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Unterwegs in Paris - aber wie?

  • Gast001
  • 5. Oktober 2012 um 20:23
  • Gast001
    Gast
    • 5. Oktober 2012 um 20:23
    • #1

    Zitat Spiegel
    https://www.spiegel.de/auto/aktuell/p…e-a-720481.html

    „Autofahren in und um Paris ist ein Alptraum. Parkplätze gibt es sowieso nicht, und auf dem Peripherique genannten Innenstadtring steht man schon einmal eine Stunde, ohne sich auch nur hundert Meter vorwärts zu bewegen.“

    Die Polizisten habe ihre eigene Strategie:

    Ich habe Polizisten gesehen

    -Im Auto

    -Mit Motorbooten auf der Seine

    -Auf Motorrädern

    -Zu Fuß

    -Zu Pferd

    -Mit Fahrrädern

    -Und gestern sausten zwei Polizisten auf Inlinern zwischen den im Stau stehenden Autos durch und verschwanden in einer der engen Gassen ( so schnell, dass es mir nicht gelang, ein Foto zu machen)

    Nachtrag
    Heute konnte ich sie auf dem Platz vor dem Louvre fotografieren

    Mit dem Auto in der Innenstadt vorwärts zu kommen, ist ein Geduldsspiel sondergleichen.
    Besonders zwischen 16 und 18 Uhr sind alle Kreuzungen in der Innenstadt hoffnungslos verstopft.

    Was allerdings auffällt: Die grünen Fußgängerampeln werden immer respektiert! Auch wenn Autos auf dem Zebrastreifen stehen.

    Viele Pariser sind auf Zweiräder umgestiegen. Elektrozweiräder sind für eine Großstadt eine sehr gute Lösung.

    Für Elektrozweiräder gibt es gesonderte Parkplätze und Aufladestationen
    z.B. hier beim Hotel de Ville im Zentrum

    Es werden nicht nur kleine Mofas gefahren, sondern auch schwere Roller und auch schwere Motorräder.
    An vielen Kreuzungen wird auch der Parkplatz für Zweiräder knapp, dann wird auf dem Gehsteig geparkt.

    Mit Zweirädern schlängeln sich die Pariser geschickt zwischen den Autos hindurch.

    Immer wieder sieht man auch Radfahrer , die mit viel Geschick die kleinsten Lücken nützen. Mutig! Zögern darf man beim Fahrradfahren nicht.

    Mit dem Fahrrad dürfte man um ein Vielfaches schneller sein als mit dem Auto.

    In Paris gibt es seit Juli 2007 ein Fahrradleihsystem, das Velib ( Velo: Fahrrad, lib : Liberte = Freiheit)

    An vielen Plätzen der Stadt stehen Fahrräder, die man sich ausleihen
    und dann an einem beliebigen anderen Fahrradparkplatz wieder abgeben kann.

    Das funktioniert über ein Jahres- Wochen – oder Tagesabonnement über Abbuchung vom Konto.

    Näheres und Kosten siehe hier
    https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%A9lib%E2%80%99

    Auch als Tourist kann man das System nutzen. ( Die Sprache der Automaten lässt sich einstellen- man kann auch Deutsch wählen)

    Hier eine Gruppe Amerikaner, die mit dem Leihfahrrad die Stadt erkundeten.

    Paris versucht seiner Verkehrsprobleme mit neuen Ideen Herr zu werden.

    Ganz neu seit Dez 2011 ist ein Versuch mit Carsharing von Elektroautos.

    Das Autolib

    Es gibt bestimmte Parkplätze, an denen man sich ein Elektoauto ausleihen und zurückgeben kann ( das System ist ähnlich wie bei den Fahrrädern )
    https://www.spiegel.de/auto/aktuell/p…e-a-720481.html

    Dort befinden sich dann auch Aufladestationen. Ich habe jedoch nur wenige davongesehen. Das System muss noch ausgebaut werden.


    Es gibt in Paris ein gut ausgebautes Busnetz. Die Busse haben zwar oft Sonderspuren auf den Straßen und doch kommt man in der Hauptverkehrszeit auch nur langsam voran-

    Am schnellsten geht es mit der Metro.
    Es soll in der Stadt keinen Platz geben, der mehr als 500m von der nächsten Metrostation entfernt ist.
    Die Züge fahren teilweise im Minutentakt.

    Leider sieht man unterirdisch sehr wenig von der Stadt.

    Alternativen sind die Doppeldeckerbusse für Touristen mit offenem Oberdeck, die verschiedene Routen für die Stadtrundfahrt anbieten. Die Fahrkarten gelten den ganzen Tag ( oder auch 2 oder 3) und man kann aus-und zusteigen wann und wie oft man will.

    Leider steckt man mit ihnen auch mitten in den Staus- hat dann aber viel Zeit zum Beobachten.

    Taxi ist in Paris in der Innenstadt keine Alternative.

    Am besten ist es , sich genügend Zeit zu nehmen und die Stadt nach und nach zu Fuß zu erkunden.
    Nicht vergessen:
    In einem der vielen Cafes oder Bistros Erholungspausen einzulegen - dann macht Paris zu Fuß Spaß.


    Elke

  • vadda
    Gast
    • 6. Oktober 2012 um 13:24
    • #2

    Vor vielen Jahren haben wir uns auch den "Spaß" dieser Großstadt angetan. :14w: Seinerzeit haben wir auch nur die Metro benutzt, waren aber vielmehr per pedes unterwegs. Schön, dass nun auch so viele Zweiräder unterwegs sind - obwohl, die Fahrradstation war, weil ungenutzt (?), voll.

    Hab Dank für deinen informativen Bericht! :up:

    Herzliche Grüße,
    Irmgard und Klaus

  • Gast001
    Gast
    • 6. Oktober 2012 um 15:35
    • #3
    Zitat von vadda

    Schön, dass nun auch so viele Zweiräder unterwegs sind - obwohl, die Fahrradstation war, weil ungenutzt (?), voll.

    Stimmt, Klaus- den Eindruck könnte man bei den beiden Bildern gewinnen.
    Aber je nach Uhrzeit und Standort gab es auch Plätze, die fast leer waren.
    Heute Vormittag stand an der Ausleihstelle am Pont Neuf ( erstes Bild) nur noch ein Rad zum Ausleihen da.

    Es gibt auch geführte Fahrradtouren durch die Stadt

    Diese Gruppe hier ( vor dem Louvre) fiel mir auf, weil sie fast alle die gleichen Fahrräder hatten, gar nicht so sehr nach"Fahrradprofis" aussahen und mit einem Fremdenführer unterwegs waren, der ihnen hier an dieser Stelle etwas erklärte.
    Auf den Fahrrädern stand der Name einer Agentur.

    Wann wart Ihr denn in Paris?
    Velib gibt es erst seit 2007.

    Liebe Grüße,
    Elke

  • Huewer
    Gast
    • 6. Oktober 2012 um 20:43
    • #4

    Elke, sehr schöne Ausführung über die Verkehrslage in Paris.

    Ich bin einmal mit einem Kleinbus voller Koreaner durch Paris gefahren. Das war eine unangenehme Erfahrung, aber ich mußte irgendwie zum Hotel kommen.

    Ob die Lösung mit dem Fahrrad empfehlenswert ist, wage ich zu bezweifeln. Man muß sich schon einwenig auskennen um daran Gefallen zu finden.
    Für mich ist die Metro die erste Wahl, wenn größere Distanzen zu überbrücken sind. Wie du es schon bemerkt hast, Elke, ist man bei kleineren Distanzen zu Fuß ganz einfach am besten unterwegs.

    Die Polizisten auf den Inlinern haben mir am besten gefallen. Als ich dieses Bild sah, viel mir ein anderes Bild ein, das ich in Peking gemacht habe. Das würde der Pariser Polizei auch gut stehen:

  • wallbergler
    Gast
    • 7. Oktober 2012 um 14:51
    • #5
    Zitat von ELMA

    „Autofahren in und um Paris ist ein Alptraum.

    Damit hast du auf den Punkt getroffen, liebe Elke,

    Ich hab es auch nie in solchen Städten versucht, mit dem Auto die Sehenswürdigkeiten zu besuchen.

    Dazu ist die U-Bahn und oft auch noch , so was wie eine S-Bahn zu ideal.

    Aber danke für die "Spielarten" im Verkehrsgestrüpp. Ich erinnere mich noch genau, wie seinerzeit der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München, nach dem Besuch einer solchen Großstadt sein Entsetzen äußerte und meinte, soweit soll es in München nicht kommen. Das gab er seinen Städteplanern mit.

    Natürlich ist München nicht mit London, Paris usw. zu vergleichen, aber auch für eine Millionenstadt sind genügend restriktive Maßnahmen vorgenommen worden. Strukturen, Ampelschaltungen, usw.

    Herzlichen Dank für diesen aufwändigen Bericht und deinen wie immer hervorragend ins Bild gesetzten Motiven.

    Lieben Gruß


    Helmut

  • Josef
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    Europäische Länder
    • 7. Oktober 2012 um 18:01
    • #6

    Elke, danke für diese interessanten Informationen von Paris
    und den herrlichen Fotos.:174:

    Liebe Grüße

    Josef

  • cabrio
    Gast
    • 8. Oktober 2012 um 01:13
    • #7

    Danke für den interessanten Bericht mit tollen Bildern Elke.

    Wir sind ja keine Großstadtbesucher und werden sicher nie nach Paris kommen, virtuell hast du uns aber jetzt eine Stadtführung beschehrt.

  • vadda
    Gast
    • 11. Oktober 2012 um 12:09
    • #8
    Zitat von ELMA

    ... Wann wart Ihr denn in Paris?
    Velib gibt es erst seit 2007...

    Die Frage hatte ich ganz übersehen, Elke.

    Wir waren (unwissentlich) gleichzeitig mit Papst Johannes Paul II. in Paris. Und wenn du jetzt noch nicht das Datum weißt - es war eine Woche vor Lady Di´s Unfall. :sad:

    Gruß,
    Klaus

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