1. Forum
    1. Unerledigte Themen
    2. Privatforum
    3. Themen der letzten 10 Tage
  2. Medienverwaltung
    1. Bildergalerie-Alt
    2. Alben
    3. Nutzungsbedingungen
    4. Videokanäle
  3. Nepomuks
  4. Gamezone
    1. Highscore
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Forum
  • Bilder
  • Videos
  • Seiten
  • Spiele
  • Erweiterte Suche
  1. Schoener Reisen » Forum » Sehen, erleben und berichten
  2. claus-juergen

Beiträge von claus-juergen

  • nach gut zwei Jahren soll es wieder nach Khao Lak in Thailand gehen

    • claus-juergen
    • 23. Januar 2022 um 11:47

    Entspannt war die Hinfahrt zum Airport. Entspannt ist es hier im Flughafen. Kein Gedränge. In Nullkommanix war das Gepäck aufgegeben, genauso schnell ging es durch die Sicherheitskontrolle und die Passkontrolle. Jetzt eine halbe Stunde vor Abflug habe ich den Eindruck, dass das Flugzeug bei weitem nicht voll werden wird. Wo sind denn all die 350 Passagiere? ;)

    Das allerwichtigste ist, dass unsere umfangreiche Zettelsammlung wohl vollständig ist. Noch habe ich alle bei mir. Negative PCR Tests und Thailandpass wurde nur gescannt.

    Wir freuen uns auf den Flug. Das Wetter passt wohl zumindest hier in Europa.

    Grüße

    Jürgen

  • nach gut zwei Jahren soll es wieder nach Khao Lak in Thailand gehen

    • claus-juergen
    • 23. Januar 2022 um 08:33

    Danke für die Info Michael,

    Glücklicherweise schneit es nicht und die Straßen sind frei. So dürften wir in eineinviertel Stunden am Terminal 2 des Flughafens sein.

    Grüße

    Jürgen

  • nach gut zwei Jahren soll es wieder nach Khao Lak in Thailand gehen

    • claus-juergen
    • 22. Januar 2022 um 14:45
    Zitat von ELMA

    ...Aber Du bist recht reiseerfahren und hast in dieser Hinsicht starke Nerven, das weiß ich! ^^

    Guten Flug! Wie lange fliegt Ihr?...

    hallo Elke,

    meine starken Nerven wurden tatsächlich in den letzten Wochen ziemlich strapaziert. Aber es hilft nichts. Wenn man das angefangen hat muß man das auch durchziehen. Dazu kommt, daß wir bezüglich von Oma 1 nun ein ruhiges Gewissen haben und was Oma 2 angeht, wird sich im Februar manches ergeben.

    Von München bis Singapur sind es gute 11 Stunden und dann noch knappe zwei Stunden von dort bis Phuket. Den langen Flug scheue ich weniger. Dieses mal haben wir eine Top-Airline mit glaublich sehr guten Sitzen und ausreichender Beinfreiheit. Dazu eine gute Verpflegung und ausreichend Medien um die Zeit totzuschlagen.

    Heiko705 Das Bier ist wie alle alkoholischen Getränke im Flieger natürlich im Flugpreis enthalten und muß nicht extra bezahlt werden. Folglich belastet das Betäuben der Flugangst mit Alkohol nicht sonderlich die Urlaubskasse. ;)

    grüsse

    jürgen

  • nach gut zwei Jahren soll es wieder nach Khao Lak in Thailand gehen

    • claus-juergen
    • 22. Januar 2022 um 14:07
    Zitat von Steffi

    Hallo Jürgen und Angelika,

    freuen uns für euch, das alles geklappt hat.

    Wir wünschen euch einen guten Flug nach Thailand. Genießt Sonne, Meer und Strand.

    Zitat von claus-juergen

    werden dann zwei Wochen in Khao Lak in der Region Phang Nga verbringen.

    Bleibt ihr jetzt doch keine drei Wochen :/...

    hallo ihr beiden,

    nein, ursprünglich wollte ich ja eine Pauschalreise buchen. Die wäre dann über drei Wochen gewesen. Nachdem deren Preis sich innerhalb drei Tagen verdreifacht hat, habe ich Flug und Hotel separat gebucht und beim Hotel sollte es dann auf Wunsch von Angelika dasjenige sein, welches wir im Dezember 2019 hatten. Danach waren wir ja auf Phuket.

    grüsse

    jürgen

  • nach gut zwei Jahren soll es wieder nach Khao Lak in Thailand gehen

    • claus-juergen
    • 22. Januar 2022 um 13:38

    Morgen ist es so weit. Gegen Mittag fliegen wir von München über Singapur mit einem Airbus A350-900 nach Phuket und werden dann zwei Wochen in Khao Lak in der Region Phang Nga verbringen. Singapur deshalb weil wir mit Singapore Airlines fliegen. Eingecheckt sind wir seit gestern nachmittags. Der Flughafen des Stadtstaats selbst soll schon eine Sehenswürdigkeit sein. Die Umsteigezeit reicht wohl aus um zwei der vier botanischen Gärten in den vier Terminals anzuschauen. Wir müssen in jedem Fall das Terminal wechseln.

    Seit heute nacht um 22.10 Uhr sind wohl alle Einreisevoraussetzungen erfüllt weil die Ergebnisse der PCR Tests vorliegen. Nach der Buchung Anfang Dezember haben sich bald täglich die Einreisevoraussetzungen geändert und so mußte ich ständig am Ball bleiben und mich informieren, welche Änderungen nun wieder gelten.

    Das sogenannte Sandbox-Modell sieht vor, daß jeder insgesamt 3 PCR Tests und einen Antigentest benötigt, davon einer vor dem Abflug, einer bei Ankunft und einer nach fünf oder sechs Tagen. Vor dem Rückflug genügt ein Antigentest. Alleine diese Tests kosten bereits über 200 € pro Person.

    Dazu muß eine sogenannte SHA+ Unterkunft gebucht werden. Wir haben solch ein zertifiziertes Hotel. Vorausgebucht werden muß auch der Transfers ins Hotel damit bis zum Erhalt des hoffentlich negativen Ergebnisses ja niemand woanders hin fährt.

    Wer die Inzidenzzahlen von Thailand anschaut, das Land hat knapp 70 Millionen Einwohner und täglich etwa 3000 Neuinfizierte und zwischen 10 und 20 Coronaopfer zu beklagen, versteht sicherlich, daß die Thai es sehr genau nehmen.

    Auch eine spezielle Auslandskrankenversicherung mit der Möglichkeit der Rückholung im Falle einer Krankheit mußten wir buchen.

    Zudem muß jeder Tourist auf seinem Smartphone eine App namens Morchana installieren. Da sind nicht nur vom Foto über die persönlichen Daten und dem Impfstatus andere Infos gespeichert. Nein, Big Brother kann damit auch den aktuellen Standort lokalisieren.

    Wir dürfen uns zudem in der ersten Woche nur in der Region Phang Nga aufhalten. Das ist für uns auch kein Problem weil wir eh nirgendwo anders hin wollen.

    Dann der sogenannte Thailandpass. Der wurde beantragt und auch genehmigt. Dabei lädt man bereits viele Daten hoch. Ohne Pass und negativem Corona-PCR-Test kein Boarding bei der Airline und schon gleich gar keine Einreise.

    In #272 dieses Strangs habe ich ja bereits über unser Vorhaben berichtet.

    schoener-reisen.at/thread/9436/

    Wenn alles so wie geplant klappt, darf ich zumindest im Hotelpool schwimmen bis nach ein paar Stunden das negative PCR Testergebnis vom Flughafen vorliegt. Vom Zimmer aus sind es nur drei Schritte. Das Meer befindet sich dort hinten bei dem großen Baum.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_58505

    Insgesamt sind die Bedingungen im Nachhinein betrachtet so komplex, daß ich aus heutiger Sicht keine Reise nach Thailand gebucht hätte. Aber Anfang Dezember war halt alles anders und nun freuen wir uns auf die Wärme, die Sonne, das Meer, das tolle Essen und alles was dazu gehört. :)

    Unser Hotel liegt direkt am Strand und der mit dem Namen South Beach und schließt sich südlich des Lam Ru Nationalparks an. Sicherlich werden wir Zeit finden, den zu erkunden. Es ist einer der kleineren Nationalparks. Dort gibt es einen Wasserfall über ein paar Kaskaden und zwei kleine Sandstrände und dazu natürlich einen Urwald mit allem was da drin so kreucht und fleucht.

    Khao Lak-Lam Ru National Park · หมู่ที่ 7 Petchkasem Rd, Khuekkhak, Takua Pa District, Phang-nga 82210, Thailand
    ★★★★☆ · Nationalpark
    www.google.de

    grüsse

    jürgen

  • ein Rundgang durch Posedarje am Novigradsko more in Dalmatien

    • claus-juergen
    • 22. Januar 2022 um 12:45

    hallo Elke,

    du hast es auf den Punkt gebracht. Grundsätzlich ist das Wasser in den beiden Binnenmeeren nicht giftig, sondern einfach anders. Es gibt faktisch nur zwei Süßwasserzuflüsse. Das eine ist die Zrmanja und das andere ist ein Bach beim Franziskanerkloster am Karinsko more. Vor allem die Zrmanja bringt mit dem Süßwasser natürlich Sedimente mit, die zur Trübung beitragen.

    Und dann ist da noch die Altlast aus Zeiten Jugoslawiens in Form der Reste der Aluminiumfabrik bei Obrovac. Die Abraumhalden oder das verlassene Fabrikgelände, ein Teil ist heute eine PV Freiflächenanlage, sind wohl ein geringeres Umweltproblem.

    Zwei Speicherseen mit giftigen Abwässern liegen relativ nahe am Fluß und ab und zu sind die undicht oder laufen über. Auf jeden Fall fließt dann die giftige Brühe über die Zrmanja ins Novigradsko more, verteilt sich da und es dauert wohl eine Weile bis alles verdünnt oder ins offene Meer ausgeschwemmt wird.

    So schaut das dann aus der Luft aus. Das war im Dezember2019. Die Speicherbecken neben den Windanlagen enthalten Lauge und wohl auch ölige Abwässer, die nötig war um das Bauxiterz so zu behandeln, daß es von Maslenica aus in die UdSSR verschifft werden konnte.

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Ich habe schon mal versucht an diese Speicherbecken heranzukommen. Aber dort ist der Zaun definitiv unüberwindbar. Unvorstellbar, wenn jemand vielleicht eine Probe der Suppe nehmen und analysieren würde. :(

    Vor drei Jahren wurde dieses Auslaufen der Giftbrühe weithin bekannt. Damit konnten es auch die Medien nicht mehr verschweigen. Ich habe eben die alten Artikel der kroatischen Presse gesucht. Die sind alle nicht mehr online abrufbar. ;)

    Hier wird das damalige Unglück geschildert.

    Schwerer Umweltskandal in Kroatien: Öl und andere Umweltgifte verseuchen den Fluss Zrmanja und das Novigrader Meer Schwerer Umweltskandal in Kroatien: Öl und andere Umweltgifte verseuchen den Fluss Zrmanja und das Novigrader Meer - Korruption und…
    Schwerer Umweltskandal in Kroatien: Öl und andere Umweltgifte verseuchen den Fluss Zrmanja und das Novigrader Meer Schwerer Umweltskandal in Kroatien: Öl und…
    www.stiftung-meeresschutz.org

    Grundsätzlich kann man natürlich im Novigradsko more baden. Ich kenne unsere Allgäuer Moorweiher. Die sind auch trübe und trotzdem dienen die dem Badevergnügen im Sommer. Aber nach einer Woche Urlaub in Maslenica und der Erkundung beider Binnenmeere meine ich, daß all die Orte dort für mich nicht zum Schwimmen im Meer in Frage kommen. Vielleicht sind jedoch meine Ansprüche auch höher.

    Wäre dieses Unglück im Sommer geschehen, hätten es nicht nur tausende Touristen mitbekommen und weiterverbreitet. Das wäre auch ein enormer Schaden für Kroatiens Tourismusindustrie gewesen.

    grüsse

    jürgen

  • ein Rundgang durch Posedarje am Novigradsko more in Dalmatien

    • claus-juergen
    • 21. Januar 2022 um 20:08

    Hier gibts noch einen Bericht über ein kleines Kirchlein auf einer Insel bei Posedarje.

    Thema

    die Kirche Sv. Duh bei Posedarje am Novigradsko more

    In Norddalmatien gibt es eine Besonderheit an der Adria. Durch einen schmalen Kanal sind zwei Fast-Binnenmeere mit dem Namen Novigradsko more und Karinsko more mit dem offenen Meer verbunden.

    https://www.google.de/maps/place/Crk…82!4d15.4727976

    Ganz im Westen des Novigradsko more befindet sich auf einer Insel verbunden mit dem Ufer durch eine schmale sandige Landzunge ein Kirchlein mit dem Namen Sv. Duh was so viel wie Kirche des Heiligen Geists bedeutet.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60334

    Die Häuser dahinter gehören zu…
    claus-juergen
    18. Januar 2022 um 17:44

    grüsse

    jürgen

  • die Kirche Sv. Duh bei Posedarje am Novigradsko more

    • claus-juergen
    • 21. Januar 2022 um 20:07

    Hier findet ihr noch einen Bericht über einen Rundgang durch Posedarje selbst.

    schoener-reisen.at/thread/?postID=118178#post118178

    grüsse

    jürgen

  • ein Rundgang durch Posedarje am Novigradsko more in Dalmatien

    • claus-juergen
    • 21. Januar 2022 um 19:58

    hallo Michael,

    ich kenne den Strand nur unter dem Begriff "Posedarje Beach". Er befindet sich 200 bis 300 Meter östlich der Mövenskulptur am Ende der Kaimauer.

    Wenn ich unter diesem Suchbegriff Bilder bei Tante google suche, finde ich sowohl diese Mauer als auch die Kiesabschnitte und Grünanlagen dahinter wie auch den oben gezeigten Strand.

    grüsse

    jürgen

  • ein Rundgang durch Posedarje am Novigradsko more in Dalmatien

    • claus-juergen
    • 21. Januar 2022 um 17:59

    In Norddalmatien gibt es mit dem Novigradsko more und dem Karinsko more zwei Meeresbuchten die nur durch einen schmalen Kanal mit der Adria verbunden sind. In der nördlichen Bucht liegt Posedarje, ein größerer Ort der sich in den letzten Jahren immer mehr zum Touristenziel entwickelt hat.

    Posedarje · Kroatien
    Kroatien
    www.google.de

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60361

    Es wurde eine ansprechende Promenade geschaffen.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60360

    Vom Cafe aus blicken wir über den westlichen Teil des Novigradsko more. Posedarje liegt ungefähr 25 Kilometer von Zadar entfernt.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60377

    Im Zentrum befindet sich die alte öffentliche Zisterne.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60376

    Dort steht die Figur eines Esels neben einer Tränke aus Stein. Esel waren früher in der Gegend weit verbreitete Tragtiere.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60371

    Die Kirche Gospe od Ruzarija steht natürlich im Zentrum des 3.500 Einwohner zählenden Orts.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60368

    die beiden Seitenaltare

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60369


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60373

    2014 wurde Posedarje überregional bekannt als Spieler der Deutschen Fußballnationalmannschaft nach dem Weltmeistertitel sich hier vom Turnier erholten.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60370

    Das Ortswappen ist die gekrönte Gans. Warum die eine Krone trägt bzw auf der Krone sitzt kann ich nur vermuten.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60375

    Martin Posedarski lautet der Name desjenigen, auf den man wohl in Posedarje recht stolz ist. Vielleicht soll es seine Krone sein.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60374

    Hier die Kurzform seiner Geschichte aus Wikipedia. Anscheinend hat er es sich am Ende mit allen Parteien verscherzt was seinen gewaltsamen Tod bedingte.

    Martin Posedarski – Wikipedija

    Es gibt noch eine etwas längere Geschichte dazu:

    WIE STARB KNEZ (deu.Prinz,Fürst) MARTIN POSEDARSKI?


    Nachdem die Türken 1537 Klis erobert hatten, zogen viele Uskoken aus dieser Gegend in das Gebiet der Stadt Senj, wo sie, diesmal unter habsburgischer Herrschaft, den Türken weiterhin erbitterten Widerstand leisteten. Senj hatte jedoch als eine der wichtigsten und einzigen Seefestungen zu dieser Zeit, die nicht in der Hand der Venezianer war, eine Sonderstellung. Die Habsburger sahen darin auch eine Ausgangstür zur Adria, wo sie gleichberechtigtere Partner der venezianischen Republik werden wollten, obwohl ihre Bemühungen in die allgemeine Politik Europas und der mächtigsten Dynastie eingebettet und daher oft durch verschiedene diplomatische und außenpolitische Verhältnisse.


    Gezwungen zu Rauben


    Die Uskoken kümmerten sich jedoch nicht um Diplomatie. Der Kampf gegen die Türken war unumgänglich, und bald gesellte sich der Kampf mit den Venezianern dazu. Senj wurde auch der Hauptzufluchtsort für die Venturines, gewinnbringende Überläufer aus dem venezianischen Gebiet, wie sie damals genannt wurden und die weiterhin gegen diesen Feind von Senj aus kämpften. Die Angriffe auf venezianische Galeeren hatten einen anderen, etwas prosaischeren Grund. Die Uskoken waren nämlich offiziell kaiserliche Soldaten, die vom Staatsgehalt bezogen wurden. Ob wegen der Absperrung und Unzugänglichkeit Senjs vom Rest des Territoriums der riesigen Habsburgermonarchie oder wegen der üblichen Nachlässigkeit der Wiener Verwaltung gegenüber "einigen Matrosen dort", diese Gehälter kamen unregelmäßig und überhaupt nicht an. Die Uskoken waren gezwungen, von ihrer Beute zu leben, entweder von dem, was sie den Türken erbeuteten, oder von Überfällen auf venezianische Schiffe. Insbesondere diese Konflikte begannen sich Ende des 16. Jahrhunderts zu intensivieren. So zerstörte 1592 der venezianische Admiral Tiepolo Karlobag als weitere wichtige Festung der Uskoken mit Kanonen aus dem Meer und hielt Senj einige Zeit unter Seeblockade. Die Uskoken reagierten 1596 mit der Invasion von Rovinj, wo sie die dort gefundenen venezianischen und türkischen Handelsschiffe beschlagnahmten. Den Venezianern gelang es, die Anführer des Angriffs auf diplomatischem Weg zu bestrafen, so dass die sieben uskokenischen Herzöge gehängt wurden.


    n diesen turbulenten Zeiten für die nördliche Adria kam einer der berühmten und bedeutenden Menschen aus der Region Zadar, Prinz Martin Posedarski oder Posedarić, ein Nachkomme einer alten kroatischen Adelsfamilie, nach Senj. Der Ursprung der Familie Posedarski wurde nicht vollständig interpretiert und mehrere Theorien werden erwähnt. Einer besagt, dass sie die Nachkommen des Krbavaer Fürsten Gusić sind. In einem Dokument von 1219 von König Andreas II. Albus Slavogost und Dragoslav Gusić wird die Bewilligung von Bela III.


    Nach der zweiten These sind sie die Nachkommen von Šubić und Kurjaković aus Posedarje, und es gibt Hypothesen, dass sie Venturini-Herkunft einer sehr alten Familie der römischen Torquats waren.


    Verrat unter Klis


    Es ist bekannt, dass er im Jahr 1600 die Pflicht des Prokulab, dh Kastellans in Ledenice erfüllte und sich in den Kämpfen gegen die Türken und die Venezianer auszeichnete. Einst eroberte er mit seiner Mannschaft neun venezianische Galeeren in istrischen Gewässern.

    Besonders akut wurde die Situation Ende des 16. Jahrhunderts, als die kroatische Armee aufbrach, um Klis zu befreien, zu der sich die Einwohner von Split allein gesellten. Den Venezianern gefiel der Krieg mit den Türken zu dieser Zeit nicht, also taten sie alles, um den kroatischen Feldzug scheitern zu lassen, und als Klis befreit wurde, verhinderten sie die Lieferung der Armee und so wurde Klis endlich wieder den Türken übergeben . Die Venezianer begannen, Seetransporte für die Türken durchzuführen, und die Uskoken stoppten venezianische Schiffe und plünderten türkische Waren von ihnen. Daraufhin drohte Sultan Suleiman, eine türkische Flotte an die Adria zu schicken, um Senj zu erobern. Die Venezianer hatten Angst vor dem Eindringen der Türken in die Adria und wollten dies nicht zulassen, so dass sie nach einem kleinen Konflikt den Türken versprachen, sich selbst mit den Uskoken zu befassen.



    In der Konfrontation mit den Uskoken griffen die Venezianer jedoch zur Diplomatie und taten alles, um am Wiener Hof ein anti-uskokenisches Klima zu schaffen und die Habsburger dazu zu bewegen, die Uskoken-Besatzungen aus Senj und der Velebit-Küste zu entfernen. Das gelang den Venezianern 1601, als der königlich-kaiserliche Kommissar Josip Rabatta in Begleitung von 1.500 Soldaten in Senj eintraf. Rabatta zog am 21. Januar in Senj ein und am 2. Februar, nachdem er sie in seine Residenz getäuscht hatte, ließ er Martin Posedarski und Marko Margitić öffentlich hinrichten und begann damit die kurzlebige Herrschaft von Rabattas Terror in Senj.


    Unbesiegter Senj


    Rabatta genoss seinen blutigen Sieg nicht lange. Er regierte Senj ein Jahr lang und schickte etwa zweihundert Uskoken nach Lika, aber als er am 31. Dezember Herzog Juriš hinrichten wollte, erhob sich ganz Senj gegen ihn. Rabatta wurde gefangen genommen und zusammen mit 12 seiner Mitarbeiter hingerichtet und Senj widersetzte sich weiterhin allen Versuchen, ihn zu unterwerfen.


    Die Uskoken verhinderten weiterhin den venezianischen Transport türkischer Waren und Waren über die Adria, und die jahrelangen Versuche der Venezianer, sie zu vereiteln, scheiterten. Seit 1606 hat die Republik immer wieder die Frage der "freien Schifffahrt" auf der Adria zur Sprache gebracht, doch diesmal ließ sie sich am kaiserlichen Hof nicht überreden, gegen die Uskoken vorzugehen. Die ungelöste Situation dauerte bis 1615, als die Venezianer schließlich forderten, dass Erzherzog Ferdinand die Uskoken aus der Adria oder zum Krieg entfernen sollte. Es brach ein Krieg aus, der in der Weltgeschichtsschreibung auch "Uskok-Krieg" genannt wird und zwei Jahre dauerte.


    Die kaiserliche Armee brach in den venezianischen Teil Istriens und das Soča-Tal ein, wo es zu schweren Kämpfen und großen Zerstörungen kam. Die Uskoken intensivierten ihre Aktivitäten auf See auf das Maximum und flogen mit ihren Booten bis in die Lagunen von Venedig und griffen venezianische Schiffe an. Der Krieg wäre wahrscheinlich gewonnen worden, wenn er nicht gewesen wäre, wie so oft in der kroatischen Geschichte bis heute umfasst sie europäische Politik und Diplomatie. Frankreich und Spanien üben Druck auf Österreich aus, um eine Einigung mit der Republik Venedig zu erzielen. 1617 wurde der Madrider Friede geschlossen, durch den sich Ferdinand verpflichtete, die Uskoken aus Senj zu vertreiben, und dies wurde bald ausgeführt, so dass sie sich in Otočac und auf dem Berg Žumberak an der heutigen kroatisch-slowenischen Grenze niederließen. Auch die Folgen dieses Friedens für die Habsburgermonarchie waren weitreichend. Die Küste stand nämlich noch fast unter vollständiger Herrschaft der Venezianer und die "freie Schifffahrt" galt nur für sie. Die Monarchie und mit ihr Kroatien scheiterte wie andere europäische Großmächte der damaligen Zeit daran, nie eine Seenation zu werden und erhielt erst nach den Napoleonischen Kriegen, die zum Teil die gesamte Habsburger Politik beeinflussten, vollen Zugang zum Meer.


    (google Übersetzung dieser Website


    https://www.zadarskilist.hr/clanci/0302200…rtin-posedarski)

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60372

    Wir setzen unseren Rundgang fort. Große Hotels gibt es hier nicht. Manche Ecken sind verträumt und woanders wird vor allem von Privatvermietern weiter ausgebaut.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60367


    Auch das gibt es noch obwohl die Supermärkte Plodine und Tommy vor Ort sind. Eine Frau verkauft die Früchte ihres Gartens am Hauptplatz.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60362

    Wir sind wieder am Ufer angelangt wo kleine Fischerboote vertäut sind.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60365

    Dem unbekannten Fischer hat man ein Denkmal gesetzt.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60363

    Allerdings glaube ich nicht, daß ein Fischer das Netz um den Hals trägt. Viel eher gehört es in die beiden geöffneten Hände.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60365

    Der Anker im Hintergrund ist dür die hier liegenden Boote auch ein Stück zu groß.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60366

    Der Hauptstrand von Posedarje mag flach und mit Kies für Familien mit Kindern ideal sein. Nicht ideal ist die Tatsache, daß der Wind häufig Wasserpflanzen anschwemmt die natürlich jetzt Ende September niemand mehr wegräumt. Nicht ideal ist auch die Tatsache, daß das Novigradsko more fast ein Binnenmeer ist. Die Sicht im Wasser ist sehr schlecht weil nun mal kaum Frischwasser aus dem offenen Meer eindringt. Schnorchler finden somit hier schlechte Bedingungen vor.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60419

    Solche Fischerboote nutzen die Eigner viele Jahrzehnte.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60418

    Die Dieselmotoren "Made in Jugoslavia" halten bei entsprechender Wartung ewig.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60413

    Der Mittelpunkt an der Küste ist diese Mole.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60414


    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60416

    Die Gedenktafel erinnert an die Opfer des Heimatkrieges. Die Gegend hier war viele Jahre zwischen Serben und Kroaten umkämpft.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60417

    Nur wenige Meter entfernt befindet sich eine weitere Gedenkstätte in Form dieses stilisierten Kreuzes. Die serbische Artillerie hat damals aus großer Entfernung oft mitten in die kroatischen Ortschaften geschossen. Kroatien hatte anfangs kaum Möglichkeiten der Selbstverteidigung. So gab es nicht nur an der Front Opfer sondern auch im Hinterland.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60415

    In der Grünanlage steht auch diese alte Kapelle.

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_60420

    Mein Eindruck ist, daß Posedarje in der Nebensaison ein relativ ruhiges Dorf ist, jedoch für echte Wasserratten nicht unbedingt als Badeort zu empfehlen.

    jürgen

Wer ist/war online

  • Benutzer online 0
  • Wer war online 1

Benutzer online 0

zur Zeit sind 36 Gäste online - Rekord: 17.944 Benutzer (16. Januar 2022 um 14:27)

Wer war online 1

Heute war bisher 1 Mitglied online

Letzte Beiträge

  • (14) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 14

    claus-juergen 23. Februar 2026 um 18:53
  • Christophorus, Patron der Reisenden

    Johannes56 23. Februar 2026 um 16:16
  • Donaukreuzschifffahrt – die Wachau

    Johannes56 22. Februar 2026 um 10:53
  • Januar-Kreuzfahrt: Kanarische Inseln, Madeira und Marokko

    Jofina 20. Februar 2026 um 18:07
  • der Soldatenfriedhof in Schwabstadl am Lech

    claus-juergen 17. Februar 2026 um 13:14

Forum online seit...2005

20 Jahren, 6 Monaten, 2 Wochen, 5 Tagen, 14 Stunden und 34 Minuten
  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Kontakt
  4. Nutzungsbedingungen
  1. Bildergalerie Alt
Community-Software: WoltLab Suite™