hallo Tom,
allerdings hat der Bismarckturm so wie auch andere in der Regel keinen Bezug zur Religion.
grüsse
jürgen
hallo Tom,
allerdings hat der Bismarckturm so wie auch andere in der Regel keinen Bezug zur Religion.
grüsse
jürgen
Solange keine Angriffe von dort ausgehen. Sollten ja nur defensiv genutzt werden.
m zum eigentlichen Thema zurückzukommen
Hoffentlich ist bis Dezember alles vorbei, sonst wird es nix mit unserem gemeinsamen Thai Urlaub.
hallo Tom,
damit stellt sich die Frage was "defensiv" ist. Glaubt man Trump, dann ist der Krieg eh in spätestens sechs Wochen gewonnen und ich zumindest glaube alles was der sagt. ![]()
Thailand im nächsten Dezember ist durchaus eine Option. Bis dahin dürften manche wenn auch nicht alle Krisen auf der Welt entschärft sein. Die Drehkreuze in den VAR, Qatar oder dem Oman würde ich sicherlich wieder für einen Zwischenstopp wählen. Dann steht der gemeinsamen Erkundung Thailands nichts mehr im Wege. Im übrigen waren bisher die Flüge von Wien im Verhältnis zum Abflugort München erheblich teurer. Es würde sich folglich für dich durchaus lohnen, den Zug nach München zu nehmen. Oder man trifft sich in Dubai, Abu Dhabi, Doha oder Maskat für den gemeinsamen Weiterflug.
grüsse
jürgen
Nach der Meldung aus dem Iran, dass die Angriffe auf die Länder in der Region eingestellt werden, dürfte es bald wieder richtig losgehen.
hallo Tom,
die Meldung lautet etwas anders. Da ist eine Bedingung dran geknüpft die in etwa lautet "...wenn von diesen Ländern aus keine Angriffe mehr auf den Iran erfolgen". Wie soll das gehen wenn Uncle Sam in all diesen Staaten Militärbasen betreibt die alle im derzeitigen Krieg genutzt werden?
Um zum eigentlichen Thema zurückzukommen hatte ich heute Kontakt mit Bekannten die aktuell in Tunesien einen dreiwöchigen Urlaub verbringen. Norbert und Gerlinde wollten eigentlich in diesen Tagen von Südafrika aus mit einem Kreuzfahrtschiff im Rahmen einer Positionierungsfahrt zurück nach Europa reisen. Das Schiff ist nicht gekommen weil die Reederei es schon vor einiger Zeit aus dem arabischen Raum abgezogen hat. Also haben die beiden kurzfristig umgebucht und sind nun in Tunesien. Ich werde hinterher erfahren ob es denen dort gefallen hat. Die Badesaison hat ja noch nicht begonnen. Aber die zwei wollten halt weg weil der Urlaub an deren Arbeitsstellen so vereinbart wurde.
Das Beispiel zeigt uns, daß nicht jede Reederei bis zum letzten Tag Schiffe in den persischen Golf geschickt hat. So manches Unternehmen war wohl vorsichtiger als andere.
grüsse
jürgen
hallo Tom,
auf dem Bild sieht man doch eindeutig, wie der Iran umflogen wird. Die Flughäfen in den VAE sind ja seit zwei Tagen wieder geöffnet. Ich weis nicht, ob das auch für Kuweit und Doha zutrifft. Doha ist ebenfalls ein wichtiges Drehkreuz, Kuweit City eher weniger. Auf dem Bild ist auch gut erkennbar wie die Exklave Nachitschewan nach dem iranischen Angriff auf den dortigen Flughafen umflogen wird.
Heute nacht wurde übrigens erneut der Flughafen Dubai angegriffen weshalb Emirates alle Flüge dort bis auf weiteres ausgesetzt hat. Emirates ist sicherlich der Platzhirsch am Flughafen Dubai DXB wobei es nebenan im Emirat Scharscha und auch in Dubai selbst noch einen internationalen Flughafen gibt.
grüsse
jürgen
Etwa eine Fahrstunde von uns zu Hause entfernt befinden sich der Forggensee und der Hopfensee. Weil in den Bergen noch zu viel Schnee liegt, haben wir vor drei Tagen beschlossen, eine kleine Wanderung von Rieden am Forggensee zum Hopfensee zu unternehmen. Los ging’s am Sägewerk erst einmal zum Faulensee.
Leider muss man immer noch Hundebesitzer darauf hinweisen, dass der Hundekot in einer Wiese wo Rinder weiden für diese Tiere nicht gerade gesund ist.
So mancher hat über den Winter in den Wäldern der Gegend nicht nur Brennholz und Holz fürs Sägewerk geschlagen, sondern sich auch künstlerisch betätigt.
Nach kurzer Zeit erreichen wir den Faulensee der ziemlich schattig liegt und deshalb immer noch zugefroren ist.
Vor wenigen Tagen war rund um die Faulenseehütte noch Schnee.
Ob man hier die Hände desinfizieren muss bevor man sich die Schuhe anzieht, glaube ich eher nicht.
Die Berge des Ostallgäus sind noch schneebedeckt.
Am Koppenkreuz geht’s für uns links weg.
Hier könnte man auch gemütlich rasten.
Die Jugend von Rieden oder einem anderen Dorf im Umkreis hat sich hier einen passenden Baum als Maibaum ausgesucht. Der lagert an dieser Stelle bis er im Dorf geschmückt wird.
Unser Zwischenziel ist die Burgruine Hopfen, die wir nach etwa 1 Stunde und 15 Minuten Gehzeit erreichen.
Viel ist nicht mehr übrig von dieser einst mächtigen Burg hoch über dem Hopfensee.
Der Ausblick von dieser Stelle ist natürlich toll. Links im Bild sieht man den Tegelberg, in der Mitte den Säuling.
Rechts vom Baum erkennt man den Breitenberg und den Aggenstein.
Am nördlichen Seeufer liegt das Dorf Hopfen. Man nennt diesen Abschnitt am Ufer auch die Allgäuer Riviera. Das Klima passt wohl nicht so ganz zu diesem Begriff. Die dortigen Preise für die Gastronomie und Hotellerie schon eher.
Obwohl ich in dieser Gegend aufgewachsen bin, wusste ich bis in die achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts nichts von der Burgruine Hopfen. Der Grund liegt darin, dass die bis auf einen kleinen Mauerrest komplett vom Wald überwuchert war.
Nun wird der Wanderer an Ort und Stelle über die Geschichte der Burg aufgeklärt.
Der Weg führt uns nun hinunter zum Seeufer.
Wochentags ist es dort auch bei schönem Wetter verhältnismäßig ruhig. Kein Vergleich mit sonnigen Wochenenden. Da ist jeder Parkplatz belegt, die PKW stauen sich auf der Uferstraße und mehrere 1000 Spaziergänger umrunden den See im ewigen Kampf um Raum mit Radfahren und Joggern.
Wir genießen unseren Latte Macchiato vor dem Dorfladen. Die Preise dort sind etwa halb so hoch wie in den anliegenden noblen Restaurants.
Anschließend geht es ein Stück der Uferpromenade entlang bevor wir den See in nordöstlicher Richtung verlassen und am Kurzentrum Enzensberg vorbei uns auf dem Weg zurück nach Rieden machen.
Ein letztes Mal genießen wir die Aussicht auf die Allgäuer Berge.
Der Betreiber des örtlichen Sägewerks hat eine Marktlücke gefunden und stellt aus Holz verschiedene Gegenstände her die direkt ab Werk verkauft werden.
Ob sich Urlauber als Kunden für die sperrigen Gegenstände der Höllmühle finden weiß ich nicht.
Vielleicht ist das ja der Thron von König Donald aus dem Trumplland. ![]()
Es gibt mehrere Varianten dieser Rundwanderung von Rieden über die Burgruine Hopfen, den Hopfensee und Enzensberg. Unsere Tour hat einschließlich einer ausgiebigen Rast vor dem Dorfladen etwa drei dreiviertel Stunden gedauert. Im Juni empfiehlt sich zudem ein Abstecher zu den blühenden Rhododendren.
Jürgen
...Nun geht es darum, die Leute, die dort festsitzen, aus der Region herauszubekommen. Man ist ja schon damit angefangen. Hoffentlich geht alles gut aus.
Das Jofina ist das Wichtigste und das wird auch klappen. Sicherlich wird es noch ein paar Tage oder auch mehr als eine Woche dauern bis alle, die nach hause wollen auch tatsächlich fliegen können. Allerdings nehme ich fast an, daß nicht nur die Influencer, sondern auch viele andere in den Golfstaaten bleiben wollen. Die genießen derzeit durch ihre Postings mehr Aufmerksamkeit als sonst und das wiederum bedeutet im Umkehrschluß auch mehr Profit. Schließlich leben und/oder arbeiten die dort. Für machen Auswanderer mag das Risiko auch überschaubar sein.
grüsse
jürgen
hallo Jofina,
jetzt möchte ich aber schon nachfragen. Wann hätte deiner Meinung nach das deutsche Außenministerium eine Reisewarnung aussprechen sollen? In anderen Ländern gab es die doch auch nicht. Einen Tag, eine Woche oder einen Monat vor dem Krieg oder gar noch früher? "Onkel Donald" hat wohl kaum einem ausländischen Staatsmann, selbst von befreundeten Nationen nicht, vom genauen Datum seines Losschlagens erzählt. Die Tatsache, daß er irgendwann mit dem Angriff beginnt war wohl jedermann klar.
Eher sehe ich den schwarzen Peter im Fall von Kreuzfahrten schon bei den Reedereien. Die fahren bis zum Tag X frisch, froh und frei in den Persischen Golf mit tausenden Passagieren, oder sagen wir besser Premiumkunden in die nun vom Iran angegriffenen Staaten. Ich wette dazu, daß auch für diese und nächste Woche entsprechende Kreuzfahrten mit Zielen auf der arabischen Halbinsel angedacht waren und auch vorab verkauft wurden. Erst nach dem Beginn des Krieges am Samstag gab es lange Gesichter bei den Verantwortlichen. Jetzt ruft man nach dem Staat, der die Passagiere heimholen soll weil die Reedereien zumindest die ersten Tage selbst nicht gewußt haben wie es weiter geht. Das Schiff selbst und alle die darauf derzeit untergebracht sind ist wohl in den großen Häfen am Golf sicherer als auf offener See.
Aktuell scheint es doch so zu sein, daß eine Vielzahl von Flügen von Doha, Abu Dhabi und Dubai aus starten, zu welchen Destinationen auch immer. Logisch, daß diese Flüge aufgrund des eingeschränkten Angebots auch teuer sind. Als Kreuzfahrtpassagier jedoch dürfte außer ein paar entgangener Urlaubstage an Bord und an Land zumindest kein finanzieller Schaden für die Betroffenen entstehen.
Aufgrund der aktuellen politischen Situation im nahe Osten sollte jedermann klar sein, daß man dieses Gebiet zumindest in den nächsten Wochen noch meidet. Egal, ob für einen Transit per Flugzeug oder eine Pauschalreise an Land oder eine Kreuzfahrt.
Wie du mich kennst, tendiere ich dazu im kommenden Winter erneut ein paar Wochen in Thailand zu verbringen. Obwohl die Flüge in den letzten Wochen preislich durchaus attraktiv waren, habe ich nicht gebucht. Das liegt allerdings bei mir persönlich nicht an der Furcht vor einem auch im nächsten Winter andauernden Krieg in Arabien, sondern auch an familiären Problemen. Schließlich habe ich eine hochbetagte Mama die eine Betreuung benötigt und eine Schwiegermutter die ebenfalls gesundheitlich stark angeschlagen ist.
Sollte ich im kommenden Winter also erneut nach Südostasien reisen, dann genügt mir die Buchung des Fluges und einer Unterkunft auch noch im Spätherbst.
grüsse
jürgen
Hallo Jofina,
Ehrlich gesagt musste, so glaube ich, jeder mit dem Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran rechnen der die Nachrichten in den letzten Wochen aufmerksam verfolgt hat. Es stellte sich nur die Frage, wann es losgeht.
Es war auch absehbar, dass nicht nur das Territorium von Israel und dem Iran zum Kriegsschauplatz wird, sondern die ganze Region. Schließlich haben die USA die dortigen Militärstandorte aufgerüstet und noch dazu sowohl im Mittelmeer als auch im Golf von Oman ein maritimes Aufmarschgebiet in den letzten Wochen geschaffen.
Wer auf eine offizielle Reisewarnung der Bundesregierung gewartet hat, der macht es sich aus meiner Sicht zu einfach. Die Vereinigten Arabischen Emirate sind ja mittlerweile ein beliebtes Urlaubsziel für uns Europäer, aber auch für viele andere aus der ganzen Welt. Und dann gibt es noch die wohlhabenden Auswanderer die dort leben. Dazu kommt, dass die Flughäfen von Doha, Abu Dhabi und Dubai wichtige Drehkreuze für den internationalen Flugverkehr sind. Wer von Europa nach Asien reist muss oft dort umsteigen. Ich kenne das ja selbst.
Dann sind da noch aktuell ein paar Kreuzfahrtschiffe, die nun im Persischen Golf festhängen. Diese Ozeanriesen wagen es derzeit aus Sicherheitsgründen nicht diese Gewässer zu verlassen. Wie die Reedereien nun entscheiden und ob und auf welche Weise die Passagiere vor allem nach Europa zurückkommen, werden wir sehen. Grundsätzlich ist bei einer Pauschalreise der Veranstalter nicht nur zu Schadenersatz verpflichtet, sondern muss auch dafür sorgen, dass seine Kunden wieder nach Hause kommen. Anders sieht es bei Individualreisenden aus.
Ich habe das selbst Anfang 2020 zu Beginn der Pandemie erlebt, als wir als Individualreisende auf der Insel Phuket in Thailand festsaßen. Damals hatten wir Glück weil wir einen sogenannten Rückholflug der Bundesregierung nutzen konnten. Der war allerdings nicht umsonst. Im Gegenteil, 600 € pro Person für einen einfachen Flug mit vier belegten Broten und ein paar Flaschen Wasser in einer alten B757 von Condor war nicht das Gelbe vom Ei. Aber schließlich zählte die Tatsache, dass wir nach Hause gekommen sind. So ähnlich werden wohl aktuell zig Tausend Reisende in den Golfstaaten denken.
Als positiv sehe ich, dass die VAE angeboten haben, allen festsitzenden Transit-Reisenden und Urlaubern im Land kostenfreie Unterkünfte und Verpflegung zukommen zu lassen. Das ist schon was wert, insbesondere aufgrund der Tatsache, dass die Hotels sicher akzeptabel sind. Man stelle sich nur mal vor, dass viele 1000 Passagiere tagelang auf den Flughäfen festsitzen würden.
Wir alle wissen nicht wie lange dieser Konflikt noch andauert. Aus diesem Grund dürfte von der Planung einer Fernreise in den Nahen Osten derzeit eher abzuraten sei. Auch die Türkei und Zypern sehe ich persönlich in den nächsten Wochen als mögliches Konfliktgebiet an.
Was meine Urlaube in diesem Jahr noch anbelangt, steht noch gar nichts fest. Das gilt sowohl für mögliche Urlaubsziele als auch für den Zeitraum.
Grüße
Jürgen
Die Öffnung ist reine Dekoration in Anlehnung an historische Vorbilder.
Welche Bedeutung hat nun dieses Kreuz auf einer Kugel? Womit ist es historisch vergleichbar?
Dafür habe ich keine Erklärung. Verrate es uns bitte, Jürgen….
Hallo Waldi,
Erklärt ist dieses bauliche Detail hier nicht. Ich kenne solche Schiessscharten jedoch von mittelalterlichen Burgen. Die Muskete konnte der gut vor feindlichem Beschuss geschützte Soldat oder Landsknecht durch diese Öffnung sowohl nach oben und unten als auch zur Seite drehen um ein möglichst großes Schussfeld zu haben. Am Bismarckturm hat man dieses Ding wohl eingebaut um dem Turm einen mittelalterlichen Anstrich zu verleihen.
Grüße
Jürgen