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  2. waldi

Beiträge von waldi

  • (14) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 14

    • waldi
    • 9. Oktober 2025 um 10:47

    H: Váraszó, Kreis Pétervásár, Komitat Heves in Nordostungarn

    Im Garten des Wohnhauses in der Kossuth Lajos Straße 28 in Váraszó steht auf einer Säule eine bemalte Steinstatue der einfacheren Art.

    Váraszó1.jpg
    Sie wurde vor 1791 errichtet.

    Váraszó2.jpg

    In einer Notiz vom 6. September 1791 wird bereits die von der Witwe des zuvor verstorbenen Kantors von Váraszó, András Kada, errichtete Statue erwähnt.

    Váraszó3.jpg

    Bei einem Kirchenbesuch im Jahr 1811 stand sie unter einem mit Schindeln bedeckten Regendach.

    Váraszó4.jpg

    Ob das simple Holzkreuz noch das Original ist weiß ich nicht.

    Váraszó5.jpg


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • (14) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 14

    • waldi
    • 8. Oktober 2025 um 10:51

    H: Szolnok, Kreisstadt, Komitat Jász-Nagykun-Szolnok in Ostungarn

    Am Rande von Szolnok, nahe der Piroska-Straße steht in einem privaten unzugänglichen Garten der kopflose Torso einer Nepomukstatue.

    Szolnok, Piroskai út1.jpg

    Ein Zaun und üppige Vegetation verhindern bessere Bilder davon.

    Szolnok, Piroskai út2.jpg

    Über den Zaun eines Nachbargrundstücks das von einem wild kläffenden Dackel bewacht wurde konnte ich mit maximalem Zoom ein unscharfes Bild des Denkmals von hinten machen.

    Szolnok, Piroskai út3.jpg

    Bei Wikimedia gibt es bessere Bilder.


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • Christophorus, Patron der Reisenden

    • waldi
    • 7. Oktober 2025 um 22:01

    Auch im ungarischen Szolnok ist mir ein Hl. Christophorus begegnet,

    Szolnok, Wasserpark2.jpg
    Zwischen dem Hl. Ladislaus und dem Hl. Nepomuk steht er.

    Szolnok, Wasserpark4.jpg

    Die Holzfigur wurde von Bildhauer Pál Czupp aus Kunhegyes geschaffen.


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • (14) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 14

    • waldi
    • 7. Oktober 2025 um 15:52

    H: Szolnok, Kreisstadt, Komitat Jász-Nagykun-Szolnok in Ostungarn

    Nach der Zerstörung der Franz-Josef-Brücke 1944 behalf man sich in Szolnok mit einer Pontonbrücke - ähnlich der Kossuthbrücke in Budapest. Deren Nachfolgerin, die heutige Theißbrücke in Szolnok habe ich vom Vízügyi Emlékpark aus fotografiert.

    Szolnok, Wasserpark1.jpg
    Die Brücke wurde am 10. Februar 1963 eingeweiht.
    Im Hintergrund ragt der Turm der Burgkirche aus dem Häusermeer.

    Im März 2022 feierte die ungarische Wasserbehörde den Weltwassertag mit der Einweihung eines Gedenkparks auf der Aueninsel (Tiszaliget). Er wurde am ehemaligen Standort der Sektionstechnik der Wasserwirtschaft Mittlere Theiß eingerichtet und soll an das verheerende Hochwasser von 2022 erinnern. Damals konnte die Ingenieursstation der Sektion Szolnok, die damals schon vier Jahrzehnte hier stand, nicht mehr gerettet werden. Sie wurde inzwischen an einer sichereren Stelle neu errichtet. Der Park soll ein Gedenkort für die vielen Helfer beim Kampf gegen das Hochwasser von 2022 sein.
    Drei Heilige "wachen" über den Park, Sankt Ladislaus, Sankt Christophorus und Sankt Johannes Nepomuk.

    Szolnok, Wasserpark2.jpg
    Die etwa zweieinhalb Meter hohen Heiligenfiguren und die Säule, die den Zusammenhalt der Länder des Theiß-Einzugsgebietes symbolisiert, wurden von Pál Czupp, einem Holzschnitzer und Volkshandwerker aus Kunhegyes, angefertigt.
    Die Gedenksäule erinnert an das Projekt "JOINTISZA", das von 2017 bis 2019 der Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Flussgebietsmanagementplanung und Hochwasserrisikoprävention und zur Verbesserung der Wasserstandsregulierung des Tisza-Flussbeckens dienen sollte. Daran beteiligten sich die Staaten Slowakei, Ukraine, Rumänien, Serbien und Ungarn. In das von der EU bezuschusste Projekt war auch der WWF eingebunden.

    Szolnok, Wasserpark3.jpg

    Der Hl. László (Ladislaus) war von 1077 bis 1095 König von Ungarn.1083 erreichte er die Kanonisierung von König István (Stephan), dessen Sohns Imre (Emerich) und des Bischofs Gellert (Gerhard).

    Szolnok, Wasserpark3a.jpg

    Was hat er mit Wasser zu tun? Nach einer Legende trug sich folgendes zu. In einer siegreichen Schlacht lagen die müden, hungrigen und durstigen Soldaten hilflos und ohne Wasser auf dem Schlachtfeld – es gab nirgends eine Quelle, keinen Bach, keinen Fluss, sie konnten ihren Durst nicht stillen. Also machte sich László auf die Suche nach Wasser, aber vergeblich. Er konnte auch kein Wasser finden. Verzweifelt durch seine Hilflosigkeit schlug er mit seinem Schwert im Zorn auf den Felsen. Der brach auseinander und eine Fülle von Wasser begann zu strömen, das die durstigen ungarischen Soldaten fast im Handumdrehen erreichte.

    Zu Christophorus ...

    Szolnok, Wasserpark4.jpg

    ...und Nepomuk sind die Erzählungen und ihr Bezug zum Wasser ausreichend bekannt, denke ich.

    Szolnok, Wasserpark5.jpg

    Szolnok, Wasserpark6.jpg

    Szolnok, Wasserpark7.jpg


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • 1908 Gerät zur Kürbisernte

    • waldi
    • 6. Oktober 2025 um 22:44

    Also, wenn ich das richtig sehe dann handelt es sich in diesem Fall nicht um Halloween-Kürbisse sondern um Hokkaido.
    Das ist ein Speisekürbis.
    Ein Kürbiscremesuppe ist was feines!


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • 1908 Gerät zur Kürbisernte

    • waldi
    • 6. Oktober 2025 um 18:20

    Nicht gegessen? Kürbis?


    sinniert waldi :174:

  • (14) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 14

    • waldi
    • 6. Oktober 2025 um 17:35

    H: Szolnok, Kreisstadt, Komitat Jász-Nagykun-Szolnok in Ostungarn

    Endlich mal ein ungarisches Nepomukdenkmal dessen Geschichte zumindest teilweise dokumentiert ist!

    Der Teil der Stadt Szolnok, der früher von Holzarbeitern und Schindelmachern bewohnt wurde, der südwestliche Teil der Stadt, das heutige "südliche Industriegebiet", in dem das Holz der Flöße, die die Theiß herunter kamen verarbeitet wurde, war früher das Johannesviertel. Hier wurde im Jahr 1733 am Ufer der Theiß eine Kapelle errichtet die dem Heiligen Johannes Nepomuk geweiht war. Die Mauern der Kapelle wurden jedoch von der Tisza untergraben und sind 1860 zusammengebrochen. Es blieb leider nichts davon übrig.

    Im Jahr 1562 wurde in Szolnok eine Pfahljochbrücke aus Eichenholz über die Theiß gebaut, die von den Türken errichtet wurde, die die Burg besetzt hielten. Seitdem wurde die Brücke mehrmals durch Brand oder Hochwasser beschädigt oder zerstört. 1911 wurde sie durch eine Stahlbrücke ersetzt.

    1804 wurde vom Salzbeamten Pál Győrffy neben der Pfahlbrücke über die Theiß ein Nepomukdenkmal errichtet. Dessen genauer Platz wurde im Bildkalender des Délibáb (Luftspiegelung) von 1857 gefunden. Der großformatige Kupferstich mit der Unterschrift "Der Abfluss der Theiß bei Szolnok".

    Szolnok, Theißbrücke Kupferstich.jpg
    Es ist anzunehmen, dass die Zeichnung an Ort und Stelle entstanden ist, denn sie stellt die Nepomuk-Statue an der Theiß realistisch dar, eine geschwungene, starke Pfahlbrücke führt über die Theiß, und sie steigt in der Mitte so stark an dass Dampfschiffe darunter durchfahren konnten. Eine Reihe von Wagen überquert die Brücke in Richtung Szanda. An der Brückenrampe sitzt ein Wachmann mit Laternen, neben ihm ein Mädchen, das Wasser trägt. Das Wasser der Theiß wird mit einem hölzernen Schöpfer an einer Stange aus der Theiß geschöpft, das die Frauen in Holzeimern auf dem Kopf oder mit einer Wassertragestange auf den Schultern tragen. Im Vordergrund sind die Männer- und Frauentrachten von Szolnok zu dieser Zeit deutlich zu sehen. Auf der rechten Seite des Bildes kommen mit Salz beladene Wagen aus den Salzhäusern, abgedeckt, damit das Salz nicht durchweicht.

    Die letzte Holzbrücke über die Theiß in Szolnok diente seit 1852 dem Verkehr.

    Szolnok, Theißbrücke, Ansichtskarte.jpg

    Die 10 Felder starke, 190 Meter lange Brücke stammte von Lajos Obermayer, einem örtlichen Baumeister. Am 15. März 1909 wurde sie von einem weiteren Eisstoss zerstört. Bei Niedrigwasser ragen noch Reste der Baumstämme aus dem Wasser.

    Als Ersatz wurde eine eiserne Brücke entworfen und gebaut. Diese ist ein Stück flussabwärts, an der anderen Seite der Mündung der Zagyva, einem Nebenfluss der Theiß, errichtet worden. Die nach König Franz Joseph benannte Brücke wurde 1911 eingeweiht. Sie wurde nach dem Vorbild der Franz-Joseph-Brücke (heute Freiheitsbrücke) in Budapest gebaut. Am 25. Oktober 1944 wurde sie leider von den sich zurückziehenden deutschen Truppen in die Luft gesprengt.

    Szolnok, Theißbrücke, 1911.jpg
    Das Nepomukdenkmal musste 1910 wegen der Bauarbeiten zum ersten Mal versetzt werden. Zu diesem Zeitpunkt war das damit verbundene religiöse Bewusstsein bereits im Schwinden, und die Prozessionen, die am 16. Mai, dem Namenstag des Schutzpatrons, stattfanden, waren längst vergessen.
    Dieses alte Foto zeigt vermutlich das Denkmal am neuen Standort.

    Szolnok, Nepomukdenkmal, altes Foto.jpg
    Die Versetzung des Denkmals an die Burgkirche dürfte erst nach dem 1. Weltkrieg durchgeführt worden sein, weil auf Fotos von der beim Kampf zwischen der rumänischen und der Roten Armee 1919/20 stark beschädigten Kirche ist der Nepomuk nicht zu sehen.

    Szolnoki_vártemplom_1919.jpg
    Nun steht dieses Denkmal hinter der Burgkirche die der Gottesmutter geweiht ist, am Szent István tér (Stephansplatz).

    Szolnok, Burgkirche1.jpg

    Der Schöpfer der denkmalartigen Statue im klassizistischen Stil des Spätbarock ist unbekannt.

    Szolnok, Burgkirche2.jpg

    Die Engel die auf dem Kupferstich noch zu sehen sind wurden ein Opfer der Zeit.

    Der Girlandenkranz blieb erhalten.

    Szolnok, Burgkirche6.jpg

    Szolnok, Burgkirche3.jpg

    Szolnok, Burgkirche4.jpg

    Szolnok, Burgkirche5.jpg

    Das Relief des Hl. Florian auf dem Sockel hat schwer gelitten.

    Szolnok, Burgkirche7.jpg


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • 1908 Gerät zur Kürbisernte

    • waldi
    • 5. Oktober 2025 um 19:22

    Der Begriff Feldfrüchte schließt Gewürzpflanzen und Kräuter aus.

    Dann mache ich mit Karotten weiter.


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • 1908 Gerät zur Kürbisernte

    • waldi
    • 5. Oktober 2025 um 18:07

    Gehört das Förderband zu einer Erntemaschine?


    fragt waldi :174:

  • Keniareise, Mombasa, Diani Beach und Nationalpark Tsavo Ost

    • waldi
    • 5. Oktober 2025 um 15:15
    Zitat von Trogir

    Geckos sind da noch die netten Besucher, bei mir waren z.B. am nächsten Morgen an der Zahnbürste sämtliche Borsten weg...Blitzblank. Da guckt man schon mal komisch.

    Geckos fressen Zahnborsten? :huh:
    Mir wurde erzählt, dass Geckos im Zimmer gerne geduldet werden weil sie das kleine Gekrabbel vertilgen, aber Zahnbürsten...

    Zelten in Afrika wird wohl nie auf meiner Wunschliste stehen. Da wäre mir der Sicherheitsabstand zur wilden Umwelt zu gering. :wink:

    Liebe Grüße von waldi :174:

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