Beiträge von Michael

    Tolle Bilder, Michael. Ich bin beeindruckt.:thumbup:

    Es ist ein schon eine Kunst und braucht auch viel Erfahrung solche Bilder zu machen. Und ohne eine entsprechende Ausrüstung ist es auch sehr schwierig. Tanja (eine deutsche Wissenschaftlerin) hat das erledigt.

    Du brauchst auch einen Kapitän, der erstens die Wale sichtet und ihnen dann so nahe kommen kann, ohne dabei die Regeln zu verletzten.

    Du brauchst ein Boot, das schnell, klein und trotzdem groß genug ist.

    Und du braucht vor allem auch Glück.


    Und letztendlich brauchst du eine Organisation, die diese Bilder auch in diesem Umfang, dieser Qualität und Auflösung kostenfrei zur Verfügung stellt. Ich habe lange gesucht, bis ich dann 3 Monate vor unserer Kreuzfahrt gebucht habe.


    Mich freut es, dass meine Erlebnisse professionell verewigt sind und ich sie hier präsentieren kann.

    Nochmals ein herzliches Danke an alle Beteiligten.

    Liebe Grüße

    Michael


    PS: Ach ja, und den versprochenen Film gibt es auch noch irgendwann ...

    Werden Wale vor Mexiko auch gejagt?

    Ich denke nicht.

    Aber sie werden potentiell "belästigt", daher gibt es genaue Richtlinien wie so eine Walbeobachtung abzulaufen hat und was verboten ist.

    Und sie werden "verfolgt". Dazu werden sie fotografiert und auf einer gemeinsamen Seite identifiziert um ihre Wege / Routen nachvollziehen zu können.


    Liebe Grüße

    Michael

    17. 02. 2019 Cabo San Lucas, Mexiko

    Was für ein Tag

    Eine der aufregendsten, berührendsten und schönsten Erfahrungen meines Lebens.

    Danke an das Team von Whale Watch Cabo, das uns dieses Erlebnis ermöglichte.

    Dem Kapitän, der an diesem Tag Geburtstag hatte und sich selbst ein Geschenk machte.

    Und der Fotografin, die das festhielt wozu ich nicht in der Lage war. Weder technisch noch emotional.


    Teil 1

    Baby schwimmt brav neben Mama

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    und zeigt ihr was es schon gelernt hat ....

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    Einleitend sei festgehalten, dass es sich hier um einen sehr persönlichen Erfahrungsbericht handelt, der sicher nicht in allen Punkten einfach übertragbar ist.

    Ich schreibe ihn (noch) aus La Paz. Mein Höhenmesser-App zeigt 3.642 m.

    Diese Stadt (einschließlich der noch größeren Vorstadt) hat einen Höhenunterschied von derzeit ca. 1200 m. Derzeit deswegen, weil sie noch nach unten wächst. Und sehr vereinfacht gesprochen leben die Armen oben und die Reichen immer weiter unten.

    Und das hat vor allem 2 Gründe. Es ist dort wärmer und es gibt vor allem mehr Sauerstoff.

    Und da sind wir auch schon bei der eigentlichen Herausforderung: mein Körper ist an mehr Sauerstoff gewöhnt als er hier bekommen hat und das war vor allem am ersten Tag / der ersten Nacht ein Problem.

    Kopfweh, Kurzatmigkeit, Schwindel und eine gewisse Desorientierung, Schlafstörungen.

    Also einen Vertrag würde ich beispielsweise in so einem Zustand nicht unterschreiben.

    Ich war insgesamt 6 Tage verschiedenen Höhen (bis zu über 4.300 m ausgesetzt) und kurz gesagt, war es am Anfang sehr schwierig und am Ende sehr leicht damit umzugehen.

    Ich habe mein Verhalten in einigen Punkten geändert in anderen nicht.

    Zum Beispiel bin ich kein Tee-Trinker und bin es auch hier nicht geworden. Auch nicht wenn Coca-Blätter darin schwimmen.

    Ich trinke ca. 1,5 Liter Wasser am Tag und habe hier nicht mehr getrunken.

    Ich habe keine Tabletten genommen.

    Ich habe viel weniger Alkohol getrunken.

    Ich habe keinen zusätzlichen Sauerstoff (mittels Maske) aufgenommen.

    Ich habe das Tempo raus genommen. Mehr als halbiert (ich bin sonst ein recht flotter).

    Ich habe mehr auf meinen Körper gehört und seine Zeichen die er mir gibt mehr beachtet als ich es sonst tue.


    Und ich habe meine positive Grundhaltung bewahrt und die Unannehmlichkeiten in Relation zu dem gestellt was ich an wundervoller Landschaft und interessante Menschen und Kulturen kennenlernen durfte.

    Nach den ersten 24 Stunden hatte ich das Gefühl, die Sache im Griff zu haben. Es gab natürlich immer wieder Symptome aber ich wusste dann meist was zu tun ist (insbesondere das Tempo reduzieren).


    Ich freue mich auf Wien und seine wesentlich niedrigere Höhenlage im 3. Bezirk ...

    Liebe Grüße aus einer Stadt die ihren Menschen die extrem Höhenunterschiede mit einer besonderen Maßnahme erleichtert. Aber das ist eine andere Geschichte


    Michael


    Ergänzung:

    Ich hatte weniger Appetit und habe weniger gegessen.

    Copacabana, Sonnen- und Mondinsel und dann trotz Karneval und blockierten Straßen gut am letzten Ziel der Reise gelandet.

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    Bolivien hat mich überrascht.

    Heute noch Stadtrundfahrt und dann wieder mal Kofferpacken, denn schon in der Nacht geht es auf den Flughafen - wir starten frühmorgens nach Lima wo auch zwei Koffer auf uns warten, was ein nochmaliges Umpacken erforderlich machen wird.

    Dann geht es am Abend in Richtung Madrid. Wenn alles klappt, sind wir Donnerstag Abend in Wien.

    Liebe Grüße

    Michael

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