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  1. Schoener Reisen » Forum » Sehen, erleben und berichten
  2. waldi

Beiträge von waldi

  • Vorweihnachtliche Kreuzfahrt im westlichen Mittelmeer

    • waldi
    • 9. Januar 2026 um 18:57

    Dass es in Spanien so viele und umfangreiche Krippen gibt hat mich schon verwundert.
    Danke für die detaillierten Bilder!

    Mich interessierten wieder die Figuren im "Parque de Málaga" besonders.
    Der erste Brunnen wird von der "Ninfa de la Caracola" (Schneckennymphe) geschmückt. Die Skulptur besteht aus Gusseisen, in Bronze patiniert, und wurde in der Antoine-Durenne-Gießerei in Sommevoire (Frankreich) gefertigt. Gestiftet wurde sie von einem ortsansässigen Industriellen und ursprünglich am Platz der alten Stierkampfarena aufgestellt und 1922 in den Park umgesiedelt.

    Der zweite Brunnen zeigt die "Ninfa del Cántaro" (Nymphe mit dem Krug). Sie wurde ebenfalls in Sommevoire gegossen. Sie wurde zunächst in den Gärten der Plaza de la Victoria installiert, bis sie 1922 in den Parque de Málaga verlegt wurde.

    Die Bronzestatue des Mannes mit dem Tamburin trägt den Namen "El Fiestero", was mir als Partygänger oder Festteilnehmer übersetzt wird. Die Skulptur des Partymachers ist eine Hommage an das indigene Musikgenre der "Verdiales", typisch für mehrere Regionen der Provinz Málaga. Das ist eine Flamenco-Art die auf dem "Fandango" basiert (wenn ich es richtig verstanden habe). Der "Partygänger" ist Teil der Musikgruppe die sich "Panda de Verdiales" nennt. Das Denkmal, das Werk des Málaga-Künstlers Miguel García Navas wurde 1998 eingeweiht. Es ist mit der Abkürzung "Garciana" signiert.

    Liebe Jofina, wenn ich falsche Übersetzungen verwende, dann bitte ich um Berichtigung. Danke!


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • 1916 Doha in Qatar - Vogelfalle

    • waldi
    • 8. Januar 2026 um 18:44

    Bunker Be- Entlüftung?


    versucht waldi :174:

  • Máriahalom oder Kirva, ein deutsch/ungarisches Dorf

    • waldi
    • 7. Januar 2026 um 17:48
    Zitat von Edgar

    Ich möchte das in diesem Jahr eventuell nachholen und mit dem Motorrad nach Ungarn fahren .

    Hallo Edgar!
    Es freut mich dass mein betagter Beitrag noch Leser findet.
    Ich war und bin in Ungarn ausschließlich mit dem Auto unterwegs. Nur in Budapest nutze ich die Öffis wegen dem starken Verkehr und weil ich als Rentner kostenlos fahre. Deshalb kann ich Dir keine Tipps als Biker geben. Nur auf Landstraßen wäre ich sehr vorsichtig. Es tauchen manchmal Löcher in den Straßen auf die mir Angst um mein Auto machen. Die Autobahnen sind dagegen zum überwiegenden Teil in Ordnung.

    Jedenfalls lohnt sich ein Besuch in der Heimat Deiner Ahnen. Beim Spaziergang über den Friedhof begegnen Dir fast nur deutsche Namen auf den Gräbern. Die sind bis zu 200 Jahre alt. Dort werden keine Gräber abgeräumt wie hier in D. Sie werden zwar größtenteils nicht mehr gepflegt und vom Gras überwuchert, aber die Grabsteine stehen bis sie umfallen.
    In Máriahalom sind sicher auch noch Personen mit deutschen Ahnen anzutreffen. Ich hatte dort keine Vorfahren.

    Konkrete Fragen kannst Du hier stellen oder eine PN schreiben.


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • Vorweihnachtliche Kreuzfahrt im westlichen Mittelmeer

    • waldi
    • 7. Januar 2026 um 00:03

    Hallo Jofina! In Deinen Reiseberichten zeigst Du ab und zu auch Skulpturen. Diese interessieren mich besonders. Deshalb versuche ich dazu Informationen zu finden. Die möchte ich hier einbringen dürfen.

    In Marseille irritierte mich dieser unvollständige Mann.

    "Bleu de Chine" ist eine Bronzeskulptur des französischen Künstlers Bruno Catalano. Dieses Werk ist Teil seiner renommierten Serie "Die Reisenden", die Skulpturen zeigt, die durch fehlende Teile gekennzeichnet sind und Themen wie Reisen, Vertreibung und Identität symbolisieren. Bleu de Chine zollt speziell Tribut an Arbeiter, die aus fernen Ländern kamen und in Hafenstädten wie Marseille ankamen um dort zu arbeiten. Die Skulptur ist von einer blauen Patina umhüllt, die an die charakteristische Kleidung dieser Arbeiter erinnert und damit eine Hommage an die Migration darstellt.
    In Spanien scheinen Migranten willkommener zu sein als derzeit in D, wenn man ihnen Denkmäler setzt.

    In Palamós stach mir die Frau mit dem Krönchen ins Auge. Das ist zwar keine Elisabeth, aber...

    Die Skulptur "Tribut an die Frauen" stellt Königin Elisenda de Montcada dar, die ab 1322 die Gemahlin und vierte Frau von König Jaume II. (der Gerechte) von Katalonien und Aragón war. Nach nur fünf Ehejahren verstarb ihr Gatte und sie zog sich als Laie in ein Klarissenkloster zurück. Geschaffen wurde diese Figur 1953 von dem Bildhauer Enric Pagès López. Diese steinerne Dame mit gekröntem Haupt hat offensichtlich kein leichtes Leben. 1998 wurde sie bereits restauriert weil sie von Vandalen beschädigt worden war. Weil man ihr die Hand abgeschlagen hatte wurde sie 2022 erneut restauriert und wieder aufgestellt. Doch schon nach wenigen Stunden fehlte wieder der Daumen der linken Hand. Auf Deinem Bild, Jofina, fehlt sogar wieder die ganze Hand. Einfach nur traurig!


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • (14) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 14

    • waldi
    • 29. Dezember 2025 um 22:37

    D: Duderstadt, Kreis Göttingen in Niedersachsen

    Auch in der Kirche wurde Katharina fündig!

    Mit dem Bau der heutigen katholischen Pfarrkirche wurde 1250 im frühgotischen Stil begonnen. Die heutige Basilika St. Cyriakus, auch Propsteikirche, gilt als Hauptkirche der Stadt Duderstadt und des Untereichsfelds. In der Stadt wird sie auch „Oberkirche“ und in der Region „Eichsfelder Dom“ genannt. Seit dem 3. Oktober 2015 ist sie päpstliche Basilica minor.
    Im nördlichen Seitenschiff steht der Nepomuk auf einer Konsole.

    Duderstadt St. Cyriakus1.jpg

    Duderstadt St. Cyriakus2.jpg

    Unter ihm ist die Weihnachtskrippe aufgebaut.

    Duderstadt St. Cyriakus3.jpg

    Der Nepomuk wurde vom Barockkünstler Andreas Kersten zwischen 1678 bis 1687 geschaffen. Auch weitere Figuren und die zwölf Apostel an den Säulen des Hauptschiffes stammen von ihm.

    Duderstadt St. Cyriakus4.jpg

    Auch für diese Bilder bedanke ich mich bei Katharina!


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • (14) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 14

    • waldi
    • 29. Dezember 2025 um 22:23

    D: Duderstadt, Kreis Göttingen in Niedersachsen

    In der Marktstraße von Duderstadt steht eine steinerne Figur des hl. Johannes Nepomuk vor der Basilika St. Cyriakus.

    Duderstadt Marktstraße1.jpg

    Duderstadt Marktstraße2.jpg

    Duderstadt Marktstraße3.jpg

    Außer seinem Entstehungsjahr 1724 konnte ich nichts über ihn herausfinden.

    Duderstadt Marktstraße4.jpg

    Duderstadt Marktstraße5.jpg

    Duderstadt Marktstraße6.jpg

    Für diese Bilder bedanke ich mich bei Katharina!


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • Ein schönes Weihnachtsfest

    • waldi
    • 23. Dezember 2025 um 21:03

    Ich wünsche Euch ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes und friedvolles Jahr 2026!


    Liebe Grüße von <waldi<<

  • (14) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 14

    • waldi
    • 13. Dezember 2025 um 21:35
    Zitat von Johannes56

    Was meint ihr?

    Die Darstellung in der Chiesa di San Canciano in Venedig - Nepomuk vor Jesus auf dem Arm von Maria - haben wir schon einige Male in der Sammlung. Ich habe ja in Beitrag 14/152 eine ähnliche Statuengruppe vorgestellt. Hauptperson dabei ist der hl. Johannes Nepomuk! Die Verbindung der Madonna del Carmine mit dem hl. Nepomuk, hergestellt von der ki, ist nicht nachvollziehbar. Die Legende von den Fischern von Felice soll sich 1492 in San Felice am Gardasee zugetragen haben. Zu dieser Zeit war der hl. Nepomuk vermutlich noch zu unbekannt um mit dem angeblichen Wunder in Verbindung gebracht zu werden. Im Zusammenhang mit Maria vom Berge Karmel werden Sebastian und Rochus, die Beschützer vor der Pest, heilige Karmeliten und Sant' Antonio Abate, der Schutzpatron der Eremiten genannt.
    Der angebliche Fischer auf dem Gemälde sieht nicht wie ein venezianischer Fischer aus. Der Schulterkragen lässt eine kirchliche Funktion vermuten. Außerdem meine ich einen Heiligenschein (-ring) zu erkennen (auch bei der Figur hinter Nepomuk). Deshalb bin auch ich näher am Pilger oder an einem anderen Heiligen als am Fischer. Nur der Haken am Stab ließ mich nachsehen wie denn eine venezianische Stake aussieht. Dafür ist der Stab aber zu kurz.
    Das Amulett ließ mich an das "Kleine Skapulier" denken. Maria hat ja ein zweites Amulett in der Hand. Die Karmeliten trugen das kleine oder braune Skapulier während der Nachtruhe. Das kleine Skapulier besteht aus zwei Medaillons die so zusammengebunden werden dass eins auf der Brust und eins auf dem Rücken getragen wird. Allerdings soll es sich dabei um Vierecke gehandelt haben. Das Tragen des Braunen Skapuliers ist ein Zeichen der Auserwählung, so wie das Beten des heiligen Rosenkranzes ein Zeichen der Auserwählung ist. Das Skapulier steht auch für den Schutz der Gottesmutter und ihre Fürsorge. Sie hat es dem heiligen Simon Stock versprochen: „Es soll ein Zeichen der Erlösung, ein Schutz in Gefahr und ein Unterpfand des Friedens sein. Wer mit diesem Skapulier stirbt, soll das ewige Feuer nicht erleiden.“

    Dieser Altar wird als Nepomukaltar in meine Statistik aufgenommen!


    Liebe Grüße von <waldi<<

  • (14) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 14

    • waldi
    • 4. Dezember 2025 um 18:14

    In Beitrag 14/116 hat uns Jürgen diesen Heiligen vorgestellt.

    Ravensburg

    Die unsichere Identität und die nachfolgende Diskussion haben mich zu einer Anfrage an die Ortsgruppe des "Schwäbischen Albvereins" veranlasst. Vom Seniorenfachwart des Vereins Wolfgang Schmid bekam ich folgende Antwort, die ich mit Einverständnis des Autors veröffentlichen darf:

    "Bei dem Heiligen der an der Frontseite der ehem. Hofapotheke in der Nische steht handelt es sich um den hlg. Franz Xaver. Heute wird zufällig sein Todestag gefeiert. Er wird ähnlich dem hlg. Nepomuk dargestellt. Sein Abbild befindet sich auch auf dem Hochaltarbild von de Crayer aus dem Jahr 1684. Es ist u.a. mit Franz von Paul und Franz von Assisi dargestellt.
    Die Statue stammt aus der Zeit um ca. 1884 und wurde von Fürstin Sophie von Waldburg- Waldsee-Wolfegg gestiftet.
    Fürstin Sophie hat in der Kirche weitere Spuren hinterlassen. Die Weihnachtskrippe stammt von ihr und der Leichnam Christi der immer am Karfreitag 16:00 Uhr bis Karsamstag 12:00 gezeigt wird. Außerdem unter dem Zelebrationsaltar der Katakombenheilige Floridus
    In dieser Zeit wurden auch die beiden großen Linden beim Säulenhaus gepflanzt.
    Die Leo Linde und die Pius-Linde.

    Vielen Dank für ihr Interesse an der Geschichte Wolfegg.

    Wolfgang Schmid"

    Somit steht fest: Diese Statue ist kein hl. Nepomuk, sondern ein hl. Franz Xaver!
    Sie wurde um ca. 1884 von Fürstin Sophie von Waldburg- Waldsee-Wolfegg gestiftet.

    Herzlichen Dank an Herrn Wolfgang Schmid für diese Klarstellung!

    Ich habe auch im Originalbeitrag eine entsprechende Ergänzung eingefügt.


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • TH 1916 - Glocke beim Thai Boxkampf

    • waldi
    • 4. Dezember 2025 um 17:47

    Gewicht einer mechanischen Turmuhr?


    vermutet waldi :174:

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