In Niederraunau gibt es eine Holzkünstlerin namens Elisabeth Merk die die Skulpturen mit Motor- und Carvingsäge für die neue Mariengrotte am Niederraunauer Mühlberg geschaffen hat. Die Grotte wurde am 16.09.2018 eingeweiht.
Liebe Grüße von waldi ![]()
In Niederraunau gibt es eine Holzkünstlerin namens Elisabeth Merk die die Skulpturen mit Motor- und Carvingsäge für die neue Mariengrotte am Niederraunauer Mühlberg geschaffen hat. Die Grotte wurde am 16.09.2018 eingeweiht.
Liebe Grüße von waldi ![]()
Ich denke, wir sollten den Suchbereich weiter eingrenzen. Sonst kommen wir nicht vorwärts.
Ist das Suchobjekt im Kreis Augsburg zu finden?
fragt waldi ![]()
Nicht Allgäu, aber noch nördliches Schwaben?
fragt waldi ![]()
Ich sehe eine Marienfigur in einer offenen Kapelle.
Der Stil entspricht der von Jozef Cantré, einem flämischen Künstler.
Aber von ihm eine solche Figur im Allgäu?
Weiter kam ich nicht.
Liebe Grüße von waldi ![]()
Tom wird es sicher auch gleich erraten. Da bin ich sicher.
Gibt es davon mehrere am gleichen Ort?
Liebe Grüße von waldi ![]()
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Das habe ich auch noch nicht gekannt.
Ein bisschen klein für eine Waschmaschine. ![]()
Liebe Grüße von waldi ![]()
Das ist eine beeindruckende Anlage, Johannes!
Bemerkenswert ist die dreisprachige Ausführung.
Daraus kann man schließen dass hier mal mindestens drei Ethnien nebeneinander gelebt haben.
Dass jetzt auch noch in englischer Sprache die Station betitelt ist, überraschte mich allerdings.
Man rechnet also damit dass der Kalvarienberg eine Touristenattraktion wird.
Es ist erfreulich dass man dieses Juwel restauriert und hoffentlich dann auch pflegt.
Liebe Grüße von waldi ![]()
Das ist zu einfach, Jürgen!
Wäre für meinen Lebensabend gut geeignet. Ob ich mir das leisten könnte?
Ich halt mich raus.
Liebe Grüße von waldi ![]()
H: Törökbálint, Kreis Érd im Komitat Pest
Nach der Vertreibung der Türken übernahmen sofort die Großgrundbesitzer wieder ihre ehemaligen Ländereien. Die Familie Török, die ehemaligen Besitzer des Dorfes Törökbálint, war jedoch ausgestorben. Laut der erhaltenen Schenkungsurkunde wurde das verwaiste Gut den Familien Drahosoczky und Törley geschenkt, die es 1689 an die Jesuiten von Buda verkauften. Am 25. Januar 1701 ging Törökbálint von Kaiser Leopold I. offiziell in den Besitz des Jesuitenordens über, der aber 1773 aufgehoben wurde. Drei Jahre später, im Jahre 1776, schenkte Maria Theresia den Ort dem Grafen Majláth, Ratsherrn von Karna, der bis 1843 im Besitz des großen Gutes blieb.
Als das Gut in den Besitz des Jesuitenordens überging, lebten nach einer Volkszählung von 1696 29 serbische und 4 ungarische Familien im Dorf. 1698 kamen die ersten "Schwaben" nach Törökbálint oder Großturwall. Familiennamen wie Feiner, Haderer, Lichtenberger, Tunner, Flaschner, Ament, Grasweg, Hillinger, Hohlrieder, Stanzer, Wadl, Rutter, Zieger, Weger, Feyerabend, Pur, Stumm, Neubrand und Mayer erscheinen in der Ortschronik. Aus einer jesuitischen Denkschrift aus dem Jahr 1700, die an die Grafschaft geschickt wurde, geht hervor, dass sich in Törökbálint 39 deutsche Bauernfamilien niedergelassen hatten. Aus einem Inspektionsdokument aus dem Jahr 1817 geht hervor, dass die Einwohnerzahl in diesem Jahr 1120 erreichte. Davon waren 889 Deutsche und 331 Serben und Kroaten. Es lebten keine Ungarn im Dorf, und die Donauschwaben waren vorherrschend. 1845 bezeichneten sich 76 % der Einwohner als Deutsche.
Im Vorgarten des Hauses das früher von der Familie Zeiss-Führinger bewohnt wurde, an der Fassade des Wohnhauses in der Munkácsy Mihály utca 39 steht in einer gewölbten Nische eine Steinstatue im Provinzstil.
Als ich nach Törökbálint kam war die Abenddämmerung schon angebrochen. Es reichte gerade noch für ein paar Fotos. Bei den gezoomten Bildern löste der automatische Blitz aus.
Die Nische wird gekrönt von einem Christus-Monogramm "IHS“ im Kreuz auf dem Giebel. Dieses Symbol war aber auch das Erkennungszeichen der Jesuiten.
Gyula Sípos beschreibt die Nepomukstatue so:
"Wenn wir behaupten würden, dass dieses Dorf, heute Stadt Törökbálint, wirklich kunstliebend sei, würden wir die Situation wahrscheinlich falsch darstellen. Es ist jedoch sicher, dass es in Ungarn nur wenige Dörfer und Städte gibt, die über so viele Statuen, Kreuze und Denkmäler verfügen; und der Eifer der Statuenbauer hält bis heute an. Und was für seltsame Statuen, an welch seltsamen Orten! Sie legen nachhaltig Zeugnis ab vom Leben, dem Glauben, der Lebensweise und den Lebensumständen eines Dorfes.
Beginnen wir mit dem Bekanntesten. Wenn wir fragen würden, wem in unserem Land die meisten Statuen errichtet wurden, würden wir wahrscheinlich keinen großen Fehler machen, wenn wir diesen Namen nennen würden. Allerdings ist er nicht der große Mann unseres Landes, kein Freiheitsheld, kein großer Schriftsteller, Dichter oder Politiker. Er hat nichts entdeckt und war noch nicht einmal Ungar. Doch wir finden ihn überall dort, wo es einen Bach, einen Teich, einen See oder einen Fluss gibt. Der heilige Johannes von Nepomuk, der Heilige, der vor dem Ertrinken schützt und einer der beliebtesten Heiligen Mitteleuropas ist, steht in seinem bischöflichen Gewand, ein Kreuz an sich drückend, an einer staubigen Straßenkreuzung, an der es kein Anzeichen von Wasser gibt.
Die Statue zeigt jedoch, dass es hier einst Wasser gab, nicht wenig, und auch heute noch gibt, unter Beton verbannt und durch ein Rohr geführt. Hier, an der damaligen Hauptstraße, floss ein Seitenarm des Baches Hosszúréti an der Oberfläche, über den neben der Statue eine kleine Brücke führte. Deshalb stellte Mathias Bunth die Statue im Jahr 1856 hier im Hof seines Hauses auf."
Quelle: Szeretet földje
Im Februar 1946 begann auch in Törökbálint die Deportation.
Drei mit Menschen überfüllte Viehwaggonzüge wurden von Törökbálint in Richtung Westen gestartet. Die erste Gruppe ging nach Karlsruhe, die zweite nach Göppingen, die dritte nach Backnan und zwei Jahre später ging eine kleine Gruppe nach Dresden. Insgesamt mussten 2143 Personen ihre Heimat Großturwall verlassen.
Liebe Grüße von waldi ![]()