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  2. waldi

Beiträge von waldi

  • (14) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 14

    • waldi
    • 1. November 2025 um 11:04

    H: Pátka, Kreis Székesfehérvár, Komitat Fejér in Westungarn

    In Pátka steht im Kirchgarten vor der Kirche der Hl. Anna die Statue des Hl. Johannes Nepomuk. Den Quellen zufolge wurde die barocke Statue um 1818 errichtet.

    Pàtka1.jpg

    Leider lässt der Zustand des Werkes zu wünschen übrig: Es sollte restauriert werden.

    Pàtka2.jpg

    Der Heilige Johannes von Nepomuk steht im Kontrapost und ist in einem priesterlichen Gewand zu sehen: Soutane, Rochett, Mozetta mit Fehschweifchen, Stola, Birett mit Bommel, alles da. Mit beiden Hand hält er ein Kruzifix mit Korpus das auf einem Palmzweig ruht. Auch die typische Schuhspitze lugt unter der Soutane hervor. Die Größe des Werkes erreicht nicht die Größe eines Menschen, es ist etwas kleiner. Der Sockel ist extrem einfach, ohne Inschrift.

    Pàtka3.jpg

    Pàtka4.jpg

    Pàtka5.jpg


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • Albanien 7 - unterwegs südlich des Vivari Kanals

    • waldi
    • 31. Oktober 2025 um 17:51
    Zitat von Trogir

    ...aber die Menschheit wird eben leider nicht klüger.

    Leider ist dies ein wahres Wort!


    Nachdenkliche Grüße von waldi :174:

  • (14) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 14

    • waldi
    • 31. Oktober 2025 um 17:39

    H Érd, Kreisstadt im Komitat Pest

    Nach dem Umbau der Szent Mihály-Kirche 1774 ließ Graf János Illésházy die Statue des Hl. Johannes Nepomuk anfertigen und im Kirchgarten aufstellen.

    Èrd1.jpg

    Èrd2.jpg
    Èrd3.jpg

    Die im Zweiten Weltkrieg stark beschädigte Statue stand bis 1998 ohne Kopf im Kirchgarten. Das Steinmaterial der Statue war stark angegriffen, die Oberfläche hatte ihre Festigkeit verloren und zerbröckelte. Im letzten Moment vor der vollständigen Zerstörung der Statue gelang es, dank der Stadtverwaltung, das wertvolle Denkmal zu retten. Die Restaurierung der Statue wurde von Jenő Deák unter der Leitung von Péter Szabó, Assistenzprofessor an der Hochschule, durchgeführt. Nach der Reinigung der Statue wurde das weiche Steinmaterial verfestigt und der Kopf anhand von Analogien rekonstruiert. Der mit Kränzen, Girlanden und Voluten geschmückte spätbarocke Sockel war in so schlechtem Zustand, dass er nach dem Originalmodell neu gegossen werden musste.

    Èrd4.jpg

    Èrd5.jpg

    Èrd6.jpg

    Im Kirchgarten sind mir noch zwei Objekte aufgefallen.

    Èrd7.jpg
    Rechts in der Kirchturmecke steht ein barockes Kreuz das vermutlich so alt ist wie die Kirche selbst.

    Èrd8.jpg

    Ich vermute, dass die Tafel bei einer Renovierung 2023 angebracht wurde. Sie trägt einen religiösen Spruch und den Namen des aktuellen Pfarrers der Kirchengemeinde.

    Am linken Rand des vorletzten Bildes sieht man eine Figur die die Hände zum Himmel reckt.

    Èrd9.jpg
    Natürlich musste ich wissen wer da mit erhobenen Händen steht.
    Es ist Mária Margit Bogner (* 15. Dezember 1905 in Melence, Kreis Torontál, † 13. Mai 1933 in Érd).
    Ihr bürgerlicher Name war Etelka Mária Anna Bogner. Als Schwester Mária Margit war sie Mitglied des Ordens der Heiligen Jungfrau Maria von der Heimsuchung.
    Ein kurzer Einblick in ihr kurzes Leben.
    Mit 9 Jahren erkrankte sie schwer an einer rätselhaften Krankheit und ihr rechtes Bein blieb steif. Trotzdem begann sie eine Ausbildung bei den Schulschwestern Unserer Lieben Frau in Nagybecskerek (heute Zrenjanin in Serbien) und schloss nach vier Zivilstudiengängen ihr kaufmännisches Studium ab.
    Nach ihrer Firmung im Alter von 18 Jahren (1923) entwickelte sie eine starke Zuwendung zur Religion. Wegen ihrer Behinderung war die Aufnahme in ein Kloster kaum möglich. Doch mit Unterstützung ihres Beichtvaters wurde sie 1927 bei den Schwestern der Heimsuchung Mariens in Thurnfeld in Tirol aufgenommen. Während sie sich auf den großen Tag der Einkleidung (10. April 1928) vorbereitete, wurde das erste Kloster der Schwestern der Heimsuchung Mariens in Ungarn, eben in Érd, fertiggestellt. Man wählte sie zur ersten Novizin, zur ersten Ordensschwester. Beim Einkleiden erhielt Mária zu Ehren von Szent Mária Margit Alacoque den Namen Mária Margit.
    Sie wird als engagierte und aufopferungsvolle Schwester beschrieben. Doch schon nach kurzer Zeit meldete sich ihre Kinderkrankheit zurück, und nach einem längeren Martyrium verstarb sie 1933 in Érd und wurde im Kirchgarten bestattet.

    Èrd10.jpg

    Die Bronzeskulptur schuf der Bildhauer Béla Domonkos 1983.


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • OLDTIMER > Alte PKW-Modelle unterwegs

    • waldi
    • 30. Oktober 2025 um 15:01
    Zitat von claus-juergen

    Hast du damals schon einen Mercedes gefahren...

    Nein, leider nicht! Aber ich hatte einige Verwandte und Nachbarn die solche Autos fuhren. Ich fand sie früher toll und sie haben mich immer fasziniert. Es reichte aber nie für einen eigenen Mercedes.
    Deshalb fahre ich derzeit einen koreanischen Diesel.
    Die Detailinfos in meinem Beitrag habe ich mir bei Wikipedia geholt.


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • (14) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 14

    • waldi
    • 30. Oktober 2025 um 14:49
    Zitat von Johannes56

    Ich bin erstaunt, wie gut dokumentiert die Nepomuks in Ungarn sind.

    Das habe ich, oder haben wir, größtenteils unserem ungarischen Kollegen Attila Terbócs zu verdanken. Er hat in nur kurzer Zeit fast alle ungarischen Nepomuks besucht und dokumentiert. Ich habe nur einige Details ergänzt. Attila war übrigens auch in der Slowakei unterwegs und hat zum Teil auch Deine Funde dort in seiner Liste.

    Den Bereich Amerika würde ich nicht auf Brasilien und Mexiko beschränken. Wenn ich mir auf der Karte anschaue wie groß Neuspanien war, dann könnten zwischen Alaska und Feuerland noch einige Nepomuks versteckt sein.
    Außerdem haben wir noch nicht alle europäischen Länder durchforstet. Da dürften auch noch welche zu finden sein.

    Der Bezug Spaniens und Segovias zum Hl Johannes Nepomuk kommt nicht von ungefähr.

    Schon 1731 ordnete der Vizekönig von Neuspanien an, dass das neu geschaffene Barlovento-Bataillon während seines Aufenthalts in Spanien ihn als Schutzpatron haben sollte.

    Am 24. Mai 1758 teilte der Generalkapitän der Marine, Don Juan José Navarro, Marquis von La Victoria, dem Marineminister mit, dass die Schirmherrschaft auf das Marinebataillonskorps übertragen worden sei, und man feierte das Fest von San Juan Nepomuceno am 16. Mai.

    König Karl III. von Spanien wurde 1759 zum König von Spanien ernannt. Vorher war er Herzog von Parma und Piacenza, König von Sizilien und Neapel. Nach dem Erbfolgekrieg sollte er Maria Theresia von Österreich heiraten, was aber scheiterte. Es war aber eine Verbindung zu den Habsburgern vorhanden, wie eben zwischen allen Königshäusern. Die Gründung des Königlichen Artilleriekorps und seines Colleges geht auf die Politik zurück, die Karl III. nach seiner Ankunft in Spanien im Jahr 1759 in die Tat umsetzte. Er ordnete am 29. Januar 1762 die Gründung des Real Cuerpo de Artillería (Königliches Artilleriekorps) und des Royal College (Königliche Universität) in Segovia an.

    Nachdem die Umbauarbeiten am Alcázar (Burg in Segovia) abgeschlossen waren, das Gelände für die praktischen Ausbildungen bestimmt war und die Lehrer und 60 Kadetten der Studentenkompanie anwesend waren, wurde am 16. Mai 1764 der erste Lehrgang des Royal College of Artillery in einem der Hauptsäle des Alcázar feierlich eingeweiht.

    Ein königlicher Befehl vom 18. März 1878 bestätigte San Juan Nepomuceno als Patron der Marineinfanterie. Der König übermittelte den Gerichtskommandos seinen souveränen Willen, dass "am 16. Mai, wenn das Fest des Schutzpatrons San Juan Nepomuceno gefeiert wird, eine Galaveranstaltung für diejenigen stattfinden soll, die dem Marinekorps angehören, und denen die eine religiöse Funktion innehaben Ausgaben zu gestatten, soweit es die allgemeinen Unterhaltungsfonds der Regimenter, Bataillone und Postaderos zulassen; in Frage kommt die Bezahlung des Bildnisses des Heiligen oder eines Porträts in Malerei, das in der Kapelle der Kaserne, in der die Marinetruppen normalerweise untergebracht sind, vorhanden sein muss.“

    Im gleichen Zeitraum entstand nur etwa 10 km vom Zentrum von Segovia entfernt eine Nepomukkapelle.
    Die deutschen Glasmachermeister, die Mitte des 18. Jahrhunderts nach Real Sitio de San Ildefonso (oder auch La Granja) kamen, waren dem Märtyrer Johannes Nepomuk so sehr ergeben, dass sie 1766 die Königliche Kongregation von San Juan Nepomuceno gründeten. Sie ließen selbst ein Bild des Heiligen anfertigen und stellten es zu seiner Verehrung in einer schlecht gebauten Baracke auf, die ihnen die Königinmutter Isabel de Farnesio geschenkt hatte. Sie wurde unter Karl III. erbaut und 1779 vom Abt dieser Stätte gesegnet. Seine Majestät stellte das Land großzügig zur Verfügung, und die Kinder D. Gabriel und D. Antonio spendeten die gesamten behauenen Steine, die nach dem Bau der Casa de Infantes übrig blieben. Dieses Gebäude, das sich möglicherweise an der gleichen Stelle wie die heutige Kapelle befand, bot nicht die Bedingungen, die von seinen Brüdern gefordert wurden, deren Zahl durch die Aufnahme neuer Mitglieder, darunter auch Reservekandidaten, wuchs. Aus diesem Grund wurde im Jahr 1778 mit dem Bau eines neuen Gebäudes begonnen, zu dem Zeitpunkt, an dem ihnen laut Santos Martín Sedeño auch das Prager Kapitel eine Reliquie desselben Heiligen schenkte. Dabei handelte es sich offenbar nicht um ein sehr solides Bauwerk, da es 1793 in Trümmern lag. Heute ist der Glockenturm das einzige Element, das das wieder aufgebaute Gebäude als religiös erkennen lässt. Es wird heute privat als Kunstgalerie genutzt.

    Übrigens hat das spanische Schiff "San Juan Nepomuceno" als Teil der spanischen Armada an der Schlacht von Trafalgar teilgenommen.
    Wer basteln möchte kann sich einen Bausatz des Schiffes kaufen.


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • OLDTIMER > Alte PKW-Modelle unterwegs

    • waldi
    • 30. Oktober 2025 um 00:08

    Das ist ein Mercedes W 110, wie er von 1961 bis 1968 gebaut und mit dem 1,9 Liter Hubraum- Benzin-Motor M 121 mit 80 PS ausgestattet wurde. Deshalb die Bezeichnung 190 oder 190 D, interne Bezeichnung 190 c oder 190 Dc. Der Dieselmotor OM 621 III hatte allerdings 2,0 Liter Hubraum mit aber nur mageren 55 PS. Dafür war er aber für seine Zuverlässigkeit und Langlebigkeit berühmt.
    Das Modell ist auch als "Kleine Flosse" bekannt, der kleine Bruder der "Großen Flosse" mit 2,2 oder 2,3 Liter-Motoren. Der Innenraum war aber so groß wie beim großen Bruder!
    Der hier gezeigte Wagen dürfte nach 1963 gebaut worden sein weil der Rückspiegel anfangs auf dem linken Kotflügel saß. Erst 1963 rückte der hinter das Ausstellfenster.
    Eine Besonderheit war der Walzentachometer, der "Fieberthermometertacho" genannt wurde.


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • (14) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 14

    • waldi
    • 29. Oktober 2025 um 19:10

    H: Ercsi, Kreis Martonvásár, Komitat Fejér, Westungarn

    Die zweite Nepomukstatue in Ercsi steht an der "Großen Johannes-Brücke" die über die "Kleine Raab" führt.

    Ercsi Brücke1.jpg
    Ich parkte also mein Auto in der Straße der Märtyrer.

    Ercsi Brücke2.jpg
    Der kleine Hund hinter dem Gartenzaun überschlug sich fast vor Aufregung als ich dem Straßenschild zu nahe kam.

    Gegenüber steht er.

    Ercsi Brücke3.jpg
    Sogar ein Blumenbeet hat man für ihn angelegt!

    Ercsi Brücke4.jpg

    Ercsi Brücke5.jpg

    Irgendwie kam er mir bekannt vor.

    Richtig! In Kál und in Szécsény in Ostungarn stehen die gleichen Statuen. Die habe ich beide fotografiert.
    Woher kommt diese Ähnlichkeit?
    Der Bildhauer János Máriahegyi (1925-2001) schuf 1973 die Statue in Kál. Er und seine Nachkommen erlaubten anderen Künstlern Abgüsse vom Modell zu machen. Es machten einige Kollegen Gebrauch davon, z.B. auch in Dabas-Sári 1992 und in Szigetbecse 1993. Die fehlen aber noch in unserer Sammlung.

    Ercsi Brücke6.jpg Ercsi Brücke7.jpg

    Ercsi Brücke8.jpg

    Ercsi Brücke9.jpg

    Die Inschrift im Sockel machte mich nachdenklich.

    Ercsi Brücke10.jpg
    Aufgrund des Namens dachte ich zuerst, dass dieser Nepomuk einen bosnischen Hintergrund hat, weil Bosnyák übersetzt Bosnier heißt. Aber das ist nicht der Grund für die Bezeichnung "Bosnier Sankt Johannes Statue". Basierend auf seiner Geschichte gibt es einen prosaischen Grund für den Namen. Im Jahre 1938 wurde eine hölzerne Statue des Hl. Johannes Nepomuk aus der überschwemmten Donau gerettet und im Hof von Balázs Bosnyák aufgestellt. Daher stammt der Name, "Heiliger Johannes von Bosnien". Und diese bosnische Familie erhielt den Namen "Szent Jánosch Bosnyák", eben Sankt Johannes Bosnier, zur Unterscheidung von den anderen Familien gleichen Namens. Die Holzstatue wurde 1945 zerstört.
    Vermutlich zeigt das folgende Bild die Statue am Tag des Hl. Johannes Nepomuk vor 1945 in der Kirche.

    Ercsi Kirche.jpg
    Am 16. Mai 1996 errichtete die "Szapáry Péter Honismereti Szakkör" (Péter Szapáry Studiengruppe Heimatkunde) als Ersatz eine Statue aus Kunststein, die im Garten der Familie Bosnyák eingeweiht wurde. Diese Statue wurde zu einem der Ort von Wallfahrten.
    Von hier aus wurde die Statue 2014 an ihren jetzigen Standort an der Großen Johannes-Brücke gebracht, die damals renoviert worden war.

    Ende 2023 wurde die Statue durch einen Verkehrsunfall schwer beschädigt und fiel von ihrem Sockel, aber sie wurde 2024 repariert.

    In Ercsi war es ein lokaler Volksbrauch, dass am Abend des Festes des Heiligen die Gläubigen brennende Kerzen auf kleinen Brettern auf das Wasser der Donau stellten. Am Ufer beteten und sangen sie, bis die Kerzen, die auf dem Wasser schwammen, erloschen.
    Quelle: Dénes Ildikó bei köztérkép

    Liebe Grüße von waldi :174:

  • (14) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 14

    • waldi
    • 29. Oktober 2025 um 17:47

    H: Ercsi, Kreis Martonvásár, Komitat Fejér, Westungarn

    In Ercsi (sprich Ertschi) stehen zwei Nepomukstatuen.
    Eine davon steht im Kirchgarten vor der Kirche "Unserer lieben Frau".

    Ercsi Kirche1.jpg
    In den Jahren 1762-67 ließ Graf Péter Szapáry auf dem höchsten Hügel der Siedlung eine neue Kirche errichten. Sie wurde am 29. Juni 1781 von Ignác Selyei Nagy, dem ersten Bischof von Székesfehérvár, "Nagyboldogasszony" (Unserer lieben Frau) geweiht.

    Ercsi Kirche2.jpg

    Leider war mir auch hier der Zugang zur Kirche verwehrt. Gerne hätte ich den sehr plastischen Nepomukaltar fotografiert. Unser ungarischer Nepomukexperte Attila Terbócs hat ihn hier ausführlich gezeigt.

    Ercsi Kirche3.jpg

    Ercsi Kirche3a.jpg

    Ercsi Kirche4.jpg

    Ercsi Kirche5.jpg

    Ercsi Kirche6.jpg
    Davor befindet sich eine schräge Denkmaltafel mit folgender Inschrift: "DENKMAL / HL. JOHANNES NEPOMUK / STATUE, BAROCK, / HERGESTELLT IN DER ZWEITEN HÄLFTE DES XVIII. JAHRHUNDERTS."

    Ercsi Kirche7.jpg
    Eine Postkarte aus dem Jahr 1960 zeigt, dass die Statue des Hl. Johannes Nepomuk im Schlossgarten von Ercsi stand, bevor sie auf dem Kirchhof aufgestellt wurde.

    Ercsi Kirche um 1960.jpg


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • (14) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 14

    • waldi
    • 28. Oktober 2025 um 18:38

    Johannes hat uns zahlreiche Nepomuks aus der Slowakei und Tschechien mitgebracht.
    Dafür noch mal herzlichen Dank!
    Ich habe noch ein paar Andenken aus Ungarn zu zeigen.

    H: Diósd, Kreis Érd im Komitat Pest

    In der Nähe der römisch-katholischen Kirche, an der Brücke des Baches Felsőkút, steht eine Kalksteinskulptur eines Nepomuks. Die Schwaben die sich nach der Befreiung von den Türken unter Graf János Illésházy in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts hier niederließen errichteten sie.

    Diósd1.jpg

    1993 hat die Gemeinde Diósd eine Renovierung durchführen lassen.

    Diósd2.jpg

    Der Kranz aus Akanthusblättern an der Vorderseite des Sockels ist leider leer. Vermutlich zeigte er das Wappen der Illésházy, ein Adler, auf einer Krone stehend, mit einem Pfeil der seinen Hals durchbohrt.

    Diósd3.jpg

    Diósd4.jpg

    Diósd5.jpg
    Diósd6.jpg
    Seit April 2025 läuft eine Sammelaktion für eine erneute Restaurierung der Statue. Der Kostenvoranschlag des Restaurators beläuft sich auf 8,5 Millionen Forint, also etwa 22 000 Euro. Ich hoffe dass genügend Forint zusammen kommen.


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • 1909 Tunnel in die Arena für Teilnehmer der Kaltenberger Ritterspiele

    • waldi
    • 27. Oktober 2025 um 21:46

    Zugang zu einer Tropfsteinhöhle?


    fragt waldi :174:

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