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  2. Grizzly

Beiträge von Grizzly

  • Bargeldoses Bezahlen ...

    • Grizzly
    • 5. Juni 2017 um 10:19

    Ich wär auch gegen eine völlige Abschaffung des Bargelds. Größere Beträge zahle ich, wie einige von Euch, inzwischen mit EC-Karte/PIN, kleinere bar.

    Da ich oft in Schweden bin:
    Bei Einkäufen in Supermärkten etc. wird oft noch Bargeld verwendet. allerdings gibt es schon Extrakassen, an denen nur mit Karte bezahlt wird. In Restaurants ist ebenso beides möglich. Toilettentüren fordern in aller Regel Bargeld - 5 oder 10 Kronen, wobei es seit kurzem neue Fünfer gibt und die alten ab 1.4.(?)17 ungültig sind. Hab mir trotzdem zwei alte aufgehoben, da nicht sicher, ob bis zu meiner nächsten Reise alle Toilettenautomaten umgestellt sind (aktuell musste ich fast immer mit alten zahlen).

    Gewöhnungsbedürftig sind Parkscheinautomaten, die, z.B. am Kranichplatz Hornburgasjön, nur noch Karten akzeptieren, mit nicht ganz einfacher Bedienung. In Göteborg gingen sie meistens noch mit Münzen.

    Parallel dazu wurden in den letzten 2 Jahren alle Scheine umgetauscht, die alten sind mittlerweile ungültig. Als ich im März die Miete für mein Häuschen zahlte, guckte meine Vermieterin, eine junge Frau, ganz erstaunt auf die Hunderter und Fünfhunderter - die neuen hatte sie noch nie gesehen, weil sie alle größeren Transaktionen mit Karte macht (100 Kronen = ca. 11 €).

  • Kraftfahrt- und Technikmuseum Cunewalde

    • Grizzly
    • 5. Juni 2017 um 10:04

    Liebe Elke,
    mich interessiert das auch. Deshalb hab ich eben die Stadt Bautzen angemailt:

    Zitat


    Sehr geehrte Damen und Herren,
    da ich nicht weiss, wer für die Aufstellung der Dampflok an Ihrem Bahnhof und die Aufschrift "1943-45: Einsatz im faschistischen Krieg" verantwortlich ist, wende ich mich an Sie.
    Mich interessiert, als Antifaschisten und historisch interessierten Menschen:
    Was hat diese große Lokomotive zwischen 1943 und 1945 an Waggons gezogen ?
    Was wurde transportiert/befördert ?
    Für welche Zielorte wurde sie eingesetzt ?
    Womöglich für Deportationen in KZ ??
    Falls Sie darüber Unterlagen haben oder jemanden kennen, der darüber mehr weiss, währe ich Ihnen für eine Auskunft sehr dankbar.
    Mit freundlichen Grüßen,
    ...

    Alles anzeigen

    Falls eine Antwort kommt, kriegt Ihr das natürlich mit.
    Einen schönen Pfingstmontag wünscht Euch allen
    Grizzly.

  • Auf nach Hamburg – Altona

    • Grizzly
    • 23. Mai 2017 um 15:29

    War nur Fez. Wegen einer 1.Mai-Demo würde selbst ich nicht in eine andere Stadt fahren.
    Dann lieber die Stadt angucken.

  • Auf nach Hamburg – Altona

    • Grizzly
    • 23. Mai 2017 um 13:26

    PS
    Wärt Ihr doch zur Demo gekommen (zur offiziellen des DGB, wo nix passiert ist und eigentlich nie was passiert) wären wir uns über den Weg gelaufen. Aber so war das bestimmt interessanter für Euch, und wir können Eure Bilder bewundern.

  • Kraftfahrt- und Technikmuseum Cunewalde

    • Grizzly
    • 23. Mai 2017 um 13:13
    Zitat

    Eigentlich müsste es folgerichtig bei dieser Tafel lauten "...von kommunistischen Mordkommandos umgebracht...."

    Grundsätzlich sind die Formulierungen auf den Schildern ja korrekt, auch in der Kenntnis, dass beim ersten gegen Nazis Stimmung gemacht wird (was, grad in Sachsen, mehr als notwendig ist).
    Mit dem Volksaufstand 1953 ist das ein bissl schwieriger. Der Opfer (Erschossenen, Hingerichteten, Verletzten, Inhaftierten, Geflüchteten ...) wird ja gedacht. Tatsächlich hat es beim Aufstand in Görlitz laut MDR keine Toten gegeben, aber natürlich Opfer wie beschrieben, und Tote in Ost-Berlin und anderswo in der DDR.

    Zitat

    Die Bürger übernahmen nach und nach die Macht in der Stadt: Sie besetzten die SED-Kreisleitung und das Rathaus, befreiten Gefangene und stürmten schließlich auch die Kreisdienststelle des Ministeriums für Staatssicherheit. Für wenige Stunden war Görlitz eine freie Stadt. Doch das änderte sich, als die sowjetische Stadtkommandantur am Nachmittag den Ausnahmezustand über Görlitz verhängte.

    Zwar fand trotz eines Verbots eine weitere große Kundgebung statt, doch bald rückte eine Einheit der Kasernierten Volkspolizei an. Sie beendete zunächst die Besetzung des Rathauses. Wenig später rollten sowjetische Kampfverbände in die Stadt ein und räumten alle von Aufständischen besetzten Gebäude. Auch Ansammlungen trieben sie sofort auseinander. Nach 20 Uhr war der Aufstand in Görlitz beendet. Todesopfer hat er nicht gefordert, sehr wohl aber viele Verletzte. Viele der Aufständischen wurden anschließend zu hohen Haftstrafen verurteilt.

    Ganzer Text:http://www.mdr.de/sachsen/bautze…erlitz-100.html

    Im Gegensatz zur NS-Zeit hat es 1953 meines Wissens keine "Mordkommandos" gegeben, die Oppositionelle - und solche die sie dafür hielten - gejagt und vor Ort ermordet hätten (gejagt schon, aber, schlimm genug, "nur" verhaftet). Der Terror war subtiler und die Terrorisierten hatten, im Gegensatz zur NS-Zeit, bessere Überlebenschancen.
    Womit ich diese Verbrechen nicht rechtfertigen möchte, aber ich denke, sie sind nicht mit den NS-Verbrechen gleichzusetzen. Hoffentlich hab ich das jetzt einigermaßen verständlich und unpolemisch formuliert.

  • Kraftfahrt- und Technikmuseum Cunewalde

    • Grizzly
    • 23. Mai 2017 um 12:07

    "Faschistischer 2. Weltkrieg" - so falsch finde ich die Titulierung nicht. OK, die meisten nennen ihn anders. Aber ein bissl DDR-Historie muss sein, auch in den Beschriftungen. Eine Grenze wär für mich erst überschritten, wenn man in der Zeit noch weiter zurück gegangen wäre, und dann etwaige Bezeichnungen im NS-Jargon unkommentiert stehen gelassen hätte.

  • OLDTIMER > Alte PKW-Modelle unterwegs

    • Grizzly
    • 23. Mai 2017 um 11:59

    Dieses Prachtstück stand kürzlich an unserer Straßenecke, ein DKW Sonderklasse, der wurde 1953-57 gebaut. Im Gegensatz zu seinen Zweitaktvorgängern hatte er einen Dreizylindermotor - fragt mich jetzt bitte nicht nach technischen Einzelheiten, steht so bei Wikipedia:
    https://de.wikipedia.org/wiki/DKW_F91


    Aber woher kam der Name DKW ?
    Der in Zschopau angesiedelte Motorbauer Rasmussen erwarb Anfang der 1920er Jahre (Der Resttext ist aus dem u.g. Wikipedia-Link geklaut/Anm. Grizzly) die Rechte an einem Zweitakt-Kleinmotor von Hugo Ruppe aus Apolda, der zunächst mit 18 cm³ und 0,25 PS als Des Knaben Wunsch und moderne Alternative zur Spielzeugdampfmaschine recht erfolgreich vermarktet wurde.

    Verkaufsschlager des Jahres 1921 war der aus dem Spielzeugmotor weiterentwickelte, vergrößerte und serienreife Fahrradhilfsmotor Das Kleine Wunder, für den mit dem Spruch
    "... fährt bergauf wie andere runter!“ geworben wurde und von dem allein 1921 über 10.000 Stück verkauft wurden. Der Motor mit einem Hubraum von 118 cm³ und einer Leistung von 1 PS wurde auf dem Gepäckträger montiert und erhielt deshalb im Volksmund den Beinamen Arschwärmer. Bereits 1919 war der Motor vorgestellt und 1920 erstmals an einen Kunden geliefert worden. Auf der Basis dieses Motors und unter Verwendung eines Slaby-Beringer-Elektrowagens baute Rasmussen 1920 bereits das erste DKW-Automobil, das jedoch nicht über den Prototypenstatus hinauskam. Es gab allerdings Inserate, in denen das Wägelchen, das 250 kg wiegen, 60 km/h schnell und kurzfristig lieferbar sein sollte, als Der kleine Bergsteiger angekündigt wurde. Der Motor dieses ersten D.K.W. (in dem Inserat mit Punkten geschrieben) war auf dem Trittbrett montiert; Fahrer und Mitfahrer saßen hintereinander. Dieser Motor wurde auch als erster Stationärmotor von DKW angeboten.
    Mehr hier: https://de.wikipedia.org/wiki/DKW

  • Kraftfahrt- und Technikmuseum Cunewalde

    • Grizzly
    • 22. Mai 2017 um 08:17

    Ausserhalb des Museums, am Bautzener Bahnhof, steht noch ein schönes Fahrzeug, das in das o.g. Museum beim besten Willen nicht reingepasst hätte.

  • Kraftfahrt- und Technikmuseum Cunewalde

    • Grizzly
    • 20. Mai 2017 um 14:42

    PS
    Genau genommen kein russischer, sondern ein sowjetischer bzw ukrainischer Saporoshez.

  • Auf nach Hamburg – Altona

    • Grizzly
    • 20. Mai 2017 um 11:29

    Mehr zur Bergziege:
    https://blog.vhhbus.de/2014/10/20/oep…-in-blankenese/
    Die alten Kleinbusse der Linie 48 haben zwar mehr Dreck rausgelassen, aber man hat auch gehört, wie sie kämpfen müssen über die 15% Steigung - bei den neuen Elektrobussen fällt das gar nicht mehr auf. Naja, als Mitglied der Grünen darf ich da ja nicht meckern.

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