aufregend deshalb, oder sagen wir teilweise auch belustigend, da der Bus schon abgefertigt schien, bis einer einen Witz machen wollte und meinte, sein Pass ist abgelaufen.
    Tja, auch in Swaziland gibt es Leute die deutsch verstehen.
    Das Ende vom Lied waren 2 Stunden Zeitverzögerung und Räumung des Busses, einzelne persönliche Ausweiskontrolle vor einem mit streng dienstlichem Gesicht auf eine Tastatur eines PC einschlagenden Beamten. Nur, hihi, der PC war gar nicht angeschlossen, es ging schlicht keine Leitung weg , auch der Monitor war grau. Aber frag mal nach warum………
    Nun ja, der verursachende Typ konnte sich natürlich was anhören und musste gehörig trotz größten Protest mehrere Runden zahlen.





    Ein Kral





    Schließlich auf der Fahrt zum Krüger Nationalpark,



    ein Kurzbesuch bei Verwandten eines mitreisenden Angestellten






    und dort sahen wir nur einen kleinen Ausschnitt (leicht enttäuschend) beim Durchfahren vom Südende bis nach Hazyview. (immerhin noch rd. 100km).
    Elefanten,





    Büffel (Mitte links)



    Löwe (siehe fehlendes Tele)



    Impala,



    Flusspferde



    So, hier in Hazyview angekommen, sind wir schon ganz nah an der Grenze zu Mosambik.
    Jetzt waren wir im nördlichen Teil des Osttransvaal. Auf der Weiterfahrt nach
    Johannisburg machten wir Abstecher über Sabie mit den vielen Wasserfällen, hier einer



    zum Pilgrims Rest, ein Goldgräberdorf.







    Die Funde bei Pilgrims Rest lockten bald Abenteurer aus aller Welt an. Auf dem Höhepunkt des Booms waren 1400 Digger damit beschäftigt, rund um die Stadt Gold zu waschen.
    Schon 8 Jahre später 1881, waren die alluvialen Ablagerungen erschöpft, aber in dieser kurzen Zeit hatte man Nuggets im Wert von 80 Millionen Rand aus dem Fluss geholt.
    Heute ist es ein Freilichtmuseum.
    In unmittelbarer Nähe führt die Straße zum Blyde River Canyon (26km lange Schlucht)



    und ein Kleinod auf der Hochebene





    und zu Gods Window mit herrlichem Panoramablick







    Mit diesen Naturschauspiel endet der 6. Teil . Im 7. und letzten Teil bleibt nur noch
    über Johannisburg und die Hauptstadt Südafrikas , Pretoria, zu berichten.
    Bis dahin
    euer wallbergler

    Wer nichts weiß, muss alles glauben.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Dieser Beitrag war das bisherige Highlight, den es zeigt die Flora und Fauna und Impressionen der eigentlichen Bewohner des Landes.


    Beim Betrachten der Fotos werden bei Euch sicherlich immer wieder Emotionen der Reise hochkommen. Mit der Natur so eng in Kontakt zu kommen ist ein Erlebnis, wie sicherlich auch das Leben der Einheimischen. Besonders der Vergleich der Zufriedenheit dieser Landesbewohner im Vergleich zum Leben in Europa sind gewaltige Gegensätze.


    Super Beitrag.

    [COLOR="#0000CD"]Entdecke die Welt, wie einst Captain Cook, Baedeker oder Marco Polo[/COLOR]


    Carpe Diem Annette und Hartmut


    [COLOR="#008080"]Wissen schafft Wissen - jeden Tag entsteht neues Wissen![/COLOR]

  • Dieser Beitrag war das bisherige Highlight, Super Beitrag.



    Herzlichen Dank,
    das war es für mich , bzw. uns auch. Deshalb weinte ich ja dem Tele so nach.
    Cilli kannte das ja von Kenia im Rahmen einer Großsafari. Afrika pur.
    Deshalb konnte ich auch den Beitrag nicht kürzen.
    Viele Grüße
    Helmut

    Wer nichts weiß, muss alles glauben.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Ja, dieser Teil Eurer Reise wäre auch so ganz nach meinem Geschmack gewesen!!!


    Ich mag zwar auch gerne in den Tierpark gehen- aber das was Ihr erlebt habt, war doch was ganz anderes:Mit einem gehörig prickelnden Gefühl, dass Ihr doch "nur" Besucher wart und die Tiere der Wildnis keineswegs hinter Gitter gesperrt waren!


    Dieser Teil Eures Reise hat mir am besten gefallen!!!
    Aber eine Frage: Seid Ihr immer ( außer mit dem Zug) mit Bussen unterwegs gewesen? Und wieviel Leute ( Besucher) waren denn da immer unterwegs?


    Gruß,
    ELMA

    Nicht Tatsachen, sondern Meinungen über Tatsachen bestimmen das Zusammenleben.


    Epiktet
    * um 50, † um 138



  • Liebe Elke,
    das haben wir selbst auch so empfunden, sogar Cilli, die ja in Kenia an einer große Safari teilgenommen hat, war voll des Lobes.
    Im Umfolozi Nationalpark waren sehr viele Tiere, in dem Teilabschnitt vom Krüger Nationalpark sahen wir relativ wenig.
    Allerdings sollte , wer diesem Letzteren einen Besuch abstattet, auf alle Fälle Privatbesichtigungen unternehmen, die sind darauf spezialisiert.
    Die kennen natürlich die Wildwechsel und Wasserstellen .
    Wenn wir morgens nach dem Anfahren des Zuges von Stationen mit den 7 Bussen unsere großen ca. rd. 300 km Radius Schleifen fuhren, waren wir pro Bus in sog. 15 Sitzer untergebracht. Siehe Bild des Busses.
    Die Stadtbesichtigungen wurden mit diesen Bussen auch gemacht. Besichtigungen der Sehenswürdigkeiten erfolgten in Gruppen mit je einem Reiseleiter. Pro Bus ein Reisebegleiter, die einige Sprachen beherrschten.
    Das ganze war äußerst aufwendig und eben , wie wir seinerzeit schon dachten, kommerziell nicht durchzuhalten.
    Am Schluss der Reise wurde uns ein freiwilliges Muss abgerungen, pro Person so ca. 125 DM als Schnitt Trinkgeld zu geben. Dieses wurde aufgeteilt. Wir waren angesichts des angebotenen Superservice damit sofort einverstanden.
    Was auffiel, und das bitte wird neutral von mir gesehen, die meisten der aus Ost kommenden Reisenden, auch unsere unmittelbaren Nachbarn, die Ärzte waren, verstanden dies als Unverschämtheit und zahlten nichts. Das war der einzige Wermutstropfen.
    Denn viele Weltreisende, die nachher noch nach Namibia reisten und nach Australien weiter flogen zahlten oft mehr.
    Viele Grüße
    Helmut

    Wer nichts weiß, muss alles glauben.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Wie konnte mir dieser Beitrag nur durch die Lappen gehen.
    Voll begeistert von deiner Safari.


    Ich würde am liebsten mein Pinkel packen und auswandern. Vielleicht wird man ja für irgendwas gebraucht dort.


    Tolle Bilder, toll erzählt, heute bin ich total afrikanisiert worden. (siehe auch andere Safari)


    Übrigens, von Löwen braucht ihr doch keine Angst haben, am Anfang einer Safari sagen sie einem ja eh das man immer mit einem Buschmesser unter dem Polster schlafen soll. Für den Fall der Fälle.:69:

  • Wie ich sehe, Helmut, kann man auch in einer größeren Gruppe wunderbar Tiere in freier Wildbahn beobachten.
    Wir sind übrigens 2007 die Strecke von Johannesburg nach Kapstadt mit dem Wohnmobil gefahren und hatten viel Glück im Krüger NP.
    Werde demnächst ein paar Bilder einstellen um Dieter richtig Geschmack auf seine Reise im März zu machen.
    Wart ihr in Swasiland nicht im Hlane NP?. Dort kamen die Nashörner an die Tränke in unmittelbarer Nachbarschaft des Camping Platzes.
    Den Blyde River Canyon haben wir auch sehr positiv in Erinnerung.

    Viele Grüße
    Bernd
    _______________________
    Wenn Du auf Reisen gehst um etwas anderes zu sehen, dann beklage Dich nicht wenn alles anders ist.
    www.Bernds-Reiseziele.de

  • Wart ihr in Swasiland nicht im Hlane NP?.


    Leider nein, den ließen wir rechts liegen, wir fuhren so in etwa die Direktroute hinauf zum Krüger Nationalpark.
    Aber war natürlich alles trotzdem aufregend, vor allem der Grenzübergang. puhhh
    Da meinte einer er muss ein Witzchen machen und schon gab es gehörigen Ärger, so dass wir in die Nacht hinein kamen.


    Na ja,


    aber Bernd, deine Weltreisen sind schon eine Hausnummer, mein lieber Mann. Respekt.


    LG
    Helmut

    Wer nichts weiß, muss alles glauben.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Ich bin ja noch nicht so lange hier im Forum und habe soviel noch nicht gesehen.


    Dieser Bericht und die Bilder sind echt der Hammer. Wunderschön. ,bb,+,bb,+


    Wo ich so die nackten Damen gesehen habe, da hab ich ganz spontan an Next-Model Afrika gedacht. :up:

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