Danke, ja, das ist es. Übel. Auch die Olivenbäume sind bedroht.
Beiträge von Johannes56
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Das Denkmal sollte öffentlich zugänglich sein.
Ich gehe davon aus, dass die Statue nicht im Besitz des Grundstückeigentümers ist. Sollte sie durch die neue Parzellierung in sein Eigentum übergegangen sein, und die Statue steht unter Denkmalschutz, muss er sie erhalten. Ähnliches habe ich in Maly Lapas in der Slowakei gesehen.
Johannes
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Český Krumlov - Reisebericht Oktober 2025
Teil 4 (von vier Teilen)
Wir verließen also die Altstadt über die Dr.-Edvard-Beneš-Brücke und besichtigten noch das Gartenhaus von Egon Schiele, geöffnet ist es allerdings nur jeden Samstag und Sonntag von 10:00 bis 19:00 Uhr.
In der Nähe befindet sich aber ein anderes sehr interessantes Museum, das geöffnet hatte: Das Fotoatelier Seidel.
Wie auf der Internetseite zu lesen ist, gelang es dem Entwicklungsfonds Český Krumlov, spol. s r. o. (eine 100%ige Tochtergesellschaft der Stadt Český Krumlov) nach sieben Jahren harter Verhandlungen sein Haus mit einem einzigartigen Atelier in der Linecká-Straße in Český Krumlov von den Erben der Familie des "Böhmerwald-Fotografen" Josef Seidel zu kaufen.
Museum Fotoatelier Seidel Český Krumlov
Das Haus, ehemaliges Wohnhaus und Atelier, inklusive Dunkelkammer und allen zu einem Fotostudio gehörenden Räumlichkeiten, kann besichtigt werden. Ein großartiges Museum, das man bei einem Besuch in Český Krumlov keinesfalls versäumen sollte!
Ich zeige hier einige Eindrücke:
Dieses Rohr diente als Sprechanlage in das Atelier.
Man kann hier immer noch Fotos entwickeln und im Studio Aufnahmen anfertigen. Es gibt auch Projekte mit Schulklassen.
Von hier war es dann (theoretisch) nicht mehr weit auf den Kreuzberg, allerdings verliefen wir uns ein wenig und mussten dann einen sehr unwegsamen und steilen Weg hinaufgehen. Die Aussicht auf die Stadt ist dann allerdings lohnend. Die Kirche ist nur zu besonderen Feiertagen geöffnet, schade.
Zum Abschluss zeige ich noch einen Einblick in das barocke Schlosstheater, das wir mit einer Führung auch noch besichtigten konnten. Dieses Barocktheater samt wesentlichen Kulissen und der gesamten Technik ist so gut erhalten, dass hier auch noch Original Barockopern mit den entsprechenden Effekten von damals aufgeführt werden können.
Vom Unterboden aus können die Kulissen in wenigen Sekunden verschoben werden und Licht- und Toneffekte ergänzen die Illusionen. Es ist das, neben dem schwedischen Schlosstheater in Drottningholm, am besten erhaltene Barocktheater der Welt.
Vom barocken Schlosstheater ist es nicht weit in den Schlossgarten mit seinen weitläufigen Wegen und der großen Teichanlage.
Hier befindet sich auch das Lustschloss Bellarie, oder auch Bellaria genannt, ein gut erhaltenes Rokoko- Bauwerk. Eine Besichtigung der Innenräume ist nur im Rahmen von angemeldeten Gruppenführungen möglich.
Beim unteren Ausgang des Schlossgartens befindet sich die nicht so gut erhaltene Reitschule, von der wir wieder zurück zur Mantelbrücke gehen.
Den gesamten Schlossgarten konnten wir leider auch nicht mehr besichtigen, da es schon dunkel wurde und wir fast eingesperrt wurden.
Mit diesem Blick verabschiede ich mich aus Český Krumlov und hoffe, euer Interesse für diesen bezaubernden Ort geweckt zu haben. Selbst in vier Tagen konnten wir nicht alle Sehenswürdigkeiten besuchen, einiges haben wir vielleicht auch übersehen, ein weiterer Besuch würde durchaus lohnen.
Johannes
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Český Krumlov - Reisebericht Oktober 2025
Teil 3 (von vier Teilen)
Am nächsten Tag spazierten wir nach dem Frühstück durch relativ leere Gassen in der Altstadt Richtung Latrán zu der ehemaligen Minoriten- und Klarissenklosteranlage mit dem Klostermuseum.
(Das störende Auto habe ich wieder mit ki Unterstützung weggeschoben)Die Lazebnický most (Baderbrücke) verbindet den historischen Stadtkern mit dem Latrán. Gegenüber einem Kreuz steht die Nepomuk Figur, die ich bei meinem Nepomuk-Rundgang beschrieben habe. Im 18. Jahrhundert verwendete die Obrigkeit den überdachten Verbindungsgang, der von den Schlossgärten über das Dach des barocken Theaters und die Mantelbrücke in das oberste Stockwerk der Oberen Burg führt, von wo aus man in den I. Schlosshof und dort weiter über den Bärengraben und durch die Dächer der Bürgerhäuser bis in die Klöster gelangte. Die Gesamtlänge dieses überdachten Ganges beträgt etwa einen Kilometer und diente der Aristokratie als ungestörten Weg von da nach dort.
Wir betreten ganz profan über die Brücke und einen kurzen Weg durch das Latrán den Klosterhof und blicken auf die Klosterkirche.
Neben dem Nepomuk Altar und den anderen Nepomuk-Darstellungen, die ich beschrieben habe, gibt es im Klostermuseum und in der Kirche noch viele andere Sehenswürdigkeiten. Und das Beste war, zu Beginn der Öffnungszeit um 10.30 waren wir ganz alleine dort.
Man kann etwa eine Schwarze Madonna in der Kapelle von Einsiedeln sehen, aber auch eine Kopie der Krumauer Madonna, deren Original im Kunsthistorischen Museum in Wien anzusehen ist.
Ein Highlight ist die Kapelle des Hl. Wolfgang mit alten Fresken und der monumentalen Holzstatue des Heiligen Wolfgang aus den Jahren 1450–1460. Auch ein riesiges Fresko des Christophorus ist erhalten.
Im Museum kann man staunend einige Zeit verbringen und nach dem Besuch stärkten wir uns im Latrán in unserem Lieblingslokal, dem Bolero, neben der ehemaligen Kirche St. Jošt.
Die nächsten Ziele waren die Kirche St. Veit und das Egon Schiele Art Centrum.
Die Pfarrkirche St. Veit liegt auf einer Anhöhe und man kann sie von fast überall sehen. Innen war für mich der im Nepomuk-Bericht beschriebene Nepomuk-Altar von besonderem Interesse:
BeitragRE: (14) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 14
Český Krumlov, deutsch (Böhmisch) Krumau oder Krummau , Südböhmen (Tschechien)
Teil 3 – Altstadt und Pfarrkirche St. Veit bis Stadtausgang über die Most Dr. Edvarda Beneše
In der Pfarrkirche St. Veit sieht man sogleich den Nepomuk an der Säule, den bereits mein Bruder fotografiert hat.
Nepomuk Nr. 9.
Doch dahinter befindet sich eine Seitenkapelle an der linken Seite, die durch eine Kordel und Alarmanlage getrennt und nicht einsehbar ist. Die Kapelle, so hatte ich im Reiseführer…
Johannes5627. Oktober 2025 um 09:55 Aber auch diese Darstellung des Hl. Franz Xaver ist sehenswert.
Das Egon Schiele Art Centrum ist nicht nur wegen Schiele, der eine Zeit lang in Český Krumlov lebte und arbeitete, interessant, es gibt auch wechselnde, interessante Ausstellungen.
Wir konnten interessante Kunstwerke von Michal Gabriel (geb. 1960 in Prag) ansehen. Diese Haifische etwa sind aus halbierten Nussschalen, eingebettet in Laminat, gefertigt.
Auch die Figur des immer kleiner werdenden Sigmund Freud, der auf sich blickt, bis er winzig klein ist, fand ich interessant.
Im Obergeschoss ist das Leben von Egon Schiele beschrieben und einige Ansichten, die er von Český Krumlov gemalt hat, werden in einer Projektion gezeigt.
Ich habe den Blick auf den Anbau am Gebäude der ehemaligen Kirche St. Jošt mit einer Ansicht, die ich von der Aussichtsterrasse fotografiert habe, verglichen. Alle Fenster sind zu finden.
Das Egon Schiele Art Centrum ist in der ehemaligen Stadtbrauerei untergebracht, die von 1608 bis 1949 in Betrieb war. Die Gründung des Art Centrums erfolgte im Jahr 1992, seine Gründer kamen aus Tschechien (Hana Jirmusová), Österreich (Gerwald Sonnberger) und den Vereinigten Staaten (Serge Sabarsky). Zwischen den Gebäudeteilen kann man durchspazieren.
Wir verließen die Altstadt über die Dr.-Edvard-Beneš-Brücke und besichtigten noch das Gartenhaus von Egon Schiele, geöffnet ist es allerdings nur jeden Samstag und Sonntag von 10:00 bis 19:00 Uhr.
Teil 4 folgt
Johannes
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Český Krumlov - Reisebericht Oktober 2025
Teil 2 (von vier Teilen)
Nun, nichts wie hinauf auf die Mantelbrücke!
Wir gingen den Weg Richtung barockes Schlosstheater und Garten, wo es dann links beim Übergang durch das Tor auf die Mantelbrücke geht.
Gleich rechts kommt man durch eine kleine Tür auf eine Aussichtsterrasse, wo sich die Touristen zum Fotografieren und Selfie-Machen anstellen.
Nun, da wollen wir doch auch schauen. (auch hier hat mir die ki geholfen, die Touristen wegzuzaubern)
Hier hat man einen wunderbaren Blick auf die Altstadt, kann das Hotel suchen, wo man wohnt und blickt bis zum Kreuzberg, wohin wir später auch noch gehen werden. Unter uns liegt die Brücke, über die wir aus der Altstadt kommend zur Mantelbrücke gelangten.
Auch durch die kleinen Fenster in der Mauer hat man einen netten und begehrten Blick.
Und von der Position beim Hl. Nepomuk sieht man gut auf die Moldau und das Hinterland.
Wir gingen danach durch die einzelnen Burghöfe mit ihren auffälligen Malereien.
Der III. Schlosshof behielt seinen Renaissance-Charakter. Das Fresken-Programm wird gleichzeitig von typischem Sgraffito ergänzt.
Schließlich landen wir im II. Schlosshof mit dem Münzhaus, wo sich der Kartenschalter für die Schlossbesichtigung befindet (das blaue Haus auf der linken Seite).
Hier im II. Schlosshof befindet sich auch der Eingang zur Oberen Burg mit dem Schlossturm über einen zugeschütteten Graben. Am Foto sieht man vor dem Übergang hinter dem Baum das Butterhaus und davor die Buchhalterie, die mit verschiedenen Grau-Schattierungen der Chiaroscuro- Maltechnik geschmückt ist.
Eine Besichtigung in deutscher Sprache haben wir diesmal nicht geschafft, es gab so viel anderes zu sehen und bei einem Besuch, auch wenn man so wie wir vier Tage bleibt, kann man sowieso nicht alle Sehenswürdigkeiten sehen.
Drei bedeutende Adelsgeschlechter prägten die Burggeschichte:
Rosenberg (Rožmberk) – Symbol Rose
Eggenberg – Symbol fünf Rosen
Schwarzenberg – Symbol Turm auf einem schwarzen Berg und drei goldene GarbenEs gibt im Jahr mehrere bedeutende Feste. Das Fest der fünfblättrigen Rose findet zur Sommersonnenwende statt und versetzt die Stadt in die Renaissancezeit. Die Barocknacht und das Kammermusikfestival finden im Sommer statt und im September gibt es das Festival der Barockkünste, bei dem man Barockopern im original Barocktheater erleben kann. Zu einer dieser Veranstaltungen möchte ich nächstes oder übernächstes Jahr fahren.
Wir kauften Karten für das Burgmuseum und den Turm und wir wollen uns jetzt einmal vom Turm aus noch einmal einen Überblick verschaffen:
Das graue Haus im Vordergrund ist die ehemalige Kirche St. Jošt mit dem Kirchturm, im Latrán gelegen. Auf der anderen Seite der Moldau liegt die Altstadt mit der Kirche St. Veit und im Hintergrund sieht man den Kreuzberg.
Hier sieht man die Lazebnický most (Baderbrücke), welche den Latrán mit der Altstadt verbindet. Dahinter kann man den Platz der Eintracht (Náměstí Svornosti) und links davon die Kirche St. Veit sehen.
Und hier noch ein Blick zurück auf die Burg und den II. Schlosshof, durch den wir jetzt das Burgareal durch das Tor im Bild ganz rechts unten verlassen. Dort überquert man auch den Bärengraben, wo immer noch Bären zu sehen sind.
Wir sind nach dem Rundgang über die Mantelbrücke und durch die Burghöfe nun im Latrán gelandet und blicken auf den Eingang zum Kloster mit dem Klostermuseum.
Die Besichtigung haben wir auf den nächsten Tag verschoben, der Tag mit Anreise war schon lang und es wurde bald dunkel, also begaben wir uns in die Altstadt, um uns im urigen Hospoda Na Louži zu stärken. Das Bier war hervorragend, die Atmosphäre altstudentisch, das Service zuvorkommend. Gegessen haben wir anderorts besser, aber es reichte, um danach noch einen Abendspaziergang zu machen.
Die Mantelbrücke und der Blick von der Mantelbrücke haben in der der Nacht einen besonderen Reiz.
Nach dem Abendspaziergang kehrten wir noch in der Mühle ein. Dort gibt es herausragendes Budweiser Bier aus dem Tank, das hat gegenüber Fassbier einen nochmals besseren Geschmack.
Im 3. Teil sehen wir uns im Klostermuseum um, besuchen die Pfarrkirche St. Veit und das Egon Schiele Art Centrum.
Johannes
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Český Krumlov - Reisebericht Oktober 2025
Teil 1 (von vier Teilen)
Český Krumlov ist die, nach Prag zweitmeistbesuchte Stadt in Tschechien. Etwa 2 Millionen Besucher kommen hierher, bei nur vierzehntausend Einwohnern. Viele von ihnen sind Tagestouristen. Wir waren im Oktober hier, wo es ruhiger ist und es lohnte, einige Tage hier zu bleiben und in der Altstadt zu wohnen, so konnten wir die Stadt besser erleben und vieles ansehen.
Je nachdem, von welcher Seite man in die Stadt kommt, abhängig davon, wie man anreist, ist der erste Eindruck unterschiedlich. Die Altstadt ist von einer großen Schlinge der Moldau (tschechisch Vltava) umschlossen und anfangs hatte ich Orientierungsprobleme, wo sich die einzelnen Stadtteile befinden. Man kann sich aber sehr gut an den großen und markanten Gebäuden orientieren.
Vom Busparkplatz kommend steht man sehr bald an zwei Aussichtspunkten, an denen man sich einen Überblick verschaffen kann.
Aus dieser Perspektive sieht man die Burg und Schlossanlage mit dem markanten Schlossturm und davor den im Stadtteil Latrán gelegenen Kirchturm der ehemaligen Kirche St. Jošt, die 1787 unter der Bedingung aufgelöst und zu Wohnungen umgewandelt wurde, dass der markante Turm erhalten bleibt. Die Altstadt mit der Pfarrkirche St. Veit und dem markanten Platz der Eintracht ist hier nicht zu sehen, sie liegt links unter uns. Der große Gebäudekomplex mit Garten rechts im Bild ist das Minoriten- und Klarissen Kloster, das wir im Zuge des Nepomuk-Rundgangs kennengelernt haben:
BeitragRE: (14) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 14
Český Krumlov, deutsch (Böhmisch) Krumau oder Krummau , Südböhmen (Tschechien)
Im Zuge eines viertägigen Aufenthalts in Český Krumlov habe ich 13 Nepomuks gesehen und fotografiert, die ich hier in drei Teilen vorstellen werde:- Burg und Schlossareal mit Mantelbrücke
- Ehemaliges Minoriten- und Klarissenkloster und Lazebnický most (Baderbrücke)
- Historische Altstadt mit Pfarrkirche St. Veit und Dr.-Edvard-Beneš-Brücke
Drei von…
Johannes5626. Oktober 2025 um 19:30 Ein Stück weiter kommt man an diesem Marterl vorbei und überquert die Most sv. Michala.
Nach dem Regionalmuseum erreicht man diese beliebte Aussichtsterrasse mit einem etwas anderen Blickwinkel. (die ki half mir, die vielen Touristen wegzuzaubern)
Hier sieht man die Häuserzeilen rechts der Moldau in der Parkán Straße und links der Moldau den Stadtteil Latrán mit Blick auf den Schlossturm, das Eingangstor in das Schlossareal vom Latrán aus und davor den Turm der ehemaligen Kirche St. Jošt im Latrán. Links hinten im Bild sieht man bereits die Mantelbrücke, die für andere Besucher, die mit dem Auto vom Parkplatz 1 kommen, der erste imposante Anblick ist. Mir persönlich gefällt die Annäherung an die Stadt von oben, vom Busparkplatz oder Parkplatz 5 kommend, besser, da man hier erst einmal einen Überblick bekommt.
Zum Verständnis zeige ich hier noch eine Aufnahme von der Mantelbrücke aus gesehen auf die Altstadt mit der Pfarrkirche St. Veit. Das große gelbe Gebäude links davon ist das ehemalige Jesuitenseminar, heute Regionalmuseum, neben dem sich die besagte Aussichtsterrasse befindet.
Wir gehen nun die Straße Horní ulice weiter Richtung Zentrum, vorbei an touristischen Geschäften, wo man diese Nudelhölzer für Kekse kaufen kann und blicken in den Hof der Prälatur.
Daneben, im ehemaligen Jesuitenkolleg befindet sich heute das Hotel Růže, hier in einer Ansicht der Hotelterrasse von der Moldau aus gesehen.
Wenige Schritte weiter landen wir auf dem zentralen Platz der Altstadt, dem Platz der Eintracht (Náměstí Svornosti).
Dieser schöne Platz hat bis heute seinen mittelalterlichen Grundriss bewahrt und verfügt neben zahlreichen historischen Häusern mit Gotik- und Renaissancekernen über eine wertvolle barocke Pestsäule und einen sechseckigen Steinbrunnen.
Wir gingen nun links in die Straße Široká, wo wir in der Frühstückspension Largo untergebracht waren.
Das Hotel ist klein, aber fein, es liegt gleich neben dem Egon-Schiele-Kunstzentrum. In der Nacht war es hier absolut ruhig, morgens füllten sich die Straßen sehr bald mit Touristengruppen, vorwiegend aus dem Asiatischen Raum.
Unser erster Weg nach der Ankunft führte uns vorbei an der alten Mühle, wo sich auch ein gutes Bierlokal befindet, Richtung Burg und Schloss sowie Mantelbrücke.
Welch ein Anblick! Die Mantelbrücke war Befestigung und Verbindung zwischen der Burg und dem Barocktheater sowie dem Schlossgarten. Derzeit wird links unterhalb des Barocktheaters ein historischer Weg am Hang hinauf in den Schlossgarten rekonstruiert.
Beim Blick auf die Burgmauer rätselten wir, was sich hinter den jeweiligen Fenstern verbirgt. Ganz unten sind es vermutlich Schießscharten, aber was befindet sich darüber hinter den kleinen, teils vergitterten Fenstern? Habt ihr eine Idee?
Rechts von der Burg sieht man das Münzhaus, wo sich heute der Eintrittskartenverkauf befindet und das Gebäude der Kleinen Burg, in welchem sich das Schlossmuseum mit dem Schlossturm befindet.
Die gesamte Anhöhe über der Moldau ist mit fast vierzig Objekten der mittelalterlichen Burg und des neuzeitlichen Schlosses bebaut. Wir finden hier unterschiedlichste Baustile von Gotik, Renaissance, Barock, Rokoko und Klassizismus. Jeder Schornstein sieht, nach einer alten Bauvorschrift, bis auf eine Ausnahme, anders aus.
Nun, nichts wie hinauf auf die Mantelbrücke!
Es folgt Teil 2
Johannes
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Auch die Zitrusfrüchte hängen noch am Baum. @Johannes kannst du uns bitte sagen um welche Art es sich hier handelt?
Da gibt es so viele Sorten, ich glaube, das kann nur mit einem Gentest bestimmt werden. Es gibt auch zahlreiche Hybriden. Diese sieht ja nicht gerade gesund aus. Es könnte eine Citrus x aurantium (sinensis) sein, also eher in Richtung Orange.
So interessant Albanien auch sein mag, für mich wäre das (kein) Reiseland mehr. Erinnert mich sehr an meine Anfangsjahre im damaligen Jugoslawien, da lief man immer Gefahr zwischen Kriminalität und Polizei zu geraten. Ein Kollege der Zoologie wurde einmal drei Tage festgesetzt, weil er Collembolen sammelte (er hatte vom Zoologischen Institut eine vom Außenministerium zertifizierte Sammelerlaubnis für wissenschaftliche Untersuchungen) und der Polizist nicht sehen konnte, was er da macht (Collembolen sind winzig klein).
Ob Albanien heute sicherer ist?
Johannes
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Meine Urlaubspläne für nächstes Jahr sind bescheiden. Ich möchte endlich Kutna Hora besuchen, einige Tage in München verbringen und mir auch die Assamkirche näher ansehen.
Und dann möchte ich mit meinen Söhnen in der Slowakei wieder eine etwas größere Wanderung unternehmen, die ich mir jetzt schon zutraue. Man wird bescheiden, aber auch das Nahe birgt sehenswerte Schätze.
Johannes
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Geschichtsunterricht vom Feinsten. Toll, welche Informationen du immer wieder ausgräbst. Danke für die Erläuterungen.
Johannes
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Hast du Standorte dieser Nepomuks im kleinen Land am Rhein? Schick mir die ggfs per pn.
Mein Freund Gerhard Eichinger aus Zürich hat 2 beschrieben
Nepomuk Darstellungen Liechtenstein
Johannes