1. Forum
    1. Unerledigte Themen
    2. Privatforum
    3. Themen der letzten 10 Tage
  2. Medienverwaltung
    1. Bildergalerie-Alt
    2. Alben
    3. Nutzungsbedingungen
    4. Videokanäle
  3. Nepomuks
  4. Gamezone
    1. Highscore
  • Anmelden
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Forum
  • Bilder
  • Videos
  • Seiten
  • Spiele
  • Erweiterte Suche
  1. Schoener Reisen » Forum » Sehen, erleben und berichten
  2. Grizzly

Beiträge von Grizzly

  • Das KZ Wittmoor

    • Grizzly
    • 12. September 2015 um 08:05

    1933 richteten die Nazis im heutigen Nordersteder Stadtteil Glashütte eines ihrer ersten Konzentrationslager ein. Inzwischen gibt's auch eine Gedenkstätte, der damalige Bundespräsident Richard von Weizäcker hat sie eingeweiht. Dorthin muss man allerdings eine ganze Ecke laufen, und das müsste eigentlich gar nicht sein.

    Vor ungefähr 20 Jahren war ich bei einer Führung zu diesem Thema dabei, damals noch mit einem Zeitzeugen, der dort inhaftiert gewesen war. Ganz woanders als bei dem Gedenkstein (zu dem wir danach noch hinradelten) saß er auf einem Stoß Holzpaletten und berichtete uns von damals. Der Eingang zum KZ war nämlich nicht dort, wo der Gedenkstein steht (und wo man, weil der so abgelegen ist, nur selten hinkommt, so dass man befürchten muss, dass es eine Weile dauert, bis irgendwelche Nazivandalenschäden bemerkt werden), sondern an der Segeberger Chaussee, einer der Norderstedter Hauptverkehrsstraßen. Und da, wo heute die Baumarktfahnen sind, hätten, so berichtete er, damals die Hakenkreuzfahnen geweht.

    Das KZ bestand nur ein paar Monate, angeblich weil die Bewacher "zu lasch" gewesen seien, und, so wird der Hamburger Gauleiter Karl Kaufmann zitiert, zuwenig geprügelt würde. Die Gefangenen wurden dann ins berüchtigte Konzentrationslager Fuhlsbüttel ("Kolafu") gebracht, viele überlebten die Nazidiktatur nicht. Kaufmann, der sich 1945 als Retter Hamburgs aufspielte, starb nicht wie andere Kriegsverbrecher in Nürnberg, Hameln oder Landsberg, sondern, Jahrzehnte später, friedlich in seinem Bett.

    Der Baumarktbesitzer hatte sich geweigert, seine Zustimmung zum KZ-Denkmal für den Platz zu geben, an den es hingehört hätte, mit der Ausrede, es könnte rechte Übergriffe auf seinen schönen Baumarkt geben ... \\5 Mehr dazu hier:
    https://www.abendblatt.de/region/article…orderstedt.html

    Falls der Link nicht funktioniert, weil das Abendplatt eine Anmeldung fordert, googelt den Artikel mit der Überschrift "Ein-Stein-erinnert-an-das-KZ-Wittmoor-in-Norderstedt" - dann könnt Ihr (wahrscheinlich) den äusserst interessanten Artikel lesen, ohne dass Euch eine Werbewand die Sicht versperrt.

    Immerhin, und das hab ich erst heut entdeckt, gibt es am Baumarkt seit 2008 doch ein klitzekleines Gedenksteinchen, das mir grad mal bis zum Knie geht, und das man nur findet, wenn man danach sucht.

  • Trier: Das Karl-Marx-Haus

    • Grizzly
    • 11. September 2015 um 11:00

    Aus Anlass des heutigen 148. Jahrestags der Vollendung des 1. Bandes seines Lebenswerks "Das Kapital" besuchen wir heute das Geburtshaus des Meisters in der Trierer Brückenstraße 10 - mehr dazu auch im Netz unter https://www.fes.de/Karl-Marx-Haus/

    Zitat

    Hausgeschichte
    Im Erdgeschoss ist die wechselvolle Geschichte vom barocken Wohnhaus über ein umkämpftes politisches Symbol zum heute modernen Museum zu sehen.

    Raum 03:
    Karl Marx - Streitbar und umstritten
    Im Zentrum dieses Raumes hängt ein Objekt, das bekannte Marx-Zitate und kritische Äußerungen über ihn projiziert.

    Raum 11:
    Der junge Marx
    Hier finden Sie Informationen über seine Herkunft, Jugend und Ausbildung sowie seine frühe Verbindung mit Jenny von Westphalen.

    Raum 12:
    Politischer Publizist und Philosoph
    In diesem Raum zeigen wir Ihnen den Werdegang des jungen Journalisten und politischen Philosophen und den Beginn der lebenslangen Freundschaft mit Friedrich Engels.

    Raum 13:
    Zeitenwende 1848
    Die große Bedeutung der Revolution von 1848 wird in diesem Raum erklärt. Hier findet sich auch ein elektronisches Buch mit dem Text des Kommunistischen Manifests in mehreren Sprachen.

    Raum 14:
    Leben im Exil
    Dieser Raum gibt Einblick in die Londoner Jahre der Familie Marx und zeigt etwas von den privaten Lebensumständen auch der Töchter.

    Raum 15:
    Politische Ökonomie - Das Lebensthema
    Dieser Raum zeigt den Universalgelehrten, Journalisten und Verfasser des Kapital, des unvollendeten Hauptwerks.

    Raum 16:
    Marx und die Arbeiterbewegung
    Der Raum zeigt das spannungsreiche Verhältnis von Marx und Engels zu der sich in den 1860er Jahren auf dem europäischen Kontinent herausbildenden organisierten Arbeiterbewegung.

    Alles anzeigen


    (Rest siehe HP).

    Kalles im Haus abgebildete Lebensgeschichte hab ich bei meinem Besuch im Mai 2014 nicht abphotographiert, weil Ihr sie im Netz nachlesen könnt (oder vor Ort, falls Ihr hinkommt - sehenswert !). Nicht vorenthalten, weil dort nicht erwähnt, möchte ich Euch allerdings die im Eingangsbereich käuflich zu erwerbende Kitschsammlung. Wobei die hier nicht abgebildete umfangreiche Rot-(natürlich !)Wein-Sammlung einen realen Hintergrund hat, insofern Kalle Weinliebhaber war und die Familie auch einen Weinberg besaß.

    Kalle als überdimensionierter Gartenzwerg

    Kalleramsch im Überblick

    Einmal ziehen bitte

    und einmal Kaffee oder einen im Tee ...

  • Eger

    • Grizzly
    • 10. September 2015 um 12:07

    Tolle Bilder !
    Wobei, Schande über mein Haupt, ich am Anfang das tschechische Eger/Cheb im Kopf hatte und mir den Kopf zerbrach, wann um alles in der Welt es die Osmanen in den nordöstlichesten Zipfel Böhmens verschlagen hat - nun, das Rätsel ist inzwischen gelöst.

  • Ehemaliger Kontrollpunkt Dreilinden/Drewitz

    • Grizzly
    • 5. September 2015 um 19:44

    @ ELMA

    Zitat

    Wir hatten 1957 einmal einen Lehrer ( 70 plus, den man wegen Lehrermangels in den Schuldienst geholt hatte.) Er kam aus Ostpreussen und bei ihm mussten wir das Lied "Märkische Heide, märkischer Sand" auswendig lernen. Niemand störte sich dran, niemand griff ein, wenn das aus dem Klassenzimmer erklang.


    Wir hatten in der (nach heutiger Zählung) 6. Klasse in Erdkunde einen Sudetendeutschen mit Z.n. Kopfschuss (und, wie ich in den 70ern erfuhr, NPD-Aktivisten, wobei es die 1962 noch nicht gab), der marschierte in der deutschen Geographie vom Rheinland über Hessen nach Sachsen, Schlesien und zuletzt "Böhmen und Mähren". Dass er damit die halbe (damals) Tschechoslowakei annektiert hatte, bekam ich als 12jähriger gar nicht so richtig mit, und ich war wohl nicht der Einzige.

    Zitat

    ( ... ) traten 97 Prozent der Lehrer in den NSLB ein, 33 Prozent waren nach Angaben des NSLB zudem Mitglieder der NSDAP.


    httpss://de.wikipedia.org/wiki/Erziehung…onalsozialismus

    Und wir, die Schüler in den 50ern und 60ern, mussten diese Herrschaften "endverbrauchen" :hurt:

  • Open-Air-Wohnzimmer

    • Grizzly
    • 5. September 2015 um 19:29

    Inzwischen ist er ausgezogen, oder musste es - letzte Woche war da nur noch ein langweiliger Treppenaufgang. Hoffentlich damit verbunden, dass der Mann jetzt ein richtiges Dach überm Kopf hat.

  • Das Volvo-Museum Göteborg

    • Grizzly
    • 3. September 2015 um 09:23

    Bei den Einzelstücken zeigt uns Gunilla (links im Bild) einen aus unzähligen Legosteinen gefertigten Volvo


    (Anlass: Die Partnerschaft von Volvo mit Legoland in Kalifornien)

    und einen ausschliesslich von einem Frauenteam entworfenen Prototyp,


    (im Hintergrund ein Kreuzfahrtschiff, das hier angelegt hat)


    dessen Nackenstütze eine Aussparung für weibliche Frisuren aufweist.

    Nach einem Gruppenbild vor diesem Polizei-Amazon (Baujahr ca. 1965)

    verabschiedet sich Gunilla, weil sie eine chinesische Delegation begrüßen muss. Das hat m.W. weniger damit zu tun,
    dass die PKW-Produktion 2010 von Ford an ein chinesisches Unternehmen verkauft wurde, sondern weil der chinesische Landrover-Club auf dem Rückweg seiner Ralley von Peking ins Mutterland des Landrovers hier einen Zwischenstop eingelegt hat.

    Ich geh nochmal zu dem Schreibtisch der Volvogründer, jetzt ohne Publikum, da gleich Feierabend,

    aber mit dem oben erwähnten Kommunikationsbesen.

    Vor dem Museum stehen die Rangerovers der chinesischen Ralleyfahrer, und als Autonummernfan (seit 1957, d.h. seit ich lesen kann) nutze ich die Chance, ein chinesisches Nummernschild zu photographieren, die sieht man ja hier sonst nie.


    Das chinesische Zeichen am Anfang, wird mir erklärt, steht für Peking.

  • Das Volvo-Museum Göteborg

    • Grizzly
    • 2. September 2015 um 18:17

    Update 2015:
    Im Rahmen meines Schwedisch-Kurses hatten wir die Gelegenheit, von einer unserer Lehrerinnen durchs Volvo-Museum geführt zu werden, und da kriegt man natürlich andere Sachen mit, als wenn man allein durchlatscht. Zumal unsere Führerin Gunilla ein Schwedisch sprach, bei dem ich (am Ende des A2-Kurses) nahezu jedes Wort verstand - normalerweise bekomme ich einen Sprachbrei mit, der mit Glück so viele verständliche Brocken enthält, dass ich mir im Idealfall den Inhalt zusammenreimen kann.

    Und so begann die Geschichte des schwedischen Erfolgsautos - mit einem Krebsessen:


    "Ein leckerer Start im Zeichen des Krebses ..."


    Tatort: Restaurant Sturehof, Stockholm, an einem warmen Augustabend 1924


    Beinah hätte der Wirtschaftsfachmann Assar Gabrielsson seine Krabbenschüssel allein geleert -
    doch dann erblickte er seinen Bekannten, den Ingenieur Gustaf Larsson (links), bat ihn zu Tisch,

    und gemeinsam brachten sie das Projekt ins Rollen (lateinisch volvo = ich rolle).

    1927 begann die PKW-Produktion (siehe Eingangsposting).
    Haustelefone gab's noch nicht, weshalb der Besen vor dem Werksangehörigenphoto nicht vorrangig der Reinigung, sondern der Kommunikation dient - mit Hilfe eines Besenstielklopfzeichensystems (vermutlich in Anlehnung an das Morsealphabet) beorderten Gabrielsson und Larsson ihre Mitarbeiter/innen zu sich.

    Der "Carioca", offiziell PV35, war für seine Zeit recht futuristisch,

    unter anderem mit in die Karrosserie integrierten Scheinwerfern,

    und laut Gunilla für die konservativen Schweden zu moderrn, weshalb er sich schlecht verkaufte.
    So bekam er einen technisch ähnlichen, aber optisch den bisherigen Autos ähnlicher sehenden Bruder.

    Ebenfalls 1935 entstand mit dem TR 704 ein Taxi, das viele Jahre hindurch gebaut wurde,

    weil es nicht kaputt zu kriegen war - Nachteil natürlich: Man kann dann nicht so viele davon verkaufen.

    Der "Buckel-Volvo" PV 544 feierte nach seiner Bauzeit 1965 noch einen Triumph als Sieger der East African Safari-Rallye, wobei die kenianischen Fahrer Joginder und Jaswant Singh noch nicht einmal ein neues Fahrzeug über die Ziellinie lenkten ...

    Zitat

    Vor einem neuen Rallyeeinsatz musste das unfallbeschädigte Fahrzeug, das überdies bereits zwei komplette Rennsaisons hinter sich hatte, neu aufgebaut und abgestimmt werden. Eine Arbeit, die Joginder Singh gemeinsam mit seinem Bruder Jaswant erledigte. Obwohl die Brüder Singh bereits mehrfach durchaus erfolgreich mit anderen Marken bei der Safari gestartet waren, traute den beiden Turban tragenden Sikhs niemand viel zu. Schließlich war der Vorjahresstart für Volvo ein Flop gewesen und 1965 gab es noch härtere Konkurrenz durch erfahrene Rennställe großer Marken.

    Hinzu kam vermeintliches Pech bei der Startnummernverlosung. Joginder und Jaswant Singh mussten als erste starten, was bisher kaum jemandem Glück gebracht hatte. In diesem Jahr war jedoch alles anders. Die erste Wertungsprüfung wurde bei trockener Witterung gefahren, zum Vorteil der das Feld anführenden Brüder, die sich so nicht im Blindflug durch die dichten Staubwolken Vorausfahrender kämpfen mussten. Die zweite Safari-Etappe führte dann über rutschige Strassen und durch regelrechte Schlammlöcher. Aber der Volvo lag weiter in Führung, zumal die Brüder eine spezielle Technik entwickelt hatten, um sich aus dem Schlamm zu befreien. Am Heck des Volvo waren zwei Griffe angebracht. An diesen hielt sich Jaswant fest, während er schaukelnd auf der hinteren Stoßstange stand, um mehr Druck auf die schmal bereiften Antriebsräder auszuüben. Dank diesem System menschlicher Traktionskontrolle konnte der Lenkradkünstler Joginder den Volvo bis ins Ziel in Führung halten.

    Als die Singh Brüder dann am fünften Rallyetag in Nairobi die Ziellinie querten, kannte der Jubel der Zuschauer keine Grenzen. Zumal der zweitplatzierte Ian Jaffray erst eine Stunde und 40 Minuten später eintraf. Joginder Singh wird seitdem voller Bewunderung „Fliegender Sikh” genannt – nie gewann ein Safari-Sieger mit größerem Vorsprung.


    httpss://www.media.volvocars.com/de/de-de/media…r-safari-rallye

    Man beachte die beiden Handgriffe über der Heckscheibe !

    LHD = Left Hand Driver - in Ostafrika herrscht Linksverkehr, und alle linksgelenkten Fahrzeuge mussten
    (oder müssen immer noch) diese Heckaufschrift haben. E.A.K. heisst East Africa Kenya.

  • Das Volvo-Museum Göteborg

    • Grizzly
    • 2. September 2015 um 18:16

    Vorspann von 2011:

    Am 14. Juli hatten meine Göteborger Bekannte und ich Pech. Die Fähren in die hiesigen Schären fahren zwar kostenlos (Brücken wären teurer), aber verkehren halt nicht immer. Und dann durchfeuchtete sich die Aussenluft immer mehr, und das konnte nur heissen: Museumswetter. Wir fuhren zurück in Richtung Stadt, folgten der Ausschilderung VOLVO und landeten irgendwann am Museum.

    Der Eintritt ist nicht ganz billig, aber dafür sind die Erklärungen ausführlich und in der Regel dreisprachig incl. Deutsch.

    Wegbeschreibung für die umgekehrte Richtung (laut Museums-HP:(

    Zitat

    Strassenbahn Nr 5, 6 oder 10 nach Eketrägatan. Umsteigen zu Bus 32 nach Sörred. Aussteigen bei Götaverken Arendal oder nach Möglichkeit bei Arendal Skans. Folgen Sie der Beschilderung zum Volvo Museum.

    Mit dem Auto - Von der Autobahn E6, E20, Strasse Nr. 40 oder 45, fahren Sie in Richtung Hisingen und dann Strasse Nr. 155 Richtung Öckerö/Torslanda. Folgen Sie der Beschilderung Richtung Volvo Arendal und Volvo Museum.

    Weitere Informationen können Sie unter der Telefonnummer 0046-31 66 48 14 erhalten, oder wenden Sie sich per E-Mail an das Museum: museum@volvo.com

    Volvo-Motorfahrzeuge gibt's seit 1927.
    Die erste Probefahrt mit Pressetermin hätte beinahe verschoben werden müssen (laut Wikipedia), da das gute Stück auf einmal nur noch rückwärts fuhr. Sie haben es aber noch rechtzeitig hinbekommen. Und das isser, der sogenannte ÖV4 mit dem Spitznamen "Jacob":

    1928 hatten die Chauffeure dann schon ein Dach über dem Kopf.

    Das Cockpit war, am heutigen gemessen, relativ übersichtlich.

    Das Lastwagengeschäft

    war schnell gewinnbringend, das mit den PKW noch jahrelang defizitär.
    Und auf Lastwagenfahrgestelle passte auch ein Busaufbau.

    Der 1929er hatte immerhin schon 65 PS, allerdings durstmachende 3,2 Liter Hubraum.

    Zu welchem Prachtstück gehört jetzt dieser imposante Kofferraum ?


    Da hab ich, Schande über mich, doch tatsächlich die Frontaufnahme vergessen :wtraurigfrage:

    Die Autonummern mit dem Buchstaben O waren übrigens aus Göteborg -
    bis 1973 hatte die Kennzeichen eine regionale Zuordnung:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kfz-Kennz….281906-1973.29
    Seit 1974 gibt's nur noch "Salatnummern" - drei Buchstaben, drei Zahlen.


    Der hier ist der sogenannte Carioca von 1935,

    und der sieht schon dem Buckel-Volvo, Baujahr Endvierziger, ähnlich.

    Den Buckel-Volvo gab's auch als Kombi,


    der hatte ordentlich Platz.

    Bus von 1949

    LKW aus der gleichen Zeit

    Das Museum liegt in einem Industriegebiet, und ein Normaltourist, der da nicht unbedingt hin will, findet das nie.
    Von der Fähre aus könnte man es vielleicht sehen, umgekehrt geht das auf jeden Fall.

    Der Nachfolger des "Buckelvolvo" (hier ein kenianisches Ralleyfahrzeug)

    war der Amazon (1956-70).

    Parallel dazu gab's eine Art Sportwagen, den PV 1800,


    hier als Kombi, dem sogenannten "Schneewittchensarg" (den schwedischen Spitznamen weiss ich nicht).

    Daneben hat Volvo auch Traktoren gebaut bzw. tut es noch

    ebenso LKW, hier ein LV 83, Bj: 1937

    und ein Titan Bj. 1954.

    Der sieht aus wie ein PV 1800, aber nur von vorn ...


    es ist ein Prototyp von 1967 mit dem Spitznamen "Rakete".

    Man findet hier noch einige Modelle, die man auf der Straße nie antreffen würde,
    z.B. dieses Taxi von 1976

    sowie verschiedene sehr futuristisch anmutende LKW- und Busstudien.

    Und so ähnlich könnte vielleicht der nächste PKW aussehen.

  • Fjällbacka - bei Ingrid Bergman und Camilla Läckberg daheim

    • Grizzly
    • 31. August 2015 um 10:41
    Zitat

    ... etwas verliebt bist ( das darf ich doch so schreiben, oder?)


    Darfst Du.

    Ansonsten sind Fahrpläne eine meiner leichteren Übungen, von kleinen Pannen (siehe Eingangsposting) abgesehen - das hab ich sogar in Lettland hingekriegt. Naja gut - in Japan war ich noch nicht, da wär's sogar für mich schwieriger.

  • Fjällbacka - bei Ingrid Bergman und Camilla Läckberg daheim

    • Grizzly
    • 30. August 2015 um 11:28

    Jetzt bin ich die gleiche Treppe wieder heruntergekommen - bei der Suche nach einem alternativen Abstieg kam ich der Kungsklyftan zu nahe und hab das lieber aufgegeben.

    Der Weg durch die Schlucht
    ist eigentlich keiner, sondern man tastet sich von einer unregelmäßig geformten Steinplatte zur anderen. Meistens stütze ich mich an einer der Wände ab und verlasse mich auf die Angabe des Prospekts, dass der Felsbrocken über mir seit der Eiszeit da festhängt und nicht beabsichtigt, gerade jetzt herunterzukommen.

    So, den Brocken haben wir hinter uns
    aber der Weg wird nicht besser.

    Wir nähern uns wieder dem Ingrid Bergmans Torg (rechts hinter dem Baum versteckt).

    Ich hole mir aus der inzwischen geöffneten Turistinformation eine kleine Karte mit Camilla-Läckberg-Stationen, übersehe dabei ein Plakat vor dem Infohäuschen, das auf eine eben - 14 Uhr - beginnende Führung genau zu diesem Thema beginnt und bin leicht verärgert, als ich das eine Stunde später bemerke - die Infodame hätte mich ja drauf hinweisen können, als ich danach gefragt habe. Aber die war, vom Jahrgang her, wohl eher auf Ingrid Bergman gepolt.
    Jetzt hab ich wenigstens einen Grund, nochmal her zu kommen.

    P.S.
    Am Wochenende fahren die Busse relativ spärlich, man sollte sich also den Abfahrplan bei der Ankunft anschauen. In meinem Fall hält der Bus nicht wie auf dem Hinweg in Dingle, sondern er geht nach Tanum. Egal, dort gibt's auch einen Bahnhof (naja, eine Haltestation) und einen Anschlusszug nach Göteborg.

Wer ist/war online

  • Benutzer online 0
  • Wer war online 0

Benutzer online 0

zur Zeit sind 92 Gäste online - Rekord: 17.944 Benutzer (16. Januar 2022 um 14:27)

Wer war online 0

Heute war bisher kein Mitglied online

Letzte Beiträge

  • aus Ungarn kurz berichtet 2026

    waldi 15. Juli 2026 um 11:46
  • Fußball EM in Deutschland 2024/ Weltmeisterschaft 2026 USA

    Tom 15. Juli 2026 um 08:49
  • OLDTIMER > Alte PKW-Modelle unterwegs

    claus-juergen 14. Juli 2026 um 22:06
  • es grünt und blüht bei uns im Garten

    claus-juergen 10. Juli 2026 um 17:37
  • 1931 Führungsseil einer Windkraftanlage bei der Reparatur amBoden

    claus-juergen 9. Juli 2026 um 22:15

Forum online seit...2005

20 Jahren, 11 Monaten, einer Woche, 4 Tagen, 15 Stunden und 17 Minuten
  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Kontakt
  4. Nutzungsbedingungen
  1. Bildergalerie Alt
Community-Software: WoltLab Suite™