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  1. Schoener Reisen » Forum » Sehen, erleben und berichten
  2. claus-juergen

Beiträge von claus-juergen

  • (6) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 6

    • claus-juergen
    • 15. Januar 2019 um 18:15

    Am Samstag nachmittag habe ich trotz des vielen Schnees einen kleinen Spaziergang in und um Großaitingen unternommen. Der Ort liegt an der Wertach etwa 20 km südlich von Augsburg.

    Mir war bekannt, daß direkt an der Brücke ein Nepomuk steht. Allerdings war es am Samstag eher ein (Schnee)pomuk, weil auch die Figur nicht von den vielen Schneefällen der letzten Tage in unserer Region verschont blieb.


    Großaitingen Nepomuk Wertach


    Großaitingen Nepomuk Wertach


    Großaitingen Nepomuk Wertach


    Großaitingen Nepomuk Wertach


    Die Figur wurde aus Kalkstein gemeiselt weshalb die Witterung dem Stein wohl schon zu schaffen gemacht hat.

    grüsse

    jürgen

  • (6) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 6

    • claus-juergen
    • 15. Januar 2019 um 18:08

    hallo,

    heute hatten wir mal wieder strahlenden Sonnenschein und schmelzenden Schnee. Was lag näher als einen Spaziergang in Kaufering am Lech zu unternehmen. In der Kirche St. Johann befindet sich doch tatsächlich ein Nepomuk an einem Pfeiler. Leider waren die Lichtverhältnisse nicht optimal.


    Kaufering St Johann Nepomuk


    Kaufering St Johann Nepomuk


    Kaufering St Johann Nepomuk


    Da ich ja öfters in Kaufering bin, gelingt mir vielleicht bei Gelegenheit ein besseres Bild des Heiligen.

    grüsse

    jürgen

  • ES 1798 Andalusien > SEVILLA > Hochwassermarken am Torro del Oro

    • claus-juergen
    • 14. Januar 2019 um 21:06

    Toll, wie ihr das Rätsel so schnell gelöst habt. Toll auch die ergänzenden Infos von Elke.

    Damit habt ihr einen eigenen Bericht von mir über diesen Goldturm verdient. :thumbsup:

    Es lohnt sich den zu besichtigen. Dazu der Ausblick von oben über den Fluss und die Stadt. Ihr werdet es sehen...

    Danke fürs Mitmachen sagt

    Jürgen

  • ES 1798 Andalusien > SEVILLA > Hochwassermarken am Torro del Oro

    • claus-juergen
    • 14. Januar 2019 um 20:10

    hallo Tom,

    Sevilla ist richtig. Wo genau in der Stadt?

    grüsse

    jürgen

  • ES 1798 Andalusien > SEVILLA > Hochwassermarken am Torro del Oro

    • claus-juergen
    • 14. Januar 2019 um 19:48

    hola,

    und wieder habe ich ein Rätsel aus Spanien. Es dürfte nicht allzu schwer sein herauszufinden, um was es sich hier handelt. Deshalb gleich die Frage, wo genau befindet sich diese Stelle?


    Rätsel 1798


    Viel Spaß wünscht

    jürgen

  • der Nationalpark Coto de Donana in Andalusien

    • claus-juergen
    • 12. Januar 2019 um 22:43
    Zitat von Jofina

    Wir hatten uns in unserem Urlaub, im Jahr 1999, diese gepflegte Siedlung in der Nähe unseres Hotels angesehen. Hier mal ein Foto davon.

    Zitat von Jofina
    Zitat von Jofina

    Matalascanas_99_03

    Hübsch fand ich die Häuser schon, aber zum dauerhaften Leben wäre dieser Ort auch nichts für uns. Zu dieser Zeit waren wir schon am Erkunden, wo wir mal unseren Ruhestand verbringen könnten. ;)

    hallo Jofina,

    tatsächlich ist Matalascanas "am Ende der Welt". Im Sommer herrscht in dem relativ großen Ort sicherlich eine Menge Betrieb. Aber im Winter ist da nichts los. Kaum eine Gaststätte hatte im November geöffnet und nur ab und zu ein Cafe. Das hat man suchen müssen. Eines der beiden in welchem wir was trinken wollten hatte zwar geöffnet. Die Bedienung war jedoch in einen Schwatz mit vier Guardia Civil Beamten(und Innen) beschäftigt. Nachdem wir nicht bedient wurden, fuhren wir weiter bis La Rabida bei Huelva.

    Bausünden wie in Torremolinos oder Calella konnte ich in Matalascanas nicht feststellen. Hier mal ein paar Bilder vom westlichen Ende der Urlauber-Stadt.

    Matalascanas


    Etwa fünfzehn Kilometer hinter dem Leuchtturm befindet sich der andere Badeort Mazagon. Man kann am Strand jedoch nicht durchgehend dahin wandern weil sich dazwischen ein Militärgelände befindet.


    Matalascanas


    Der Häuserkomplex am westlichen Ende von Matalascanas ist das größte Bauwerk welches wir hier gesehen haben.


    Matalascanas


    Matalascanas


    Zitat von ELMA
    ...

    z..B 1000 illegale Brunnen wegen dem Erdbeeranbau !

    Eigentlich hätte ich erwartet, dass im November noch Zugvögel oder Überwinterungsgäste zu sehen sind. Aber dazu war es wohl zu trocken ( Für die Stechmücken, die Du erwähnst, anscheinend nicht.)

    Wann wäre für einen LIebhaber von Flora und Fauna die beste Zeit für einen Besuch?

    ...

    hallo Elke,

    nicht nur die Plantagen für Früchte, die enorm viel Wasser brauchen wie die Erdbeeren sind ein Problem. Die Landwirte entziehen nur Wasser. Aber der Bergbau nördlich von Sevilla ist eine größere Gefahr. Bei Huelva mündet der Rio Tinto in den Atlantik. Der Guadalquivir hat Zuflüsse, die das Bergbaugebiet nordwestlich von Sevilla entwässern.

    Im 19. Jahrhundert begannen dort die Briten mit dem Abbau von Erzen im großen Stil. Zeitweise befand sich dort die größte Mine Europas. Aus dem Unternehmen hat sich die Firma Rio Tinto, eines der drei größten Bergbauunternehmen der Welt entwickelt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Minas_de_Riotinto

    Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu Unglücken wo Dämme brachen und giftige Abwässer in diese beiden Flüsse gelangten. Im Jahr 1998 konnte in letzter Minute verhindert werden, daß die Dreckbrühe ins Naturschutzgebiet gelangt. So lange der Bergbau in der Region betrieben wird, besteht diese Gefahr weiterhin.

    Was deine Frage nach der Flora und Fauna anbelangt ist mir nur bekannt, daß der Winter feucht sein kann, nicht sein muß. Ich kann deshalb nur vermuten, daß am Ende des Winters mehr Wasser vorhanden und so auch mehr Leben im Coto de Donana zu sehen ist. Allerdings gibt es in der Region trockene Winter mit fast gar keinem Regen. Da klagt dann die Landwirtschaft weil die vielen Stauseen im Hinterland nicht voll sind und als Wasserreserve für Mensch, Tier und Natur dienen können.

    Eine Woche vor unserer Ankunft Mitte November hat es eigentlich laut Aussage von Attilio kräftig geregnet. Wir sahen auch entsprechende Teiche in den Feldern westlich von Sevilla. Im Coto de Donana hingegen war es trocken. Ob der flache See bei El Rocio nur aufgrund dieses Regens entstanden ist oder immer da ist weis ich nicht.

    El Rocio - ein etwas anderer Wallfahrtsort in Andalusien

    Ich hoffe doch, demnächst mal wieder in der Gegend zu sein. Dann vielleicht zu einer anderen Jahreszeit, nicht jedoch im Hochsommer.

    grüsse

    jürgen

  • ES 1796 Andalusien > Coto de Donana > Unterstand zur Tierbeobachtung im Naturschutzgebiet

    • claus-juergen
    • 12. Januar 2019 um 22:31

    hallo Naturfreunde,

    hier gibt es noch mehr Bilder des Nationalparks.

    der Nationalpark Coto de Donana in Andalusien

    grüsse

    jürgen

  • SK 1797 BRATISLAVA > Kirche der heiligen Elisabeth > die „Blaue Kirche“ Kostol svätej Alžbety

    • claus-juergen
    • 12. Januar 2019 um 18:13

    hallo Johannes,

    das Bild stammt aus der Slowakei. Preßburg bzw. Bratislava?

    grüsse

    jürgen

  • der Nationalpark Coto de Donana in Andalusien

    • claus-juergen
    • 12. Januar 2019 um 18:10
    Zitat von Johannes56

    Sehr stimmungvolle Bilder! Warum sind die Holzpfähle dort so hoch? Steigt die Flut so hoch an?

    Johannes

    hallo Johannes,

    das ist schnell erklärt. Tatsächlich sind die Gezeiten am Atlantik stärker als am Mittelmeer. Das ist der eine Grund. Der andere sind die wesentlich höheren Wellen, die es hier gelegentlich gibt. Deshalb ist die Bebauung auch recht weit von der Wasserlinie entfernt. Trotzdem möchte ich kein Haus dort in der ersten oder zweiten Reihe haben. Eigentlich wäre es mir da eh zu flach.

    Etwas höher und weiter weg vom Meer ist sicherer und vielleicht dazu noch eine bessere Sicht. Das wäre es . Hier der Blick von unserem Haus auf die Adria.

    Liznjan


    gezoomt. Im Hintergrund ist der Osorcica auf Losinj zu sehen.


    Liznjan

    grüsse

    jürgen

  • der Nationalpark Coto de Donana in Andalusien

    • claus-juergen
    • 12. Januar 2019 um 16:44

    Im südwestlichen Andalusien mündet der Guadalquivir bei Sanlucar de Barrameda in den Atlantik. Nun denkt man, daß Andalusien eigentlich eine regenarme und trockene Gegend ist. Das stimmt nur zum Teil. Der Guadalquivir ist ein Fluß, der es durchaus mit dem Rhein in Deutschland aufnehmen kann. Bis Sevilla im Binnenland ist er schiffbar. So klein sind die Schiffe auch gar nicht, die ich dort im Hafen gesehen habe. Da ist es klar, daß dieser Fluß gelegentlich weit über seine Ufer tritt und die flache Landschaft am Unterlauf weiträumig überschwemmen kann.

    Einige Kilometer südlich der Stadt beginnt dieses knapp 55.000 Hektar große Naturschutzgebiet. Es umfaßt vor allem große Überschwemmungsgebiete westlich bis hin zum Meer. Dort endet der Park beim Badeort Matalascanas. Ich möchte euch Bilder von zwei völlig verschiedenen Gegenden dieses Parks zeigen.

    Etwas abseits von der Hauptstraße geht es nach Westen zum Besucherzentrum El Acebuche. Parkplätze im Schatten sind zwar jetzt im November bei Temperaturen von knapp über 20 Grad nicht so wichtig. Im Sommer jedoch sind viele Gegenden Andalusiens, sofern sie nicht am Meer liegen, wahre Glutöfen. Temperaturen von über 40 Grad Celsius kommen jeden Sommer vor.


    Coto de Donana


    Mit solchen allradgetriebenen Fahrzeugen werden organisierte Ausflüge durch den Park angeboten. Dabei wird auf Sandpisten auf immer den gleichen Wegen gefahren. Ob man dabei mehr sieht als wenn man zu Fuß unterwegs ist, weis ich nicht. Leise sind diese Gefährte jedenfalls nicht.


    Coto de Donana


    Das Besucherzentrum ist ganztags geöffnet. Darin befindet sich ein Verkaufsstand und ein Gastronomiebetrieb. Eintrittgeld muß man nicht bezahlen.


    Coto de Donana


    Die Besucher die zu Fuß so wie wir unterwegs sind, werden auf solchen Holzstegen durch den Park geführt.


    Coto de Donana


    Eine zu dieser Jahreszeit trocken gefallene Landschaft ist mit Sichtschutzzäunen von den Wegen getrennt. Irgendwann im Winter wenn es ausreichend regnet, bildet sich dahinter ein flacher See, der vor allem Vögeln als zeitweises Habitat dient.


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=1#imageAnker_19846


    Aus solchen Hütten heraus kann man dann die Vögel beobachten.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=1#imageAnker_19843


    Coto de Donana


    Coto de Donana


    kein Wasser - keine Vögel - aber auch keine Besucher außer uns beiden.


    Coto de Donana


    Wenigstens haben wir fast in jeder Beobachtungshütte solch einen Gecko gesehen. Man kann sich den Tieren langsam nähern. Kommt man jedoch zu nahe, sind sie wie der Blitz weg. Schnell muß der Gecko ja sein, will er sich hauptsächlich von Insekten ernähren.

    Ein paar Tage darauf sind wir am späten Nachmittag noch einmal nach Matalascanas, dem Badeort am Atlantik gefahren. An desssen östlichem Ende befindet sich ein kleiner Wanderweg durch die Dünen, die den Nationalpark zum Meer hin begrenzen. Die Sonne warf zwar schon lange Schatten und die Stechmücken fühlten sich dort anscheinend wohl. Das hinderte uns jedoch nicht an einem Spaziergang durch die Dünen zum Meer.


    Coto de Donana


    Das Auto haben wir am östlichen Ortsrand abgestellt. Dort befindet sich ein Parkplatz von wo aus der Weg durch die Dünen beginnt.


    Coto de Donana


    Der Park ist eingezäunt. Es gibt Durchgänge für die Parkranger und die allradgetriebenen Besucherfahrzeuge der organisierten Touren.


    Coto de Donana


    Coto de Donana


    Coto de Donana


    Coto de Donana


    Coto de Donana


    Coto de Donana


    Nach gut 20 Minuten Fußweg sind wir schon am Meer.


    Coto de Donana


    Wer Lust und Kondition hat, kann ab hier etwa 25 km am Meer entlang bis zur Mündung des Guadalquivir laufen. Überall darf man baden, aber natürlich weder übernachten noch grillen. Schließlich handelt es sich um einen Nationalpark.


    Coto de Donana


    Auch in die andere Richtung ist der Sandstrand breit und schön und flach. Hier zieht sich der Ort Matalascanas über etwa sechs Kilometer der Küste entlang. Meist sind es Ferienhäuser oder kleinere Hotels. Die allermeisten sind wohl nur im Sommer bewohnt.


    Coto de Donana


    Die Holzpfähle begrenzen den Park.


    Coto de Donana


    Natürlich haben wir ein paar Muscheln für die Enkel mitgenommen.


    Coto de Donana


    Coto de Donana


    Natürlich war ich auch mit den Füßen im Wasser. Ich schätze die Temperatur des Meeres auf etwa 18 Grad Celsius Mitte November. Geht eigentlich...


    Coto de Donana


    Das war natürlich nur ein kleiner Einblick in den Nationalpark Coto de Donana. Bekannt sind vor allem ständig überschwemmte Gebiete näher am Fluß. Dort gibt es größere Kolonien von Flamingos. Beim nächsten Besuch der Gegend möchte ich mit dem Ausflugsschiff von der Ortschaft Bonanza, die heist wirklich so, in den Park fahren. Das Boot hält an zwei oder drei Stellen und bei so einem Ausflug soll man ganzjährig Wasservögel sehen.

    Zum Schluß habe ich euch noch ein paar Fakten zum Nationalpark.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalp…_de_Do%C3%B1ana

    jürgen

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