Hier gibt's was zu beissen. Oder auch nicht.
Wo bin ich ?
Hier gibt's was zu beissen. Oder auch nicht.
Wo bin ich ?
Na dann einen schönen Tag und vor allem, dass es trocken bleibt ! Das tut's hier im Norden nämlich nicht.
Die Namen klingen bayrisch. Das Blitz- und Wassersymbol deutet auf ein Wasserkraftwerk hin, ein größeres, die Machart des Denkmals auf ein älteres.
Walchenseekraftwerk ?
ZitatAllerdings ist es so, daß nur diejenigen vergessen sind, deren Namen vergessen sind.
Seh ich genau so. Und auf diese Weise bringst Du sie in Erinnerung.
Mit ein bissl Verspätung: Herzlich Willkommen vom Bayern aus Schleswig-Holstein !
Der angesichts der Seuche derzeit aus dem NDR-Bereich kaum noch raus kommt.
PS.
Aus mir nicht erklärlichen Gründen gibt unser Beitrag in diesem Forum die Bilder nicht mehr wieder, Jedenfalls nicht auf meinem störanfälligen Mobilgerät. In unserem eigenen Forum funktioniert das noch, deshalb, mit Bitte um Verständnis, der Link dorthin:
Ich war mal wieder da. Der Kutschverkehr läuft zwar noch, aber die bisherige Planbarkeit ist durch Corona ziemlich unter die Räder gekommen. Am besten ruft man zeitnah an, zB hier:
04189 311.
Alles anzeigenoDer seltsame Krückstock rechts neben dem Lenkrad ist übrigens die Handbremse.
Wer sich für die technischen Details interessiert, dem habe ich hier noch die passende Website dazu.
https://de.wikipedia.org/wiki/Citro%C3%ABn_M%C3%A9hari
grüsse
jürgen
Diese Krückstock-Handbremse hatten m.W. alle Enten, und ähnlich auch der Renault R4, nur dort links vom Lenkrad.
Kürzlich gesehen bei Kollmar an der Unterelbe - der Renault 8, ein ganz selten zu sehendes Stück.
Um zu seinem Auto zu kommen oder, wie ich zum Wochenmarkt, musst man letzten Freitag in Norderstedt nach einem Starkregen auf einer völlig normalen Teerstraße (ohne Bach in der Nähe) durch knöcheltiefes Wasser waten.
Das ist schon eine neuere Ente, mit den eckigen Scheinwerfern - die alten waren rund - und dem "großen" Tacho. Die älteren hatten einen kleinen, fast quadratischen.
Und wenn man nicht sensibel genug Gas gab, fing das Ding übel zu ruckeln an.
Grübel ...
Die Namen Hans Wölfel und Willy Aron kommen jetzt erwas unvermittelt, oder ich habe etwas übersehen. Deshalb zur Info: Beide Widerstandskämpfer wurden von NS-Verbrechern ermordet und stammen aus der Bamberger Region.
ZitatIm Juli 1943 äußerte sich Wölfel anlässlich einer Urlaubsreise im Kreis von Bekannten über die politische Lage. Er sagte, der Krieg könne nicht mehr gewonnen werden und Hitler sei der größte Wortverdreher aller Zeiten. Liselotte Gerster aus Biberach, eine junge Frau und NSDAP-Mitglied, denunzierte ihn. Er wurde am 12. Oktober 1943 verhaftet, im November nach Berlin gebracht und am 24. Februar 1944 durch den Volksgerichtshof zum Tod verurteilt.
In den Verhören durch die Gestapo erklärte Wölfel, dass er bestimmten Lehren des Nationalsozialismus auch jetzt noch nicht zustimmen könne, da sie seiner christlichen Überzeugung widersprächen. Wölfel wurde in Berlin inhaftiert, vor den Volksgerichtshof gestellt und wegen Wehrkraftzersetzung am 10. Mai 1944 zum Tode verurteilt. Am 3. Juli 1944 wurde er im Zuchthaus Brandenburg-Görden durch Enthauptung hingerichtet.
ZitatAls in Bamberg eine Kampforganisation des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold gegründet wurde, schloss er sich als aktiver und einer der fanatischsten Kämpfer der Gruppe an. Schnell stieg er in die Leitungsebene des Bamberger Reichsbanners auf.
Bei den Nationalsozialisten seiner Heimatstadt war Aron als „Roter Hund“ verfemt. Mehrmals kam es zu tätlichen Übergriffen. Sechs Wochen nach der Machtergreifung Hitlers wurde er am 10. März 1933 in „Schutzhaft“ genommen und am 15. Mai 1933 in das neu eröffnete Konzentrationslager Dachau deportiert.[1] Nach seiner Einlieferung wurde er von den Aufsehern brutal misshandelt, so dass das Fleisch seines Gesäßes bis auf die Knochen durchgeschlagen wurde. Bewusstlos wurde er in das Krankenrevier des Lagers gebracht. Dort fiel Aron in einen Fieberwahn. Trotz seines Zustandes wurde er in den folgenden Tagen regelmäßig am Morgen von mehreren Aufsehern abgeholt, in einen unmittelbar an das Krankenrevier anschließenden Raum geschleift und dort mit Ochsenziemern auf die bereits eiternden Misshandlungswunden erneut brutal geschlagen. Am 19. Mai starb Aron an den Folgen der Misshandlungen. Um die Folterspuren zu beseitigen, wurde Arons Leichnam mit Benzin übergossen und angezündet. Am 22. Mai 1933 wurde er nach Bamberg überführt und dort noch am selben Abend beigesetzt. Den Eltern wurde die Öffnung des Sarges untersagt. Die örtlichen Tageszeitungen gaben als Todesursache einen Herzschlag an.
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