Das Lechtal in Österreich kennen wir eigentlich recht gut. Auch die Seitentäler sind uns seit vielen Jahren bekannt wie auch die dortigen Berge und Alpen. In nächster Zeit wollen wir so nach und nach in Etappen den Fluß selbst entlang wandern. Vorige Woche hatten wir einen sonnigen Tag wo wir uns die Flußstrecke zwischen Forchach und Stanzach ausgesucht haben. Gut 15 km sind es wenn man auf der einen Seite flußaufwärts und auf der anderen wieder zurück wandert. Dafür ist es meist flach und somit nicht allzu anstrengend.
Das Auto haben wir im Schatten in Forchach geparkt und dann ging es schon los zum Fußgängersteg über den Fluß.
Den gibt es erst seit ein paar Jahren.
Auf der anderen Lechseite bleibt uns nichts anderes übrig, als die schmale Teerstraße zu nehmen. Die ist vermutlich deshalb so gut ausgebaut weil die Bergwälder auch auf dieser Seite wirtschaftlich genutzt werden.
An vielen Abschnitten hat der Lech noch eine Menge Platz um sich bei Bedarf auszubreiten.
Immer wieder münden kleinere und größere Bäche in den Fluß.
Der Lech soll der einzige Fluß in den Nordalpen sein, der noch auf so einer langen Strecke unverbaut ist. Erst bei Reutte steht das erste von vielen Wasserkraftwerken.
Dieses Haus ist anscheinend nur zeitweise bewohnt.
Feldele wird es genannt.
Hier überqueren wir den Schwarzwasserbach. Ganz hinten in diesem Seitental gibt es zwei kleine kreisrunde Seen. Allerdings ist der Weg dorthin und zurück etwa 20 km lang. Mal sehen, ob wir die Tour irgenwann einmal anpacken.
Wir hatten Glück, daß uns die Raubtiere nicht entdeckt haben.
Etwas oberhalb vom Fluß finden wir einen Rastplatz.
Die Brücke überquert den Wiesbach.
Auf der anderen Seite sehen wir Stanzach. Dahin wollen wir und von dort aus soll es dann zurück gehen.
In der kommenden Woche dürfte das Steinmandl hoffentlich schneefrei sein. Der Berg soll mein nächstes Ziel werden.
Bei Stanzach befindet sich weit und breit die engste Stelle des Lech. Hier rasten wir und genießen die Geräusche die der Fluß verursacht.
Nach gut zwei Stunden wechseln wir auf der Brücke nach Vorderhornbach die Seite.
Stanzach passieren wir und rasten erneut an dieser Stelle.
Teilweise gehen wir nun auf dem künstlichen Damm weiter.
Auf der anderen Seite waren wir lange Zeit ohne Sichtkontakt zum Fluß. Hier ist das anders weshalb man die große Ausdehnung in der Breite wahrnehmen kann.
In Forchach angekommen werden erst einmal die Stöcke gereinigt und dann gehts in Cafe nach Weißenbach und nicht zuletzt tanken wir dort das Cabrio. Gute 30 Cent ist der Liter Benzin an dem Tag günstiger als zuhause. Für die Ersparnisse ist der Cappuccino und ein Stück Gebäck locker bezahlt.
Und wieder haben wir einen Abschnitt vom Wildfluß Lech bei bestem Wanderwetter erkundet.
jürgen