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Beiträge von Grizzly

  • Helgoland im Mai

    • Grizzly
    • 12. Mai 2017 um 08:50

    Super Bilder !
    Unsere sind aus Papier und ca. 20 Jahre alt. Aber demnächst gibt's neue. Vom 19. bis 21.6. werde ich auf der Insel sein, Schnuppi hat mir das zum Geburtstag geschenkt. Mit Glück krieg ich noch den Lummensprung mit.

  • Die Ewige Stadt - zweiter Anlauf

    • Grizzly
    • 19. März 2017 um 11:22

    Auch der Ortsunkundige findet das Collosseum ohne Probleme, liegt es doch an der gleichnamigen Straßenbahn- (Linie 3) und Metrostation. Im Vorverkauf bekommt man die Eintrittskarten etwas teurer, aber man hat dann nur eine kurze Warteschlange, eine halbe Stunde hab ich damit bestimmt gespart. Sicherheitskontrollen auch hier, immerhin musste ich nicht die Stiefel ausziehen.









    Viele zum Teil kunstvoll bearbeitete Steine
    liegen einfach herum.


    Es gibt jetzt eine Reiseberichtspause, weil ich ab morgen bis zum 2. April in Schweden bin

  • Die Ewige Stadt - zweiter Anlauf

    • Grizzly
    • 19. März 2017 um 11:16

    Das Collosseum

    Was wäre Rom ohne seine antiken Ruinen ? Viele haben selbst den jahrhundertelangen Missbrauch als Steinbruch überstanden. Wobei man heut nicht mehr weiss, war es das, oder der natürliche Verfall, oder Kriegseinwirkungen ? Das Colloseum jedenfalls ist auch als Ruine noch ein prachtvoller Bau.

    Der Bau des heutigen Collosseum wurde 72 n.Chr. unter Kaiser Vespasian begonnen und innerhalb acht Jahren fertig gestellt, d.h. schneller als der Berliner Flughafen. Seit 532 wurde es nicht mehr als Theater benutzt und diente als Wohnquartier bzw. wie schon erwähnt als Steinbruch, bis 1744. Damals erliess Papst Benedikt XIV. ein Edikt, wonach er das Kolosseum zur geweihten Märtyrer-Stätte erklärte, einen Kreuzweg mit Kapellen darin einrichtete und durch Edikt von 1744 den Erhalt des Kolosseums anordnete. Hintergrund war die heute umstrittene Annahme, dass im Kolosseum zahllose Christen für ihren Glauben gestorben seien. Seit 1964 findet im Kolosseum an jedem Karfreitagabend ein Kreuzweg mit dem Papst statt.

    Zitat

    Im Kolosseum konnten nach heutigen Berechnungen ca. 50.000 Zuschauer Platz finden. Das podium, die erste Reihe der Sitzplätze, war den römischen Senatoren vorbehalten. Auch die kaiserliche Loge (pulvinar) befand sich hier. Spezielle Plätze gab es auch für die Vestalinnen, die traditionsgemäß öffentlichen Schauspielen beiwohnten. Darüber lag das Maenianum primum, das dem Stand der Equites vorbehalten war. Die darüber befindlichen Reihen maenianum secundum waren in drei Sektoren unterteilt. Der unterste Sektor (imum) diente den wohlhabenden Bürgern, während der oberste Sektor (summum) den ärmsten Bewohnern Roms vorbehalten war. Schlechter waren nur noch die Frauen der untersten Schichten untergebracht. Für sie gab es Stehplätze auf einer Holzkonstruktion auf dem obersten Geschoss (maenianum summum in ligneis), das Titus anbauen ließ.

    Das Kolosseum ist ellipsenförmig gebaut. Seine Breite beträgt 156 Meter, die Länge 188 Meter, der Umfang 527 Meter, die Höhe 48 Meter. Auch der Boden der Arena war elliptisch mit einer Breite von 54 Metern und einer Länge von 86 Metern. Die runde Form sollte verhindern, dass Gladiatoren, zum Tode Verurteilte oder gejagte Tiere in einer Ecke Schutz suchen konnten. Den Boden der Arena bildeten Holzbohlen, die sich nach Bedarf entfernen ließen. Darunter befanden sich die Kellerräume und das 7 Meter dicke Fundament.

    Zitate und Infos aus Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Kolosseum

    Das Kolosseum dient seit dem Jahr 1999 als Monument gegen die Todesstrafe. Immer wenn ein Todesurteil ausgesetzt wird oder ein Staat dieser Welt die Todesstrafe abschafft, wird das Kolosseum 48 Stunden lang in bunten Farben angestrahlt. Getragen wird die Aktion von der italienischen Regierung und verschiedenen Menschenrechtsgruppen, darunter Amnesty International und der katholischen Gemeinschaft Sant’Egidio.


    Auch der Ortsunkundige findet das Collosseum ohne Probleme, liegt es doch an der gleichnamigen Straßenbahn- (Linie 3) und Metrostation. Im Vorverkauf bekommt man die Eintrittskarten etwas teurer, aber man hat dann nur eine kurze Warteschlange, eine halbe Stunde hab ich damit bestimmt gespart. Sicherheitskontrollen auch hier, immerhin musste ich nicht die Stiefel ausziehen.









    Viele zum Teil kunstvoll bearbeitete Steine liegen einfach herum.


    Es gibt jetzt eine Reiseberichtspause, weil ich ab morgen bis zum 2. April in Schweden bin

  • Jürgens "Meersucht" in Thailand

    • Grizzly
    • 2. März 2017 um 11:02
    Zitat von Elke

    Ich hab Dir's ja schon mal geraten: Schmeiß es in den Sand!

    Und Du meinst, dann funktioniert es ??

  • Grizzly in Wien 2009

    • Grizzly
    • 1. März 2017 um 07:42

    Dieser Prachtbau ist die Hauptfriedhofskirche und nach Karl Borromäus benannt - warum ausgerechnet nach dem ? Keine Ahnung.





    Diese so intelligent dreinschauende Priesterfigur soll den Karl Borromäus darstellen.



    Wer vor seinem Ableben den Bundespräsidenten gegeben hat
    für den ist vor der eben erwähnten Kirche ein Gruftplatz reserviert, der Präsidentengruft:




    Unsere Präsis muss man erstmal mühsam in allen möglichen Bundesländern,
    in denen man sie abgelegt hat, suchen

  • Grizzly in Wien 2009

    • Grizzly
    • 1. März 2017 um 07:35

    Der Zentralfriedhof ist für mich auf jedem Wien-Besuch (das hier war nicht der erste, nur der erste mit Digitalkamera) ein Muss. Kaum hatte ich das ehrwürdige Gelände betreten, tobten im alten jüdischen Teil zwei Rehböcke vor mir herum, und machten ein Spielchen mit mir, indem sie sich mit einigem Erfolg bemühten, meiner Kamera zu entgehen.

    Irgendwo in der Ferne glaubte ich dann doch, eines erwischt zu haben -
    auf dem kleinen Suchbild meiner Kamera konnte ich das natürlich nicht überprüfen.


    Das war mein erstes Bild.


    Hier, auf Schnuppis Bearbeitung, lässt sich am Ende des Wegs etwas erahnen.


    Dann haben wir den Ausschnitt vergrößert und da ...



    Leider ein bissl unscharf, aber besser haben wir das beide nicht hingekriegt.
    Immerhin erkennt man was.


    Früher hatten sie auf dem Friedhof eigene Jäger angestellt, die die Viecher abschiessen sollten, aber irgendwann kamen sie wohl zu dem Schluss, dass auf dem Friedhof schon genug Tote herumliegen, und lassen seither Rehe, Kanickel und was da sonst rumläuft, am Leben.


    Optimal geht's denen natürlich im alten jüdischen Friedhof, der mir in seiner naturbelassenen Verwunschenheit am besten von allen Friedhofsteilen gefällt. Die Toten sollen halt in Ruhe gelassen werden, ihre "Wohnung" jedenfalls. Wer etwas mitbringen will, legt einen Stein aufs Grab.






    Wobei hier wohl jemand Zweisprache mit einem seiner Angehörigen gehalten haben mag und auf sein Wohl eine Flasche (hoffentlich) guten Tropfens geleert hat. Wenn man genau hinschaut, steckt ein Zettel im Flaschenhals - ich phantasiere, dass er ihm da etwas mitgeteilt hat. Nachlesen wollte ich nicht, es gibt ja so was wie ein Postgeheimnis.


  • Grizzly in Wien 2009

    • Grizzly
    • 1. März 2017 um 07:26

    Im Prater bin ich natürlich auch gewesen und mit dem Riesenrad gefahren.
    Meine Höhenangst hält sich inzwischen in Grenzen, zumal man sich im Prater-Riesenrad sehr sicher fühlen kann - es ist da noch nie etwas passiert, zumal die Eingangstüren während der Fahrt blockiert sind; die Szene im Film "Der Dritte Mann", in der der Bösewicht Harry die Tür offnet und seinen Freund auffordert, ihn runter zu schmeissen, ist in der Realität nicht möglich.
    Wobei mir 1997 (als Schnuppi die Bilder gemacht hat) mulmiger war als jetzt.



    Jetzt geht's aufwärts




    Der Steffl von oben, etwas unscharf weil mit Zoom




    Inzwischen fahren wir abwärts


    Und hier geht's wieder raus.

  • Grizzly in Wien 2009

    • Grizzly
    • 1. März 2017 um 07:25

    In Wien gibt's interessante und zum Teil sehr gegensätzliche Wohnanlagen.
    Lauschig ist, grad an heissen Tagen z.B. der Margarethenhof.



    Autos dürfen nur mit einem Torcode durch das so alterwürdig erscheinede Eisentor.


    Im krassen Gegensatz dazu steht der Karl-Marx-Hof, den die sozialdemokratische Stadtverwaltung 1927-30 errichten liess (während der NS-Diktatur hiess er natürlich anders). Er ist laut Wikipedia vier Straßenbahnhaltestellen (ungefähr 1100m) lang und damit der längste zusammenhängende Wohnbau der Welt.




    Eine andere "Wohnanlage" wiederum beherbergt den österreichischen Bundespräsidenten und noch einiges andere -
    die Hofburg.



  • Grizzly in Wien 2009

    • Grizzly
    • 1. März 2017 um 07:22

    Auch ich liebe Spaziergänge auf alten Friedhöfen. So kam ich über den Bericht vom Cemeterio dos Prazeres auf den Zentralfriedhof und darauf, dass ich auch noch einen Wien-Bericht hab, hier isser:


    Zum dritten Mal im gleichen Quartier in der Pfeilgasse, 8. Bezirk, im Gästehaus Academia, einem Studentenheim, das in den Sommerferien bisher als Gästehaus genutzt wird, wie in anderen Hauptstädten auch (Prag, Ljubljana z.B.), so dass man sich selbst in einem Innenstadtquartier nicht tot zahlt. Leider wird zumindestens die Billigvariante in diesem Jahr auslaufen. Jedenfalls ist die Atmosphäre lockerer als in einem Normalhotel.



    Will man von dort z.B. zum Südbahnhof, der grad zum Hauptbahnhof umgebaut wird (wichtig für alle Zugverbindungen nach Süden und Osten), kommt man direkt durch der benachbarten Strozzigasse mit der Buslinie 13a dorthin, allerdings muss man etwas Zusatzzeit einplanen (also gut 30 statt der offizellen 23 Minuten), denn der Bus fährt durch enge Gassen, in denen er oft erst nach einem engagierten Einsatz der Hupe durchgelassen wird ...



    Man kann von der Pfeilgasse zu Fuß oder mit der Straßenbahn direkt in die Innenstadt (1. Bezirk) laufen oder mit der Straßenbahn hinfahren - die Tageskarte kostet für 24 Std. € 5,70 (48 Std. 10, 72 Std. 13,60 €). Dort schaut man sich dann lebende Standbilder wie den Pestwarner an ...



    ... oder die Wienfahrer, die nicht immer so ruhig sitzen wie hier, jedenfalls dann nicht, wenn man ihnen etwas ins Kasterl schmeisst - das wird dann zumindesens mit einen ordentlichen Hupton honoriert.



    Man versucht, den "Steffl" in seiner ganzen stolzen Höhe und mit möglichst wenigen Touristen im Bild aufzunehmen,
    was gar nicht so einfach ist -




    wie ich das vor 10 jahren geschafft hab (oder war es Schnuppi ?) ist mir schleierhaft.



    Mit der Pestsäule geht das einfacher.



    Ansonsten kann man sich über Straßennamen amüsieren.



  • Die Ewige Stadt - zweiter Anlauf

    • Grizzly
    • 28. Februar 2017 um 23:17

    Ich bilde mir ein, dass es in dem Bau ein Cafe o.ä. gibt. Sicher bin ich aber nicht.
    Drumrum gibt's jede Menge.

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