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  2. waldi

Beiträge von waldi

  • Vorweihnachtliche Kreuzfahrt im westlichen Mittelmeer

    • waldi
    • 10. Januar 2026 um 22:26

    Ohhh..., schon vorbei?
    Ich hatte mich gerade daran gewöhnt Deine tollen Bilder mit etwas Hintergrund zu unterlegen, Jofina. Naja, die nächste Kreuzfahrt ist nahe! ;)

    Zum zweiten Teil von Valencia habe ich noch einige Anmerkungen.
    Vor den Bildern der Catedral de Santa María (Bild 3) und der Basílica de la Virgen de los Desamparados (Bild 4) - den Namen der ersten Kirche brauche ich nicht zu übersetzen, der deutsche Name der zweiten Kirche ist Basilika Unserer Lieben Frau von den Verlassenen - in Valencia zeigst Du uns einen geflügelten Mann.

    Es ist die Skulptur des El Arcángel San Miguel (Erzengel Michael). Diese geschichtsreiche Skulptur führt uns zu einer der wichtigsten Institutionen zurück, die heute in Valencia verschwunden ist, die Casa de la Ciutat. Jahrhundertelang war San Miguel der Hauptschutzpatron von Valencia, bevor er seine Position mit San Vicente Mártir und später mit San Vicente Ferrer teilen musste. (Vinzenz von Valencia, auch Vinzenz von Saragossa war ein Märtyrer in Hispanien. Vinzenz Ferrer war ein valencianischer Dominikaner und Prediger.)
    Die Casa de la Ciudad de Valencia war ein altes Gebäude, das als Sitz des Gemeinderats von Valencia diente. Es stand an dem Ort, an dem sich heute die Gärten des Palastes der Generalitat Valenciana befinden. Es wurde zwischen 1302 und 1342 erbaut und bis ins sechzehnte Jahrhundert nach und nach erweitert. Nach dem Abriss zwischen 1850 und 1856 wurde die Stadtverwaltung in das neue Gebäude des Stadtrats von Valencia den Palacio de la Generalidad verlegt. Den kann man auf dem Bild nach den Krippenbildern im Hintergrund des Brunnens sehen. Die himmlische Gestalt des Erzengels Michael wurde nicht nur in religiösen Kreisen verehrt, sondern verkörperte auch Gerechtigkeit, Wachsamkeit und bürgerliche Ordnung – Tugenden, die (angeblich) eng mit der Stadtverwaltung verbunden sind. Aus diesem Grund stand sein Bild in einem der emblematischsten Räume der Casa de la Ciutat, der Kapelle der Juraten, einem Gebetsort für die Geschworenen und Ratsmitglieder, die das Schicksal Valencias in der Foralzeit bestimmten.
    Als das Casa de la Ciutat 1854 abgerissen wurde gingen viele seiner künstlerischen Reichtümer für immer verloren. In der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts beschloss der Stadtrat von Valencia den Geist dieser verschwundenen Institution wiederzubeleben indem er die Reproduktion mehrerer ihrer symbolischsten Bildhauerwerke förderte.
    1967 wurde der Bildhauer Florencio Ramón Ruiz beauftragt, eine bronzene Nachbildung des gotischen Heiligen Michael mit dem Wachsausschmelzverfahren zu schaffen, mit dem Ziel, deren Haltbarkeit und öffentliche Präsenz zu gewährleisten.
    Die Skulptur wurde in den Gärten des Palastes der Generalitat Valenciana aufgestellt, genau an der Stelle, die früher einen Teil des Geländes der Casa de la Ciutat einnahm. Dort, vor einer Steinkonstruktion mit gotischer Verzierung, steht das imposante Bild des Erzengels Michael. Dargestellt als mittelalterlicher Ritter mit Rüstung, Speer und Schild, dominiert er den Dämon, der die Gestalt eines Drachen annimmt, der an seine Füße gekettet ist. Es ist ein Bild, das das Religiöse überwindet und zu einer Allegorie von Ordnung über Chaos, von Licht über Dunkelheit wird.
    Die Seite "Locos por Valencia" schreibt dazu:
    "Die Figur des heiligen Michael steht nicht nur für den Glauben, sondern auch für die Erinnerung. Eine Erinnerung, die die mittelalterliche Stadtverwaltung, ihr verlorenes Haus und ihre verschwundene Kapelle mit ihrem ewigen himmlischen Wächter verbindet, der heute weiterhin schweigend über Valencia aus dem Schatten der Macht wacht."

    Oben hatte ich schon den Brunnen vor dem Palacio de la Generalidad, dem Gebäude der Stadtverwaltung, erwähnt.

    Der Fuente del Turia oder Turia-Brunnen (1976) ist ein Bronzewerk des Bildhauers Manuel Silvestre Montesinos, mit einer allegorischen Darstellung des Flusses Turia, umgeben von acht nackten weiblichen Figuren mit bäuerlichen Kopfbedeckungen, die die acht wichtigsten Bewässerungskanäle der Vega darstellen, welche die fruchtbaren valencianischen Obstgärten bewässern (Quart, Benáger und Faitanar, Acequia de Tormos, Mislata, Mestalla, Favara, Rascaña, Rovella). Die zentrale Figur, die sehr der römischen Figur des Gottes Neptun ähnelt, symbolisiert den Fluss Turia. Dieses Denkmal ist als Neptuns Brunnen bekannt, da es große Ähnlichkeit mit klassischen Werken griechischer und römischer Kunst hat.

    Darunter zeigt uns Jofina den Miguelete-Turm (Valencianisch: Torre del Micalet), den Glockenturm der Kathedrale von Valencia.

    Viel Freude auf der Kreuzfahrt zu den kanarischen Inseln, und grüße mir Elisabeth auf Madeira, Jofina!

    Liebe Grüße von waldi :174:

  • Vorweihnachtliche Kreuzfahrt im westlichen Mittelmeer

    • waldi
    • 10. Januar 2026 um 16:05

    Wenn's gefällt dann mach ich damit weiter, Jofina.

    Der eiserne Mann auf der rostigen Weltkugel am Terminal de Cruceros in Cartagena weckte meine Neugier.

    Juan Sebastián Elcano (auch Juan Sebastián Del Cano oder Juan Sebastián de Elcano) heisst der Mann. (* 1486/1487 † 4. August 1526 auf See) war ein spanischer Seefahrer und Entdecker. Diesen Namen hatte ich bisher noch nicht gehört.
    Er hatte gegen spanisches Recht verstoßen und um von seinem König begnadigt zu werden verpflichtete er sich als Schiffsmeister bei Ferdinand de Magellans Expedition zu den Gewürzinseln, den sogenannten Indias Orientales (Molukken). Als Kapitän eines der fünf Schiffe Magellans durchfuhr er Ende 1520 die Magellanstraße zwischen dem südamerikanischen Festland und der Insel Feuerland und überquerte anschließend mit den ersten Europäern den von Magellan so benannten Pazifischen Ozean. Nachdem die Armada die heutigen Philippinen erreicht hatte, fiel Magellan im Kampf mit Kriegern der Visayas. Zwei Schiffe der Flotte erreichten 1521 die gesuchten Gewürzinseln Tidore und Ternate. Aber nur eines, die Victoria, kehrte unter dem Kommando von Juan Sebastián Elcano über den Indischen Ozean und die Route um das Kap der Guten Hoffnung am 6. September 1522 mit 17 von ursprünglich 240 Mann nach Sanlúcar de Barrameda zurück. Juan Sebastián Elcano vollendete damit Magellans erste Weltumseglung! Er verstarb am 4. August 1526 im Pazifischen Ozean auf dem Wege zu den Molukken an Unterernährung.
    Nach Elcano ist das Segelschulschiff Juan Sebastián de Elcano der Armada der spanischen Marine benannt auf dem auch im Laufe ihrer Geschichte König Juan Carlos I. (1958), König Felipe VI. (1987) und die Prinzessin von Asturien, Leonor de Borbón (2025) Dienst taten.
    Im Rahmen ihrer militärischen Ausbildung bestieg am 8. Januar 2025 Leonor de Todos los Santos de Borbón y Ortiz (Prinzessin Leonor von Spanien) das Schulschiff Juan Sebastián de Elcano und beendete dort am 16. Juli 2025 ihre Marineausbildung.

    Als dieses Schulschiff 2022 zum Gedenken an das 500-jährige Jubiläum der ersten Weltumsegelung in Cartagena ankerte wurde am 22. März das Denkmal eingeweiht. Geschaffen wurde es vom Bildhauer Fernando Plácido Sáenz de Elorrieta aus Eisen und Cortenstahl. Es ist 7 Meter hoch. Auf der Weltkugel ist die Route der ersten Weltumsegelung zu sehen.
    (Cortenstahl ist ein spezieller Stahl der zwar Rost ansetzt, aber nicht durch diesen zerstört wird!)


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • Vorweihnachtliche Kreuzfahrt im westlichen Mittelmeer

    • waldi
    • 9. Januar 2026 um 18:57

    Dass es in Spanien so viele und umfangreiche Krippen gibt hat mich schon verwundert.
    Danke für die detaillierten Bilder!

    Mich interessierten wieder die Figuren im "Parque de Málaga" besonders.
    Der erste Brunnen wird von der "Ninfa de la Caracola" (Schneckennymphe) geschmückt. Die Skulptur besteht aus Gusseisen, in Bronze patiniert, und wurde in der Antoine-Durenne-Gießerei in Sommevoire (Frankreich) gefertigt. Gestiftet wurde sie von einem ortsansässigen Industriellen und ursprünglich am Platz der alten Stierkampfarena aufgestellt und 1922 in den Park umgesiedelt.

    Der zweite Brunnen zeigt die "Ninfa del Cántaro" (Nymphe mit dem Krug). Sie wurde ebenfalls in Sommevoire gegossen. Sie wurde zunächst in den Gärten der Plaza de la Victoria installiert, bis sie 1922 in den Parque de Málaga verlegt wurde.

    Die Bronzestatue des Mannes mit dem Tamburin trägt den Namen "El Fiestero", was mir als Partygänger oder Festteilnehmer übersetzt wird. Die Skulptur des Partymachers ist eine Hommage an das indigene Musikgenre der "Verdiales", typisch für mehrere Regionen der Provinz Málaga. Das ist eine Flamenco-Art die auf dem "Fandango" basiert (wenn ich es richtig verstanden habe). Der "Partygänger" ist Teil der Musikgruppe die sich "Panda de Verdiales" nennt. Das Denkmal, das Werk des Málaga-Künstlers Miguel García Navas wurde 1998 eingeweiht. Es ist mit der Abkürzung "Garciana" signiert.

    Liebe Jofina, wenn ich falsche Übersetzungen verwende, dann bitte ich um Berichtigung. Danke!


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • 1916 Doha in Qatar - Vogelfalle

    • waldi
    • 8. Januar 2026 um 18:44

    Bunker Be- Entlüftung?


    versucht waldi :174:

  • Máriahalom oder Kirva, ein deutsch/ungarisches Dorf

    • waldi
    • 7. Januar 2026 um 17:48
    Zitat von Edgar

    Ich möchte das in diesem Jahr eventuell nachholen und mit dem Motorrad nach Ungarn fahren .

    Hallo Edgar!
    Es freut mich dass mein betagter Beitrag noch Leser findet.
    Ich war und bin in Ungarn ausschließlich mit dem Auto unterwegs. Nur in Budapest nutze ich die Öffis wegen dem starken Verkehr und weil ich als Rentner kostenlos fahre. Deshalb kann ich Dir keine Tipps als Biker geben. Nur auf Landstraßen wäre ich sehr vorsichtig. Es tauchen manchmal Löcher in den Straßen auf die mir Angst um mein Auto machen. Die Autobahnen sind dagegen zum überwiegenden Teil in Ordnung.

    Jedenfalls lohnt sich ein Besuch in der Heimat Deiner Ahnen. Beim Spaziergang über den Friedhof begegnen Dir fast nur deutsche Namen auf den Gräbern. Die sind bis zu 200 Jahre alt. Dort werden keine Gräber abgeräumt wie hier in D. Sie werden zwar größtenteils nicht mehr gepflegt und vom Gras überwuchert, aber die Grabsteine stehen bis sie umfallen.
    In Máriahalom sind sicher auch noch Personen mit deutschen Ahnen anzutreffen. Ich hatte dort keine Vorfahren.

    Konkrete Fragen kannst Du hier stellen oder eine PN schreiben.


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • Vorweihnachtliche Kreuzfahrt im westlichen Mittelmeer

    • waldi
    • 7. Januar 2026 um 00:03

    Hallo Jofina! In Deinen Reiseberichten zeigst Du ab und zu auch Skulpturen. Diese interessieren mich besonders. Deshalb versuche ich dazu Informationen zu finden. Die möchte ich hier einbringen dürfen.

    In Marseille irritierte mich dieser unvollständige Mann.

    "Bleu de Chine" ist eine Bronzeskulptur des französischen Künstlers Bruno Catalano. Dieses Werk ist Teil seiner renommierten Serie "Die Reisenden", die Skulpturen zeigt, die durch fehlende Teile gekennzeichnet sind und Themen wie Reisen, Vertreibung und Identität symbolisieren. Bleu de Chine zollt speziell Tribut an Arbeiter, die aus fernen Ländern kamen und in Hafenstädten wie Marseille ankamen um dort zu arbeiten. Die Skulptur ist von einer blauen Patina umhüllt, die an die charakteristische Kleidung dieser Arbeiter erinnert und damit eine Hommage an die Migration darstellt.
    In Spanien scheinen Migranten willkommener zu sein als derzeit in D, wenn man ihnen Denkmäler setzt.

    In Palamós stach mir die Frau mit dem Krönchen ins Auge. Das ist zwar keine Elisabeth, aber...

    Die Skulptur "Tribut an die Frauen" stellt Königin Elisenda de Montcada dar, die ab 1322 die Gemahlin und vierte Frau von König Jaume II. (der Gerechte) von Katalonien und Aragón war. Nach nur fünf Ehejahren verstarb ihr Gatte und sie zog sich als Laie in ein Klarissenkloster zurück. Geschaffen wurde diese Figur 1953 von dem Bildhauer Enric Pagès López. Diese steinerne Dame mit gekröntem Haupt hat offensichtlich kein leichtes Leben. 1998 wurde sie bereits restauriert weil sie von Vandalen beschädigt worden war. Weil man ihr die Hand abgeschlagen hatte wurde sie 2022 erneut restauriert und wieder aufgestellt. Doch schon nach wenigen Stunden fehlte wieder der Daumen der linken Hand. Auf Deinem Bild, Jofina, fehlt sogar wieder die ganze Hand. Einfach nur traurig!


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • (14) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 14

    • waldi
    • 29. Dezember 2025 um 22:37

    D: Duderstadt, Kreis Göttingen in Niedersachsen

    Auch in der Kirche wurde Katharina fündig!

    Mit dem Bau der heutigen katholischen Pfarrkirche wurde 1250 im frühgotischen Stil begonnen. Die heutige Basilika St. Cyriakus, auch Propsteikirche, gilt als Hauptkirche der Stadt Duderstadt und des Untereichsfelds. In der Stadt wird sie auch „Oberkirche“ und in der Region „Eichsfelder Dom“ genannt. Seit dem 3. Oktober 2015 ist sie päpstliche Basilica minor.
    Im nördlichen Seitenschiff steht der Nepomuk auf einer Konsole.

    Duderstadt St. Cyriakus1.jpg

    Duderstadt St. Cyriakus2.jpg

    Unter ihm ist die Weihnachtskrippe aufgebaut.

    Duderstadt St. Cyriakus3.jpg

    Der Nepomuk wurde vom Barockkünstler Andreas Kersten zwischen 1678 bis 1687 geschaffen. Auch weitere Figuren und die zwölf Apostel an den Säulen des Hauptschiffes stammen von ihm.

    Duderstadt St. Cyriakus4.jpg

    Auch für diese Bilder bedanke ich mich bei Katharina!


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • (14) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 14

    • waldi
    • 29. Dezember 2025 um 22:23

    D: Duderstadt, Kreis Göttingen in Niedersachsen

    In der Marktstraße von Duderstadt steht eine steinerne Figur des hl. Johannes Nepomuk vor der Basilika St. Cyriakus.

    Duderstadt Marktstraße1.jpg

    Duderstadt Marktstraße2.jpg

    Duderstadt Marktstraße3.jpg

    Außer seinem Entstehungsjahr 1724 konnte ich nichts über ihn herausfinden.

    Duderstadt Marktstraße4.jpg

    Duderstadt Marktstraße5.jpg

    Duderstadt Marktstraße6.jpg

    Für diese Bilder bedanke ich mich bei Katharina!


    Liebe Grüße von waldi :174:

  • Ein schönes Weihnachtsfest

    • waldi
    • 23. Dezember 2025 um 21:03

    Ich wünsche Euch ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes und friedvolles Jahr 2026!


    Liebe Grüße von <waldi<<

  • (14) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 14

    • waldi
    • 13. Dezember 2025 um 21:35
    Zitat von Johannes56

    Was meint ihr?

    Die Darstellung in der Chiesa di San Canciano in Venedig - Nepomuk vor Jesus auf dem Arm von Maria - haben wir schon einige Male in der Sammlung. Ich habe ja in Beitrag 14/152 eine ähnliche Statuengruppe vorgestellt. Hauptperson dabei ist der hl. Johannes Nepomuk! Die Verbindung der Madonna del Carmine mit dem hl. Nepomuk, hergestellt von der ki, ist nicht nachvollziehbar. Die Legende von den Fischern von Felice soll sich 1492 in San Felice am Gardasee zugetragen haben. Zu dieser Zeit war der hl. Nepomuk vermutlich noch zu unbekannt um mit dem angeblichen Wunder in Verbindung gebracht zu werden. Im Zusammenhang mit Maria vom Berge Karmel werden Sebastian und Rochus, die Beschützer vor der Pest, heilige Karmeliten und Sant' Antonio Abate, der Schutzpatron der Eremiten genannt.
    Der angebliche Fischer auf dem Gemälde sieht nicht wie ein venezianischer Fischer aus. Der Schulterkragen lässt eine kirchliche Funktion vermuten. Außerdem meine ich einen Heiligenschein (-ring) zu erkennen (auch bei der Figur hinter Nepomuk). Deshalb bin auch ich näher am Pilger oder an einem anderen Heiligen als am Fischer. Nur der Haken am Stab ließ mich nachsehen wie denn eine venezianische Stake aussieht. Dafür ist der Stab aber zu kurz.
    Das Amulett ließ mich an das "Kleine Skapulier" denken. Maria hat ja ein zweites Amulett in der Hand. Die Karmeliten trugen das kleine oder braune Skapulier während der Nachtruhe. Das kleine Skapulier besteht aus zwei Medaillons die so zusammengebunden werden dass eins auf der Brust und eins auf dem Rücken getragen wird. Allerdings soll es sich dabei um Vierecke gehandelt haben. Das Tragen des Braunen Skapuliers ist ein Zeichen der Auserwählung, so wie das Beten des heiligen Rosenkranzes ein Zeichen der Auserwählung ist. Das Skapulier steht auch für den Schutz der Gottesmutter und ihre Fürsorge. Sie hat es dem heiligen Simon Stock versprochen: „Es soll ein Zeichen der Erlösung, ein Schutz in Gefahr und ein Unterpfand des Friedens sein. Wer mit diesem Skapulier stirbt, soll das ewige Feuer nicht erleiden.“

    Dieser Altar wird als Nepomukaltar in meine Statistik aufgenommen!


    Liebe Grüße von <waldi<<

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