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Beiträge von Grizzly

  • Ein Spaziergang in Piräus

    • Grizzly
    • 11. Dezember 2017 um 10:08

    Ich will ja nix sagen: Aber Piräus gibt's auch schon seit der Antike.
    Mehr dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Pir%C3%A4us#Geschichte

    Und bei den allermeisten Massendemos (und wenn die Leute an der Metrostation deshalb Schlange stehen, dann wird es eine) passiert nix, das kann ich Euch als erfahrener 68er, der auch keinen Bock auf Kloppereien oder ähnliches hat, versichern. OK, Gedränge, oder Unklarheit wann man die Metro zurück zum Schiff bekommt, ist auch kein Urlaubsgenuss. Und wenn man nicht versteht, worum es eigentlich geht.

    Nicht dass es Euch so ähnlich ergangen wäre wie diesem US-Touristen-Pärchen, die es in den plötzlich von der Polizei gesperrten Hamburger Hauptbahnhof verschlagen hat, und denen ich zum Glück helfen konnte:

    (12.9.2015, Demo gegen Nazis)

    Vom Nordsteg Richtung Hachmannplatz kommt man nicht mehr durch, dort steht eine Polizeikette mit Hunden. Dafür versucht sich eine ältere amerikanische Touristin mit einer der Beamtinnen zu verständigen, die selber nicht helfen kann, weil sie von ihrem Posten nicht weg darf. Schliesslich bittet die mich, nach dem ICE Richtung Berlin zu sehen, wann der fährt:
    Er wartet und wird mit 45 Minuten Verspätung angekündigt (später werden es mehr).

    Das Problem:

    Der Ehemann der Touristin, beide frisch aus Minnesota eingeflogen und
    hier völlig fremd, steht irgendwo draussen vorm Bahnhof und wird nicht
    duch die Polizeikette gelassen. Eine Kommunikation der einzelnen
    Polizeiketten untereinander ist nicht möglich, wie auch - hier
    Bundespolizei, da Niedersachsen, Hamburger, Hessen, Bayern, MeckPomm,
    alles durcheinander. Das Ehepaar hat SMS-Kontakt, Sprachverständigung
    geht nicht, da Umgebung zu laut.

    Ich verspreche, rauszugehen und den Mann zu suchen, lasse mir Namen und
    Personenbeschreibung geben - älterer Herr im grüner Regenjacke - tippe
    meinerseits meinen Namen in das Mobilgerät der Touristin und gehe, mit
    meinem bunten Demo-Fähnchen ("Hamburg bleibt bunt") wedelnd wie ein Touristenführer, nach draussen.
    Erkläre an jeder Polizeikette, was ich will, und sie lassen mich durch.

    Irgendwo vorm Bahnhof läuft mir der per SMS inzwischen informierte Mann
    in die Arme. Ich lotse ihn fähnchenwedelnd durch die Absperrungen zu seiner Frau und
    bringe die glücklich wiedervereinigte Familie zum Zug -
    irgendwann im Lauf des Nachmittags ist der dann abgefahren.

  • Grizzly erfüllt die Maastricht-Kriterien

    • Grizzly
    • 11. Dezember 2017 um 09:43

    Nebenbei:
    Heute vor 26 Jahren, am 11. Dezember 1991, wurde der Vertrag von Maastricht von den damals zwölf Regierungschefs der dmaligen Europäischen Gemeinschaft unterzeichnet und damit die EU gegründet, laut Kalenderblatt der Deutschen Welle.

    http://www.kalenderblatt.de/index.php?lang=de&sdt=20171211Wobei Wikipedia als Datum den 7. Februar 1992 nennt. Also was denn nun ??

  • Grizzly erfüllt die Maastricht-Kriterien

    • Grizzly
    • 10. Dezember 2017 um 15:22

    29.10.2017

    Irgendwie isses schon wieder Mittag geworden, bis ich bei Nieselwetter die einstündige Busfahrt über die Grenze angetreten habe. Im Bahnhof angekommen, ertönt Klaviermusik, nicht mal so schlecht, von einem Instrument, das mitten im Bahnhof steht und auf dem jeder, der sich dazu berufen fühlt, herumklimpern kann.

    Dann gleich über die Sint Servaas Brug, rein in die Altstadt-Fußgängerzone.


    Fiets ist ein Fahrrad, ein Bromfiets eines das brummt, aber was ist ein Snorfiets ? Eins das schnurrt ?
    Ein E-Bike ?
    Internet hab ich im Ausland nicht, das Rätsel musste ich mit über die Grenze mitnehmen.
    Google erklärt's:
    Ein Bromfiets ist ein Moped mit erlaubten 45 km/h, mit dem Snorfiets darf man nur 25, ein Mofa also.


    Stolpersteine auch hier - von 180.000 Juden, die während der Nazibesatzung in den Niederlanden lebten, wurden 110.000 deportiert. Von ihnen kamen nur 6000 zurück.


    Unweit der Stadtmauer,

    zum Teil unterirdisch, fliesst die Jeker, die mitten in der Stadt die Bischopsmolen antreibt. Diese Mühle ist noch vollkommen intakt, das Mehl wird in der angeschlossenen Bäckerei verbacken. Auf dem Weg durch die Innenstadt kann man sie leicht übersehen.


    Bevor die Jeker dann in die Maas mündet, fliesst sie durch einen Teil des Frontenpark - Reste der alten Stadtbefestigung.

    Das war eine Salutkanone für einlaufende Schiffe, da passierte nix.

    Vor Ort wird das Salutschiessen als praktische Maßnahme erklärt, nämlich dass die Schiffe ohne geladene Kanone einlaufen und diese deshalb abschiessen sollten, damit's innerhalb der Mauern nicht auf einmal rumst - aus Versehen.
    Und der Schuss landseitig signalisierte: Verstanden.

    Irgendwie hab ich mich dann doch wieder ins Zentrum vorgearbeitet, auf den Markt mit dem Rathaus. Dort hat grad ein solcher stattgefunden, die Bauern und Händler bauen eben die Stände ab.

    Hinter dem Rathaus steht ein Denkmal mit einer brennenden Fackel, die plötzlich erlischt. Daneben ein Automat,

    den man mit einem Euro füttert und damit die Fackel wieder zum Leuchten bringt.

    Das Ganze ist Jan Pieter Minckeleer gewidmet, der im 18. Jahrhundert u.a. die Brennbarkeit von Gasen entdeckte.

    Langsam wird's dunkel, ich bin hungrig und irgendwann fährt der Bus.

    PS
    Mühle und Fackeldenkmal kennt Ihr ja schon, von Reiserätsel.

  • Grizzly erfüllt die Maastricht-Kriterien

    • Grizzly
    • 10. Dezember 2017 um 13:59

    ... zumindestens indem er zweimal diese wunderschöne Stadt besucht hat.

    27.10.2017
    Der aus dem ehemaligen Zwergstaat Neutral-Moresnet kommende Bus schraubt sich über in dieser Region un übliche Serpentinen erst hoch, vorbei am höchsten Berg der kontinentalen Niederlande, dem Vaalser Berg (322m ü.NN) - höher ist nur noch der Vulkan Mount Scenery auf der Karibikinsel Saba, die als "besondere Gemeinde" ebenfalls zu den Niederlanden gehört. Dann geht's runter nach Vaals.

    Da sich mein für diesen Tag erworbenes Euroregio-Ticket sonst nicht rentieren würde, nehm ich den nächsten Bus nach Maastricht, der von Aachen kommend meist alle halbe Stunde fährt. Am dortigen Bahnhof "Maastricht Centraal" muss ich, wie könnte es anders sein, eine Riesenbaustelle (für eine unterirdische Fahrradgarage) überqueren. Inzwischen haben wir fortgeschrittenen Nachmittag.

    Ich bin vollkommen ohne Plan hier angekommen, wusste heut früh nicht mal, dass es mich heut noch hierher verschlagen würde, und frage zwei junge Frauen, was man hier anschauen könnte. Sie sind übrigend Deutsche, wie hier viele, vor allem Student/inn/en:
    "Die Altstadt." Hinter der Baustelle rechts und dann geradeaus, bis über die Brücke.

    Also erstmal über den Kreisel mit der Mariensäule,

    dann über die Brücke,

    und schon sind wir in der Altstadt.

    Die Straßenschilder, wie auch die Ortstafeln seit der Grenze, sind zweisprachig. Oben in offiziellem Niederländisch, unten im Limburg-Maastrichter Dialekt.

    Dann kommt man auf einen großen Platz mit zwei Kirchen, auf dem eine Mädchengruppe Fußball spielt und eine Gruppe bunter Figuren steht. Ich dachte zuerst, das ist der Markt, der in Maastricht auch so heisst (irgendwo hab ich einen Ministadtplan ergattert), aber nein, der ist woanders, und dieser Platz heisst Vrijthof. Das hört sich zwar wie "Friedhof" an, aber wie Wikipedia/NL sagt (eine passende deutsche Erklärung gibt's nicht, die sagen einfach "Friedhof"), ist das ein Platz um oder vor einer Kirche, auf dem Gräber gewesen sein mögen oder nicht - vriten, aus dem das Wort Vrijthof entstanden ist, heisst "begünstigen", dh das war der Platz für die Begünstigten, und man möge das Wort niet verwarren mit kerkhof, dem niederländischen Wort für Friedhof.

    Die Figuren sind den Karnevalsbläsern nachempfunden, die hier in den tollen Tagen u.v.a. am Faschingsdienstag auftreten und mit allem, was bei Hineinblasen und -tröten Töne macht, solche hervorrufen, Melodie zweitrangig, so steht's jedenfalls im Stadtführer.


    Am Rand des Vrijthof stehen zwei Kirchen nebeneinander - was hat das zu bedeuten ? Normalerweise wird angebaut, wenn eine Kirche zu klein wird, mit entsprechendem Baustilsalat, wie schon beim Aachener Dom deutlich zu sehen ist. Die erste Antwort, die ich bekomme, klingt logisch: "Die ältere ist für die Katholiken, die neuere für die Protestanten".


    Grübel
    Die romanische Sint Servaasbasiliek ist zweifellos die ältere, es gibt Berichte über sie aus dem 4. Jahrhundert.

    Aber Sint Jan mit dem markanten roten Turm

    ist auch schon im 13. Jahrhundert erwähnt, da gab's noch keinen Luther, Calvin o.ä.
    Auf der Infotafel am Turm steht, es war eine Taufkirche. Deshalb auch Johannes dem Täufer geweiht. Hintergrund der Taufkirchen: Ungetaufte durften nicht in die Kirche. Aber zum Taufen mussten sie dorthin. Was tun ?
    Deshalb gab's, vor Einführung der Kindertaufe, extra Taufkirchen, wo man diesen Makel beseitigen konnte. Zudem wurden die Täuflinge gelegentlich auch weitgehend unbekleidet in Ganzkörpertaufbecken getaucht (ob hier, weiss ich nicht). Und nackt in einer offiziellen Kirche ? Das geht ja gar nicht.

    1618, als in den Niederlanden die Religionsfreiheit eingeführt wurde, brauchte man keine Taufkirchen mehr, weshalb die Maastrichter Protestanten die Sint Janskerk "erbten".

    Neben der Sint Servaasbasiliek steht ein rathausähnliche Gebäude,
    aber es ist wieder mal kein Rathaus, sondern die frühere Stadtwache.

    Auf dem Glockenturm des Dinghuis hatte früher Brandwächter seinen Beobachtungsposten, heute ist die Touristeninformation dort untergebracht. Dort soll grad Feierabend gemacht werden, da erbarmt sich der gute Unformator eines neugierigen Touristen und verkauft ihm einen Stadtführer, damit der bei seinem nächsten Besuch nicht mehr so ahnungslos herumtappt.

    Für heute isses erstmal gut, der Magen will gefüllt sein, gemäß der Maastricht-Kriterien, die Füße tun weh, zum Photographieren wird's eh zu dunkel und beim Essen kann man den Stadtführer studieren.

    Den Rückweg danach zum Bahnhof finde ich inzwischen, und der nächste Bus nach Aachen (Nr. 350) ist meiner. Aber die Stadt sieht mich während dieses Urlaub nochmal wieder, so viel ist schon klar.

  • Novemberausflug ins Altmühltal

    • Grizzly
    • 8. Dezember 2017 um 12:55

    Danke, lieber Jürgen,
    dann lag ich verkehrt. Diesen Teil der Wikipedia-Seite hatte ich nicht gefunden. Als ich das letzte Mal diese Strecke gefahren bin bzw wurde, war ich 12, es ist also schon eine Weile her.

  • Novemberausflug ins Altmühltal

    • Grizzly
    • 8. Dezember 2017 um 07:18

    Ein schöner Reisebericht aus der Nähe meiner alten Heimat Parsberg/Oberpfalz, wo ich von 3 bis 13 gelebt hab - danke !! Bei Denkendorf haben wir, von unserem "Sommersitz" Pöcking/Oberbayern kommend, immer die Autobahn Richtung Parsberg verlassen (die von Nürnberg nach Regensburg gab's noch nicht).

    Zitat

    Der Landkreis Eichstätt gehörte bis zur Gebietsreform in Bayern von 45 Jahren zum Regierungsbezirk Mittelfranken.

    Deshalb glaube ich mich auch zu erinnern, dass die Autos dort das Kennzeichen BEI für Belngries (Oberpfalz) trugen, nicht EIH (das alte Eichstätter Kreiskennzeichen). Leider finde ich bei Google keinen eindeutigen Hinweis für die Kreiszugehörigkeit von Denkendorf vor 1974. Aber ich meine, es gehörte zur Oberpfalz.

  • Erdbeben in der Welt

    • Grizzly
    • 27. November 2017 um 09:24

    "Gefällt mir" kann man da ja schlecht anklicken ...

  • (4) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 4

    • Grizzly
    • 25. November 2017 um 19:57
    Zitat von waldi

    Die gibt uns folgende Informationen über den Nepomuk vor der Kirche des Heiligen Sebastian:

    "Die ursprüngliche Nepomukstatue wurde (laut Sockelinschrift) am 6. Juli 1705 außerhalb der Stadtmauern, in der Nähe des Budaer Tores aufgestellt. Der Bildhauer war Michael Kuglmann.
    In Auftrag gegeben wurde die Statue vom österreichischen Stadtkommandanten Heinrich Mathias Urli zum Gedenken an die Vertreibung der Truppen des (in österreichischen Augen) Rebellen Ferenc Rákóczi aus Székesfehérvár.

    Am 7. Mai 1805 wurde die Statue an dieser Stelle aufgestellt.

    Die Statue wurde 1978 von György Bruzsa restauriert.

    Ein weiteres Mal restaurierte Zoltán Zsolt Varga den Nepomuk im Jahre 1990.
    Dieser hegte Zweifel an dem ersten Aufstellungsdatum weil es 24 Jahre vor der Heiligsprechung lag.

    Zum Schutze des Kunstwerkes fertigte der Bildhauer Balázs Kocsis eine Kopie des Nepomuks die im Dezember 2005 enthüllt wurde.
    Das Original fand einen Platz in der Kirche des Heiligen Sebastian."

    Ich teile den Zweifel des Restaurators Varga weil der Freiheitskampf von Rákóczi von 1703 bis 1711 dauerte.

    Mehr konnte ich nicht herausfinden.
    Johannes, wo finde ich die Zahl 1504? Die konnte ich auf Deinen Bildern nicht entdecken.


    Liebe Grüße von waldi

    Ergänzung: Jetzt hab ich es erkannt: DIVIIM! Das dürfte keine Jahreszahl sein, Johannes. Die römische Zahl beginnt in der Regel mit dem höchsten Wert, in diesem Fall müsste es das M für Mille (Tausend) sein. Es steht aber am Ende. Bei einem Chronogrammm sieht das anders aus. Da muss ich die einzelnen Werte zusammenzählen.
    Wenn ich mich nicht irre, dann bedeutet DIVIIM so etwas wie Heilig oder sanctus. Das ist aber nur eine Vermutung.

    Alles anzeigen

    Zu den römischen Zahlen:
    Kleine Zahlen hinter den großen werden addiert.
    Kleine Zahlen vor großen werden von den großen abgezogen.
    M für Mille ist richtig. D ist 500 (halbe Mille).
    C ist centum (100), L = 50 (halbiertes C).
    V heisst als Wort nix, soll die Hand symbolisieren, d.h. 5.
    X sind zwei Hände dh 10.
    I ist eins.

    z.B. IIIL 50 - 3 = 47.
    Ungewöhnlich, da ich das so kenne, dass das nur bei "Neuner" oder "Vierer"-Endungen passiert, d.h. da steht nur eine Zahl zum Abziehen. Gleich drei ist mir noch nie untergekommen, ich hätte 47 so geschrieben:
    XXXXVII oder eher XLVII. 4 gleiche Zeichen hintereinander mochten sie auch nicht.

    DIVIIUM ?? Keine Ahnung.
    Divus heisst göttlich.
    Akkusativ Einzahl wär divum gewesen,
    DIVIIM als Wort bzw. grammatikalische Form von divus gibt es nicht.

    DIVIIM als Zahl ist ein völliger Salat, dessen Bedeutung sich mir nicht erschliesst.

    Ich hoffe Euch jetzt ausreichend verwirrt zu haben und verabschiede mich ins (gemeinsam mit Schnuppi) abendliche TV-Programm. Einen schönen Abend auch Euch !
    PS
    Träumt von Nepomuk aber fallt nicht ins Wasser.

  • (4) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 4

    • Grizzly
    • 23. November 2017 um 08:40

    "deo ac praepotenti patrono s ioanni nepomuceno hanc sd tuam dedicant ac se eius patrocinio comendant in fimi clientes"

    Das Subjekt steht manchmal ganz hinten, hier evtl auch.
    Das wären die clientes

    "Gott und dem mächtigen Patron Sankt Johannes Nepomuk und seiner Ermordung (gedenkend) haben die niedrigsten Klienten/Schutzbefohlenen diese Statue gewidmet."

    Das Pons-Wörterbuch ist besser als das von Google.
    infimi ist ein Wort, Steigerung von niedrig, zuunterst.
    Die Stifter solcher Denkmäler stellen sich manchmal selbst als besonders niedrig und unwürdig dar, um den Wert des Gestifteten oder des dort Dargestellten zu erhöhen.

    sd tuam kann eigentlich nur statuam heissen, Druckfehler sozusagen und, einmal in Stein gemeisselt, nicht mehr korrigierbar (meine Theorie). Zumal der Stein nur für eine begrenzte Menge Text Platz bot.

  • (4) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 4

    • Grizzly
    • 22. November 2017 um 10:15

    Ganz gut übersetzt, Johannes !
    Ex voto Crösus donus Georgius Constanczy hanc statuam fieri curavit anno 1743.

    Aus einem Gelübde heraus hat der wohlhabende Spender Georgius Constanzy dafür gesorgt, dass diese Statue im Jahre 1743 gemacht wurde.


    hanc statuam fieri curavit ist ein sogenannter ACI oder Akkusativ mit Infinitiv.
    - Grizzly, den sie in Neumarkt, Ansbach und Hof neun Jahre mit Latein geplagt haben -

    PS
    Das mit dem Buchstabenweglassen passiert öfter.

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