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1061_Baden-Württemberg: BESIGHEIM > Jahreszahl an altem Haus

  • Gast001
  • 21. Februar 2013 um 20:12
  • Unerledigt
  • Gast001
    Gast
    • 21. Februar 2013 um 20:12
    • #1

    Wann wurde das Fachwerkhaus gebaut?

    Gruß,
    Elke

  • cabrio
    Gast
    • 22. Februar 2013 um 00:55
    • #2

    So wie es in deinem Bericht von Besigheim steht heißt die Lösung 1462

  • Gast001
    Gast
    • 22. Februar 2013 um 08:36
    • #3

    Dieter- ohne die Hilfe von Historikern sind solche Zahlen kaum zu entziffern.

    Ich habe bei einem Besuch der alten Fachwerkstadt Besigheim auch ratlos auf die Zahl geschaut und habe jemanden gefragt ( Cabrio hat diesen Bericht ja entdeckt).

    Das erste Zeichen kann man recht gut erkennen: 1 = 1,

    das Zeichen danach finde ich recht interessant:
    das umgedrehte S ist, grafisch betrachtet, die Hälfte von 8 = 4,

    danach 0
    danach 3.

    Demnach 1403, so könnte man annehmen.

    Bei der 0 fehlt fehlt ein kleiner Strich, denn es soll 6 sein,

    Gebaut wurde das Haus nicht 1403, sondern nachweislich 1462, aber das kann man nur in alten Chroniken nachlesen.

    Die Zahl "Vier" habe ich an anderen alten Gebäuden auch schon so gesehen ( ebenfalls als halbe "Acht" - hab's versucht zu malen)


    Gruß,
    Elke

  • cabrio
    Gast
    • 22. Februar 2013 um 16:21
    • #4

    Das ist in der Tat sehr verwirrend.

    Mich würde interessieren welchen Sinn diese Zählweise ergibt und warum man das so gemacht hat?

  • Gast001
    Gast
    • 22. Februar 2013 um 18:27
    • #5

    Anton, da müsste ich mich zuerst in die Entwicklung unserer Zahlzeichen vertiefen.
    z.B. in diesem Buch
    https://www.amazon.de/gp/product/382…TF8&me=&seller=

    Folgendes hab ich dazu noch gefunden


    Bild und Lizenz:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Vier


    Zitat ( Ausschnitt)
    von hier
    https://u01151612502.user.hosting-agency.de/malexwiki/index.php/Zahlzeichen
    Mittelalter:

    "Charakteristisch waren:
    die 1 als aufrechter gerader oder gebogener Strich mit Anhängsel(n),
    die einem z mit Unterlänge ähnliche 3,
    die schlingenförmige oder eckige, unten offene 4 (als halbe Acht zu deuten),
    die bis zum 15. Jh. ohne Querstrich geschriebene 5
    und die einem unten offenen Winkel ähnliche 7."

    Gruß,
    Elke

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