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Albanien 15 - die Burg von Kanina

  • claus-juergen
  • 25. November 2025 um 16:39
  • claus-juergen
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    • 25. November 2025 um 16:39
    • #1

    Eigentlich wollten wir auf den LLogara Pass um dort oben bis zur Spitze mit dem Sender zu wandern. Vor Tagen haben wir von anderen Urlaubern erfahren, daß sich die Tour durch verschiedene Vegetationen und Landsschaftsformen lohnen soll und natürlich auch die Aussicht von ganz oben. Weil es meist bewölkt war, haben wir diesen Ausflug immer wieder zu Gunsten anderer Sehenswürdigkeiten verschoben. An dem Tag war uns allerdings klar, daß das mit der Tour aufgrund der Bewölkung auch nichts werden sollte. Also gemütlich auf dem Bypass um Vlora herum und erst einmal die Festung Kalaja e Kanines erkundet.

    Es besteht die Möglichkeit bis hinein in die Festungsanlage zu fahren. Aufgrund der andauernden Bauarbeiten zur Restaurierung haben wir kurz davor geparkt. Hier sehen wir Kanina und die neue Umgehungsstraße von Vlora und deren Vororten. Rechts im Bild erkennt man die Halbinsel Karaburun.

    "Die Karaburun-Halbinsel ist rund 15 Kilometer lang und zwischen drei und viereinhalb Kilometern breit. Die Fläche der nach Nordnordwest verlaufenden Halbinsel beträgt 62 Quadratkilometer."

    Auch das ist Albanien. Da wird groß ein Rieseninvestment angekündigt und dann verläuft alles im Sande. Da steht bis heute nichts.

    "Im Juni 2009 hat die albanische Regierung trotz Protesten von Umweltschützern die Errichtung eines Windparks auf der Karaburun-Halbinsel genehmigt. Die von einer italienischen Firma projektierte Anlage könnte Europas größter Onshore-Windpark werden und soll eine Leistung von rund 500 Megawatt haben.[8][9] Das Projekt basiert auf einem Anfang Dezember 2008 in Anwesenheit der Ministerpräsidenten Sali Berisha und Silvio Berlusconi unterzeichnetem Abkommen. Albanische Medien werfen der Regierung vor, dass das Projekt nicht gesetzeskonform sei."

    aus Wikipedia

    Karaburun (Albanien) – Wikipedia
    de.wikipedia.org

    Dafür versperrt dieses Betonskelett den Blick auf Vlora.

    Von ganz oben hingegen kann man vieles erkennen was wir bereits in den letzten Tagen erkundet haben. Rechts die Lagune e Nartes, links davon die Molen des alten Industriehafens von Vlora, davor das neue Ölkraftwerk, in der Mitte die Insel Sazan und links wieder die Halbinsel Karaburun.

    Ein paar Arbeiter sind mit Restaurierungsarbeiten beschäftigt.

    Die Säcke mit Kalk zum Mauern lagern offen im Gelände neben dem Sandhaufen. Egal ob es regnet oder nicht. Der Lkw Fahrer hat mit dem Abliefern seine Pflicht erfüllt. Ist der Baustoff verdorben kauft man halt neuen.

    Durchblick auf die Hotelklötze des Vororts Vlora Beach und Orikum.


    Im Hinterland gibt es immer wieder solche Staubecken zu sehen. Die dienen sowohl als Trinkwasserreserve als auch zur Bewässerung für die Landwirtschaft.

    Der Eintritt zu dieser Festungsanlage ist übrigens frei. Archäologen haben herausgefunden, daß auf dem Hügel bereits im 4. Jahrhundert vor Christus ein Bauwerk stand. Ab dem 15. Jahrhundert wurde hier gebaut, mal unter Byzanz, danach den Venezianern und schließlich den Osmanen.

    Und wieder sind nur die Pferde von Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar da.

    Wen dieses Eisentor wohl am Betreten der Burg abhalten soll?

    Anfangs hat man sich noch Mühe gegeben quaderförmige Steinblöcke zu verbauen. Später dann wohl nicht mehr.

    Nicht fehlen darf auch hier die Nationalflagge.

    Ein Amphitheater gab es anscheinend auch.


    Links ist noch einmal die nagelneue Bypass Straße zu erkennen. Im weiteren Verlauf sahen wir, wie Felswände mit Stahlnetzen und Stahlseilen gegen Steinschlag gesichert wurde. Eine tolle Leistung diese Straße im unwegsamen Gelände zu bauen. Sie führt bis nach Orikum. Vermutlich hat den Großteil der Kosten die EU bezahlt. Albanien ist nach wie vor ein armes Land.

    Die Wolken am oberen Bildrand sollten uns auf den Pass begleiten. Und doch war die Weiterfahrt über das Gebirge von Erfolg gekrönt. Näheres dazu demnächst.

    jürgen

  • Heiko705
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    • 25. November 2025 um 22:38
    • #2

    Sehr schöner Bericht. Hast Du eine Ahnung, ob es sich bei den Pferden um halbwilde Exemplare handelt? In Kroatien leben beispielsweise im Biokovo-Gebirge auch viele Pferde, die einst jedoch im Besitz von Menschen waren, und nach dem, was ich gehört habe, dann durch verschiedene Umstände wie z. B. Krieg in Freiheit gelangten, weil es möglicherweise keine Besitzer mehr gab. Ob es sich in Albanien ebenso verhält?

    Liebe Grüße

    Heiko

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