Ein weiterer Ausflug führte uns südlich durchs Land nach Monchique.
Aufforstung
Vorbei an verbrannter Erde (hier wütete im August 2018 ein verheerender Waldbrand, dessen Spuren noch deutlich sichtbar war).
Das kleine Bergdorf Monchique mit knapp 5000 Einwohnern liegt im Binnenland der Algarve. Auf 450 m Höhe ziehen sich die Häuser den Osthang des Berges Foía hinauf.
Die kopfsteingepflasterten Straßen der Altstadt sind steil.
Vom Kloster Convento da Nossa Senhora do Desterro ist seit dem Erdbeben im Jahre 1755 nur noch eine verlassene Ruine übrig.
Bekannt ist Monchique auch für seine Thermalquellen, die bereits die Römer nutzten. Eine Tradition ist die Korbflechterei und der Schnaps "medrono", der aus den Früchten des Erdbeerbaumes gebrannt wird, wird überall angeboten.
Vom Berg Foía, mit 902 m der höchste Berg der Serra de Monchique, hat man bei gutem Wetter die ganze westliche Algarve zu Füßen.
Nach einem ausgiebigen Rundgang fuhren wir wieder westlich Richtung Küste nach Odeceixe. Nachbarstädte sind Odemira im Norden und Aljezur im Süden. Odeceixe (knapp 1000 Einwohner) liegt am Fluss Ribeira de Seixe. Er mündet etwa 4 km westlich des Ortes in den Atlantik.
mein Ziel ist die Windmühle
Straßenschmuck ist noch übrig von der letzten Fiesta
Die verwinkelten Straßen führen steil nach oben.
Kirche Ireja Matriz, leider geschlossen
Endlich oben - die historische Windmühle Moinho de Odeceixe
schöner Blick über das Dorf
Blick zum Atlantik mit dem fruchtbaren Flusstal
Wir folgen dem Flusstal bis zur Mündung.
An der Flussschleife stehen viele Wohnmobile
Steil geht die Straße runter zum Strand Praia de Seixe.
Die nächste Bucht ist der FKK-Strand Praia Adegas
Wir fahren weiter zum Strand Amoraira, wo wir den Tag ausklingen lassen.
der Strand ist sehr beliebt bei Surfern
Grüße
Citronella