Die Insel sieht so klein aus, und am Ende einer Tagestour hab ich gemerkt, wieviel ich noch nicht gesehen hab. Und jetzt drei Tage gebucht und dann noch einen Tag verlängert (Schnuppi: "Das hab ich mir schon gedacht und Dir für einen Tag länger Deine Blutdrucktabletten eingepackt ..."), und man entdeckt immer noch mehr.
20.6.2017
Auf meinem heutigen Morgenprogramm steht eine Bootsrundfahrt um die Insel, und ich werde schon gewarnt, dass die Nordsee "etwas unruhig" sein könnte. Das ist sie dann auch, die Wellen sind zeitweise über zwei Meter hoch, und das ist für Ungewohnte schon eine gewissen Herausforderung an die Stabiltät der Verdauungsorgane bzw. für den Verbleib dessen Inhalts. Immerhin hat das nicht nur für seeuntüchtige Landratten Bedeutung, sondern auch für die Wartungsteams der Offshore-Anlagen, die bei Wellengang über zwei Meter nicht ausrücken.
Der Wind kommt offensichtlich vom Osten, d.h. es wird schlagartig ruhig, als wir auf der Westseite der Insel angekommen sind. Interessanterweise wird mir bei ruhiger See noch flauer als vorher, anscheinend hatte sich mein Magen schon an das Geschaukel gewöhnt und vermisst es jetzt. Egal, das Frühstück bleibt drin, auch wenn das erst klar ist, als ich wieder festen Boden unter den Füßen habe.
Hier sieht man erstmal gar nix ...
... erst in der Vergrößerung.
Das sind Lummen, selbst als Junge schon gute und schnelle Schwimmer.

Hafen in Sicht, Erleichterung bei meinen Innereien.

Rechts von mir Schnuppi (rote Jacke).







