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  1. Schoener Reisen » Forum » Sehen, erleben und berichten
  2. waldi

Beiträge von waldi

  • Januar-Kreuzfahrt: Kanarische Inseln, Madeira und Marokko

    • waldi
    • 9. Februar 2026 um 18:02
    Zitat von claus-juergen

    was sind das für seltsame Betonwürfel auf der Insel und am Ufer?

    Bei Wikipedia lese ich dazu:

    "Die Playa de Los Cancajos besteht aus zwei schwarzsandigen, flach zum Meer hin abfallende Badebuchten von etwa 200 bzw. 100 Metern Länge, die künstlich angelegt wurden. Mehrere Wellenbrecher vor der Küste schützen die Buchten sowie die Badenden vor dem oft sehr unruhigen Atlantik."


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • Christophorus, Patron der Reisenden

    • waldi
    • 5. Februar 2026 um 18:35

    Kleinheubach im Landkreis Miltenberg in Unterfranken

    Am ehemaligen Reitstall in Kleinheubach am bayrischen Untermain habe ich diesen modernen Christophorus entdeckt.

    Kleinheubach Christophorus.jpg

    Der Reitstall wurde 1812 von Architekt Wolfgang Streiter für die Fürstenfamilie zu Löwenstein erbaut und bis 1930 als Reithalle genutzt. Seit 1988 befindet er sich im Besitz der Gemeinde. Nach einer Renovierung 1996 wird er als Restaurant und Veranstaltungssaal "Hofgarten" genutzt.


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • 1214 Kundler Klamm - Gasthaus - Musikautomat

    • waldi
    • 2. Februar 2026 um 12:23

    Dann gibt es vermutlich mehrere solche Musikautomaten.

    https://d2exd72xrrp1s7.cloudfront.net/www/000/1k6/1k/1k2syps3f5qmunulumuqaum85445htklt-uhi47916734/0?width=1920&crop=false&q=70


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • 1214 Kundler Klamm - Gasthaus - Musikautomat

    • waldi
    • 2. Februar 2026 um 01:04

    Dann hat wohl der Haflingerhof in Kramsach den Namen der Band ausgetauscht.


    vermutet waldi :174:

  • 1214 Kundler Klamm - Gasthaus - Musikautomat

    • waldi
    • 1. Februar 2026 um 21:48

    Hast Du da am Bild gebastelt, Jürgen? Jedenfalls wars'd in Tirol.

    Ich kenne die Gruppe als Kastelruther Spatzen. Seltsam!


    findet waldi :174:

  • (14) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 14

    • waldi
    • 15. Januar 2026 um 23:38

    Wenn ich die Zeitungsartikel vollständig lesen könnte, dann wäre vermutlich das Rätsel gelöst.
    Ich weiß leider nicht wie ich da dran kommen kann. Vielleicht kannst Du da was machen, Jürgen.

    Kehrt der Heilige Nepomuk wieder an seinen alten Platz zurück?
    Rund hundert Jahre zierte die Holzfigur die Ostfassade des ÜWK-Gebäudes in Krumbach. Jetzt ist eine Debatte zwischen Heimatverein und ÜWK entbrannt, wo sie…
    www.augsburger-allgemeine.de
    Neue Heimat für Nepomuk
    Die Heiligenfigur ist jetzt im Pfarrheim
    www.augsburger-allgemeine.de
    St. Michael in Krumbach feiert ein Nepomuk-Fest
    Eine Heiligenstatue erhält das Pfarrheim St. Michael in Krumbach. Die Statue hat eine lange Geschichte. Wo sie nun aufgestellt ist und wie man das feiern will.
    www.augsburger-allgemeine.de

    Leider konnte ich jeweils nur den Anfang der Artikel lesen. Schade!


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • (14) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 14

    • waldi
    • 15. Januar 2026 um 00:23

    Ein interessanter Nepomuk!
    Ein bisschen was kommte ich über ihn herausfinden.

    Johann Nepomuk Hilber jun. erlernte bei seinem Vater Johann Nepomuk sen. das Mechanikerhandwerk und den Bau von Großuhren und erweiterte seinen Betrieb auf die Herstellung von Feuerspritzen. Er erwarb um 1870 das Anwesen des Spenglermeisters Lipp (heute ÜWK).
    Sein Sohn Joseph eröffnete 1870 als Bildhauer im elterlichen Haus ein „Atelier für kirchliche Kunst“. Dessen Sohn Hermann erlernte ebenfalls das Bildhauerhandwerk. Wer von diesen Hilbers den Nepomuk schuf konnte ich nicht herausfinden. Vermutlich war es Joseph Hilber der seinen Vorfahren zu Ehren den Nepomuk auf einen Erker im zweiten Stock stellte.
    Die Figur des heiligen Johannes Nepomuk ist im Zuge der Umgestaltung des Gebäudes nach dessen Verkauf an das ÜWK im Jahr 1933 eine Etage nach unten in die Nische gewandert.
    Die hölzerne Originalstatue, die trotz Dächle stark unter den Witterungseinflüssen litt, steht seit 2019 als Dauerleihgabe des ÜWK im Foyer des Pfarrheims St. Michael in Krumbach.
    In der Nische am ÜWK sieht man seit 2017 ein Foto des Originals. Ob es direkt auf die Wand projektiert oder auf Metall aufgebracht ist weiß ich nicht.


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • D 1917 Rathaus Friedberg - Prinzregent Luitpold

    • waldi
    • 12. Januar 2026 um 22:30

    Das ist eindeutig ein Wittelsbacher, Prinzregent Luitpold von Bayern!
    Hier trägt er den Hubertusorden an Collane.
    Nach der Gefangennahme des berühmten Ludwig II. und dessen mysteriösem Tod im Starnberger See, wurde Otto I. König. Da dieser aber regierungsunfähig war übernahm Luitpold als Prinzregent die Regierungsgeschäfte. Nach seinem Tod 1912 folgte bis 1913 Ludwig von Bayern als Prinzregent. 1913 wurde die bayerische Verfassung geändert um den regierungsunfähigen König ersetzen zu können. Darauf wurde Prinzregent Ludwig zum letzen bayrischen König Ludwig III. gekrönt. Dieses Amt führte er bis 1918 aus.

    Wo diese Malerei zu sehen ist konnte ich leider nicht herausfinden.


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • Vorweihnachtliche Kreuzfahrt im westlichen Mittelmeer

    • waldi
    • 10. Januar 2026 um 22:26

    Ohhh..., schon vorbei?
    Ich hatte mich gerade daran gewöhnt Deine tollen Bilder mit etwas Hintergrund zu unterlegen, Jofina. Naja, die nächste Kreuzfahrt ist nahe! ;)

    Zum zweiten Teil von Valencia habe ich noch einige Anmerkungen.
    Vor den Bildern der Catedral de Santa María (Bild 3) und der Basílica de la Virgen de los Desamparados (Bild 4) - den Namen der ersten Kirche brauche ich nicht zu übersetzen, der deutsche Name der zweiten Kirche ist Basilika Unserer Lieben Frau von den Verlassenen - in Valencia zeigst Du uns einen geflügelten Mann.

    Es ist die Skulptur des El Arcángel San Miguel (Erzengel Michael). Diese geschichtsreiche Skulptur führt uns zu einer der wichtigsten Institutionen zurück, die heute in Valencia verschwunden ist, die Casa de la Ciutat. Jahrhundertelang war San Miguel der Hauptschutzpatron von Valencia, bevor er seine Position mit San Vicente Mártir und später mit San Vicente Ferrer teilen musste. (Vinzenz von Valencia, auch Vinzenz von Saragossa war ein Märtyrer in Hispanien. Vinzenz Ferrer war ein valencianischer Dominikaner und Prediger.)
    Die Casa de la Ciudad de Valencia war ein altes Gebäude, das als Sitz des Gemeinderats von Valencia diente. Es stand an dem Ort, an dem sich heute die Gärten des Palastes der Generalitat Valenciana befinden. Es wurde zwischen 1302 und 1342 erbaut und bis ins sechzehnte Jahrhundert nach und nach erweitert. Nach dem Abriss zwischen 1850 und 1856 wurde die Stadtverwaltung in das neue Gebäude des Stadtrats von Valencia den Palacio de la Generalidad verlegt. Den kann man auf dem Bild nach den Krippenbildern im Hintergrund des Brunnens sehen. Die himmlische Gestalt des Erzengels Michael wurde nicht nur in religiösen Kreisen verehrt, sondern verkörperte auch Gerechtigkeit, Wachsamkeit und bürgerliche Ordnung – Tugenden, die (angeblich) eng mit der Stadtverwaltung verbunden sind. Aus diesem Grund stand sein Bild in einem der emblematischsten Räume der Casa de la Ciutat, der Kapelle der Juraten, einem Gebetsort für die Geschworenen und Ratsmitglieder, die das Schicksal Valencias in der Foralzeit bestimmten.
    Als das Casa de la Ciutat 1854 abgerissen wurde gingen viele seiner künstlerischen Reichtümer für immer verloren. In der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts beschloss der Stadtrat von Valencia den Geist dieser verschwundenen Institution wiederzubeleben indem er die Reproduktion mehrerer ihrer symbolischsten Bildhauerwerke förderte.
    1967 wurde der Bildhauer Florencio Ramón Ruiz beauftragt, eine bronzene Nachbildung des gotischen Heiligen Michael mit dem Wachsausschmelzverfahren zu schaffen, mit dem Ziel, deren Haltbarkeit und öffentliche Präsenz zu gewährleisten.
    Die Skulptur wurde in den Gärten des Palastes der Generalitat Valenciana aufgestellt, genau an der Stelle, die früher einen Teil des Geländes der Casa de la Ciutat einnahm. Dort, vor einer Steinkonstruktion mit gotischer Verzierung, steht das imposante Bild des Erzengels Michael. Dargestellt als mittelalterlicher Ritter mit Rüstung, Speer und Schild, dominiert er den Dämon, der die Gestalt eines Drachen annimmt, der an seine Füße gekettet ist. Es ist ein Bild, das das Religiöse überwindet und zu einer Allegorie von Ordnung über Chaos, von Licht über Dunkelheit wird.
    Die Seite "Locos por Valencia" schreibt dazu:
    "Die Figur des heiligen Michael steht nicht nur für den Glauben, sondern auch für die Erinnerung. Eine Erinnerung, die die mittelalterliche Stadtverwaltung, ihr verlorenes Haus und ihre verschwundene Kapelle mit ihrem ewigen himmlischen Wächter verbindet, der heute weiterhin schweigend über Valencia aus dem Schatten der Macht wacht."

    Oben hatte ich schon den Brunnen vor dem Palacio de la Generalidad, dem Gebäude der Stadtverwaltung, erwähnt.

    Der Fuente del Turia oder Turia-Brunnen (1976) ist ein Bronzewerk des Bildhauers Manuel Silvestre Montesinos, mit einer allegorischen Darstellung des Flusses Turia, umgeben von acht nackten weiblichen Figuren mit bäuerlichen Kopfbedeckungen, die die acht wichtigsten Bewässerungskanäle der Vega darstellen, welche die fruchtbaren valencianischen Obstgärten bewässern (Quart, Benáger und Faitanar, Acequia de Tormos, Mislata, Mestalla, Favara, Rascaña, Rovella). Die zentrale Figur, die sehr der römischen Figur des Gottes Neptun ähnelt, symbolisiert den Fluss Turia. Dieses Denkmal ist als Neptuns Brunnen bekannt, da es große Ähnlichkeit mit klassischen Werken griechischer und römischer Kunst hat.

    Darunter zeigt uns Jofina den Miguelete-Turm (Valencianisch: Torre del Micalet), den Glockenturm der Kathedrale von Valencia.

    Viel Freude auf der Kreuzfahrt zu den kanarischen Inseln, und grüße mir Elisabeth auf Madeira, Jofina!

    Liebe Grüße von waldi :174:

  • Vorweihnachtliche Kreuzfahrt im westlichen Mittelmeer

    • waldi
    • 10. Januar 2026 um 16:05

    Wenn's gefällt dann mach ich damit weiter, Jofina.

    Der eiserne Mann auf der rostigen Weltkugel am Terminal de Cruceros in Cartagena weckte meine Neugier.

    Juan Sebastián Elcano (auch Juan Sebastián Del Cano oder Juan Sebastián de Elcano) heisst der Mann. (* 1486/1487 † 4. August 1526 auf See) war ein spanischer Seefahrer und Entdecker. Diesen Namen hatte ich bisher noch nicht gehört.
    Er hatte gegen spanisches Recht verstoßen und um von seinem König begnadigt zu werden verpflichtete er sich als Schiffsmeister bei Ferdinand de Magellans Expedition zu den Gewürzinseln, den sogenannten Indias Orientales (Molukken). Als Kapitän eines der fünf Schiffe Magellans durchfuhr er Ende 1520 die Magellanstraße zwischen dem südamerikanischen Festland und der Insel Feuerland und überquerte anschließend mit den ersten Europäern den von Magellan so benannten Pazifischen Ozean. Nachdem die Armada die heutigen Philippinen erreicht hatte, fiel Magellan im Kampf mit Kriegern der Visayas. Zwei Schiffe der Flotte erreichten 1521 die gesuchten Gewürzinseln Tidore und Ternate. Aber nur eines, die Victoria, kehrte unter dem Kommando von Juan Sebastián Elcano über den Indischen Ozean und die Route um das Kap der Guten Hoffnung am 6. September 1522 mit 17 von ursprünglich 240 Mann nach Sanlúcar de Barrameda zurück. Juan Sebastián Elcano vollendete damit Magellans erste Weltumseglung! Er verstarb am 4. August 1526 im Pazifischen Ozean auf dem Wege zu den Molukken an Unterernährung.
    Nach Elcano ist das Segelschulschiff Juan Sebastián de Elcano der Armada der spanischen Marine benannt auf dem auch im Laufe ihrer Geschichte König Juan Carlos I. (1958), König Felipe VI. (1987) und die Prinzessin von Asturien, Leonor de Borbón (2025) Dienst taten.
    Im Rahmen ihrer militärischen Ausbildung bestieg am 8. Januar 2025 Leonor de Todos los Santos de Borbón y Ortiz (Prinzessin Leonor von Spanien) das Schulschiff Juan Sebastián de Elcano und beendete dort am 16. Juli 2025 ihre Marineausbildung.

    Als dieses Schulschiff 2022 zum Gedenken an das 500-jährige Jubiläum der ersten Weltumsegelung in Cartagena ankerte wurde am 22. März das Denkmal eingeweiht. Geschaffen wurde es vom Bildhauer Fernando Plácido Sáenz de Elorrieta aus Eisen und Cortenstahl. Es ist 7 Meter hoch. Auf der Weltkugel ist die Route der ersten Weltumsegelung zu sehen.
    (Cortenstahl ist ein spezieller Stahl der zwar Rost ansetzt, aber nicht durch diesen zerstört wird!)


    Liebe Grüße von waldi :174:

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