Der Schnee ist bei uns im vor Alpenland in den letzten Tagen durch die hohen Temperaturen sehr schnell wieder geschmolzen. Deshalb haben wir beschlossen, im südlichen Ostallgäu eine etwa zweistündige Wanderung zu unternehmen. Zwischenziel war Der Wildberger Hof oder auch die Wildberger Alpe genannt.
Das Auto haben wir am nördlichen Ortsrand des Weilers Wildberg geparkt.
Über Buchwald, das Röhrenmoos und die Röhrenhalde ging es zum Wildbergerhof. Später wanderten wir über den Klotzerbichel zurück nach Wildberg.
Es war ziemlich warm. Allerdings wehte zeitweise ein kräftiger Wind.
An schattigen Stellen lag noch etwas Altschnee.
Das ist der Edelsberg. Zu seinen Füßen liegt der Ort Nesselwang.
Weil wir uns relativ warm angezogen haben, kamen wir nach 1 1/4 Stunden verschwitzt an der Gastwirtschaft an.
Die Terrasse im ersten Stock ist verglast, so dass man nicht dem Wind ausgesetzt ist.
Ein kleiner Imbiss und dazu ein Bier sind jetzt gerade recht.
In diesem Spruch mag mancher die Wahrheit entdecken.
Auch diese Tafel hat mir ganz gut gefallen.
Nach eineinhalb Stunden geht es vorbei an historischen Wegweisern zurück nach Wildberg.
Auf einem Hügel etwas außerhalb der Ortschaft liegt die Wasserreserve.
Von dort aus hat man einen wunderbaren Weitblick, insbesondere bei diesem Traumwetter, wie wir es gestern erlebt hatten.
Am Ortsrand von Wildberg ist wohl vor kurzem ein ehemaliger Bauernhof der zuletzt als Autowerkstatt fungiert hat abgebrannt.
Die Aufräumarbeiten haben anscheinend noch nicht begonnen.
Die ehemalige Käsküche steht leer.
Veemutlich ist das Grundstück zu klein. Ansonsten hätte schon längst irgendjemand mit viel Geld dieses Anwesen erworben und zum Ferienhaus ausgebaut. Wildberg ist schließlich im Ostallgäu so etwas wie das Ende der Welt. Die Straße endet hier.
Jürgen