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  2. Grizzly

Beiträge von Grizzly

  • Öffentlicher Verkehr in Hamburg

    • Grizzly
    • 4. Januar 2015 um 12:21

    Einfache Fahrkarten gibt es im Stadtverkehr in 3 Größen: Kurz-, Mittel- und Großbereich. Meistens isses der Großbereich, den man lösen muss. Da meistens die Rückfahrt für den gleichen Tag fällig ist, lohnt es sich bei Fahrten im Großbereich immer, eine Tageskarte zu lösen, es sei denn, man muss vor 9 Uhr los (gilt nur Mo-Fr, am Wochenende geht's auch früher). Ab zwei Personen lohnt sich eine Gruppentagekarte, bis 5 Leute können damit fahren.

    Mehr:
    https://www.hvv.de/
    Dort kann man auch Start/Zielangaben machen und sich den nächsten Anschluss raussuchen.

    Gesamtplan (kann gezoomt werden): https://www.hvv.de/pdf/produktpla…hnplan_usar.pdf

    Barrierefreie Zugänge:
    - Haltestellen mit Rollstuhl-Symbol haben einen Aufzug und in bestimmten Bahnsteigbereichen angepasste Bahnsteigkanten.
    - Die S-Bahn hat keine stufenlosen Eingänge. Wer auf einen solchen angewiesen ist, stellt sich dort hin, wo er die Zugspitze vermutet (ist auf den Gleisen angezeichnet). Der Zugführer kommt dann raus und bringt eine Rame an bzw. hilft beim Einsteigen.
    - Ähnliches gilt für Busse, wobei man sich da an die Mitteltür stellt. Der Busfahrer kommt raus, sobald er alle zahlenden Fahrgäste vorn abgefertigt hat.
    - Jeder Bus-Fahrgast hat die Möglichkeit, die Klapprampe am Mitteleingang vermittels eine Lasche auszubringen und so z.B. einem Rollstuhlfahrer das Einsteigen zu ermöglichen (und danach natürlich die Rampe wieder zurück zu klappen); in anderen Städten geht das zum Teil nicht (zB Berlin), da braucht man für die Lasche ein Werkzeug, das nur der Busfahrer hat.
    Mehr dazu: https://www.hvv.de/wissenswertes/…ilitaetshilfen/

    Allgemeine Telefonauskunft des HVV: 040-19449 (24-Stunden-Dienst, soweit ich weiss).
    Meistens meldet sich eine Automatenstimme, die einen weiterleitet. Wenn man z.B. wissen will, ob eine bestimmter Aufzug tatsächlich funktioniert, wartet man bis zur entsprechenden Aufforderung und sagt dann "Aufzug". Als nächstes wird man aufgefordert, die entsprechende Station zu nennen, zB "Kiwittsmoor", dann erhält man (sofern man verstanden wurde, sonst wird das moniert) im günstigsten Fall die automatische Ansage: "Der Aufzug in der Haltestelle Kiwittsmoor ist in Betrieb".

  • ÖBB - Fahrplanabfrage

    • Grizzly
    • 4. Januar 2015 um 12:19

    Der obere Link funktioniert nicht mehr, nur noch der untere.

  • Länderkürzel - hättest Du es gewusst?

    • Grizzly
    • 4. Januar 2015 um 12:16
    Zitat

    Ich kenne jemanden in Deutschland, dessen Gattin stammt von der Halbinsel Krim. Die Dame lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Deutschland und kann jetzt nicht mehr zurück auf die Krim um ihre Verwandten zu besuchen. Nach Ablaufen ihres alten ukrainischen Passes ist sie staatenlos. Gemeinsam wollten die Eheleute in diesem Jahr ihren Urlaub in Kroatien verbringen. Das geht nicht, weil die Dame nun in Deutschland festsitzt. Verzwickte Situtation.


    Ähnliche Probleme haben Kosovo-Albaner.

  • 1347_Bezirk Lefkoşa: LEFKOŞA (Nicosia) > Blick zum Checkpoint der geteilten Hauptstadt

    • Grizzly
    • 1. Januar 2015 um 23:59
    Zitat von Hartmut

    Wir haben die Grenze nicht überschritten.
    Man hatte uns abgeraten, damit wir nicht zu spät wieder zurück wären um den Anschlussflug anzutreten.


    Ich war noch nicht dort. Aber laut Presse scheint der Übertritt nicht kompliziert zu sein:
    https://www.berliner-zeitung.de/archiv/vor-dre…0,10779878.html
    Wobei in einer anderen Internetbewertung die Grenzer mal als freundlich, mal als das Gegenteil bezeichnet werden.

  • 1368_Bayern: DIETFURT > Zwei Rotmützen im Kanu

    • Grizzly
    • 1. Januar 2015 um 23:49

    Auf der Altmühl oder auf dem Kanal ?

  • Krimiinsel Sandhamn

    • Grizzly
    • 1. Januar 2015 um 23:47

    Stockholm, 20.7.2014

    Ich muss in meinem Vandrarhem (Fridhemsplan) etwas früher aufstehen, um rechtzeitig auf Sandhamn, der Heimat- und Spielortinsel der Krimiautorin Viveca Sten, anzukommen. Am Vortag hab ich mir schon mal den Verkehrsknotenpunkt Slussen angeschaut, um zumindestens die richtige Busstation zu finden, denn davon gibt's einige.

    8:48 geht's los, Richtung Stavsnäs, das ist der Fährhafen, und von dort 9:40 weiter auf die Insel.

    10:45 ist man dort und hat dann den ganzen Tag Zeit. Ab ca. 18 Uhr geht's zurück. Für die Übernachtung auf Sandhamn bräuchte man einen dicken Geldbeutel, unter 1000 Kronen pro Nacht läuft da nix. Es sei denn, man kennt da jemanden, der/die da wohnt ...


    ... so wie der Skipper.

    Sandhamn ist nicht mehr weit ...

    ... die alte Lotsenstation dient in den Krimis als provisorisches Kriminalerhauptquartier

    für Thomas Andreasson und Kolleg/inn/en.

    Der bekannte schwedische Autor August Strindberg hat hier seit 1868 genächtigt, jetzt ist "Strindbergs Garden" ein idyllisches Gartenlokal.


    Es ist auch keine Spekulantenwohnung drauss geworden, wie 2010 zu befürchten war:
    https://arkiv.mitti.se:4711/2010/20/varmdo…518-A-013-A.pdf

    Ein richtiges Mittagessen bekommt man hier,

    aber bis dahin ist noch ein bissl Zeit.

    Wobei der Museumswärter grad schon Mittagspause macht.

    Das war mal das Posthaus,

    und die oben schon erwähnte Lotsenstation schaun wir uns nochmal aus der Nähe an.

  • Schweden: Der Julbock von Gävle

    • Grizzly
    • 29. Dezember 2014 um 19:32

    Er hat tatsächlich bis zum Ende durchgehalten, wobei er heuer etwas früher abgebaut wird als sonst - das Stroh wird diesmal nicht entsorgt, sondern das gute Stück geht, in Einzelteile zerlegt, auf eine weite Reise ...

    Zitat

    Das Strohwerk, das vom Boden bis zu den Hörnern 13 Meter misst, kann somit abgebaut und nach Zhuhei im südöstlichen China verschifft werden. Fast jedes Jahr sorgt der Strohbock für Schlagzeilen, wenn er schon weit vor Weihnachten Brandstiftern zum Opfer fällt. Dieses Jahr wurde der 3,6 Tonnen schwere Koloss an einem Taxistand aufgebaut und stand somit unter ständiger Beobachtung. Bislang nur 14 Mal in der 48-jährigen Geschichte des Gävle-Bocks überlebte der Promi aus Stroh.

    Dass die Riesenziege nun ausgerechnet nach China emigriert, ist kein Zufall: 2015 feiert man in China das Jahr der Ziege. Dort werde der Bock mit Blumen geschmückt an mehreren Festivals teilnehmen, versicherte der Sprecher des Gävle-Bocks im Schwedischen Rundfunk. Jegliche Angst vor Brandstiftung sei unbegründet, schließlich stünde die Sorge um den Gast in der asiatischen Tradition ganz oben.


    https://sverigesradio.se/sida/artikel.a…artikel=6056662

  • Zu Wasser von Ratzeburg nach Lübeck

    • Grizzly
    • 23. Dezember 2014 um 10:36

    Irgendwann muss ich dann doch zum Zug und dazu Richtung Bahnhof. Auf dem Weg
    dorthin passiere ich das Holstentor, das Ihr aus der Zeit von vor der Euro-Einführung alle noch kennt ...


    (wikipedia, "not copyrighted", mehr hier ganz unten:
    [EMAIL]https://commons.wikimedia.org/wiki/File:50_D…ned_cropped.jpg[/EMAIL]

    und die Puppenbrücke mit ihren bekannten Statuen.

    Zitat

    Die dekorativen Schmuckstücke symbolisieren folgende Themen und Gottheiten: Freiheit, den Gott Merkur, Frieden, den Flussgott Neptun, Eintracht, einen römischen Krieger und die Klugheit. Die vier Schmuckvasen haben die Bedeutung Fleiß und Sparsamkeit, Ackerbau und Viehzucht, Wissenschaft und Künste, Vaterlandsliebe und Patriotismus. Die berühmteste der Figuren ist der Gott Merkur. Dies ist einem Spruch von Emanuel Geibel zu verdanken:

    In Lübeck auf der Brücken
    da steht der Gott Merkur.
    Er zeigt in allen Stücken
    olympische Figur.

    Er wusste nicht von Hemden
    in seiner Götterruh;
    drum kehrt er allen Fremden
    den bloßen Podex zu.

    Es gibt Lübecker, die behaupten, das blanke Hinterteil Merkurs richte sich in Wirklichkeit gegen die Holsteiner. 1907 wurde die Brücke erweitert um dem erhöhten Verkehrsaufkommen gerecht zu werden. Die Puppen blieben in ihrer Anordnung dabei erhalten.

    Alles anzeigen


    (aus dem o.g. Puppenbrücken-Link)

    Gegen wen auch immer dieses Hinterteil gerichtet ist -
    ich muss jetzt heim.

  • Zu Wasser von Ratzeburg nach Lübeck

    • Grizzly
    • 21. Dezember 2014 um 19:22
    Zitat von wallbergler

    Unabhängig von dieser beschaulichen Schiffsreise fiel mir das Grafiti sofort auf, lieber Grizzly.
    Und zwar die Buchstaben sac.
    SAC
    Quasi ein Grafiti als Anti Grafiti Programm.


    Wäre mir nicht aufgefallen. Interessant, in der Tat !


    Aber ich hab Euch noch einen Stadtrundgang, versprochen, wenngleich nur einen kleinen.

    Wir sind bereits in der Altstadt, als mir ein Straßennamen auffällt,
    der einem als Protestant kaum etwas sagt,
    mir als unter einer katholischen Mehrheit aufgewachsenem Diasporakind aber sehr wohl.
    Nur - warum nennt man eine Straße Fegefeuer ?
    Wikipedia hat auch hier die Lösung parat:

    Zitat

    ... die Straße führt geradewegs auf die noch heute als Paradies bekannte Torhalle an der Nordfassade des Doms zu: Um zum Paradies zu gelangen, muss man durch das Fegefeuer gehen. 1852 wurde der heutige Straßenname amtlich festgelegt.


    Wieder was gelernt ...

    Und da kommt auch schon der Dom in Sicht

    und zwar der linke, kleiner scheinende Turm
    - tatsächlich ist er der größere, der rechte gehört zur Propsteikirche Herz Jesu.

    Am Dom herrscht ziemliches Gewühle, zudem kriegt man ihn aus der Nähe schlecht aufs Bild,
    da schauen wir uns doch mal die Propsteikirche an mit der Ausstellung über die Lübecker Märtyrer,

    Zitat

    Das Besondere am Widerstand der Lübecker Märtyrer war, dass sie sich überkonfessionell verständigten und sich nicht auf leise Diplomatie verlegten. Sie brachten klar zum Ausdruck, dass christliche Regeln über den Regeln des Nationalsozialismus stehen sollten. Zu dieser klaren Haltung fanden sich ihre kirchlichen Vorgesetzten damals nicht.


    Ganzer Text: https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCbecker_M%C3%A4rtyrer

  • Weihnachtsmärkte 2014 : Gibt es noch die mit der besonderen Atmosphäre?

    • Grizzly
    • 14. Dezember 2014 um 12:02

    "Besondere Athmosphäre" kann man den Weihnachtsmarkt am Schmuggelstieg auf der Landesgrenze zwischen Hamburg und Norderstedt/Schleswig-Holstein (bis 1866 Dänemark) ja nicht unterstellen, zumal dieses Norderstedt ein 1971 aus vier Hamburger Randgemeinden gezimmertes Konglomerat ist. Historisch ist halt der Schmuggelstieg (mehr dazu hier) und deshalb wird auch der am 2. Dezemberwochenende stattfindende Weihnachtsmarkt historisch genannt.

    Das letzte verbliebene Schaf döst im Anhänger vor sich hin, deshalb hab ich es auch nicht aufgenommen - zum einen hab ich eh nur den Handy dabei, zum andern glaube ich, wissen die meisten von Euch wie ein Schaf aussieht.

    Gut waren wieder die Musiker, diesmal eine Dudelsack pfeifende und trommelnde Familie aus Berlin namens Bene vobis.


    Leider konnte ich sie nicht filmen, vielleicht geht's heute - einstweilen eine kleine Kostprobe von ihrer HP:

    httpss://www.youtube.com/watch?v=Znb5roh8BNs

    Ansonsten war nicht viel Mittelalter, sondern das große Fressen, wie meistens in der Weihnachtszeit
    und (hierzulande) nicht nur dann.

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