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  2. Grizzly

Beiträge von Grizzly

  • Wilsede/Lüneburger Heide und Umgebung

    • Grizzly
    • 12. August 2016 um 11:48


    Die nächsten Beiträge sind von mir/Grizzly:

    Zehn Tage vor unserem gemeinsamen Ausflug war ich, an einem meiner freien Mittwoche, schon mal allein da, um vor Ort zu klären, wie man mit hier durchkommt. Per Bahn über Buchholz nach Handeloh und von dort mit dem Bus nach Undeloh, schnappte ich mir einen Kutschplatz und liess mich knapp einen Kilometer vor Wilsede absetzen, da die Rundfahrt woanders weiterging.


    Die Scheune sehen wir später nochmal genauer.

    Dort, am Wilseder Hof (das ist das Restaurant hinter den Bäumen), gibt's eine Kutschstation, die allerdings nur einmel morgens (Abfahrt in Undeloh 10:00) und nachmittags zum 16:30 zurück angefahren wird - die mit der Schnuppi und ich dann gefahren sind, verkehrt in der Saison (Ende: 3. Oktober) viermal täglich hin und zurück.

    Das ist jetzt schon Wilsede - wer's nicht glaubt, kann's hier lesen.

    Einige der Bauernhöfe sind als Museum eingerichtet, d.h. es gibt den Museumshof "Dat ole Hus"

    und einige Wirtschaftsgebäude drumherum, die zum Museum gehören.

  • Wilsede/Lüneburger Heide und Umgebung

    • Grizzly
    • 12. August 2016 um 11:32

    Beitrag von Schnuppi:

    Auf dem Weg zum Gipfel gibt es auch mal Ausweichsmöglichkeiten bei Staumeldungen :biggrin:

    Verlaufen kann man sich eigentlich nicht, denn häufig sieht man diese Richtungssteine (wobei die Entfernungsangaben nicht immer ganz stimmen, wie wir festgestellt haben):

    Neben diesen Dingen und dem Erika, gibt es wunderschöne Bäume und Büsche.
    Einen haben Grizzly und ich mal wieder im Vergleich aufgenommen.
    Seine Perspektive und Kamera und meine:

    Doch was uns immer wieder begeistert ist der Blick über die gesamte Heidelandschaft, mit all ihren Facetten:

    Die Stimmung die sich ausbreitet lässt sich kaum in Worte fassen.

    Und doch schweift unser Blick auch immer mal wieder dorthin ab, wo es plötzlich eine andere Gegend zu sein scheint oder auch in kleine Feinheiten sowie dorthin wo es der Natur nicht so gut zu gehen scheint:

    Hier ein Päuschen machen, das ist fein.

    P.S. Bei dieser Aufnahme scheint es sich wirklich um eine Nutzpflanze zu handeln, denn....

    ich habe bei Durchsicht der Fotos von Grizzly anschließend diese Aufnahme entdeckt:

    Leider kann man es kaum lesen, doch im Hintergrund ist das "rote Feld" - somit scheint es zu den Dreschfeldern zu gehören.

    So viel dazu.
    Nach unserer Pause kann der Weg aber nun weitergehen, jedenfalls höre ich wieder alle normal Atmen :zwinker:

    Der Weg wird auch breiter und deutlich weniger Beschwerlich, versprochen!
    Zwischendrin kann man sich ja auch Heidekraut mal etwas detailierter ansehen...

    Oder den Blick mal in diese Richtung lenken...

    Ist das nicht wunderschön?

    Nun aber ists soweit wir sind auf dem Gipfel angekommen!

    Wir befinden uns also 169,2 m über dem Meeresspiegel - fast einfach so!

    Das ist echt der Hit, nun wollen wir schauen was diese grandiose Gipfelhöhe denn zu bieten hat...
    Geht nicht, bin gerade abgelenkt.
    Was bedeutet das?

    Wir werden doch wohl nicht ...
    Ein Nackedei Gipfeltreffen ,bb,+ wäre schon mal was anderes als G8 oder G20 :mrgreen:


    Nein, es war doch kein Nackedei-Gipfeltreffen (oder sie waren schon fertig und hatten die Hose vergessen/Anmerkung Grizzly).
    Tja, wir sind also tatsächlich da. Genauere Infos zum Berg könnt Ihr hoffentlich auf dem Foto lesen.

    Die "Haube" des Steines sieht schon etwas seltsam aus. Habs mal aus 2 Richtungen aufgenommen, einmal mit und einmal gegen die Sonne. Ich wollte etwas bestimmtes versuchen heraus zu holen auf das Grizzly mich aufmerksam machte - doch leider klappte es nicht (und seine Kamera hat derzeit einen kleinen defekt).

    In dieser "Haube" sind nicht nur die Himmelrichtungen eingearbeitet sondern auch in klitzekleinen Buchstaben welche Orte man in der Ferne, bei guter Sicht, erkennen kann u.a. Türme von Hamburg - was uns aber nicht vergönnt war.

    Es wäre in diese Richtung:

    Übrigens kann man durchaus auch das Gefälle erkennen.

    Wir lassen unseren Blick in die Ferne schweifen und können auch etwas fotografieren.

    Nun genug der Heideblicke - keine Sorge Ihr bekommt später noch wunderschöne zu sehen.
    Jetzt machen wir uns auf den Weg zurück nach Wilsede.
    Der Weg ist hier oben schön Breit und die Heide vorm zertreten etwas geschützt durch das Rundumgeländer - das uns auch ein Stück des Weges nach unten begleitet.

    Wer mag kann, wie Ihr :ob: seht, eine Weile verbleiben - sofern die Bänke nicht alle besetzt sind (was durchaus passieren kann).

    Und wer hier nicht im sportlichen Eiltempo runtersaust, der sieht noch andere schöne Kleinigkeiten...

    Einen netten kleinen Rastplatz gibt es noch - leider nicht auf halber Strecke, sondern noch oder schon fast oben:

    Hinter dieses schöne kleine Häuschen darf man allerdings nicht gehen, da wimmelt es von Taschentüchern ...

    Weiter unten bekommt man wieder etwas häufiger eine Eberesche zu sehen!

    Wir sind wieder unten, haben Hunger und Durst. Also wohin gehts?
    In eine der 4 Gasthöfe natürlich.

    Schön finde ich diese Kisten:

    Die man des Weges nach oben, so weit ich erinnere, nicht zu Gesicht bekommt.
    Deshalb, Großaufnahme :mrgreen:

    Und wir pflanzen uns gut gelaunt und mit vollem Eindrucksbauch nieder.

    Nach dem Essen könnte man sich doch endlich mal den Ort etwas genauer ansehen - obwohl was soll bei gut 35 Einwohnern schon zu sehen sein ??

  • Wilsede/Lüneburger Heide und Umgebung

    • Grizzly
    • 12. August 2016 um 11:27

    Der folgende Beitrag ist vor knapp 3 Jahren von Schnuppi und mir in unserem eigenen Forum veröffentlicht worden. Schnuppi kann aus gesundheitlichen Gründen nur noch sporadisch und kurz an den Compi, deshalb nehm ich ihre Beiträge mal hier mit rein. Zumal die Bilder in ihren Beiträgen zum Teil von mir sind und umgekehrt.


    Beitrag von Schnuppi:

    Wer nach Wilsede will, muss sein Auto stehen lassen, denn dort darf man nur mit dem Rad, per Pedes oder eben mit der Kutsche hin, es ist absolutes Naturschutzgebiet!
    Wilsede hat z.Zt. 35 Einwohner und 4 Gaststätten! Im Spätsommer wird der kleine beschauliche Ort von mehreren 1000 Besuchern aufgesucht - eben zur Heideblüte.

    Gehen wir es langsam an. Los ging es in Undeloh, konkret am Undeloher Hof

    Diesen hatten wir uns ausgesucht, weil diese 2 Kutschen haben die von Rollstuhlfahrern und Kinderwagen benutzt werden können - dank angebauter Elektrorampe.
    Als Grizzly allein dort war (ich kenne zwar viel in der Lüneburger Heide aber eben den Ort nicht) um alles vor Ort aus zu kundschaften, war das einfach die beste Lösung!

    Hier seht Ihr mich darauf zufahren:

    Die anderen Fahrgäste sahen dem Schauspiel interessiert aber auch bewundernd zu. Welche Kutsche hat schon derartiges zu bieten.
    An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Eigentümer, den Kutscher und die Hottehüs (die die ganze Last ja mitziehen müssen).

    Mit dem Rollstuhl kann man übrigens längs stehen - also seitlich rausgucken während der Fahrt - als auch quer mit dem Blick auf Kutscher und Pferderücken.
    Der Kutscher selbst holt sich bevorzugt kleinere Kinder mit einem Elternteil nach vorn.


    Der Kutscher ist mir der Aufnahme und Verbreitung einverstanden gewesen.

    Während der Fahrt sieht man nun jede Menge Heidekraut, doch es wird nie langweilig:

    Hier sieht man mal das es tatsächlich zwischendrin etwas Bergauf geht:

    Die Fahrt dauert 35 bis 40 Minuten dann kommt man in Wilsede an.
    Hier sind wir am "Kutschenbahnhof" während vorwiegend Grizzly diese Fotos gemacht hat, habe ich anderes zu tun, was er dann auch bemerkt.

    Ich versuche mich bei den Pferden zu bedanken.

    Hier fragt sich das Pferd wohl gerade was ich eigentlich will...

    Es begreift und beugt sich demutsvoll - während ich vor Entzücken fast ausflippe:

    Noch ist es in Wilsede relativ still - es ist auch erst 10 Uhr 45 - und wir können in aller Ruhe losmarschieren und uns umschauen.

    In Wilsede ist so ziemlich alles mit Kopfsteinpflaster zu, was auf Dauer etwas unangenehm ist, sowohl für die sitzende als auch die schiebende Person.

    Später ist der Weg dann einfach schottrig, was auch nicht prickelnd ist, sich aber bezahlt macht durch die herrliche Aussicht.

    Dieser Weg soll uns nun zum Wilseder Berg führen?
    Seltsam, es geht doch kaum bergauf.

    Wir können, neben den wunderbaren Blicken ins Heidekraut - was unten schon etwas verblüht aussieht, noch jede Menge andere Natureindrücke gewinnen.
    Zum Beispiel das hier - von dem wir beide nicht sicher sind was es ist:

    Grizzly hats versucht so deutlich wie möglich hin zu kriegen:

    Ich auch.

    Aber was war das noch mal? Mir liegts auf der Zunge.

    Und weiter gehts.
    Nun möchte ich Euch nicht mit zig Fotos vom Heidekraut zuballern. Deshalb diese Variation zur Abwechslung:

    Die Landschaft ist durchaus auch Abwechslungsreich, aber Ihr werdet noch einige Einzelfotos zu sehen bekommen.
    Wie war das? Das beste kommt zum Schluß?
    Nun ja, schaunmermal...

  • Die Heide ruft ...

    • Grizzly
    • 12. August 2016 um 11:04

    Also radeln würde ich da auch nicht - wahlweise Kopfsteinpflaster oder Sand ...

  • Reise zwischen Ost und West im Jahre 1949

    • Grizzly
    • 10. August 2016 um 07:38

    Das ist ja eine äusserst spannende Geschichte, liebe Waltraud - dankeschön ! Ab 1952 wurde ein ungenehmigter Grenzübergang ja noch wesentlich schwieriger ...

  • HAMBURG > Lotsenhaus und Airbus

    • Grizzly
    • 9. August 2016 um 09:27

    Schade, dass ich diesen schönen Bericht erst jetzt entdeckt hab - wär ein Heimspiel gewesen. So nur meinen herzlichen Glückwunsch an Dich, lieber Waldi. Und die Geschichte von der "Finkenwerder-Airline kannte ich auch noch nicht. Die alte Landebahn querte übrigens eine Autostraße - regelmäßig gingen die Schranken runter, und dann sahen die staunenden Autofahrer ein noch rollendes Flugzeug die Straße kreuzen.

  • Lüneburger Heide und Lüneburg

    • Grizzly
    • 9. August 2016 um 09:13

    Der Wilseder Berg lässt sich ohne Kletterhilfen oder Absturzgefahr besteigen, bzw. war es auch für Schnuppi (im Rollstuhl) und mich kein Problem, da hoch zu kommen. Wobei mir eingefallen ist, dass wir da auch noch einen Bericht haben, den ich, falls Du, liebe Jofina erlaubst, anhängen kann - oder soll ich einen eigenen Thread drauss machen ?
    Jetzt muss ich eh erst mal frühstücken.
    PS
    Hab mir meinen (und Schnuppis) Bericht angeschaut, der ist zu lang - ich mach einen Extrathread drauss. Aber erst nach dem Frühstück, oder spätern, da um 12 Verabredung am Hamburger Hauptbahnhof.

  • Das Storchendorf Rühstädt

    • Grizzly
    • 9. August 2016 um 09:08

    In die Mark Brandenburg komm ich sonst nicht so oft hin, es sei denn, ich will nach Berlin, und dann halte ich mich dort nicht weiter auf. Jetzt bin ich aber seit meiner Kindheit, als wir 1960 einen Familienurlaub in Rust am Neusiedler See verbrachten und morgens vom Geklapper geweckt wurden, ein Storchenfan. Das Storchenfest in Rühstädt - dem einzigen Ort in Deutschland, der sich "Europäisches Storchendorf" nennen darf, hab ich leider um ein Wocheende verpasst, jetzt will ich wenigstens hin, solang die Vögel noch da sind.

    Von Norderstedt sind das 200 km einfache Strecke und damit für eine Tagestour entschieden zu weit, so buche ich mir ein Zimmer im "Storchenkrug" - hätte auch den "Storchenhof" nehmen können, dort kann man sich ausserdem Fahrräder mieten bzw. von dort geht auch die abendliche Führung "Storchenfeierabend" aus. Das Schlosshotel wär eine Nummer zu groß gewesen.

    Mit der Bahn fährt man gut eine Stunde von Hamburg nach Wittenberge und von dort mit dem Regionalexpress Richtung Berlin/Cottbus eine Station nach Bad Wilsnack. Dann wird's spannend. Wenn man nicht wenigstens 90 Minuten vorher bei 03876-789940 angerufen hat, steht man da und kann höchstens noch mit dem Taxi weiter kommen. Ansonsten wartet auf der anderen Seite des Bahnhofs ein "Rufbus", man bezahlt 3,20 € (bitte passend bereit halten, es scheint in der Region ein gewisser Kleingeldmangel zu herrschen) und schon brettert der Kleinbusfahrer über irgendwelche Schleichwege zum Ort meiner Begierde; nachdem ich auf der Hinfahrt kein passendes Geld hatte, tat er's auch so - dankschön nochmal.

    Der Bus hält an der Kirche
    gegenüber geht's zum Storchenkrug. Mit 33,40 incl. Frühstück sind die Einzelzimmerpreise moderat, dazu ein Wirtshaus mit dem ortsüblichen Speise- und Getränkeangebot. Ein großer Flachbildschirm in der Gaststube gibt den Blick frei auf das störchliche Treiben auf dem benachbarten Wasserturm,

    wobei die Kamera etwas zu tief gerichtet ist und von den jetzt schon herangewachsenen Jungstörchen meistens nur den unteren Teil zeigt - das dürfte kurz nach dem Schlüpfen anders gewesen sein.

    Unterhalb des Wasserturms finden wir einen Hügel, da lag der ehemalige Eiskeller der Schlossherren. Im eingezäunten Bereich war wohl der obere Zugang, wobei mich dieser Zaun sehr an den Stahlgittersperrzaun an der ehemaligen DDR-Grenze erinnert - anscheinend hatte die NVA da noch ein bissl was übrig.

    (wird fortgesetzt)

  • 1597 Bayern > Gunzesried Säge > Trainingscenter für Angehörige der Royal Air Force

    • Grizzly
    • 11. Juli 2016 um 11:01

    Grübel ...
    Also sind wir wohl tatsächlich im Reich der Queen, wenn die Autos alle GB-Schilder haben.
    Ob man aus dem Kfz-Kennzeichen etwas ablesen kann, ist zweifelhaft - das seit 2001 gültige System erlaubt zwar eine regionale Zuordnung, aber die ist lückenhaft bzw. verrät bei einem späteren Umzug nicht mehr den aktuellen Standort.
    httpss://de.wikipedia.org/wiki/Kfz-Kennz…#Herkunftscodes
    Zudem ist einerseits das Nummernschild atypisch (normalerseise haben die 7 Zeichen, das hat nur 6), andererseits weiss man ja nicht, ob das Auto überhaupt in der Nähe des Ortes steht, wo es zugelassen wurde. Da ich nur einmal in GB war, das 1973, sind meine Landeskenntnisse lückenhaft.

  • Peljesac : Wer kann römische Zahlen lesen?

    • Grizzly
    • 7. Juli 2016 um 12:59

    Zum lateinischen Text:
    Alles kann ich nicht entziffern, zumal ein Teil abgekürzt ist (das haben die gern gemacht).
    "Perductus et" = es ist durchgeführt, mutmaßlich (mit fehlen ein paar Wörter) von einem Sabinus Palmota und einem Andreas Bonda, in dem erwähnten Jahr.
    Also, wer's halt gemacht hat und wann, ein größeres Geheimnis seh ich da nicht.

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