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  5. BUGA 2011 in Koblenz

Maries und Jürgens Bugatagebuch im Mai

  • mariesa
  • 4. Mai 2011 um 21:04
  • mariesa
    Gast
    • 4. Mai 2011 um 21:04
    • #1

    Heute waren wir Auf dem Festungsgeländeteil der BUGA auf dem Tomatentag.
    Es war bereits der zweite den ersten konnten wir leider nicht besuchen.


    2 ter Tomatentag auf der BUGA im „Garten Eden“

    Der „Garten Eden“ - Thema 56.7 auf der BUGA

    - einer der weißen „Kuppelzelte“ Nähe der Aussichtsplattform -

    Der Andrang hielt sich in Grenzen als ich da war,

    und jeder bekam „sein Pflänzchen“,

    mit „Liebe“ eingetopft, in einem NapacNaturePot,
    dieser Topf kann mit eingepflanzt werden, da kompostierbar,
    wurzelschonend und natürlich CO2-neutral – also zu den Wurzeln
    wird auch die Umwelt geschont.
    Als Erde beim Umtopfen wurde Palaterra genutzt, eine ungewöhnlich fruchtbare
    Schwarzerde aus dem Amazonasbecken...

    … aber keine Angst, diese Erde wird natürlich nicht klimaschädigend aus dem Amazonas nach Deutschland verschifft, nein, es ist gelungen diese hochwertige Erde aus bislang ungenutzten biologischen Reststoffen weitgehend identisch in Deutschland herzustellen.
    Ich werde über den „Werdegang“ meiner Pflänzchen berichten, die aber leider zur Zeit sehr armselig aussehen, da ich von der Buga nicht sofort nach Hause konnte.
    Mal schauen ...

    Im Zelt stand Herr Christian Havennith – Gärtner, Kräuterpädagoge und zertifizierter Pflanzendoktor – Rede und Antwort, bei allen Fragen die den Anbau von Kräutern, Heilpflanzen und heimischen Gemüsesorten (insbesondere Bohnen) betreffen.

    Der „Garten Eden“ wird von mir noch in einem eigenen Bericht beschrieben.

    Hier Webseiten um sich über dieses interessante Projekt zu informieren:

    Garten Eden auf der BUGA

    Vielfaltsgärtnerei von Christian Havenith

    Gruß
    JoJo

  • vadda
    Gast
    • 5. Mai 2011 um 07:46
    • #2

    Habe gestern einen Bericht über Christian Havenith und seine Köksje-Bohnen im TV gesehen, sehr interessant: Gemüse aus Omas Zeiten: Köksje-Bohnen

    Gruß,
    Klaus

  • Gast001
    Gast
    • 5. Mai 2011 um 09:31
    • #3

    Das hätte mich auch interessiert ( hab leider - oder manchmal auch zum Glück :wink: ) keinen eigenen Garten mehr!!

    Zunächst bin ich beim Lesen von "Amazonaserde" erschrocken- war aber dann beruhigt, als ich unter (!!) dem Bild die Erklärung fand.
    Sind diese kompostierbaren Töpfchen (NapacNaturePot,) eigentlich identisch mit jenen "Torf"-töpfchen, die man schon seit Jahren zur Anzucht kaufen kann und die ich schon oft zum Vorziehen benützt habe?

    Viel Glück beim Großziehen Eurer Pflänzchen!

    Gruß,
    Elke

  • mariesa
    Gast
    • 5. Mai 2011 um 15:36
    • #4

    @ Vadda
    Ja, Christian Havenith ist ein sehr interessanter Mensch.
    Er wir auch noch Führungen auf der Buga machen, z.B. die Nutzung von Kräutern aus Wald und Wiese –
    Wenn es die Zeit zulässt werden wir mitlaufen berichten.
    Im nächsten Jahr bietet er auch Führungen in der Umgebung Koblenz und Ahrtal an.
    Bestimmt sehr interessant – wir bleiben an ihm dran ;)

    @ Elma
    nein, Torf-Anzuchttöpfe und Napac NaturePot sind völlig verschiedene Produkte.
    Während sich die Torftopf schnell verformt, besonders bei Nässe,
    kann der NNPot wie ein Plastik Topf behandelt werden.
    Wird er nicht in die Erde eingesetzt hat er eine sehr lange Haltbarkeit.
    Er kann z.B. auch nach mehreren Wochen bepflanzt noch mit Maschinen bewegt werden,
    also sehr interessant für Gärtnereien die auf Natur setzen.
    Bei der Herstellung des Granulats aus dem er geformt wird, wird kein Produkt genutzt, welches auch zur Lebensmittelproduktion verwandt wird.
    Im Gegensatz zu anderen Öko-Töpfen, die teilweise bis zu 50 % Stärke, Mais, Getreide oder Kartoffeln enthalten.
    Er soll einfach nur eine Alternative zu den Plastiktöpfen sein, die irgendwann auf dem Müll landen.
    Der NapacNaturePot ist ein durchgängig nachhaltiges Konzept für alle Garten- und Naturliebhaber.
    Da wir uns auch in anderen Foren schon über den Plastikmüll unterhalten haben, bestimmt eine interessante Alternative.
    Gruß
    JoJo

  • mariesa
    Gast
    • 8. Mai 2011 um 15:40
    • #5

    Lichtströme – Freitag - der erste Tag …

    Freitag Abend, 06.05.2011 – der erste Tag „Lichtströme“ …

    20 Uhr an der Talstation der Seilbahn …

    … längere Schlangen … aber es geht schnell und geordnet .

    An und auf der Sparkassen-Bühne war schwer was los …

    Die „Red Hot Chilli Pipers“ machten schwer Stimmung und das Publikum ging mit.

    Alle Plätze, die einen Blick auf die Bühne ermöglichten waren belegt …

    Nach einer Zugabe kamen schon 20 Min später die „Men in Blech „
    die ebenso das Publikum ansprachen …

    Da es nun dunkel wurde, sah man die ersten „Lichtstrom“ Ergebnisse …

    Den Festungswänden wurden mit Sätzen …

    … und Worten ein neues „Outfit“ verpasst …

    Auf dem Festungshauptplatz gab es eine sehenswerte Lasershow …

    .. welche in Licht, Form und

    Farben ein „Augenschmaus“ war. Einfach Klasse,
    wie hier mit Licht, Musik und Farben bezaubert wurde.

    Zur Erholung der Augen dann der unvergleichlich schöne Blick
    Vom Festungsgelände auf das nächtliche Koblenz !

    Weiter ging es zum Festungsgraben, wo filigrane Bilder

    aus Pflanzen

    und Tierwelt in mehrere Meter hohen Bildern an die Wände „geworfen“ wurden.

    Es machte Spaß sich diese näher und in Ruhe zu betrachten..

    Um Mitternacht dann erneut

    Gedränge an der Bergstation der Seilbahn, diesmal leider nicht so geordnet.

    Versöhnt wurde man dann wieder mit dem Blick aus der abgedunkelten Godel
    auf das Rheinufer …

    …und die Talstation.

    Ich denke es war ein Abend, der allen Besuchern noch lange im Gedächtnis bleiben wird.


    Leider muß man auch ein paar negative Aspekte anbringen.

    Einige „Zeitgenossen“ (vielleicht auch mit Alkohol) nahmen weder Rücksicht auf Beete, Blumen oder Absperrungen, auch der Müll (leere Flaschen) wurde einfach liegen und stehen gelassen.

    In den Themengärten wurde manches Sitzkissen „missbraucht“ …

    Zivilcourage wäre hier nicht schlecht gewesen …

    Zwar wurde zum Ende der Nacht der einzige „Ein- und Ausgang“ zum Festungshauptplatz mit Absperrungen geteilt, diese wären aber meiner Meinung nach zu diesem Zeitpunkt an der Seilbahn nötiger gewesen. Hier wurde doch sehr (vor) gedrängelt und da auch noch die interessante Theater- Musikshow von „Cie. Luc Amoros“ die Zuschauer anzog, war es etwas eng !

    Aber es war der erste Abend, heute Samstag können wir leider nicht, vielleicht berichtet hier ein Mitleser wie der heutige Tag (Abend) verläuft.

    Gruß und noch viel Spaß mit den Lichtströmen

    JoJo

  • Gast001
    Gast
    • 8. Mai 2011 um 16:03
    • #6

    Nicht immer - aber doch teilweise ein "märchenhafter" Abend!!
    :up:

    Danke!

    Gruß,
    Elke

  • wallbergler
    Gast
    • 8. Mai 2011 um 18:56
    • #7

    Liebe Mariesa, lieber Jürgen,

    vielen Dank für diesen äußerst sehenswerten Beitrag. Das muss ja ein traumhaftes Spektakel gewesen sein.
    Und dass das in Erinnerung bleibt, davon könnt ihr mehr als sicher ausgehen.
    Respekt den Machern, die sich wirklich was einfallen haben lassen und die von der Natur bedingten Gegebenheiten (Anhöhe, Burg, Rhein usw.) sinnvoll in Szene setzten.
    Und auch danke für die ehrliche Sicht der Dinge, die offensichtlich in unserer heutigen Gesellschaft leider nicht mehr ausbleiben.
    Vielen Dank
    und lieben Gruß euch Beiden
    Helmut

  • tosca
    VIP Mitglied
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    690
    • 9. Mai 2011 um 14:20
    • #8

    Toller Bericht Ihr Beiden,

    ich glaube auch, Koblenz wäre sicher außerhalb der Buga sehr sehenswert - mich schrecken ein wenig diese Menschenmassen ;)

    :blume17: Grüssle von Sylvi

    Nicht woher der Wind weht, sondern wie man die Segel setzt, darauf kommt es an!

  • mariesa
    Gast
    • 9. Mai 2011 um 20:00
    • #9

    Koblenz ist auf jeden Fall immer sehenswert!
    Die Menschenmassen sind in der Woche gar nicht so schlimm.
    Nur an den Wochenenden und den Ferien sind es natürlich viele Besucher.
    Wenn dann noch so eine Veranstaltung hinzukommt und ein Konzert auf der Festung knubbelt es sich dann an den Eingängen und besonders an den Eingängen der Seilbahn.
    Die kann allerdings in einer Stunde bis zu 7500 Besucher transportieren. Selbst lange Schlangen lösen sich recht schnell auf.
    Da die BUGA aus drei Geländeteilen besteht,verteilen sich die Besucher doch sehr.
    Also keine Angst ;) ein Besuch lohnt sich !

  • mariesa
    Gast
    • 14. Mai 2011 um 14:33
    • #10

    Die Lichtströme des Kultursommers 2011 auf der BuGa Koblenz zeigen sich als Zuschauermagnet für 10 tausende von Besuchern …

    Deshalb Bilder und etwas mehr Information zu den Lichtstömen in 2 Teilen …

    Hier Teil 1

    Halle Nord …

    Harald Fuchs – Belle de Jour / Belle de Nuit

    Eine Lichtarbeit mit rotierenden Wurzeln über 4 Tageslichtprojektoren,
    Spiegelflächen und Soundanlage !

    In der ortpezifichen Arbeit collagiert Harald Fuchs pflanzliche Wurzelwerke, wissenschaftliche Zeichnungen von Hirnrinden und Illustrationen von biologischen Phänomen mit Licht- und Farbphänomenen. Er durchleuchtet seine Fundstücke und projiziert sie von außen und von innen auf die Hülle der Blumenhalle. Im Halleninnern realisiert er eine Dunkelkammer, die am Tage wissenschaftliche Herangehensweisen thematisiert und in der Nacht die magischen Aspekte hervorhebt.


    Haupteingang zur Festung, Außenansicht Turm Ungenannt,

    In der bildnerischen Tradition von Stillleben und Landschaftsbildern, die auch als Sinnbilder anlegt sind, stehen die digitalen Collagen von Ursula Palla. Fokus ihrer künstlerischen Position ist die Entwicklung von Bildern, die im individuellen wie im kollektiven Bewusstsein Komplexität und Fragilität der Gegenwart repräsentieren können. Ihre Bildinhalte sind künstliche Naturen, die formal als romantisches Moment, Paradies oder Idealzustand erscheinen. Bei genauerer Betrachtung zerfällt der schöne Schein an der Widersprüchlichkeit der Details.


    Zu den LICHTSTRÖMEN ist die Projektion „Schmetterlinge IV“ zu sehen. In der digitalen Animationen zeichnet Ursula Palla ein künstliches Schmetterlings-Habitat in einem Stacheldrahtgeflecht als eine trügerische Idylle.


    Zwischen den Blumenhallen Nord und Süd

    Die international vielfach ausgezeichnete Diplomarbeit „Yonder“ ist eine visuelle Reise in eine virtuelle Landschaft, die analog zu einem natürlichen Zellwachstum digital umgesetzt wurde. Die Reise führt durch die Elemente Erde, Wasser und Luft und ihren zyklischen Zusammenhängen von der Entstehung bis zur Auflösung.



    Festung Ehrenbreitstein
    Rheinseitiger Durchgang vom Hauptgraben zum Retirierten Graben

    Die Arbeit „Ayahuasca“ zeigt einen mikroskopischen Schnitt durch fiktive Pflanze, der das vielfältige Innenleben der Pflanze als eine Analogie zu kulturellen Organisationsformen zeigt. Die natürlichen Zusammenhänge eines Ökosystems mit seinen wesentlichen Bauteilen sowie Zirkulation, Stoffwechsel und Datenaustausch zeigt er als Synonym von menschlichen Gesellschaften.

    Da dies ein „lebendes Bild“ ist, ist es recht schwierig, einzelne Details auszumachen.
    Aber bei genauer Betrachtung ist es schon möglich menschliche Gruppe zu erkennen. Zum Beispiel tanzende Menschen, oder klavierspielende Hände …


    Texte teilweise aus Lichtstroeme.de

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