Beiträge von Schnuppi

    Grizzly & ich waren dort am 2.8.1997 und mich hat das als Sonnenblumenliebhaberin

    schwer beeindruckt.
    Jedes Jahr müssen die ein kleines bissel umziehen, weil nicht jedes Jahr das gleiche Saatgut in den Boden darf.


    Doch schaut erst einmal:



    Auf den beiden Schildern steht:

    Zitat

    Irrgarten Eingang


    und

    Zitat

    Irrgarten Ausgang


    Man gerät dort wirklich in ein Labyrinth von Sonnenblumen der unterschiedlichsten Art und weiß wirklich nicht wo man eigentlich lang gehen soll, muss forschen.
    Dort kann man nur versuchen sich einen Weg zum Ausgang zu bahnen, natürlich ohne Verletzung der Pflanzen.
    Im übrigen Park ist das natürlich nicht erlaubt, da sind klare, vorgegebene Wege.


    Aber schaut weiter:



    Sonnnenblumen, so weit das Auge reicht.



    Und bei dem folgendem Foto könnt Ihr mal sehen, wie gross die werden können (auf dem ist Bild ist Grizzly - Gesicht extra unkenntlich gemacht; ich dachte damals ich muss das so machen).



    Sonnenblumen, wow, ich wußte gar nicht, wieviel Arten es gibt und in welchen Farben. Ich dachte wirklich Sonnenblume ist Sonnenblume.
    Nix da.
    Guckt mal hier:



    Die sind in etwa Pizzatellergross, was in der der Einzelaufnahme evtl. deutlicher wird:



    Kleine Lebewesen und natürlich auch das Wetter haben sich daran zu schaffen gemacht. Ablauf des Ergebnisses:




    Ein Tag, nur in Sonnenblumenfeldern...
    Ich hätte nicht gedacht, das es so aufregend, so schön, so informativ sein könnte.
    Und irgendwie war es wie ein kleines Paradies.


    P.S. Meine Fotos waren leider zum größten Teil überbelichtet (hatte damals noch mit einer Spiegelreflexkamera fotografiert und durchs scannen verloren sie noch mehr an Qualität) aber lasst Euch davon bitte nicht abschrecken.
    Wenn Ihr in Nieösterreich seid, versucht nach TULBING zu fahren!

    Die Idee ist super. Vielleicht sollte man die Müllcontainer erst bei Schulen und Kindergärten abstellen
    und anmalen lassen und sie dann verteilen.


    Ja Karin, das wäre super, allerdings nur wenn es nicht zum Pflichtprogramm wird.


    Ansonsten kann ich Euch allen zustimmen, dass es bei den Grafittis durchaus auch sehr schöne Kunstwerke gibt.
    Nur das ist halt eine andere Art von Kunst und leider eben oft auch einfach nur Schmiererei die echt nicht mehr toll aussieht.
    Schaut Euch doch einfach genauer um (wie Elke es vorhat) ob und wenn Ihr was findet dann tippselt halt (gesonderter Thread?).


    Prima finde ich das sich z.B. immer mehr verbreitet, das größere Stromverteilerhäuschen inzwischen mit echten Gemälden versehen werden können (wenn man, so vermute ich, eine Genehmigung dafür hat).


    Ein Thema das wir hier evtl. ja mal behandeln können - Fotomaterial habe ich dazu auch, sogar Neueres :mrgreen:

    Marie-Thérèse Schins
    DTV Taschenbuch - Junior, ISBN:3-423-70786-0, € 5,95 für Kinder ab ca. 7 Jahre,


    Zitat

    Kurzbeschreibung:
    Afrika, ich komme! Die neugierige Doro will ihren Vater auf seiner Reise ins westafrikanische Togo begleiten. Dass es dort ein bisschen anders sein würde als zu Hause, hat sie sich schon gedacht. Aber gleich so anders?


    Schon bei ihrer Ankunft kommt Doro aus dem Staunen nicht heraus. Denn niemand hat ihr vorher gesagt, dass die Luft dort wie in einer Sauna ist! Oder dass man zu zwölft in einem Auto fahren kann! Und vor allem: Dass man so schnell so viele Freunde gewinnt! Doch das ist erst der Beginn einer wunderbaren Reise ?


    Quelle: https://www.buch.de/shop/home/…n&timestamp=1416456634250

    Konkret bei Überffällen auf Schwedische Geschäfte (oder auch Banken, das weiß ich noch nicht).
    Vor einiger Zeit sah ich eine Quizsendung bei der es um die Frage ging warum es im Eingangsbereich von Schwedischen Geschäften zumehmend farbliche Markierungen gibt die nicht zu übersehen sind.
    Und zwar in Form von gleichgroßen/ gleichbreiten Streifen in den Farben Grün, Gelb und Rot.


    Die Farben stehen für Körpergrößen eines Menschen (Grün, glaube ich, war 1, 60m, Gelb 1,7o m und Rot ab 1,80 m).


    Die Schwedische Polizei hat festgestellt das Zeugenaussagen zur Körpergröße eines Räubers zuverlässiger geworden seien wenn diese Größenorientierungshilfe besteht.


    Eine öffentliche Seite dazu habe ich noch nicht gefunden, aber vielleicht entdeckt Grizzly - oder hats schon entdeckt, ich weiß es im Moment nicht - noch etwas.


    Oder ist Euch derartiges schon aufgefallen?

    Ich war ja noch nicht oft an der Nordsee-
    aber dieses Krabbelgetier , das man bei Einsetzen der Ebbe oft beobachten kann, faszinert mich doch auch sehr!


    Für Euch, die Ihr in Nordseenähe lebt, ist das sicher nichts Ungewöhnliches


    Liebe Grüße,
    Elke


    Doch Elke, es ist für uns ungewöhnlich, denn diese Landkrabben leben ja nicht in der Nordsee, sondern nur in tropischen Gewässern.
    Fasziniert hat mich der vorwiegend seitliche Gang des Tieres, neben dem Aussehen natürlich.


    P.S. Die Nordsee ist nur tw. "dicht" bei uns dran.


    Das ist schon eine gute Frage ,


    wenn man dieses Krebstier mal so nahe begutachten kann und noch dazu in diesem Licht -- kann man sich schon fragen ob es von dieser Erde kommt oder nicht.:wink:


    Eben, das dachte ich mir auch ;-)
    Die ausgefahrenen Antennen ließen mich irgendwie an den Film E.T. denken *6\'


    Tja, das Licht...
    Blitzen war halt nicht erlaubt und das ich auch gut und richtig so denn es wäre eine Qual für die Tiere - Dein Kommentar bestätigt dies zusätzlich.

    Wir schreiben das Jahr 1998.
    Grizzly waren in Trento in einer Jugenherberge einquartiert (wollten wir auch so) - hatten aber nur sehr begrenzt Filme und entsprechend wenig Fotomaterial haben wir von wenigen Orten (die ich auch nur begrenzt gescannt habe).


    Ich erinnere z.B. nur wenig an kleinen Ort Namens Rovereto (ein kleiner Ort in Oberitalien im Trentiner Etschtal) und an ganz bestimme Fotos.


    Sollte Rovereto (zu Deutsch "Rofreit") sauberer und schöner werden? Ich vermute ja.



    Ich weiß nicht was der Grund war oder ist, die Mülltonnen so zu bemalen, aber ich kann sagen das ich es schön finde.



    Wie der "Zufall" es so will, kam gerade die Müllabfuhr, doch ein Foto konnte ich noch schnell machen.
    Dort war es erlaubt, die Mülltonnen zu bemalen (Kinder durften es jedenfalls, wie man den Gemälden auch entnehmen kann), hier muss man noch oft heimlich rumsprühen, was entsprechend häufig zu einem unschönen Ergebnis führt.
    Dies unten aber, sind m.E. kleine Kunstwerke, die das Stadtbild schöner machen.



    Mir gibt es auf jeden Fall eine Menge Gedankenstoff.


    Mehr zu Rovereto findet Ihr hier: https://www.gardasee.de/orte-am-gardasee/rovereto.html

    Judith S. Kestenberg, Vlg. Kraemer - Hamburg, ISBN 3-926952-69-5


    Dieses Bilderbuch über den Holocaust ist für Kinder ab drei Jahren, für Eltern, Großeltern, für alle, die einen Teil deutscher Geschichte besser verstehen wollen.
    Anmerkung von mir: Die Bilder sind jeweils mit Schreibschrift beschrieben.


    Aus dem Nachwort von Judith S. Kerstenberg (Psychoanlalytikerin, Direktorin der "Jerome Riker International Study of the Organized Persecution of Children", New York):


    "Wenn wir wirklich Kriege verhindern wollen, wenn wir vermeiden wollen, fremde Menschen zu verachten und anzugreifen, dann müssen wir den Kindern die Wahrheit sagen - so früh wie möglich."

    Gespräch mit meiner Tochter


    Tahar Ben Jelloun, rororo Taschenbuch, ca. 7 €, ISBN 3-499-22750-9


    Klappentext:
    Ist Rassismus normal? Kann man Belgierwitze erzählen ohne deshalb fremdenfeindlich zu sein? Tahar Ben Jelloun spricht in seinem Bestseller mit seiner zehnjährigen Tochter über Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und erklärt ihr dabei in einfachen Worten die Bedeutung von Kolonialismus, Diskriminierung, Getto, Apartheid, Antisemitismus und Völkermord.
    Ein Plädoyer gegen den Hass und für die Achtung vor dem anderen, ausgezeichnet mit dem europäischen Preis der Künstler für den Frieden und dem Global Tolerance Award der UNO.


    Mit Illustrationen von Charley Case.


    Mein Kommentar:
    Dieses Buch ist unglaublich, da so schön und verständlich geschrieben, das ich es am liebsten zur Pflichtlektüre in den Schulen machen würde (wenn ich dann könnte).

    Wow, ich bin nun auch den Weg "mitgegangen" und staune immer wieder wie wunderbar unsere Erde eigentlich ist.


    Dankeschön fürs dran teilhaben lassen, Schnuppi

    Weiter gehts.



    Der Hahnsarg hat eine ganz besondere Bedeutung:



    Der Text ist von der Beschreibungstafel zum Sarg.


    Und nun zu einem Höhepunkt:



    Grizzly hat das mit der Beleuchtung besser hinbekommen (da war der Blitz Sinnvoll) ! :icon_thumbsup:



    Und nun noch einmal zum Ausgangsbild - der Trauerhalle:



    Stellt Euch vor diesen Fischsarg zu sehen..
    Also mir zaubert es ein Schmunzeln ins Gesicht.
    Leider habe ich keine Bedeutungstafel dazu gesehen jedoch genug Fantasie mir aus zu malen, wer so einen Sarg wählen würde.


    Gerade fällt mir noch ein, das ich auf die Trauerkleidung noch nicht eingegangen bin bzw. Ihr erst ein Bild zu sehen bekommen habt und das war von den Frauen:
    Die Menschen kleiden sich in schwarzer, schwarz/roter oder schwarz/brauner Trauerkleidung. Die Totenfeier wird groß publik gemacht, im Radio, mit Plakaten auf den Strassen, mit Flyers - je nachdem wieviel Geld eine Familie hat, sammeln konnte oder als Spenden bekam.
    Die Trauerfeier wird an einem speziellen Platz abgehalten, wenn das Grundstück des Toten dafür nicht genug Platz bietet. An so einem Funural (Totenfeier) können schon Mal so 100 bis einige 100 Menschen anwesend sein. Der Sarg wird auch nur an diesem Tag zu sehen sein!
    In der Nacht vor der Beisetzung wird Totenwache gehalten.


    Hier nun ein Bild vom Leichenzug der Männer (ob es immer dieser Geschlechtertrennungen bei den Leichenzügen gibt, habe ich noch nicht herausgefunden:



    Zusammenfassung zur Entstehung dieser Särge:
    Ata Owoo war der „Erfinder“ des ersten ghanaischen Fantasiesarges. Es war jedoch sein Meistergeselle Kane Kwei (1922-1992), der die Erfindung seines Lehrmeisters zu einer neuen Form der Bestattungskunst entwickelte.
    Von Ata Owoos Kakaofrucht inspiriert, schuf Kane Kwei für seine verstorbenen Großmutter einen Sarg in der Form eines Flugzeuges.
    Seine Großmutter lebte in der Nachbarschaft eines englischen Luftstützpunktes, sah viele Flugzeuge steigen und landen und träumte davon, ihre himmlische Reise in einer solchen Flugmaschine zu machen. Ermutigt von Ata Owoo und gestärkt von den begeisterten Reaktionen der Stammesmitglieder, entschied Kana Kwei, sich ganz dem Bau dieser Art Särge zu konzentrieren.
    1951, in dem selben Jahr, in dem seine Großmutter starb, eröffnete er seine Werkstatt in Teshi.


    Seinen ersten Auftrag bekam Kane Kwei von einem Onkel. Dieser war ein wohlhabender Fischer, der ahnte, dass er bald sterben würde und hoffte, auch nach seinem Tod weiter fischen gehen zu können. Es versteht sich, das der Sarg, in dem er jenseits des Meeres seinen Weg finden würde, die Form eines Bootes bekommen sollte.
    An dem Morgen, an dem der Sarg fertig war und seinem Onkel gezeigt wurde, starb dieser.


    Mit seinen Entwürfen versuchte Kane Kwei, einen Bezug auf den Beruf und den sozialen Status des Verstorbenen zu geben.
    Dieses tat er manchmal sehr direkt, manchmal eher symbolisch.
    Oft machte er eine Anspielung auf den materiellen Reichtum, den der Verstorbenen während seines Lebens in seinem Beruf gesammelt hatte. Folglich wurden in der Werkstatt Kane Kweis unter anderem Fischerboote, Fische, Kühe und Zwiebeln nachgebaut, die für die Familien von reich gewordenen Fischern und Bauern bestimmt waren.
    Schon bald konnte Kane Kwei von seinen Aufträgen leben und musste sogar wegen der gesteigerten Nachfrage mehr Personal einstellen.
    1961 nahm Kane Kwei seinen Neffen Paa Joe (der hier schon mehrfach genannt wurde) als Lehrling an, der sich später als sein erfolgreichster Nachfolger auszeichnen würde.


    Und mit diesem Foto verabschiede ich mich nun :525:



    Werden diese kunstvoll hergestellten Särge dann auch in der Erde versenkt (ich denke z.B. auch an den mit dem Hobel)?


    Gruß,
    Elke


    Habe bei unserem Bestatter nochmal nachgefragt und bekam die Auskunft das die Särge mit in die Erde kommen.
    Seitens der Regierung soll es schon zahlreiche Versuche gegeben haben diese Art der Beisetzung zu unterbinden - soll aber bisher nicht geglückt sein.


    P.S. Entschuldigung das ich da jetzt ein Sonderposting machte - habe es wegen der vielen vorherigen Zitate einfach nicht anders hinbekommen.


    P.P.S. Bitte auch das Ende der Seite 1 zu beachten.

    Da müsste man mal drüber nachdenken.


    Viele Grüße,
    Elke


    Du hast Recht, ich war zu voreilig mit meiner Wortwahl und werde daran Denken.


    Ich denke ich habe die Doku auf ARTE gesehen , weis es aber leider nicht mehr genau.


    Den Titel kann ich dir auch nicht mehr nennen.


    Schade, aber vielleicht finde ich es dennoch heraus. Danke auf jeden Fall für die Antwort.


    So nun weiter mit den Särgen.








    An der Tür ist ein Schild angebracht worauf in etwa steht: "Zahl der Person (in diesem Fall: Eine), Bruttogewicht, Nettogewicht, Anschrift".



    Andere Länder, andere Sitten.
    Es muss nicht immer Traurigkeit vorherrschen wenn jemand geht. Hat er doch oft großes Leid ertragen und - je nach Glauben - es ihm jetzt besser geht.


    Trauern wir meistens nicht sowieso weil wir von demjenigen verlassen wurden...



    Findet man nicht auch hier in Deutschland in einigen Regionen Hinweise auf sein Lebenswerk auf den Grabsteinen, wenn auch oft die Friedhofs"ordnung" dem im Wege steht.


    Oh je, die Friedhofsordnung...
    Das ist für mich tw. ein sehr tiefes Thema. Oft stoße ich da an meine Grenzen.


    Liebe Schnuppi,


    Verwundert es manchmal, so bleibt aber immer der Respekt von der Totenehre.


    Ganz lieben Gruß
    Helmut


    Nun ja, das Wort Totenehre ist irgendwie auch Auslegungssache - wie halt vieles im Leben.
    Ich persönlich "verehre" Tote nicht, aber Grabschändigungen finde ich widerlich.



    Weißt Du noch auf welchem Sender Du das gesehen hast und wie ungefähr der Titel war?


    Werden diese kunstvoll hergestellten Särge dann auch in der Erde versenkt (ich denke z.B. auch an den mit dem Hobel)?


    O nein, da muss ich im Moment passen (ich verlasse mich da jetzt mal nicht auf meine Erinnerung). Kann es aber noch in Erfahrung bringen.



    Nicht so ungewöhnlich , so finde ich, ist einer der Gedanken, der dahinter steckt:


    Die Erinnerung an den Verstorbenen so lebendig wie möglich erhalten.
    Und das ist doch auch irgendwie schön, so lange man dadurch nicht ständig in der Vergangenheit lebt.



    Da muss ich doch glatt mal schauen gehen.


    In Hallstadt, wo Schnuppi und ich 1998 (?) waren, stellen sie die bunt bemalten Schädel der Verstorbenen aus. Ob wir davon Bilder gespeichert haben, weiss ich zZt. nicht.


    Ein paar wenige hatte ich gescannt, aber die muss ich erst suchen (wie so oft *grins*)



    Danke für Eure bisherigen Beiträge, Schnuppi

    Ende April 2012 waren Grizzly und ich bei einer Jubiläumsfeier eines Bestattungsinstituts und kamen so in den Genuss Sargkunst mit Hintergrundinformationen zu erhalten.


    Wie wirkt dieses Bild auf Euch?



    Und nun ein Vergleich dazu, wie er unterschiedlicher kaum sein könnte:



    Der Fischsarg wie er im Hintergrund zu sehen ist, ist durch eine Idee von Ataa Oko entstanden.


    Bei den Ghanaern läuft sehr vieles anders ab als bei uns, vor allem bei jenen die etwas mehr Geld haben als andere oder es beschaffen können.
    Und beim beschaffen können geht es schon los.
    Im ganzen Dorf wird für die Bestattung gesammelt und man wartet tw. Wochen bis alle Familienangehörigen (die auch etwas zu den Kosten beitragen) anwesend sind.
    Entscheidend ist auch die Ethnische herkunft, denn aus der Region Greater Accra lebenden Ga verwenden vorwiegend figürliche Särge für ihre Beerdigungsrituale.
    Zurückzuführen ist dies u.a. auf Paa Joe:



    Unten seht Ihr den halbfertigen Sarg:



    Traurig sind sie aber anders als wir es kennen bzw. die Traurigkeit wird eingegrenzt durch die Geschichte und den Glauben der Ga.


    In der afrikanisch-animistischen Tradition ist die Verbindung mit den Vorfahren von entscheidender Wichtigkeit. Das Bewahren von Verbindungen zwischen den Lebenden und den Toten ist wie die Verbindung zwischen der sichtbaren und unsichtbaren Wirklichkeit (weshalb alle Verwandten - auch Weitverzweigte - und möglichst das gesamte Dorf an der Trauerfeier teilnehmen sollen).
    Bei den Ga, der wichtigsten Bevölkerungsgruppe im Umkreis der Hauptstadt Accra, glaubt man, dass die einstigen Verwandten im Jenseits auf die irdische Existenz einwirken können. Gesundheit, Erfolg und Fruchtbarkeit werden von den Ahnen beeinflusst.
    Daher sind die Toten im Leben der Ga allgegenwärtig.
    Sie werden über Generationen hinweg geehrt und gefeiert. Und so werden weder Kosten noch Mühen gescheut, den Übergang vom irdischen ins himmlische Königreich zu einem unvergesslichen Ereignis zu machen.
    Die Angst von den Nachkommen vergessen zu werden ist für die Afrikaner weitaus größer als der Kummer um den Tod an sich.


    Daher ist es wichtig, den Verstorbenen bei seiner „Überfahrt“ denkwürdig zu begleiten und die Erinnerung an seine irdische Existenz auf diese Art und Weise zu ritualisieren.
    Dem Toten werden einige Gegenständen wie Waffen, Werkzeuge, Tabak, etc. mit auf die Reise gegeben.
    Mit einzigartigen Särgen wird das Andenken an den Verstorbenen einfallsreich zum Ausdruck gebracht.
    Mit liebevoller Präzision werden Dinge nachgebildet, die dem Verstorbenen besonders wichtig waren oder in seinem Leben eine bedeutende Rolle gespielt haben. Das können Gegenstände, Tiere oder auch Pflanzen sein.
    Sie sind das „Fahrzeug“ für die letzte Reise in himmlische Regionen, wo die Seelen der Verstorbenen
    mit denen der Ahnen vereinigt werden.


    Nun genug geredet, zeige ich Euch erst einmal ein paar dieser Figurensärge (die außerhalb der Region auch „fantasy coffins“, „design coffins“ oder „fantastische Särge“ genannt).




    Für diesen Sarg habe ich keine Bedeutungstafel gesehen und kann nur spekulieren:



    Ihr könnt ja mal mit spekulieren, wenn Ihr Lust habt.


    Fortsetzung folgt!

    Abgesehen davon das mir das Foto sehr gefällt, kann ich nur vermelden das auch bei uns schon einiges an Laub in einigen Straßen liegt (wir hatten allerdings am Samstagabend auch ganz heftigen Platzregen bei eher leichtem Wind).


    Auch mir scheint so das der Herbst viel früher eingesetzt hat als im letzten Jahr.
    Ob das mit Pilzbefall zu tun hat kann ich nicht beurteilen, zumal der August bei uns fast komplett Herbstwetter war.

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