Beiträge von Olifan

    Wer glaubt schon, in einer eher dünn besiedelten Region wie dem Ostallgäu und dann noch in einer Ortschaft mit dem Namen Kohlhunden am Kuhstallweiher, solch ein attraktives Kulturgut wie ein antikes Römerbad anzutreffen.


    Ich habe mir zusätzlich zu Deinen informativen aber auch belustigenden Erläuterungen das Video „Römerbad Marktoberdorf“ auf YouTube httpss://www.youtube.com/watch?v=E0w1wcqYGjg angesehen und muss sagen, eine wirklich beeindruckende Anlage und im Museum gibt es anscheinend einige gut erhaltene Exponate zu besichtigen.


    Vielen Dank Viktor, dass Du die Ausgrabungsstätte vorgestellt hast.
    Ich habe sie mir gespeichert, denn es scheint sich wirklich zu lohnen, dorthin einen Sonntagsausflug und eine Besichtigung mit Führung zu machen.


    Liebe Grüsse
    Gabi

    Danke lieber Helmut, für die Schilderung des herrlichen Ausflugtages, der Dich trotz oder gerade wegen der Anstrengungen offenbar sehr beglückt hat.
    Das klare Aussichtswetter

    noch vom Wirtspaar den guten Rat, langsam, sehr langsam hinunter zu fahren.


    und das gute Gefühl, dass es noch Mitmenschen gibt, die sich um das Wohlergehen eines anderen Gedanken machen, haben selbst unliebsame Geröll- und Schotterwege in den Hintergrund treten lassen und Dir einen wunderschönen Tag beschert. – Prima, dass Du wieder auf der Höhe bist.


    Liebe Grüsse
    Gabi

    Ein aussagekräftiges Luftbild auf dem man erkennen kann, wie groß die Basilika im Verhältnis zum doch recht überschaubaren Ort ist.
    Wir waren auch sehr erstaunt über die Größe, obwohl wir nicht einmal -wie ich jetzt erst sehe- die dazugehörige Klosteranlage wahrgenommen haben.

    Gerne hätten wir an einer Führung teilgenommen, aber wie schon angesprochen, die entfiel ja leider wegen der Trauung.

    Danke fürs Zeigen der prächtigen Ausstattung.


    Liebe Grüsse
    Gabi

    Als wir uns vor einigen Jahren die Basilika in Ottobeuren ansehen wollten, fand dort gerade eine Hochzeit statt.
    Wir überbrückten die Wartezeit und besuchten das „Windbeutelparadies“. Wo wir natürlich auch eines der leckeren Gebäcks verkosteten.
    Danach konnten wir ohne die Hochzeitszeremonie zu stören, den barocken Prachtbau besichtigen. -Absolut sehenswert.
    Im Innern entdeckte ich auch ein Wandbild mit einem Nepomuk, daher kam mir der Ort gleich bekannt vor.


    Liebe Grüsse
    Gabi

    Sorry Leute,


    die Beiden sollen ihre Koexistenz haben, aber bitte mit großem Abstand zu mir.


    So ein schwarzgelbes Miststück kam vorgestern angeflogen und stach mir nichts dir nichts zu. Ergebnis: Dickes Knie mit Blasenbildung. Wer weiß, mit was ihr Stachel vorher in Berührung kam!? -Ganz sicher nicht mit Deinem harmlosen Puderzucker, Viktor!


    Ich glaube nicht so ganz an ein friedliches Miteinander, denn das ist -wie man sieht- nur möglich, wenn für jeden gleichermaßen viel abfällt. – und meine jetzt ausschließlich die Insekten.


    Liebe Grüsse
    Gabi

    Egal wie man sich fühlt , dort an diesem Ort taucht man in eine andere Welt ein.


    Das glaub ich Dir aufs Wort!


    Ich kann mir gut vorstellen, dass selbst ein abgeklärter Mensch, der schon vieles in seinem Leben gesehen und erlebt hat, hier nochmal zum Kind wird, das sich mit offenem Mund und großen Augen von der glitzernden Traumwelt verzaubern lässt.


    Danke, lieber Dieter für die prächtigen Bilder und die Vorstellung dieser einzigartigen Ausstellung.


    Liebe Grüsse
    Gabi

    Wow, ich bin begeistert! Ihr habt eine gigantisch weite Wanderung gemacht.
    Ich kann es deshalb beurteilen und ziehe meinen Hut vor Euch, weil wir im Juni diesen Jahres auch den eindrucksvollen Gebirgsstock umwandert haben. Allerdings sind wir die recht einfache, 8 Kilometer lange Tour mit nicht allzu schwierigen Steigungen, zumeist am Fuße der Drei Zinnen entlang gewandert.

    Ihr hattet eine grandiose Weitsicht an Eurem Traum-Wandertag, sodass ganz phantastische Fotos mit tollen Eindrücken entstanden sind, die mich nur noch staunen lassen.
    Siehe unsere Ansicht bei diesigem Wetter


    Einfach wunderbar, auch Deine Beschreibungen der umliegenden Dolomiten-Bergwelt.

    Da Ihr mit dem Bus angereist seid, habt Ihr wahrscheinlich nicht mitbekommen, dass die ca. 8 Kilometer lange Mautstraße, jene die mit dem Auto zur Auronzohütte hochfahren, die stolze Gebühr von Euro 24,- kostet. Das fanden wir zunächst unangemessen und total überzogen. Bei näherer Betrachtung kamen wir zu dem Schluss, dass anscheinend mit den überhöhten Preisen, die Automassen im Naturpark reduziert werden sollen, was vielen Bergfreunden bestimmt ein Anliegen sein dürfte.


    Vielen Dank lieber Klaus, liebe Irmgard, Ihr habt mir (uns) mit dem schönen Bericht nicht nur die Erinnerung wiedergebracht, sondern auch gezeigt, wie viel beeindruckender die drei Zinnen und die Sextener Bergwelt bei idealer Sicht anzuschauen sind.


    Liebe Grüsse
    Gabi

    Lieber Dieter,


    wir sind zwar keine Camper, aber dieser gepflegte einladende Platz mit dem glasklaren See gefällt mir sehr. Daher könnte ich mir gut vorstellen, dort ein paar erholsame Tage zu verbringen.
    Danke für den Tipp mit dem Mobilheim, das wäre dann auch was für uns.


    Liebe Grüsse
    Gabi

    Ich wünsche Euch jetzt schon eine gute Reise !
    Wird es eine Rundreise?


    Danke, liebe Elke!

    Wir haben unseren 14-tägigen Urlaub aufgeteilt auf 2 Tage in Athen bei Ankunft und eine Ü vor Abreise, 6 Tage im Süden des Peloponnes in der Nähe von Kalamata und 5 Übernachtungen in den Bergen des nördlichen Peloponnes.

    Da wir zwar gerne historische Stätten besichtigen, aber noch lieber wandern, liegt unser Hauptinteresse beim Erkunden der griechischen Bergregionen. -Ich werde darüber berichten.
    Ich freue mich auch, meine unhandliche und schwere Spiegelreflexkamera nicht mehr am Hals hängend schleppen zu müssen. Sie ist ersetzt worden, durch eine Systemkamera (Lumix LX 100) –Ich glaube gelesen zu haben, einige von Euch benutzen auch dieses Modell. -Momentan liege ich allerdings noch im Clinch mit den vielen Anwendungen im Menü.-


    Wir sind gespannt, was uns erwartet. –Hoffentlich nicht zu große Hitze und keine Nachteile aufgrund meines Mädchennamens im Pass, der genauso, wie der unserer Bundeskanzlerin ist, obwohl weder verwandt noch verschwägert.


    Liebe Grüsse
    Gabi

    Liebe Elke,


    es ist schön, dass die Zugvögel wieder gut und heil von ihrer Balkanreise zurück in die Heimat gekehrt sind. – Bei dem „Kilometer-Marathon“ und auf den z.T. unwirtlichen Straßen auf denen Ihr unterwegs ward, nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit.
    Die Möglichkeit zu haben, länger als einen Monat über den Balkan zu reisen ist wirklich beachtlich und wahrer Luxus und ich muss bekennen, da kommt schon ein wenig Neid auf.


    Eine wahrlich spannende Reise, die ich mit Begeisterung und über mehrere Tage gelesen habe. Und was für eine gigantisch weite Strecke ihr zurückgelegt habt. Trotz nicht zu knapper Entspannungsphasen auf -wie ich sehen konnte- beeindruckend schönen Campingplätzen (hätte ich nicht gedacht) und ganz nach dem Motto „die Wege sind das Ziel“ hast Du liebe Elke und Dein Mann, tolle Eindrücke unterwegs einfangen können.

    Besonders informativ fand ich auch die Erfahrungen, die Du in Griechenland während der ungewissen Lage machen konntest und nachvollziehbar beschrieben hast. Obwohl leere Tavernen auch nicht mein Ding sind und die Befürchtung an manchen Tankstellen keinen Sprit zu bekommen, einem zu denken geben, konntest Du mir immerhin ein wenig die Skepsis für unsere bereits im März gebuchte und im September stattfindende Peleponnes-Reise nehmen. Ob die Lage für die Griechen bis dahin entspannter sein wird, bin ich am bezweifeln und hie und da könnte es wahrscheinlich auch zu Engpässen in der Versorgung kommen.


    Wunderschön und gleichermaßen unwirklich sind Deine Aufnahmen von den Meteoraklöstern auf dem bizarren Felsmassiv.
    Die abenteuerliche Fahrt auf zum Teil Schotterpisten durch Albanien hätte mir den Angstschweiß in Sorge um die Reifen auf die Stirn getrieben. Wieder wettgemacht hat das die ehrliche Freundlichkeit der Menschen und lies euch auch über kleine Behelfsmäßigkeiten hinweg blicken.
    Die fantastisch freigelegten Mosaike und gut erhaltenen Ruinen von Butrint sind wirklich sehenswert. –Das macht Lust auf Albanien
    Das Dumitorgebirge mit seiner erfrischende Kühle und der bezaubernden Landschaft ist eine Klasse für sich und ich hatte das Gefühl, Du hast es genossen und dich richtig wohl gefühlt.


    Was mir besonders gut an den Berichten gefallen hat, neben den klaren Informationen zu den jeweiligen Örtlichkeiten, hast Du dein momentanes, persönliches Empfinden direkt und offen geschildert, sodass ich immer das Gefühl hatte dabei zu sein.
    Danke für die viele Arbeit, die Du dir mit den herrlichen Berichten gemacht hast.


    Liebe Grüsse
    Gabi

    Hallo Jürgen,


    schön, dass Du diesen besonderen Zug mit dem nostalgischen Charme vorstellst.


    Die Einrichtung und das Flair im Abteil lassen mich förmlich den typischen Geruch alter Polstersitze aus DDR-Plaste riechen und wecken weit zurückliegende Erinnerungen an Zugfahrten.
    Es war bestimmt ein schönes Erlebnis mit der gemächlich fahrenden Dampflokomotive zu reisen.


    Danke für den interessanten Bericht.


    Liebe Grüsse
    Gabi

    Ein idealer Tag für eine Radltour und dann noch im wunderschönen Achensee-Gebiet.

    Wenn man die Höhenmeter berücksichtigt, die Du gemeistert hast, ein Gewinn für den Körper und ein Glück für die Seele -auch für mich-, wenn ich Deine prächtigen Bilder mit der Bergkulisse betrachte.


    Danke lieber Helmut für den ansprechenden Radl-Ausflug.


    Liebe Grüsse
    Gabi

    Eine Therme in einem riesigen Areal, die auf mich noch sehr urwüchsig und naturnah wirkt.

    Besonders reizvoll und interessant finde ich die Idee des natürlichen Sonnenschutzes mittels Weinlaubjurte. An den kräftigen Stämmen erkennt man, wie viele, lange Jahre schon, die Reben den Urlaubern Schatten bieten.


    Danke lieber Waldi, dass Du mich auf Deinen Wellnesstag mitgenommen hast.


    Liebe Grüsse
    Gabi

    Lieber Helmut,


    wirklich beeindruckend, wie Du dich mit dem Bericht meines Opas auseinandergesetzt hast und dafür sogar Deine geplant „frühzeitig beginnende Radlreise“ verschoben -doch hoffentlich nicht aufgehoben- oder gar in der brütenden Mittagshitze angetreten hast.


    Vielen lieben Dank für Deine ausführlichen Kommentare und Einschätzungen denen ich mich fast uneingeschränkt anschließen kann: sei es die Ideologie, die in dem Bericht kaum hervortrat, sind es die damaligen Zwänge der Garderobe oder die unabwendbare auch touristische Bebauungen, die sich in 80 Jahren unweigerlich in attraktiven Lagen vollziehen mussten.

    Danke Dir für die vielen lobenden Worte und die Zeit, die Du dir für die Stellungnahme genommen hast.


    Liebe Grüsse
    Gabi

    Hallo ihr Lieben, ich bin total begeistert!


    Euch allen vielen Dank für die freundlichen Worte. Jammerschade, dass meine Großeltern, die schönen Kommentare nicht mehr lesen können.


    Was mir auch aufgefallen ist wie fein gekleidet Deine Großeltern damals waren.


    Ja, aus heutiger Sicht viel zu fein und unbequem. Zu damaliger Zeit sicherlich eine Sache des Anstands.
    „Wie steif und unpraktisch für eine frühsommerliche Reise“, dachte ich mit bedauern. Aber zu der Zeit war der Gesellschaftsanzug (Stresemann) mit Sakko, Weste und Schlips, sowie der Hut wohl auch im Urlaub unverzichtbar. Und die Damen trugen meist lange hochgeschlossene Kleider mit Bubi-Kragen.


    Auch glaube ich, dass sich zur damaligen Zeit nicht viele eine so herrliche
    Reise leisten konnten.


    Ich habe gelesen, dass 9,6% der Deutschen/Jahr in den Jahren 1935 – 1939 an einer KdF-Reise oder Veranstaltung teilgenommen haben. Das heißt, dass doch fast jeder 10. davon profitieren konnte. Es freut mich für meine Großeltern, dass es ihnen vergönnt war dazuzugehören, zumal sie „der Generation mit 2 Weltkriegen“ angehörten.


    Dein Großvater war nicht nur ein guter Reimer und Photograph sondern auch ein trefflicher Philosoph!


    Ich bin mir sicher, Deine Worte hätten meinem Opa sehr geschmeichelt und ihn unbändig gefreut. Danke!



    Auch ich habe mich in dem Fazit wiedererkannt. Erst wenn man selber dort war und Gast in einem Ort/Land sein durfte, bekommt man einen richtigen Bezug dazu.


    du hast dir hier sehr viel Arbeit gemacht - es hat sich gelohnt.


    Das war schon einiges an Arbeit, aber es war auch ein Erlebnis für mich. Ich war sehr erstaunt, was auf den kleinen Bildchen „verborgen“ ist, trotz Punkten und Fusseln. Wie viele Details durch den vergrößernden Scan auf einmal erkennbar waren. Nur so war es mir auch möglich, einige Gebäude besser zuzuordnen.


    Danke für diese Reise in die Vergangenheit und bewahre den Schatz deines Großvaters gut auf.


    Das werde ich! Für mich ist dieser Reisebericht ein ergreifendes und ganz wertvolles Vermächtnis.


    Ganz besonders hat mich die Stelle berührt, als Dein Opa schrieb, sie wollten eigentlich den Zeppelin "Hindenburg" besichtigen - ziemlich genau ein Jahr (6.5.1937) nachdem Deine Großeltern in Friedrichshafen weilten, ist die schreckliche Katastrophe passiert und das Luftschiff ging in Flammen auf......


    Das habe ich auch bei der Recherche gelesen und fand es erschütternd. Dass sie den Zeppelin nur knapp verpasst haben, weil er derzeit schon in Frankfurt weilte, fand ich unter einem Auszug von www.frankfurt.de. bestätigt.
    „Bereits am 14. Mai 1936 erreichte die LZ 129 „Hindenburg“ unter der Leitung ihres prominenten Kapitäns Hugo Eckener nach einer Nordamerikafahrt ihren neuen Heimathafen in Frankfurt.“


    Nochmals besten Dank!


    Liebe Grüsse
    Gabi

    Liebe Foris,
    nach einer längeren Zeit des Stillschweigens (Wir waren zugeschüttet mit Ereignissen), melde ich mich wieder zurück.
    Ich hoffe sehr, Ihr habt Nachsicht und nehmt mich (uns) so freundlich wie zuvor, nochmals bei euch auf.
    Die neue Rubrik ist wie gemacht für einen Reisebericht meines Opas, daher schneie ich hierzu gleich mit einem Beitrag herein.


    Allgäu-Bodensee-Schwarzwald-Reise anno 1936


    Im Fundus meiner Mutter habe ich eine kleine Rarität entdeckt. Bei dem für mich bedeutsamen Fundstück handelt es sich um ein altes Fotoalbum.
    Das ist ja eigentlich noch nichts so Besonderes, könnte man meinen. Wäre da nicht, ein mit Schreibmaschine geschriebener Reisebericht in Versform meines Opas aus dem Jahre 1936, dabei gelegen.
    Sofort weckten die lilablassblauen Lettern auf dem speckigen Papier mein Interesse.



    Ich lies die gereimten Worte in Verbindung mit den nicht sehr deutlichen Mini-Bildchen (85 x 55 mm) aus dem Album auf mich wirken und erhielt auf einmal einen -so noch nie gewonnenen- Einblick in die Gedankenwelt meines Opas und durfte einen Bruchteil seines Lebens anno dazumal miterleben.

    Ungeachtet dessen, dass die aufgezeichneten Erlebnisse eine sehr persönliche Note haben und vielleicht eher in den privaten Bereich gehörten, möchte ich Euch gerne auf diese „Zeitreise in die Vergangenheit“ mitnehmen.
    Nun folgt ein ungewöhnlicher und sehr individueller Reisebericht:


    „Erläuternde Verse zu unserer Allgäu-Bodensee-Schwarzwald-Reise 1936


    „Eins – zwei – drei im Sauseschritt
    läuft die Zeit – wir laufen mit.“
    So schrieb es Busch zu einer Zeit
    als ein jeder Weg noch weit;
    selbst wenn man mit dem Zuge fuhr
    war von Tempo keine Spur.


    Indes wie schnell man heute reist
    Euch dies Album hier beweist:


    Am 9. Mai abends um ½ 10 Uhr war der Start –
    zunächst ins südliche Allgäu ging die Fahrt.


    Mit dabei die Erna, meine liebe Frau und Begleiter –
    Trotz später Stund’ wie immer fröhlich und heiter.


    Am Sonntag früh bei Sonnenschein
    trafen wir im schönen Oberstdorf ein.
    Ja, ganz entzückend ist es hier –
    dies zeigt Bild 1 mit Blick vom Quartier.



    Oberstdorf, Blick auf die Himmelschrofen-Alpe


    Nachdem wir uns dezent restauriert,
    wurde sogleich wieder losmarschiert.



    Der Sonntag war zur freien Wahl,
    doch nur „wohin?“ das war die Qual.
    Herr Bode, ein Herr aus der Reisegruppe
    (Name geändert)
    meint: „Heut’ koch ich meine eigne Suppe.“
    Sein ernanntes Ziel das war die schroffe Breitachklamm.
    Wir hießen das für gut und schlossen uns ihm an.


    Auf dem Wege hab ich mich mal umgedreht -
    Bild 3 entstand, wie Ihr jetzt seht.


    An wildem Zauber tut es hier nicht fehlen,
    wie die Motive aus der Klamm erzählen.
    ...


    Das Tosen des Wassers, das hier alles erfüllt,
    bekommt man leider nicht mit aufs Bild.


    Die Klamm im Rücken so gingen wir weiter –
    Die Sonne schien heiß, der Himmel war heiter.
    Herrn Bode, den Botanik sehr interessiert,
    erklärt uns die Flora höchst detailliert.
    All hier gibt es Blumen wohin man nur blickt,
    in Hülle und Fülle, auch wir sind verzückt.


    Frohen Mutes wanderten wir weiter geradeaus,
    in der Absicht zu rasten im „Waldgasthaus“.
    Als wir’s erreicht, hat es uns sehr verdrossen,
    denn wir fanden Türen und Fenster verschlossen.
    Auch der Himmel der bisher gar freundlich lachte,
    eine finstere Miene nun plötzlich machte.



    Es fing an zu regnen -und kein Schirm mit dabei-
    „Gewitter in den Bergen“ war uns nicht einerlei.


    So schnell wie möglich wollten wir nach Riezlern gehen,
    denn in der Ferne konnte man`s schon blitzen sehen.


    Durstig und hungrig, doch sonst heil und ganz,
    landeten wir schließlich im „Walserschanz“.


    Hier setzte alsbald fröhlichste Stimmung ein,
    denn sogleich wirkte der süße Tiroler Wein.


    Auch angesichts des leckeren Kaiserschmarren
    war’s äußerst lohnend, hier länger auszuharren.


    Gegen 4 Uhr ging’s -wir hatten Glück-
    ohne Regen nach Oberstdorf zurück.


    Doch der Himmel war immer noch schwer behangen
    und am Abend -oh je- hat es erneut angefangen
    und hielt auch noch an am nächsten Tag.
    - Für unser Programm ein empfindlicher Schlag.


    Gerade heut passte uns solch Wetter nicht;
    fürs Nebelhorn braucht es Sonne und Sicht.


    Trotzdem stiegen wir in die Seilbahn ein,
    im Glauben bald über den Wolken zu sein.


    Doch überall - wohin ich auch seh -,
    sind Nebelschwaden und Berge von Schnee.
    Ins „Edmund-Probst-Haus“ treten wir ein;
    man meint hier im tiefsten Winter zu sein.



    Edmund Probst Haus auf 1927 m am Nebelhorn


    Gleich im Vorraum zahlreiche Skier stehen
    und im Lokal kann man zünftige Sportler sehen.
    So war denn auch der zweite Tag vollbracht;
    wir schliefen in Oberstdorf die letzte Nacht.


    Am Bodensee, unserem nächsten Ziel
    ist´s immer noch regnerisch und die Luft viel zu kühl.


    Für eine Führung durch Lindau, der alten Inselstadt
    unser Zug dann wieder gehalten hat.


    Dass Petrus abermals eine Dusche gebracht,
    zeigt das Pflaster vorm Rathaus auf Bild acht.



    Altes Rathaus in Lindau


    „Was kann man bei so einem Schlechtwetter machen?“
    - Flugs zog`s uns zur Einkehr ins Strandbad Schachen.
    Doch dort gastieren wohl nur die ganz Reichen,
    man merkte es deutlich, beim Zeche begleichen.


    Wir können auch hier nicht lange verweilen
    und müssen zurück in die Unterkunft eilen,
    denn in der Bürgerhalle ist heut’ Abend was los.
    Dort sitzt man -es ist geräumig und groß-
    auf langen Bänken, in bunten Reih’n
    und das soll furchtbar gemütlich sein.
    Zuweilen solch Ding kein Gleichgewicht hält;
    am Rand einer kippelt sodass alles dann fällt.
    Bei Tanz und Humor -in vollen Zügen-
    tranken wir Bier aus kurios großen Krügen.


    Zur Begrüßung der Bürgermeister sprach:
    „Heut Nacht mit dem zwölften Glockenschlag
    wird besser das Wetter, glaubt mir die Verkündung,
    denn ich habe nach oben die beste Verbindung.“


    Und wirklich – auf unserer Schweizer Fahrt –
    sich alles zum Guten gewendet hat.
    Kaum hatten wir den Hafen im Rücken,
    da ließ sich die Sonne wieder blicken.


    In Romanshorn ging es an Land,
    ein Sonderzug bereit schon stand.
    Der brachte uns schnell durch die halbe Schweiz,
    zur Kantonsstadt Luzern, die von besonderem Reiz.



    Jesuitenkirche Luzern



    Löwendenkmal „der sterbende Löwe“ im Gletschergarten von Luzern



    Luzern Hafen mit „Ausflugsschiff Schiller“ im Hintergrund die Hofkirche St. Leodegar


    Diese drei Bilder wurden hier aufgenommen
    und schließlich der „Dampfer Schiller“ erklommen.
    Auf ihm lernten wir eine Landschaft kennen,
    die mit „Perle der Schweiz“ man könnte benennen.


    An der Tellsplatte legten wir an
    und stiegen die Axenstraße hinan.



    Tellsplatte im Kanton Uri, Gemeinde Sisikon, südl.Teil des Vierwaldstättersees


    Dies Bild hier, zeigt in besonderem Maße
    die wildromantische Schönheit der Straße.



    Die Axenstraße am Berg Axen verbindet die Orte Brunnen und Flüelen


    Sie führt, wie auf dem Nächsten gut zu sehen,
    nach dem herrlich gelegenen Ort Flüelen.



    Hafenort Flüelen am Vierwaldstätter See, links oben die Pfarrkirche auf dem Grundbühl


    Am Ende des Vierwaldstätter-Seen-Rand
    ich noch diese fleißigen Waschfrauen fand.



    Um 5 Uhr nachmittags traten wir dann
    per Bahn die Rückfahrt nach Romanshorn an.
    Auch dieser Fahrt sei Dank gezollt –
    in bunter Reihe vorüber rollt –
    Berg, Tal und See im Sonnenschein –
    All dies wird mir unvergesslich sein.


    Nachdem wir in Lindau den Zoll passiert,
    uns der Weg zum Gasthaus Stift hin führt.



    Lindau mit der Stiftskirche (Postkarten-Ausschnitt)


    Hier wohnen und speisen wir für 3 Tage
    und zwar sehr gut, ganz ohne Frage.
    Dass hier die Küche ist rundum brillant,
    hat auch Herr Bode sofort erkannt;
    denn schon zu Mittag saßen vereint wir darin,
    bei einem Wein und „Felchen a la Müllerin“.


    Am nächsten Morgen die Sonne strahlt hell
    ist die Reisegesellschaft pünktlich zur Stell.



    Lindau Hafen


    Geschmückt liegt die „Deutschland“ zur Ausfahrt bereit,
    doch nur keine Eile, wir haben noch Zeit –
    Und noch bevor die Motore anspringen,
    war dies Bild auf die Platte zu bringen.


    Opa Ernst, Oma Erna, Hr. Theo (Bode)


    Als der Anker gelichtet und in Fahrt wir gekommen,
    ward schnell noch der Hafen aufgenommen.



    Hafenausfahrt Lindau (Kreuzsymbol unkenntlich gemacht)


    Zu den Klängen der Kapelle fuhren wir durchs „Schwäbische Meer“
    und vier ausgelassene Möwen flogen kreischend hinterher.



    Mangturm Lindau


    Romanshorn wird links gelassen – Konstanz ist ja unser Ziel.
    Dort wird unser Schiff verlassen, denn zu sehen gibt es viel.



    Anlegestelle Konstanz



    Promenade im „Konstanzer Trichter“ mit Blick auf die Gründerzeitbauten an der Seestraße

    Die Geschichte kann berichten über Kaiser und Konzil.
    Allerhand gäb’s abzulichten, doch das ist kein Kinderspiel.
    Was meine Tatkraft bremst, mich stets aufs Neue irritiert
    ist, dass der Film oft hängt, nicht flüssig transportiert.


    Das Fischerhaus muss zwingend auf die Platte – und das hat seinen Grund,
    denn es ist doch höchst bedeutsam, dass hier wohnte Sigismund.



    Konstanz „Zum Hohen Haus, Erbaut 1294“ Inschrift: „Hier war in früheren Zeiten der obere Fischmarkt“


    Später ging’s dann auf die Insel Mainau, deren Flora mich betört;
    von der ich auch nicht wusste, dass einem Prinz aus Schweden sie gehört.


    Vor Ort bezahlt man einen Eintritt und kann dafür mit Staunen sehen,
    dass hier, dank mildem Klima selbst Tropenpflanzen prächtig stehen.



    Nach viel zu kurzem Aufenthalt – wie Ihr erblickt auf diesem Bild,
    wurde bereits im hübschen Meersburg unser Kaffeedurst gestillt.



    Dass es paradiesisch schön ist, die Sicht vom Känzele beweist -
    Meersburg sollt man nicht versäumen, wenn zum Bodensee man reist.



    Meersburg Aussichtsterrasse auf dem Känzele


    Sehr beliebt vor allen Dingen ist der auserlesene Wein;
    und so mancher frohe Zecher kehrt’ im „Bären“ hier schon ein.



    Meersburg, Obertor in der Altstadt mit Gasthof zum Bären


    Als zu vorgerückter Stunde, die Fahrt nach Lindau ging zurück,
    hing an der entschwindenden Küste ziemlich lang noch unser Blick.
    Bei der Rückkunft dann in Lindau hat die Ansicht fasziniert,
    denn die gesamte Hafenanlage war gar festlich illuminiert.



    „Morgen früh geht es weiter zum Schwarzwald“ -wieder heißt es Koffer packen-
    „Einen Abschiedsschoppen lasst uns trinken, doch sollt keiner heut versacken!“
    So sprach Reiseleiter Ludwig, der uns fast väterlich betreut.
    Dem wir viel verdanken, weil er keinen Einsatz scheut.


    Tags darauf hatten Einige dann ihre größte Mühe,
    denn der Zug rollte bereits um 6 Uhr in der Frühe.
    Schon nach kurzer Fahrt, hielten wir in Friedrichshafen das erste Mal
    und besuchten das Gelände auf dem Flugplatz Löwental.
    Das „Luftschiff Hindenburg“ sollten wir hier zu sehen bekommen,
    doch leider hatte dasselbe kürzlich in Frankfurt Quartier genommen.
    Dadurch, dass uns dies entgangen, hatten wir sehr reichlich Zeit,
    doch auch die ward totgeschlagen, denn es gab Fluggelegenheit.



    Flugplatz Friedrichshafen-Löwental – Dornier Wasserflugzeug Delphin, Aufschrift (Sütterlin): „Fliegt über den Bodensee“


    Für 6 Mark, da sah man viele, ziemlich lange Schlange stehen,
    die da noch zum Abschied wollten, den Bodensee von oben sehen.


    Auf der Bahnfahrt aufgenommen, aus dem Fenster vom Kupee
    habe ich den viel besuchten, höchst malerischen Titisee.



    Titisee im südl. Schwarzwald


    Im Bahnhof Feldberg-Bärental war Endstation –
    mehrere Postautos erwarteten uns schon.
    Die fuhren uns zum Mittagsschmaus
    zum „Feldbergerhof“, direkt vors Haus.


    Schon bald nach Tisch da brachen wir auf
    und stiegen gemächlich den Berg hinauf.
    An einer Schneewehe da machten wir Halt;
    hier wurde erst einmal Schnee geballt.


    Feldberg im Hochschwarzwald, Gipfelregion


    Vom Feldberg, der ziemlich kahl und glatt,
    man eine beachtlich weite Fernsicht hat.
    Auf dem Gipfel verweilten wir aber nicht sehr lang
    und nahmen lieber ein Sonnenbad am Bergeshang.



    Hier stehen die Kirschbäume in Blüte noch Mitte Mai.
    Auch der Blick auf das Schwarzwaldhaus erfreute uns zwei.



    Bärental, Schwarzwaldhaus mit Hofkapelle zur Schmiede erbaut ca. 1870


    Auf der Fahrt nach Freiburg verging die Zeit im Handumdrehen,
    denn es gab viel Natur und reizende Landschaft zu sehen.
    Besonders das Höllental hat uns sehr entzückt;
    eine wilde Schönheit wie man sie selten erblickt.


    Am nächsten Morgen traten wir am Rotteckplatz an
    und fuhren per Auto zur „Schauinsland“ -Bahn.
    Dann ging es nach oben bei herrlichstem Wetter,
    dort gab’s weder Nebel noch eisige Bretter.



    Wir genossen den Ausblick und schauten gebannt,
    von der Halde zu den Vogesen über das hüglige Land.


    Schauinsland, 1284 m hoher Hausberg von Freiburg



    Berghotel Schauinsland


    Schließlich kehrten wir im Berghotel ein
    und genehmigten uns mal wieder nen Wein.
    Wir prosteten zu, die Stimmung war richtig –
    „Es ist beim Anstoßen überaus wichtig,
    dass man sich schaut tief in die Augen hinein.“
    all so sprach Herr Bode und goss nochmal ein.
    Nunmehr höchst beschwingt, wir darüber lachten,
    wenn’s hieß: „Lasst uns auf die Pupillen achten!“


    Am Mittag in Freiburg ereilt uns ein Schreck,
    mein Stockschirm, mein treuer Gehilfe war weg.
    Wir grübelten nach und kamen zum Schluss,
    dass er im Auto geblieben sein muss.
    Hierdurch war das Mittagsmahl etwas gestört,
    doch als wir später im Zuge gehört,
    dass ein Fahrtteilnehmer ihn hatte gefunden,
    gab es in Breisach wieder fröhliche Stunden.



    Schiffbrücke (vermutlich) zwi. Weil am Rhein und Hüningen (seit 1944 nicht mehr existent)



    Breisach, Münster St. Stephan


    Nachdem wir den Rhein und das Münster gesehen,
    wir zur Abkühlung in die „Post“ hinein gehen.
    Ihr müsst es mir glauben, leider fehlt der Beweis,
    aber in der Sonne war es wirklich 32 Grad heiß.
    So hat alsbald dann auch hier der Rebensaft,
    uns eine urgemütliche Stimmung verschafft.



    Breisach Gutgesellentor


    Zum Bahnhofe später obwohl’s noch sehr warm,
    wankten Erna und Theo dann vergnügt Arm in Arm.


    Am Folgetag waren wir früh schon auf Tour,
    denn wir hatten ein paar wenige Stunden nur,



    Freiburg, Oberlindenbrunnen an der Ecke Salzstraße - Herrenstraße


    die Schönheiten Freiburgs zu erkunden.
    Als beachtlich habe ich dann gefunden:
    das prächtige Stadttheater -Gefällt es Ihnen?-
    und ein Balkon mit ganz schmucken Glyzinen –


    ...
    Stadttheater Freiburg (Nov.1944 Zerstörung durch Luftangriff auf Freiburg)


    Die blühen blau und dufteten stark;
    und nun noch ein Bild vom Trödelmarkt.



    Trotz des Reichtums in Baden, wird hier offeriert,
    was man fast sämtlich bei uns in den Müll expediert.


    Vom Schlossberg aufs Martinstor noch ein letzter Blick,
    denn schon bald geht es per Bahn in die Heimat zurück.



    Freiburg, Blick vom Schlossberg nach Südwesten auf das Martinstor im Hintergrund der Schönberg


    In Donaueschingen noch ein kurzer Trunk,
    dann brausen wir ab mit mächtigem Schwung.



    Bahnhof Donaueschingen


    Die Landschaften wechseln rasch wie der Wind.
    Man denkt an Zuhause und ans wartende Kind,
    das wir nun bald würden wieder sehen.
    Doch ganz glatt sollte die Fahrt nicht vergehen.


    In der Lokomotive, die bis dahin gerannt,
    war offenbar plötzlich was durchgebrannt.
    Sie stöhnte mächtig und dann -oh graus-
    ging der Ärmsten gänzlich die Puste aus.
    Mit einer Ersatzmaschine kamen wir dann
    ganz gehörig verspätet in Erfurt an.


    +++
    Viel Schönes haben wir auf dieser Reise vorgefunden,
    dem zu Folge fühlen wir uns nun mehr verbunden
    mit Städten und Regionen, die vorher mäßig von Interesse
    -nur dünn gesät auch Nützliches in Buch und Presse-.
    Erst jetzt bereist, weiß man um ihren Zusammenhang.
    Nun nicht mehr fremd, sind sie uns von großem Belang.


    Noch immer erfüllt, blicken wir auf 9 erlebnisreiche Tage zurück
    und bekennen dankbar: „Was war das doch rundum für ein Glück!“


    E N D E


    Auch wenn mein Opa (geb.1895) nicht der große Poet war, haben mich seine liebenswerten Schilderungen sehr berührt und an der einen oder anderen Stelle musste ich mehr als schmunzeln.
    Ich war fasziniert, in „seine Welt“ vor 79 Jahren einzutauchen und erstaunt darüber, was für eine weite Rundreise in solch kurzer Zeit meine Großeltern vor dem 2. Weltkrieg unternommen haben. –Höchstwahrscheinlich handelte es sich dabei um eine KdF- (Kraft durch Freude) Reise.


    Mal abgesehen davon, dass für die Beiden ganz offensichtlich die „leiblichen Genüsse“ von großer Bedeutung waren, haben sie „nebenbei“ wirklich viel erlebt und meinem Opa ist es gelungen, einige interessante Stationen in Wort und Bild festzuhalten.


    Sehr spannend war für mich die Entdeckung, dass manche der damaligen Gebäude, z.B. das Stadttheater in Freiburg und das Gutgesellentor in Breisach, heute in einem ganz anderen Zustand vorhanden sind.


    Hier habe ich versucht, mit Google Maps in etwa die Reisewege nachzuvollziehen.


    Ich würde mich freuen, wenn Euch dieser ungewöhnliche, hochbetagte Reisebericht trotz der farbstichigen und teils unscharfen Fotos ein wenig gefallen hat.


    Liebe Grüsse
    Gabi

    Was es nicht alles gibt!
    Auch ich wäre nie darauf gekommen, dass sich in der Häuserreihe eine Rolltreppe verbirgt.
    Toll, dass Du uns diese außergewöhnliche Art der Bergbezwingung gezeigt hast, lieber Bernd.


    In Sichuan war vor 6 Jahren ein schweres Erdbeben. Konnte man von den schrecklichen Zerstörungen noch etwas erkennen, beispielsweise bei eurem Besuch der Altstadt von Dujiangyan?


    Liebe Grüsse
    Gabi

    Lieber Herbert,


    jetzt muss ich endlich auch mal Danke sagen für die vielen aufwändigen Südtirol-Berichte.
    Deine Fotos spiegeln die Schönheit der einzigartigen Landschaft und Städte eindrucksvoll wider und wecken bei mir lang zurückliegende Erinnerungen.
    Anfang der 80er fuhren wir fast jährlich im Herbst mit befreundeten Paaren zum Törggelen in die Bozener Gegend, meist zum Ritten. Tagsüber wurde gewandert oder durch Bozen geschlendert und abends war das eigentliche Törggeln in den Weinhängen des Eisacktals angesagt. In Buschenschänken (bäuerlichen Schankbetrieben) wurde in geselliger Runde ganz viel (meist zu viel) vom jungem Wein (Siaßer) verkostet. Dazu gab es Esskastanien Speck und Käse, eine Schlachtplatte mit Kraut, Speck- und Kasknödln und zum Nachtisch wurden süße Schlutzkrapferl geschlemmt.
    Diese herbstlichen Vergnügungstouren sind leider eingeschlafen. Unsere bevorzugte Törggelstube war der Loosmannhof in Signat. - Ich muss mal recherchieren, ob es den überhaupt noch gibt.


    Bei diesem Foto habe ich innegehalten:



    Wenn ich mich nicht täusche, müsste die Statue auf dem Bogen vor der Brücke ein Nepomuk sein.
    Eventuell hast Du ja noch eine größere Abbildung für unsere Sammlung?


    Nochmals besten Dank für die vergnüglichen Touren durch das wunderschöne Südtirol.


    Liebe Grüsse
    Gabi

    Ich muss schon sagen, lieber Helmut, Du hast nicht nur einen Blick für schöne Motive - einfach traumhaft Deine Fotos;
    auch Deine Sichtweise und die Beschreibungen Deines „Kampf-Wuschel“-Erlebnisses, haben etwas Einnehmendes. Du verstehst es einfach, Erlebtes und Gefühltes zugänglich zu machen.

    Ich habe mich gerne von Dir mitnehmen lassen, auch wenn ich nicht persönlich mitradeln konnte.

    Ganz lieben Dank für die Blicke über den Zaun und in die malerische Landschaft.


    Liebe Grüsse
    Gabi

    Gerade von unserem Istrien-Urlaub zurückgekehrt, sehe ich, dass Du liebe Sylvi unsere Bamberg-Reise hervor geholt hast.
    Es freut mich sehr, dass Ihr auf Eurer Rundreise dort auch Station machen wollt.
    Die historische Altstadt lohnt sich wirklich besichtigt zu werden und die Sehenswürdigkeiten liegen, wie man siehst, recht zentriert beieinander.


    https://www.stadtwerke-bamberg…arken-uebersicht-2013.pdf


    Es wäre schön, wenn Du über deine persönlichen Eindrücke der hübschen Stadt berichten würdest.


    Auch ich wünsche Dir viel Spaß auf Eurer Entdeckungstour durch Deutschland und gutes Reisewetter.


    Liebe Grüsse
    Gabi