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  2. claus-juergen

Beiträge von claus-juergen

  • ein Rundgang durch Posedarje am Novigradsko more in Dalmatien

    • claus-juergen
    • 21. Januar 2022 um 17:59

    In Norddalmatien gibt es mit dem Novigradsko more und dem Karinsko more zwei Meeresbuchten die nur durch einen schmalen Kanal mit der Adria verbunden sind. In der nördlichen Bucht liegt Posedarje, ein größerer Ort der sich in den letzten Jahren immer mehr zum Touristenziel entwickelt hat.

    Posedarje · Kroatien
    Kroatien
    www.google.de

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    Es wurde eine ansprechende Promenade geschaffen.

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    Vom Cafe aus blicken wir über den westlichen Teil des Novigradsko more. Posedarje liegt ungefähr 25 Kilometer von Zadar entfernt.

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    Im Zentrum befindet sich die alte öffentliche Zisterne.

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    Dort steht die Figur eines Esels neben einer Tränke aus Stein. Esel waren früher in der Gegend weit verbreitete Tragtiere.

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    Die Kirche Gospe od Ruzarija steht natürlich im Zentrum des 3.500 Einwohner zählenden Orts.

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    die beiden Seitenaltare

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    2014 wurde Posedarje überregional bekannt als Spieler der Deutschen Fußballnationalmannschaft nach dem Weltmeistertitel sich hier vom Turnier erholten.

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    Das Ortswappen ist die gekrönte Gans. Warum die eine Krone trägt bzw auf der Krone sitzt kann ich nur vermuten.

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    Martin Posedarski lautet der Name desjenigen, auf den man wohl in Posedarje recht stolz ist. Vielleicht soll es seine Krone sein.

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    Hier die Kurzform seiner Geschichte aus Wikipedia. Anscheinend hat er es sich am Ende mit allen Parteien verscherzt was seinen gewaltsamen Tod bedingte.

    Martin Posedarski – Wikipedija

    Es gibt noch eine etwas längere Geschichte dazu:

    WIE STARB KNEZ (deu.Prinz,Fürst) MARTIN POSEDARSKI?


    Nachdem die Türken 1537 Klis erobert hatten, zogen viele Uskoken aus dieser Gegend in das Gebiet der Stadt Senj, wo sie, diesmal unter habsburgischer Herrschaft, den Türken weiterhin erbitterten Widerstand leisteten. Senj hatte jedoch als eine der wichtigsten und einzigen Seefestungen zu dieser Zeit, die nicht in der Hand der Venezianer war, eine Sonderstellung. Die Habsburger sahen darin auch eine Ausgangstür zur Adria, wo sie gleichberechtigtere Partner der venezianischen Republik werden wollten, obwohl ihre Bemühungen in die allgemeine Politik Europas und der mächtigsten Dynastie eingebettet und daher oft durch verschiedene diplomatische und außenpolitische Verhältnisse.


    Gezwungen zu Rauben


    Die Uskoken kümmerten sich jedoch nicht um Diplomatie. Der Kampf gegen die Türken war unumgänglich, und bald gesellte sich der Kampf mit den Venezianern dazu. Senj wurde auch der Hauptzufluchtsort für die Venturines, gewinnbringende Überläufer aus dem venezianischen Gebiet, wie sie damals genannt wurden und die weiterhin gegen diesen Feind von Senj aus kämpften. Die Angriffe auf venezianische Galeeren hatten einen anderen, etwas prosaischeren Grund. Die Uskoken waren nämlich offiziell kaiserliche Soldaten, die vom Staatsgehalt bezogen wurden. Ob wegen der Absperrung und Unzugänglichkeit Senjs vom Rest des Territoriums der riesigen Habsburgermonarchie oder wegen der üblichen Nachlässigkeit der Wiener Verwaltung gegenüber "einigen Matrosen dort", diese Gehälter kamen unregelmäßig und überhaupt nicht an. Die Uskoken waren gezwungen, von ihrer Beute zu leben, entweder von dem, was sie den Türken erbeuteten, oder von Überfällen auf venezianische Schiffe. Insbesondere diese Konflikte begannen sich Ende des 16. Jahrhunderts zu intensivieren. So zerstörte 1592 der venezianische Admiral Tiepolo Karlobag als weitere wichtige Festung der Uskoken mit Kanonen aus dem Meer und hielt Senj einige Zeit unter Seeblockade. Die Uskoken reagierten 1596 mit der Invasion von Rovinj, wo sie die dort gefundenen venezianischen und türkischen Handelsschiffe beschlagnahmten. Den Venezianern gelang es, die Anführer des Angriffs auf diplomatischem Weg zu bestrafen, so dass die sieben uskokenischen Herzöge gehängt wurden.


    n diesen turbulenten Zeiten für die nördliche Adria kam einer der berühmten und bedeutenden Menschen aus der Region Zadar, Prinz Martin Posedarski oder Posedarić, ein Nachkomme einer alten kroatischen Adelsfamilie, nach Senj. Der Ursprung der Familie Posedarski wurde nicht vollständig interpretiert und mehrere Theorien werden erwähnt. Einer besagt, dass sie die Nachkommen des Krbavaer Fürsten Gusić sind. In einem Dokument von 1219 von König Andreas II. Albus Slavogost und Dragoslav Gusić wird die Bewilligung von Bela III.


    Nach der zweiten These sind sie die Nachkommen von Šubić und Kurjaković aus Posedarje, und es gibt Hypothesen, dass sie Venturini-Herkunft einer sehr alten Familie der römischen Torquats waren.


    Verrat unter Klis


    Es ist bekannt, dass er im Jahr 1600 die Pflicht des Prokulab, dh Kastellans in Ledenice erfüllte und sich in den Kämpfen gegen die Türken und die Venezianer auszeichnete. Einst eroberte er mit seiner Mannschaft neun venezianische Galeeren in istrischen Gewässern.

    Besonders akut wurde die Situation Ende des 16. Jahrhunderts, als die kroatische Armee aufbrach, um Klis zu befreien, zu der sich die Einwohner von Split allein gesellten. Den Venezianern gefiel der Krieg mit den Türken zu dieser Zeit nicht, also taten sie alles, um den kroatischen Feldzug scheitern zu lassen, und als Klis befreit wurde, verhinderten sie die Lieferung der Armee und so wurde Klis endlich wieder den Türken übergeben . Die Venezianer begannen, Seetransporte für die Türken durchzuführen, und die Uskoken stoppten venezianische Schiffe und plünderten türkische Waren von ihnen. Daraufhin drohte Sultan Suleiman, eine türkische Flotte an die Adria zu schicken, um Senj zu erobern. Die Venezianer hatten Angst vor dem Eindringen der Türken in die Adria und wollten dies nicht zulassen, so dass sie nach einem kleinen Konflikt den Türken versprachen, sich selbst mit den Uskoken zu befassen.



    In der Konfrontation mit den Uskoken griffen die Venezianer jedoch zur Diplomatie und taten alles, um am Wiener Hof ein anti-uskokenisches Klima zu schaffen und die Habsburger dazu zu bewegen, die Uskoken-Besatzungen aus Senj und der Velebit-Küste zu entfernen. Das gelang den Venezianern 1601, als der königlich-kaiserliche Kommissar Josip Rabatta in Begleitung von 1.500 Soldaten in Senj eintraf. Rabatta zog am 21. Januar in Senj ein und am 2. Februar, nachdem er sie in seine Residenz getäuscht hatte, ließ er Martin Posedarski und Marko Margitić öffentlich hinrichten und begann damit die kurzlebige Herrschaft von Rabattas Terror in Senj.


    Unbesiegter Senj


    Rabatta genoss seinen blutigen Sieg nicht lange. Er regierte Senj ein Jahr lang und schickte etwa zweihundert Uskoken nach Lika, aber als er am 31. Dezember Herzog Juriš hinrichten wollte, erhob sich ganz Senj gegen ihn. Rabatta wurde gefangen genommen und zusammen mit 12 seiner Mitarbeiter hingerichtet und Senj widersetzte sich weiterhin allen Versuchen, ihn zu unterwerfen.


    Die Uskoken verhinderten weiterhin den venezianischen Transport türkischer Waren und Waren über die Adria, und die jahrelangen Versuche der Venezianer, sie zu vereiteln, scheiterten. Seit 1606 hat die Republik immer wieder die Frage der "freien Schifffahrt" auf der Adria zur Sprache gebracht, doch diesmal ließ sie sich am kaiserlichen Hof nicht überreden, gegen die Uskoken vorzugehen. Die ungelöste Situation dauerte bis 1615, als die Venezianer schließlich forderten, dass Erzherzog Ferdinand die Uskoken aus der Adria oder zum Krieg entfernen sollte. Es brach ein Krieg aus, der in der Weltgeschichtsschreibung auch "Uskok-Krieg" genannt wird und zwei Jahre dauerte.


    Die kaiserliche Armee brach in den venezianischen Teil Istriens und das Soča-Tal ein, wo es zu schweren Kämpfen und großen Zerstörungen kam. Die Uskoken intensivierten ihre Aktivitäten auf See auf das Maximum und flogen mit ihren Booten bis in die Lagunen von Venedig und griffen venezianische Schiffe an. Der Krieg wäre wahrscheinlich gewonnen worden, wenn er nicht gewesen wäre, wie so oft in der kroatischen Geschichte bis heute umfasst sie europäische Politik und Diplomatie. Frankreich und Spanien üben Druck auf Österreich aus, um eine Einigung mit der Republik Venedig zu erzielen. 1617 wurde der Madrider Friede geschlossen, durch den sich Ferdinand verpflichtete, die Uskoken aus Senj zu vertreiben, und dies wurde bald ausgeführt, so dass sie sich in Otočac und auf dem Berg Žumberak an der heutigen kroatisch-slowenischen Grenze niederließen. Auch die Folgen dieses Friedens für die Habsburgermonarchie waren weitreichend. Die Küste stand nämlich noch fast unter vollständiger Herrschaft der Venezianer und die "freie Schifffahrt" galt nur für sie. Die Monarchie und mit ihr Kroatien scheiterte wie andere europäische Großmächte der damaligen Zeit daran, nie eine Seenation zu werden und erhielt erst nach den Napoleonischen Kriegen, die zum Teil die gesamte Habsburger Politik beeinflussten, vollen Zugang zum Meer.


    (google Übersetzung dieser Website


    https://www.zadarskilist.hr/clanci/0302200…rtin-posedarski)

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    Wir setzen unseren Rundgang fort. Große Hotels gibt es hier nicht. Manche Ecken sind verträumt und woanders wird vor allem von Privatvermietern weiter ausgebaut.

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    Auch das gibt es noch obwohl die Supermärkte Plodine und Tommy vor Ort sind. Eine Frau verkauft die Früchte ihres Gartens am Hauptplatz.

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    Wir sind wieder am Ufer angelangt wo kleine Fischerboote vertäut sind.

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    Dem unbekannten Fischer hat man ein Denkmal gesetzt.

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    Allerdings glaube ich nicht, daß ein Fischer das Netz um den Hals trägt. Viel eher gehört es in die beiden geöffneten Hände.

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    Der Anker im Hintergrund ist dür die hier liegenden Boote auch ein Stück zu groß.

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    Der Hauptstrand von Posedarje mag flach und mit Kies für Familien mit Kindern ideal sein. Nicht ideal ist die Tatsache, daß der Wind häufig Wasserpflanzen anschwemmt die natürlich jetzt Ende September niemand mehr wegräumt. Nicht ideal ist auch die Tatsache, daß das Novigradsko more fast ein Binnenmeer ist. Die Sicht im Wasser ist sehr schlecht weil nun mal kaum Frischwasser aus dem offenen Meer eindringt. Schnorchler finden somit hier schlechte Bedingungen vor.

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    Solche Fischerboote nutzen die Eigner viele Jahrzehnte.

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    Die Dieselmotoren "Made in Jugoslavia" halten bei entsprechender Wartung ewig.

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    Der Mittelpunkt an der Küste ist diese Mole.

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    Die Gedenktafel erinnert an die Opfer des Heimatkrieges. Die Gegend hier war viele Jahre zwischen Serben und Kroaten umkämpft.

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    Nur wenige Meter entfernt befindet sich eine weitere Gedenkstätte in Form dieses stilisierten Kreuzes. Die serbische Artillerie hat damals aus großer Entfernung oft mitten in die kroatischen Ortschaften geschossen. Kroatien hatte anfangs kaum Möglichkeiten der Selbstverteidigung. So gab es nicht nur an der Front Opfer sondern auch im Hinterland.

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    In der Grünanlage steht auch diese alte Kapelle.

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    Mein Eindruck ist, daß Posedarje in der Nebensaison ein relativ ruhiges Dorf ist, jedoch für echte Wasserratten nicht unbedingt als Badeort zu empfehlen.

    jürgen

  • Silvester 2021/2022 auf der Donau mit der DCS Amethyst

    • claus-juergen
    • 21. Januar 2022 um 11:20

    hallo Evelin,

    danke für deine Bilder einer Kreuzfahrt zu einer Jahreszeit, wo ich eigentlich nur bei schönem Wetter außer Haus gehe.

    Eure "Waschmaschine", also das Zimmer in Tiefgeschoß wäre sicherlich auch nicht gerade mein Fall. Dazu noch stundenlang durch Städte bei ungünstiger Witterung laufen. Davor graust es mir.

    Deshalb hast du meine besondere Anerkennung für eure winterliche Flußkreuzfahrt.

    Diesen möglichen Franz-Josef habe ich lieber waldi als unseren ehemaligen Bayerischen Ministerpräsidenten identifiziert. Mit seinem fast Namensvetter Franz Joseph I. aus der Donaumonarchie hat der keine Ähnlichkeit. ;)

    grüsse

    jürgen

  • die Kirche Sv. Duh bei Posedarje am Novigradsko more

    • claus-juergen
    • 18. Januar 2022 um 17:44

    In Norddalmatien gibt es eine Besonderheit an der Adria. Durch einen schmalen Kanal sind zwei Fast-Binnenmeere mit dem Namen Novigradsko more und Karinsko more mit dem offenen Meer verbunden.

    Google Maps
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    Ganz im Westen des Novigradsko more befindet sich auf einer Insel verbunden mit dem Ufer durch eine schmale sandige Landzunge ein Kirchlein mit dem Namen Sv. Duh was so viel wie Kirche des Heiligen Geists bedeutet.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60334

    Die Häuser dahinter gehören zu Posedarje. Die Berge sind Teil des südlichen Velebit.

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    Natürlich gibt es auch eine Geschichte die den Bau des Kirchleins erklärt.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60335

    Posedarje von der kleinen Insel aus gesehen

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    Das letzte Stück Weg führt über einen hölzernen Steg auf die Insel.

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    Das Meer ist hier sehr flach und sandig. Je nach Gezeitenstand ändert sich der Wasserspiegel.

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    Die Kirche hat tatsächlich auch eine Glocke. Die wird im Inneren verwahrt und nur bei hohen christlichen Feiertagen montiert. Dann wird sie auch geläutet. An Pfingstmontag findet eine Messe im kleinen Kirchlein aus dem 15. Jahrhundert statt.

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    1974 erfolgte eine Renovierung. Die Kirche ist als kroatisches nationales Kulturgut geschützt. Leider ist deshalb auch nur an Feiertagen ein Zugang möglich.

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    Auch findet einmal im Jahr eine Prozession mit Booten auf dem Wasser statt. Die Boote fahren dann von Posedarje bis hierher.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60340

    Oben habe ich den sandigen Boden angesprochen. Am Ufer befindet sich ein Sandstrand und die Wassertiefe ist auch weiter draußen noch sehr gering. Schwimmer haben hier schlechte Karten. Nichtschwimmer oder Kids können hingegen gefahrlos plantschen. Allerdings kann an diesem Strandabschnitt die Bora manchmal recht heftig wehen und so kommt es vor, daß allerhand angeschwemmt wird. Wie überall im Novigradsko more ist die Wasserqualität natürlich nicht mit dem offenen Meer zu vergleichen. Einerseits bringt die Zrmanja Sedimente ein und andererseits ist der Wasseraustausch einfach zu gering.

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    Es kommen wohl im Sommer einige Badegäste hierher. Warum sonst sollte eine entsprechende touristische Infrastruktur vorhanden sein?

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    Die Strandbar hatte in der zweiten Septemberhälfte bereits geschlossen.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60342

    Schaut einfach mal vorbei wenn ihr in der Gegend seid und laßt diesen zumindest in der Nebensaison idyllischen Ort auf euch einwirken.

    jürgen

  • I 1172 - Südtirol > LATSCH > Nikolauskirche - alte Altarplatte mit Reliquie

    • claus-juergen
    • 18. Januar 2022 um 12:00
    Zitat von Susanne

    ...Ich bin erstaunt, dass in der Beschreibung des Altars, die Du, claus-juergen eingefügt hast, die Frage der Reliquie so offen bleibt. Man müsste ja nur unter den kleinen Marmorstein schauen. Entweder ist eine Reliquie drinnen (z.B. in einem kleinen Säckchen) - oder eben nicht mehr...

    hallo Susanne,

    danke für deine Infos. Ich bin zwar gelegentlich etwas forsch und überwinde manchmal Zäune. Aber mit Hammer und Meisel und der Akku-Flex wollte ich nun doch nicht an die Altarplatte ran um dieses Rätsel vollständig zu lösen. Irgendwo setze auch ich mir Grenzen. ;)

    Wie auch Michael empfinde ich es als Frechheit seitens der Verantwortlichen, die nirgendwo in dieser Kirche auf die mögliche oder verschwundene Reliquie eingegangen wird. Stattdessen wird da Halbwissen verbreitet. Allerdings ist es weder meine Aufgabe, noch habe ich die Zeit dazu, dies bei der Gemeinde Latsch zu monieren. ;)

    grüsse

    jürgen

  • I 1172 - Südtirol > LATSCH > Nikolauskirche - alte Altarplatte mit Reliquie

    • claus-juergen
    • 17. Januar 2022 um 22:52
    Zitat von Steffi

    Hallo Jürgen,

    ist es die St. Nikolauskirche?...

    Gratulation Steffi,

    damit ist das Rätsel vollständig gelöst. Hier die Nikolauskirche von außen.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60326

    Dazu geschichtliches

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60325

    Es ist halt etwas verwirrend wenn man bei Restaurierungsarbeiten in einer anderen Kirche des Ortes eine alte Altarplatte findet und die dann in einer anderen Kirche ausstellt. Dazu trägt die die Bezeichnung Menhir.

    Und dann stellt man in der selben Kirche noch eine alte Altarplatte aus, die aber hier mal als Altar gedient haben soll. ;)

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60324

    Hier eine weitere Detailaufnahme. Fünf derartige Kreuze sind in die Platte eingemeiselt.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60323

    Aber nicht nur die relativ junge Altarplatte ist hier im Gotteshaus ausgestellt. Nein, der oben genannte viel älterere Menhir ist dort auch zu sehen.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60322

    Der ist mitten im Raum positioniert und zieht natürlich alle Blicke auf sich.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60320

    Auf die Altarplatte dahinter in der Apsis, hier im Bild gerade noch zu erkennen, achtet vielleicht nicht jeder Besucher.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60321

    Es bleibt das Rätsel welche Reliquie sich unter dem Steinquadrat befindet und ob da überhaupt eine liegt.

    Die Altarplatte // The altar stone of the Saint Nicholas Church
    Die Altarplatte // The altar stone of the Saint...
    www.gemeinde.latsch.bz.it

    Vielen Dank fürs Mitmachen sagt

    jürgen

    Susanne - ehem. Mitglied

    Die Namensähnlichkeit mancher Orte im Vinschgau hat mir vor drei Jahren schon mal zu schaffen gemacht. Wir wollten in den Bierkeller in Latsch und suchten vergeblich in Laatsch. Später haben wir den dann doch noch gefunden. :)

  • I 1172 - Südtirol > LATSCH > Nikolauskirche - alte Altarplatte mit Reliquie

    • claus-juergen
    • 17. Januar 2022 um 22:31
    Zitat von Steffi

    Hallo Jürgen,

    die Kirche ist in Latsch.

    Kirche unsere liebe Frau auf dem Bichl?

    https://www.lasamarmo.it/de/werke/denkm…n-latsch-0.html

    hallo Steffi,

    du hast das Rätsel fast gelöst. Die Altarplatte wurde zwar hinter einer Holzverkleidung in der von dir genannten Kirche gefunden. Ausgestellt ist sie allerdings in einer anderen Kirche in Latsch. In welcher?

    grüsse

    jürgen

  • I 1172 - Südtirol > LATSCH > Nikolauskirche - alte Altarplatte mit Reliquie

    • claus-juergen
    • 17. Januar 2022 um 22:16

    Hallo Elke,

    Tartsch ist genauso falsch wie der Malteserorden.

    Das Thema der unbekannten möglichen Reliquie habe ich ja bereits angesprochen. Wenn die Wissenschaft schon nichts genaueres darüber weis, dann ich schon gleich zwei mal nicht.

    Es handelt sich bei dieser Steinplatte tatsächlich um einen Teil eines ehemaligen Altars.

    Beachte mein letztes Posting mit dem Tipp des Discounters. Weit und breit gibt es nur in diesem Ort eine Filiale.

    Hast du den Ort gefunden dürfte die passende Kirche eine Kleinigkeit sein. Dies deshalb weil der Ort mit dieser Marmorplatte auch im www wirbt.

    Grüße

    Jürgen

  • I 1172 - Südtirol > LATSCH > Nikolauskirche - alte Altarplatte mit Reliquie

    • claus-juergen
    • 17. Januar 2022 um 22:03
    Zitat von Steffi

    Hallo Jürgen,

    ist es die St. Sisinius Kirche in Laas?

    https://de.wikipedia.org/wiki/St._Sisinius_(Laas)

    hallo Steffi,

    Nein, aus Laas stammt zwar die Marmorplatte. Der Ort ist jedoch nicht der gesuchte Standort der Kirche.

    Ein weiterer Tipp:

    Im gesuchten Ort waren wir auch bei einem bekannten deutschen Discounter beim Einkaufen. Du weist doch was man da mitnimmt: Grappa, Limoncello, Pasta, Pesto und all die leckeren Sachen die man bei uns nicht überall bekommt. ;)

    Grüße

    Jürgen

  • I 1172 - Südtirol > LATSCH > Nikolauskirche - alte Altarplatte mit Reliquie

    • claus-juergen
    • 17. Januar 2022 um 21:32
    Zitat von Susanne

    Ist aber doch sicher eine Altarplatte - oder ehemalige Altarplatte!

    Findet man sie vielleicht im Museum im Kloster Marienberg?…

    Hallo Susanne,

    Ja, es war wohl mal eine Altarplatte. Das Kloster Marienberg ist nicht der Standort.


    Zitat von Susanne

    Das würde für den Laaser Marmor sprechen!

    Susanne

    damit liegst du richtig Susanne.

    Grüße

    Jürgen

  • I 1172 - Südtirol > LATSCH > Nikolauskirche - alte Altarplatte mit Reliquie

    • claus-juergen
    • 17. Januar 2022 um 21:30
    Zitat von Steffi

    Hallo Jürgen,

    ist es die Kirche St. Benedikt in Mals?

    https://www.alpen-guide.de/reisefuehrer/poi/st-benedikt-mals

    hallo Steffi,

    Auch Mals ist falsch.

    Ein Tipp an euch: Schaut euch das Material der Platte an. Sie wurde aus einheimischem Naturstein gefertigt.

    Grüße

    Jürgen

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