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  2. Grizzly

Beiträge von Grizzly

  • Religionsunterricht früher

    • Grizzly
    • 27. Januar 2015 um 09:33

    @ Helga:

    Zitat

    Ich dachte ja auch der Untermieter unserer Nachbarn mit dem Autokennzeichen -NEW- kommt aus New York.


    Das dachten ich und meine Geschwister damals ebenfalls.
    By the way:
    Auch unser Parsberger Kennzeichen -PAR- konnte für Vewirrung sorgen. So beobachteten wir bei einem Österreich-Urlaub einheimische Buben, die um unseren VW-Käfer herumstanden: "Mei, der kommt aus Paris !"

  • Unterwegs in der Oberpfalz

    • Grizzly
    • 25. Januar 2015 um 13:04
    Zitat

    da hast du wohl den vierteiligen Fernsehbericht über die Oberpfalz, nicht gesehen?


    Leider nicht. Wo kam denn der, bzw. gibt's den noch im Internet ?

  • Krimiinsel Sandhamn

    • Grizzly
    • 25. Januar 2015 um 12:49

    Frisch gestärkt geht's weiter, eben ist der Museumsdampfer Norrskär eingetroffen,

    unmittelbar vor dem Sitz der Königlich Schwedischen Segelgesellschaft,

    deren fiktiver Vorsitzender bei Viveca Sten anlässlich des Starts der traditionellen Gotland Runt gemeuchelt wird.

    Die tatsächlichen Gefährder für die Bewohner von Sandhamn und den Stockholmer Schärengürtel

    sind eine Nummer kleiner

    und man kann dagegen impfen,
    was diese Dame mit ihrem Impfboot jeden Sommer gegen einen freiwilligen Beitrag tut.
    Die Krankheit, die im Schwedischen abgekürzt TBE heisst, tritt auch bei uns auf, v.a. in Süd- und Mittelkdeutschland, als FSME (Frühsommermeningoenzephalitis) oder Zeckenfieber, nicht zu verwechseln mit der ebenfalls durch Zeckenbisse auch in Norddeutshland vorkommenden übertragenen Borrelliose.

    Nach dieser medizinischen Weiterbildung geht's nochmal bergauf .


    Die Kirche ist im Kiefernwald versteckt, der Glockenturm steht, wie oft, separat,


    und die Turmspitze ziert eine Schiffsdarstellung.

    Die Kirchentür steht offen, es findet grad ein Gottesdienst statt,

    und auf der Kanzel predigt eine Frau mit langen weissen Haaren in einem weissen Talar, sie sieht wie ein Engel aus.
    Allein, sie predigt in der mir immer noch weitgehend unverständlichen Landessprache, und ich ziehe mich leise zurück, Eugen Roth beherzigend:
    "Was nützt - Moral von der Geschicht -
    ein Engel, wenn er englisch spricht ..." (oder Schwedisch).

    Ausserdem geht's ohnehin auf 18 Uhr zu, und da fährt das letzte Boot Richtung Stavsnäs/Stockholm.

    ENDE DIESES AUSFLUGS

  • Religionsunterricht früher

    • Grizzly
    • 25. Januar 2015 um 12:42

    Bei dem Thema kommt ein ganzer Klumpatsch bei mir hoch.

    Mein Vater war von 1952-65 evangelischer Pfarrer in der krachkatholischen südlichen Oberpfalz (Parsberg). In der Klasse waren wir von 50 Kindern 4 Evangelische und hatten, naja logisch, war ja kein anderer da, zusammen mit den Übrigen aus den Klassen 1-4 Religionsunterricht bei meinem Vater. Darauf geh ich, wenn's recht ist, nicht weiter ein. Die Evangelischen stammten im Unterschied zu den Katholen fast ausschliesslich aus zugezogenen Familien (Flüchtlingen, Kriegsevakuierten) und sprachen in den Fünfzigern oft noch nicht den einheimischen Dialekt, auch wir nicht, zumal nur der Vater Oberbayer war, die Mutter ebenso wie später die Stiefmutter aus Pommern.
    Von meiner jüngeren damals (1955/56) 3jährigen Schwester wird der erste Spielversuch mit dem (einheimischen) gleichaltrigen Nachbarsbuben überliefert:
    "Den Hansi versteh ich nicht, der ist katholisch."

    Die Missioniererei war natürlich auch oft Thema, zumal die dazugehörigen Missionare meistens bei uns im Pfarrhaus übernachteten. Ich fand das, was die erzählten, unheimlich spannend. Ca. 1958 war eine aus dem Kilimandjarogebiet da (ich erinnere mich an ein Dia mit dem Ortsschild "Moshi"), die erzählte uns auch von der Landessprache Kisuaheli und schrieb uns einen Bibelspruch in dieser Sprache auf. Zweiundzwanzig Jahre später kam ich nach Tansania und mühte mich mit dieser Sprache ab, da fiel mir der Bibelspruch wieder ein ...

    P.S.

    Zitat von Helga


    Außerdem wurde uns immer erzählt, die armen Kinder in der Region Hof, Selb usw. müssen in der Diaspora leben. In meiner Vorstellung waren das arme, kleine Negerkinder die nix hatten, sie taten mir wahnsinnig leid!


    Diese Region war meine nächste Station, 1966-69 :D

  • Unterwegs in der Oberpfalz

    • Grizzly
    • 21. Januar 2015 um 11:24

    Ich hab da eine ganz üble Assoziation, wenn das Ding so hoch ist. In Münzenberg/Wetterau steht was ähnliches, als Galgen:
    https://www.muenzenberg.de/Muenzenberg-Galgen.html
    (nach unten scrollen, Bild links)

    Und was ich aus meiner Parsberger Volksschulzeit weiss: Nett sind die Oberpfälzer u.v.a. ihre Obrigkeit mit ihren Mitmenschen nicht immer umgegangen.

  • Krimiinsel Sandhamn

    • Grizzly
    • 21. Januar 2015 um 11:18

    An verschiedenen Gartenzäunen hängt Wäsche,

    was mich dazu bewegt, meine nassgeschwitzte Wechselwäsche nicht weiter im Rucksack mit herumzuschleppen, sondern sie auch auf einem (anderen) Zaun auszubreiten, in der berechtigten Hoffnung, dass sie niemand mitnimmt - zwei Stunden später kann ich sie trocken wieder einpacken, denn wer klaut schon ein altes Jeanshemd plus Unterhemd in Übergröße ?

    Inzwischen hat auch das winzige Heimatmuseum wieder offen.
    Verschiedene Exponate sind ohne fachkundige Erklärung kaum identifizierbar,
    wzB dieses Schnapsschmuggelfass
    im Original natürlich unter der Kleidung zu tragen.

    Solche Entenattrappen wurden aufs Wasser gesetzt, echte Enten flogen ihre vermeintlichen Artgenossen an

    und waren damit für die Fangnetze der Insulaner erreichbar.

    Diese Ausrüstungsgegenstände u.a.
    wurden aus einem vor 100 (?) Jahren gestrandeten Frachter geborgen.

    Nein, er kam nicht aus Australien, sondern aus Gävle und hiess halt so.
    Aber jetzt ist Zeit für die Mittagspause im Wärdshus.

  • Krimiinsel Sandhamn

    • Grizzly
    • 5. Januar 2015 um 22:53

    Die Einwohner von Sandhamn sind unsterblich - jedenfalls ist der Friedhof für Neuzugänge gesperrt,

    wobei er durchaus noch besucht wird, nicht nur der Minneslund,


    (Gedächtnisort für die anonym Bestatteten)

    und wer keine Blumen dabei hat, kann seine Wertschätzung der hier Verbliebenen auch anders zeigen.

  • Krimiinsel Sandhamn

    • Grizzly
    • 4. Januar 2015 um 13:14
    Zitat

    dass das Geld nur so dahin schmilzt ,alleine beim Mittagessen.


    Im Wärdshus und Strindbergs Garden gings eigentlich.


    Rein kommt man nicht in die Lotsenstation, mW ist da noch rigendwas in Betrieb. Bis zum Mittagessen kann man noch etwas herumsteigen. Die Insel ist autofrei, für Motortransporte stehen Vehikel wie diese zur Verfügung.

    Und eine aussichtsreiche Position ist auch ohne alpinistische Fähigkeiten schnell gefunden.

  • Öffentlicher Verkehr in Hamburg

    • Grizzly
    • 4. Januar 2015 um 13:03

    Fernverkehr

    Der Hamburger Hauptbahnhof ist ausgesprochen "wühlig". Bestimmt Fernzüge können auch in den Bahnhöfen Altona, Harburg (v.a. wenn man aus dem Süderelbegebiet kommt) oder Dammtor bestiegen werden. Der Bahnhof Dammtor ist mit der S-Bahn und zu Fuß auch von der U-Bahn U1 erreichbar, Haltestelle Stephansplatz (Achtung, der Weg Dammtor - Aufzug der U-Bahn-Station ist kompliziert, siehe nächstes Posting/Korrektur 9.10.16).

    Wenn man ein Reisezentrum braucht, zB für spezielle Fahrkarten, die man nicht im Internet oder am Automaten kriegt, findet man das - zu eingeschränkten Öffnungszeiten - auch in den genannten Bahnhöfen.

    Der ZOB (Zentraler Omnibusbahnhof) ist vom Hauptbahnhof fußläufig erreichbar, Ausgang vom Südsteg Richtung U1, dann aber nicht die Treppe runter, sondern rechts die Straße überqueren.

    Wo sich der Nord- und wo der Südsteg des Hauptbahnhofs befindet, ist eine Wissenschaft für sich, zumal die entsprechenden Hinweisschilder schwer zu finden sind. Kleine Orientierungshilfe sind die riesigen Reklametafeln (und KEINE kulinarische Empfehlung !):
    McDonalds - Nordsteg (plus Wandelhalle/Reisezentrum)
    Burger King - Südsteg.

  • Öffentlicher Verkehr in Hamburg

    • Grizzly
    • 4. Januar 2015 um 12:22

    Hamburger Verkehrsverbund: SMS-Fahrplaninformation eingestellt

    Bisher gab es eine Telefonnummer, unter der man dem HVV eine SMS schicken konnte mit dem geplanten Ausgangs- und Zielpunkt seiner Reise auf HVV-Gebiet. Innerhalb kürzester Zeit bekam man dann eine Antwort per SMS mit der nächstmöglichen Verbindung. Dieser Service ist zum 1.1.2015 leider eingestellt worden.

    Besitzer einfacher Mobiltelefone schauen jetzt in die Röhre bzw. sind auf die Haltestellenaushänge angewiesen. Eine Mobilabfrage ist für sie nicht mehr möglich.

    Besitzer internetfähiger Geräte können folgenden Link aufzurufen:
    https://www.hvv.de/fahrplaene/abfahrtsmonitor/
    Man muss dann die gewünschte Ausgangshaltestelle eingeben und bekommt danach alle Busse und Züge angezeigt, die in der nächsten Zeit dort abfahren - die Abfahrzeit lässt sich bei Bedarf noch ändern.

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