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  2. Grizzly

Beiträge von Grizzly

  • Das DDR Museum in Malchow

    • Grizzly
    • 2. Februar 2016 um 09:47

    Mein Vater fuhr öfter in die DDR, bepackt mit Geschenken für die Verwandtschaft.
    In Rudolfstein/Hirschberg monierte ein DDR-Grenzer die zehn Tafeln Schokolade.
    Mein Vater: "Bittschön, meine Schwägerin hat neun Kinder, was soll ich da mit einer Tafel ?"
    Grenzer, barsch: "Warten Sie !"
    Mein Vater wartete.
    Nach einer Viertelstunde, vorsichtig: "Bittschön, was ist denn jetzt ?"
    "Warten Sie !!"

    Nach einer weiteren Viertelstunde verlässt eine Grenzerin, offensichtlich im Offiziersrang, die Baracke.
    Der erste Grenzer kommt wieder raus:
    "Sie dürfen fahren." (mitsamt Schokolade/Anm. Grizzly)
    "Aber das nächste Mal halten Sie sich an die Vorschriften !!"

  • Das DDR Museum in Malchow

    • Grizzly
    • 2. Februar 2016 um 09:42

    @ Jürgen:

    Zitat

    Nachdem wir irgendwo in einem Restaurant gegessen hatten, man wurde von einem Kellner platziert, ein anderer nahm die Bestellung auf, ein anderer brachte die Getränke und ein anderer die Speisen. Am Ende kam wieder ein anderer zum Bezahlen. Unvorstellbar, was die Personal hatten. Dabei war das Lokal fast leer.


    Aus einem "Polizeiruf 110" Anfang 90er in Leipzig (oder Dresden):
    Ein Mensch kommt aus dem Knast, wo er die letzten zehn Jahre, incl. Wende, verbracht hat. Geht in ein Restaurant, steht an der Eingangstür, der Kellner diagonal auf der anderen Seite, dazwichen jede Menge freie Plätze.
    Kellner: "Nehmen Sie doch Platz !"
    Ex-Knacki, verwirrt: "Wird man denn hier nicht mehr platziert ?"

  • Das DDR Museum in Malchow

    • Grizzly
    • 2. Februar 2016 um 09:38

    @ Helga:

    Zitat

    Aus meiner damaligen Heimat Hamburg war ich es gewohnt, dass man beim Besitz eines gültigen Fahrausweises einfach einsteigt und diesen nur auf Anforderung vorzeigt. In die erste Straßenbahn stiegen wir hinten in den Beiwagen ein. Kein Dienstpersonal anwesend, also wir auch nicht die Karte gezückt und uns einfach hingesetzt. Irgendwie guckten die Leute drinnen alle ganz komisch und so grimmig. An der nächsten Station stieg ein älterer Herr ein, blieb an der Tür stehen und zückte seinen Fahrausweis, hob ihn deutlich auf ungefähr Gesichtshöhe für 5 (fünf!) Sekunden, so dass alle anderen Fahrgäste sehen konnten, dass er nicht schwarz fuhr. AHA!!! - so macht man das hier also! Das war Lektion 2 an diesem Tag (Lektion 1 war, dass ich vor dem Ost-Berlin-Ausflug Sächsisch hätte lernen müssen). Unsere weiteren Straßenbahnfahrten liefen entspannter, da wir uns nun ebenfalls beim Betreten der Straßenbahn deutlich als Nicht-Schwarzfahrer zu erkennen gaben.


    "Fahrgast-Selbstkontrolle", hiess das.

  • Mein persönlicher Witz der Woche!

    • Grizzly
    • 30. Januar 2016 um 12:54

    Die Formulierungen stinken doch ziemlich nach Google-Übersetzer. Und bei Jürgen haben sich die Herrschaften noch nicht mal die Mühe gemacht, alle kyrillischen Buchstaben zu entfernen.

  • Mödlareuth - Klein Berlin mitten in Deutschland

    • Grizzly
    • 27. Januar 2016 um 22:58
    Zitat

    ... daß ich Mödlareuth bereits kannte, als der Ort noch geteilt war.


    Ich auch. Bin Ende der Sechziger manchmal von meinem damaligen Wohnort Oberkotzau mit dem Radl hingefahren. 1994 war ich das letzte Mal dort, seit dieser Zeit haben sie da ja ordentlich was hingestellt. Und den Dreiteiler "Tannbach" hab ich auch gesehen - der war für einen, der in Oberfranken gelebt hat, etwas seltsam. Bairisch sprechende DDR-Grenzer sind mehr als gewöhnungsbedürftig ...

    By the Way:
    Mödlareuth-West gehört zur Gemeinde Töpen. Und Töpen war bis Ende 1966 die reichste Gemeinde im Kreis Hof, weil an der B2 dort der Grenzübergang Töpen-Juchhöh lag, und viele vor dem Grenzübertritt üernachtet oder wenigstens was gegessen haben, weil es sich dauernd staute. Dann wurde die Autobahnbrücke bei Rudolfstein/Hirschberg über die Saale fertig und der dortige Grenzübergang eröffnet. Zwei Stunden später kam ein West-Autofahrer von Juchhöh über die Grenze nach Töpen und sagte:
    "Ich soll ausrichten, dass ich der letzte bin".
    Danach wurde der Grenzübergang geschlossen und die Brücke über den Tannbach (der auch durch Mödlareuth fliesst) abgerissen - Töpen versank im Dornröschenschlaf. Das blieb so bis Ende 1989.

  • Ein Storch im Januar - mitten in der Stadt

    • Grizzly
    • 26. Januar 2016 um 20:08

    Im Mannheimer Luisenpark oder im Wildpark Schwarze Berge südlich Hamburg überwintern ebenfalls Störche, in Mannheim hab ich die schon vor fast 20 Jahren gesehen.

  • Steinerne Fratzen und Köpfe an alten Mauern

    • Grizzly
    • 21. Januar 2016 um 09:36

    Wenn man in den Regensburger Dom reinkommt, findet man rechts neben der Eingangstür diese Fratze. Die soll den Teufel darstellen, damit der sich, falls er sich mal in den Dom verlaufen hat, so erschrickt, dass er sofort wieder das Weite sucht.

    Und um diesen Effekt zu steigern
    haben sie auf der linken Seite des Eingangs "dem Teufel seine greussliche Großmutter" platziert.

  • 1547 Mecklenburg-Vorpommern > HEILIGENDAMM > erstes Seebad in Deutschland

    • Grizzly
    • 14. Januar 2016 um 12:42

    Also bei Wikipedia hab ich unter 1793 nix Passendes gefunden. Allenfalls die Schlacht bei Hondschoote bei Dünkirchen an der französisch-belgischen Grenze, bei der Truppen der Französischen Revolution die monarchistischen Invasoren besiegten.
    Stellt sich die Frage, ob das nahe genug am Meer war, der Ort Hondschoote liegt etwas im Landesinneren, wenngleich nicht weit.
    OK, falls falsch, in welchem Land bist Du überhaupt ? in Europa ?

  • Henning Mankell, Ystad und Wallander

    • Grizzly
    • 12. Januar 2016 um 12:07
    Zitat

    Die Realität hat die Fiktion längst eingeholt.


    Das passiert ja leider öfter ... Der Horrorflug eines Andreas Lubitz z.B., den hätte vorher kein Drehbuchautor erfunden.

  • Die alte Dampflok

    • Grizzly
    • 24. Dezember 2015 um 14:31

    Wer Dampfloks in Aktion erleben möchte, kann z.B. auf den Brocken fahren:
    https://www.schoener-reisen.at/forum/showthre…63114#post63114
    Bitte parkt Euer Auto gleich in Wernigerode. 1. kriegt Ihr dort am leichtesten einen Parkplatz, und 2. ist der Bahnfahrpreis von überall der gleiche - Ihr spart Euch einen Haufen Stress.

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