Beiträge von Olifan

    @Jofina


    Wir laufen wie Du auch gerne lange Strecken an der Wasserkante entlang. Allerdings sollten der Sand bestimmte Anforderungen erfüllen, damit es uns Spaß macht. Zum einen wollen festen Sand unter den Füßen haben, also keinen Schwemmsand, in dem man ein-/versinkt. Zum anderen darf das Strandgefüge nicht zu abfallend sein. Wenn man mit einem Fuß ständig ein paar Zentimeter höher auftreten muss, kann so eine Strandwanderung auf Dauer sehr unangenehm werden, außerdem bitte keine scharfkantigen Steine mittendrin.


    Seinerzeit sind wir auch im Tal von Mogan bis rauf zu den Stauseen gefahren. Ein Jahr zuvor hat hier der Wald gebrannt. Ich nehme mal an, davon sieht man heute nichts mehr.


    Aufgrund deiner Aussage habe ich die Waldbrände gegoogelt. Tatsächlich: Brand im Südwesten von Gran Canaria, Sommer 2007. Dabei wurden 10.00 Hektar Pinienwald vernichtet. – Und wir hatten uns schon gefragt, warum es kaum alten, dickstämmigen Baumbestand gab und erklärten es uns, mit der generell höheren Trockenheit des Südens.- Nun ist es klar.



    Sogar bei bewölktem Wetter hast Du noch ordentlich Farbe in den Bildern.


    Das liegt wahrscheinlich an meiner Lumix Kompaktkamera DMC-LX100. Bei deren Fotos muss ich teilweise sogar im Bildbearbeitungsprogramm die Farbe reduzieren, da die Intensität viel höher ist, als bei meiner alten Spiegelreflexkamera. Bei der ich die Farben wiederum meist ein wenig sättigen muss. – Es freut mich jedenfalls, dass sie Dir gefallen haben.



    An Alle, Danke euch, für Eure freundlichen Kommentare.



    Liebe Grüsse


    Gabi

    Vielen Dank für eure lieben Reaktionen auf meinen Bericht.

    Für uns war es jahrelang DIE Insel, um sich bei schönem Wetter vom Berufsstress zu erholen.


    Schön zu lesen, dass dir die Insel so vertraut ist und ich dir dennoch etwas Neues vorstellen konnte.


    Das mit dem gleichen Zitat, war mir bislang gar nicht aufgefallen. Erst als es vor kurzem jemand -weiß nicht mehr wer- übersetzte, wurde es mir bewusst. - Offenbar haben wir denselben Geschmack, zumindest was die Auswahl des Zitats anbelangt.


    Liebe Grüsse


    Gabi

    Gran Canaria im Dezember 2016


    Zur Abwechslung ging es für uns mal wieder auf eine typisch spanische Urlaubsinsel.


    Auch wenn hier im Forum eine Diskussion über Teneriffa oder Gran Canaria zu Gunsten von Teneriffa ausfiel, haben wir uns gezielt für Gran Canaria entschieden.


    Wir waren vor 23 Jahren zum ersten Mal mit unseren Töchtern auf der Insel. Unser Strandurlaub war hauptsächlich auf das Alter und die damit verbundenen Vorlieben unserer kleinen Mädchen abgestimmt, mit viel Baden, Palmitos-Park, Holiday World, Wasserpark usw.


    Die beeindruckende Berglandschaft konnten wir damals größtenteils nur aus der Ferne bestaunen und von den malerischen Städtchen hatten wir eigentlich gar keine entdecken können. Das sollte diesmal nachgeholt werden.


    Um nicht einen Mammutbericht daraus zu machen, beschränke ich mich auf unsere ganz persönlichen Höhepunkte und habe zudem etliche Fotos zu einem zusammengefasst.




    El Bufadero de la Garita bei Telde


    Da man dieses Naturschauspiel nur bei Flut erleben kann, hatte ich mich im Vorfeld unter http://www.tablademareas.com/es/islas-canarias über die Gezeiten-Situation informiert und dabei festgestellt, dass während unseres Urlaubs, der höchste Wasserstand am Nachmittag unseres Anreisetages ist. Also ging es nach der Ankunft nicht als erstes zum Hotel, sondern zum Bufadero.


    Der Bufadero (der fauchende Geysir) ist eine Unterwasserhöhle aus Lavagestein, die bei Flut mit Wasser gefüllt ist. Durch die Brandung des Atlantiks wird das Wasser mit Druck durch ein prismenförmiges Loch nach oben gedrückt und zieht sich danach wieder in den Schlund zurück.




    Ein wenig imposanter hätte ich mir dieses Naturschauspiel schon gewünscht. Im Nachhinein fand ich heraus: die riesigsten Fontänen kann man in der Zeit von Vollmond oder Neumond erleben. Dann soll ein Wasserstrahl mit gewaltiger Kraft meterhoch nach oben schießen.


    Firgas


    Die hübsche kleine Stadt Firgas im Norden der Insel ist für seine etwa 5 Kilometer entfernte Quelle im Barranco de la Virgin bekannt. Hier wird das gleichnamige Mineralwasser der Insel abgefüllt.


    Die bunt gefliesten Bänke mit dazugehörigen Wappen sind den 21 Gemeinden Gran Canarias gewidmet.




    Durch die abfallende Gasse plätschert das Wasser in Kaskaden nach unten.




    Die Hände am unterirdischen Wasserkanal erinnern an die Wäscherinnen, die hier früher ihrem Handwerk nachgingen.




    Jede der 7 Kanaren ist als gekacheltes Bild und die Inselstruktur als erhabenes Relief dargestellt.




    Eine Stärkung zwischendurch musste sein. Ein traditionelles Gericht der Kanaren, „Papas arrugadas“ sind kleine runzelige Pellkartoffeln mit Salzkruste. Sie werden immer mit einer kalten grünen Kräutersoße (Mojo verde) und einer pikant bis scharfen Tomaten-Paprika-Knoblauch-Peperoni-Soße (Mojo rojo) serviert. -Ich fand die Kombination sehr lecker.




    Vom Mirador Plaza de San Roque bot sich nach der Pause noch ein schöner Blick in Richtung Norden.
    An klaren Tagen soll man die Nachbarinseln Teneriffa und Fuerteventura erkennen können.




    Die Dünen von Maspalomas und La Charca


    Die 4 Quadratkilometer große Dünenlandschaft ist einer der bekanntesten Anziehungspunkte auf Gran Canaria. Sie steht seit 1984 unter Naturschutz und wurde 1994 zum Naturreservat erklärt. Die gigantische Menge an Dünensand ist ein Millionen Jahre altes Werk von Wind und Wellen.


    Vom Leuchtturm in Maspalomas sind wir den 5 ½ Kilometer langen Sandstrand bis Playa del Inglés und wieder zurück gelaufen. Im Abstand von ca. 500 Metern befinden sich Kioske wo man Getränke kaufen kann.




    In der Nähe des Leuchtturms sind die Dünen von einem Brackwassersee (La Charca) begrenzt. Die Meerwasserlagune ist hauptsächlich von Meeräschen besiedelt. Das Ökosystem mit Röhricht und Tamarisken bietet Zug- und Nistvögeln einen sicheren Unterschlupf, denn das Biotop darf nicht betreten werden. Mit etwas Glück kann man dennoch aus der Entfernung Enten, Reiher, Moorhühner und Regenpfeifer erspähen.









    Diese Oase, das kleine Paradies mitten in der Touristenhochburg Maspalomas, begeisterte mich.


    Puerto de Mogán


    Porto Mogán ist ein altes Hafenstädtchen und zugleich eine jung wirkende Stadt.





    Das heutige Erscheinungsbild mit weißgetünchten Häusern und blumengeschmückten Gassen entstand zwischen 1983 und 1988. Es wurde viel gebaut, allerdings keine Hotelhochburgen sondern im gleichen Stil wie die vorhandenen mediterranen Häuser. Somit blieb der ursprüngliche Charme weitestgehend erhalten. Puerto Mogán gilt als die schönste Stadt Gran Canarias und ist zudem in einem großen Areal, rund um den Hafen autofrei.





    Der bei Touristen beliebte Ort war schön anzusehen, aber mir war alles ein bisschen zu geschniegelt.


    Über das Städtchen Mogán mit seiner Windmühle




    fuhren wir ins Landesinnere.




    Los Azujelos de Veneguera


    Die Schichtungen in den Felsen sind weithin sichtbar. Die interessanten Ablagerungen, die durch Pyroklasten (Feuerregen), während des Ausbruchs des Vulkans Tejede vor 14 Millionen Jahren entstanden, sind von internationaler Bedeutung. Hydrothermale Lösungen drangen in Felshohlräume ein, veränderten die ursprünglichen Gesteinsschichten und bildeten neue Mineralien, die den Felsen die besondere Farbe gaben.




    Herrliche Landschaft mit grünbewachsen Bergen, tiefeingeschnittenen Schluchten und teilweise sehr idyllisch gelegene Stauseen, gab es zu entdecken.




    Ein Bergdorf am abschüssigen Hang / Mirador de Balcón, die Steilküste im Westen




    Teror


    „Die Kleinstadt Teror ist heute noch einer der ursprünglichsten Orte auf Gran Canaria.“ heißt es bei Wikipedia.


    Basilika "Nuestra Señora del Pino", die Kirche der Kiefernjungfrau steht auf der Plaza del Pino.




    Hier gibt es historische Häuser mit bunten Fassaden zu sehen und






    viele der für die Kanaren typischen Holzbalkone. Rechts ein Blick in die steile Gasse „Calle de la Deputación“




    Roque Nublo


    Der Roque Nublo (Wolkenfels) rechts im Bild, ist ein Basaltmonolith mit einer Höhe von 67 Metern. Er gilt als das Wahrzeichen der Insel und wurde zum Naturdenkmal erklärt. In seiner Nachbarschaft finden sich zwei weitere auffällige Felsformationen, der Mönch (Fraile) und der Frosch (Rana). Die imposanten Felsen waren einst Kultstätten der Ureinwohner. Vom Parkplatz aus erreicht man sie auf einem gewundenen Pfad in etwa 30 Minuten.




    Jardin Canario


    Der Botanische Garten 6 Kilometer südlich von Las Palmas gelegen, ist der größte in ganz Spanien. Die Besonderheit, auf 27 Hektar trifft man fast ausschließlich kanarische Fauna an. Der Eintritt ist frei.




    In dem großzügig angelegten Landschaftsgarten kann man durchaus einige Stunden verbringen.


    Im Rother Wanderführer ist sogar eine kleine Wanderung in dem zum Teil sehr steilen Gelände, beschrieben. 100 Höhenmeter sind zu überwinden, um in den oberen Teil des Gartens zu gelangen.












    Angesichts der vielen Fotos könnt ihr erkennen, wie entzückt ich von der Parkanlage war.


    Museo de Piedras y Artesania in Ingenio


    Das Privathaus-Museum befindet in der Stadt Ingenio, in der Camino Real de Gando 1. Ich schreibe die Straße dazu, weil das Museum im Stil eines Herrenhauses von Außen nicht gleich als solches zu erkennen ist und wir zwei Mal daran vorbei gefahren sind, ehe wir es fanden.


    Hier kann man in einer ständigen Ausstellung altes Kunsthandwerk, hauptsächlich Stickereien, Möbel, Gebrauchsgegenstände und Werkzeuge der Kanaren besichtigen.




    In der hauseigenen Kapelle sind lebensgroße Heiligenfiguren ausgestellt, die mich ein wenig an Schaufensterpuppen aus früherer Zeit erinnerten.




    Im Dezember ist zusätzlich eine 1500 Quadratmeter große Krippen-Anlage geöffnet, die man für 1 Euro besichtigen kann. In unserem Reiseführer war zu lesen: „So out, dass es schon wieder Kult ist. ....ein von Hunderten Figuren bevölkertes Panoptikum.“ Auch wenn die Größenverhältnisse in dem z.T. wirren Durcheinander nicht passten, hatten die unzähligen Krippen und die Darstellungen aus dem Alten Testament mit ihren vielen liebevoll ausgeschmückten Details, etwas Berührendes.






    Das ganze Szenario war untermalt von weihnachtlichen Klängen. – Ich muss zugeben, mir hat der „Kitsch“ gefallen!


    Puerto de las Nieves in Agaete


    Der Strand ist seitlich gesäumt von einer beeindruckenden Bergkulisse. Ansonsten wirkte der dunkle Kiesstrand mit vorgebauter Hafenanlage nicht sonderlich einladend. Schon gar nicht, würde ich hier gerne einen Badeurlaub verbringen wollen. Trotz allem war der Anblick irgendwie faszinierend.




    Vor einigen Jahren konnte man noch den „Dedo de Dios“ den Finger Gottes sehen. Der ungewöhnliche Fels im Meer brach 2005 bei einem heftigen Sturm ab.


    Von hier aus fährt 6 Mal am Tag eine Fähre nach Santa Cruz auf Teneriffa.


    In den kleinen Gässchen mit den blau-weiß getünchten Häusern gibt es etliche Restaurants, die sich „mit dem günstigsten Preis für ein Fischmenü“, gegenseitig unterbieten.









    Gegrillt wäre er uns lieber gewesen, doch geschmeckt hat es uns trotzdem.


    Valle de Agaete


    Vom Ort Agaete aus windet sich eine Straße leicht bergan in eines der schönsten Täler der Insel und bietet fantastische Ausblicke. Wenn man schon mal hier ist, sollte man sich die Fahrt durch das Tal von Agaete nicht entgehen lassen. Leider endet es schon nach ca. 10 Kilometern in einem Talschluss.






    Fazit unseres Dezember-Urlaubs:


    Wir fanden die Insel Gran Canaria sehr abwechslungsreich. Trotz ihrer überschaubaren Größe von nur 50 Kilometern Durchmesser konnten wir nicht alles besichtigen, was wir uns für die 10 Tage vorgenommen hatten.


    Das gesamte Straßennetz ist gut ausgebaut und am Straßenzustand gibt es nichts zu beanstanden. Auf Grund der kurvenreichen Bergstraßen ziehen sich die Fahrwege, selbst bei vermeintlich kurzen Distanzen, ewig dahin.


    Die Temperaturunterschiede waren ziemlich hoch. In den Bergen zeigte das Display im Auto schon mal kalte 4°C, während es an der Küste im Süden um die 25°C warm war. Meist wehte ein kühles Lüftchen, so dass man die Temperaturen niedriger empfand.


    Man kann gut und preiswert essen. Wir hatten nie das Gefühl als Touristen „abgezockt“ zu werden.


    Wir haben weitaus mehr auf der Insel erkundet, aber ich habe hier nur die aus meiner Sicht, schönsten oder interessantesten Ecken der Insel vorgestellt.


    Vielleicht konnte ich euch ja mit meinen höchsteigenen Highlights, auch ein wenig Lust auf Gran Canaria machen.


    Liebe Grüsse


    Gabi

    Liebe Elke,



    das finde ich knorke = super, klasse, prima), dass du das Thema aufgegriffen hast. Ich habe auch diesen Bericht gelesen und war sofort angetan.



    Mein Vater schimpfte früher, während des Autofahrens über seine Nuckelpinne = kleines Fahrzeug (Auto) mit schwachem Motor) und meinte, es sei langsamer als ein Zosse = altes Pferd).


    Als Pennäler = Schüler) benutzten wir noch einen Griffel = Schreibstift für Schiefertafeln), mit dem wohl heutzutage kein Schulkind mehr in Berührung kommt.


    Wenn ich als Teeny zu einer Beatparty = Tanzveranstaltung/Diskothek) ging, tanzte ich gern mal mit meinem Partner einen Schieber = einfacher Tanz mit wenig Bewegung).



    Liebe Grüsse


    Gabi

    Hallo nyra,


    danke Dir für deine besonderen Betrachtungen und den interessanten Bericht.


    Wir, meine damals 85-jährige Mutter, mein Mann und ich besuchten vor zwei Jahren den Skywalk.
    Der Ausflugstag ins Allgäu, mit Essengehen und Besichtigung der hübschen Stadt Wangen war unser Geschenk zu ihrem Geburtstag.
    Wir hatten Glück mit dem Wetter und eine gute, wenn auch nicht die optimalste Sicht.



    Blick in Richtung Bodensee


    Ich kann nur sagen, meine Mutter fand es beeindruckend und hat es sehr genossen. Zumal die Möglichkeit mit dem Aufzug in die Höhe zu gelangen, eine große Erleichterung beim anschließenden Rundgang durch die Baumwipfel für sie darstellte.



    Es war für uns ein rundum gelungener Erlebnistag.


    Liebe Grüsse
    Gabi

    Hallo Waldi,


    ich danke Dir für den wunderbaren Museumsrundgang mit der überaus vergnüglichen Führung.


    Nostalgie pur mit vielen Objekten, die auch für mich einen Erinnerungswert haben.


    Hier zeige ich mein „Transportgefährt“ 1956



    Liebe Grüsse


    Gabi

    Lieber Helmut,


    die Hängebrücke von Reutte steht schon seit geraumer Zeit als Ausflugsziel auf unserer To-do-Liste.


    Du hast nicht nur die spektakuläre Begehung der Hängebrücke überaus anschaulich beschrieben, sondern auch gute Infos zur Parksituation, zu Preisen und besonders auf all „Deine Eroberungen“ im Umfeld (Burg Ehrenberg, Bastion, Fort Claudia) in Deiner unverkennbar brillanten Art gegeben, dass sich mein Wunsch nach einem Ausflug in die Region noch mehr verstärkt hat.


    Ich danke Dir für die wunderbaren Berichte!


    Liebe Grüsse


    Gabi

    Hallo Tom,


    es ist zweifellos eine große Leistung und setzt viel fliegerisches Können voraus, wenn die Piloten dicht bei dicht, ihre spektakulären Manöver fliegen.


    Bei jeder Berichterstattung über solch eine Luftschau, habe ich sofort die schrecklichen Bilder vom Flugtag in Ramstein im Kopf und leider war/ist dieses Unglück kein Einzelfall.


    Nach Betrachtung Deiner! Videos kann ich die Faszination, die anscheinend für Zigtausende von diesen Veranstaltungen ausgeht, sogar ein klein wenig nachvollziehen. Trotzdem, ich würde mich nicht freiwillig als Zuschauer in deren „Schusslinie“ begeben. - Aber das ist meine ganz persönliche Ansicht.


    Liebe Grüsse


    Gabi

    Also ich war noch nie im Gebirgsmassiv Gran Sasso in den Abruzzen.


    Hilfreich bei der Suche nach dem unschönen, roten Gebäude, war der Tipp von Klaus auf den Diktator Benito Mussolini. Über seine Geschichte und seine Stationen bin ich dann auf den roten Hotelbau: „Hotel Campo Imperatore“ gestoßen.


    1943 wurde der gestürzte Diktator auf dem Campo Imperatore zwei Monate gefangen gehalten, bis er von deutschen Fallschirmjägern befreit wurde. – Das war mir neu, wieder etwas dazugelernt, Danke!


    Was man nicht vermutet, von innen sieht das Hotel recht gepflegt aus, obwohl es von außen wahrlich keine Augenweide ist.


    Liebe Grüsse


    Gabi

    Hallo Josef,


    Das Hotel Chateau Stekl sieht sehr elegant aus.


    We offer comfortable accommodation in 3 suites, 2 suites royal, 13 standard rooms and 26 deluxe rooms furnished and decorated in Hluboka Castle style, with touches of history in each room, such as replicas of the Dutch masters.“



    Das Mobiliar ähnelt tatsächlich dem, der Ausstattung des Schlosses.


    Ich kann mir gut vorstellen, dass die erwählte Unterkunft eine schöne Einstimmung für Euch war, auf das was Euch dann im großen Stil bei der Schlossbesichtigung erwartete.


    Liebe Grüsse


    Gabi

    Hallo Josef,



    vielen Dank für Deinen Bericht mit den herrlichen Detail- und Nachtaufnahmen.



    Auf unserer Tschechien-Reise vor drei Jahren haben wir einige Schlösser und Burgen aufgesucht und unter anderem auch diesen beeindruckenden Herrschaftssitz besichtigt. Für mich war das Schloss Hluboká von allen das Schönste und Interessanteste.


    Ich hoffe, Du hast nichts dagegen, wenn ich Deinen Bericht mit meinen Eindrücken noch ein wenig ergänze.



    Das Märchenschloss ist im neugotischenTudorstil erbaut.






    Wer den Aufstieg auf den Schlossberg scheut, kann sich mit dem Touristen-Zug vom Parkplatz hoch zum Schloss chauffieren lassen.





    Zunächst zog es uns in den lichtdurchfluteten Wintergarten im viktorianischen Stil.






    Daran angrenzend befindet sich ein hübsches Gartenlokal.





    Gleich neben dem Schlosspark erstreckt sich ein 58 Hektar großer Englischer Landschaftspark mit Teich, mit heimischen aber auch vielen fremdländischen Bäumen und Pflanzen.


    Da wir noch Zeit hatten, bis die Führung begann, machten wir einen Spaziergang durch den Park.





    Wir bekamen eine Einzelführung von einer sehr gut deutsch sprechenden tschechischen Geschichtsstudentin.




    Hier noch ein paar Informationen: Das Fürstengeschlecht „Schwarzenberg“ lebte hier fast 300 Jahre lang. Zu jener Zeit zählten sie zu den reichsten Adelshäusern der Habsburger Monarchie. Ihre Ländereien hatten die Größe des Saarlands; sie besaßen rund 24 Schlösser, 150 Meiereien, 13 Brauereien, drei Bergwerke und und und.


    Die Sammelleidenschaft der Schwarzenbergs füllte und schmückte die Säle mit kostbaren Kunstwerken aus ganz Europa und brachte sogar orientalische und buddhistische Elemente in die Räume. Zu den besonderen Artefakten zählen eine bemerkenswerte Bildergalerie flämischer Maler, eine große Sammlung von Webteppichen, sogenannte Tapisserien und eine Bibliothek mit 12.000 Büchern.


    Sehr schade fand ich, dass es nicht gestattet war, Fotos in den beeindruckenden Räumen zu machen.



    Einen schönen Rundumblick hat man vom Turm des Schlosses. Die Besichtigung kostet extra.


    Das Treppenhaus des Aussichtsturms





    Blick über die Zinnen,





    auf die symmetrisch angelegten Gärten und den Ort Hluboká







    Dank Deines Berichts lieber Josef, sind die schönen Erinnerungen an unsere Tschechien-Reise wieder lebendig geworden.




    Liebe Grüsse


    Gabi

    Hallo Tom,



    bei mir öffnen sich nur die Profilbilder wenn ich eingeloggt bin. Nach der Umstellung waren sie bisher sichtbar, auch wenn ich nicht online war. Leider bin ich nicht so computerversiert um festzustellen, ob das an meinem System liegt oder gewollt ist.



    Wenn ich von der Bildergalerie in das Forum möchte (türkisfarbener Kasten: Regeln/Forum/Impressum),


    kommt Fehler: "403 Forbidden
    You don't have permission to access /forum/ on this server."


    Liebe Grüsse
    Gabi

    Zitat

    Für jeden Naturfreund ein Glücksgefühl ersten Ranges.


    Wunderschöön lieber Helmut! Ich kann Deine große Freude und deine Gemütsbewegungen, die beim Anblick des tief türkisblauen Sees, der prächtigen Bergflora und der gigantischen Bergkulisse entfacht wurden, gut nachvollziehen.

    Und wären all die Sinnesreize nicht schon genug, zum Abschluss des Strampelns noch eine stimulierende Erfrischung nach Kneipp – was für ein überwältigend schöner Urlaubstag!


    Ich habe Deinen Radausflug durch das außergewöhnliche Naturjuwel sehr genossen und Sehnsucht bekommen.


    Liebe Grüsse
    Gabi

    Hallo Sylvi,


    ich habe gerade Deinen ansprechenden Bericht über Lissabon studiert. Sehr schön und informativ erzählt und Deine imposanten Bilder unterstreichen warum diese Stadt solch ein Touristenmagnet ist.

    Wir waren vor 20 Jahren in Portugals Hauptstadt. Einige der Sehenswürdigkeiten sowie die kunstvoll gekachelten Häuserfronten sind vor meinem geistigen Auge gleich wieder lebendig geworden.


    Danke und liebe Grüsse
    Gabi

    Hie und da ein Marterl an exponierter Stelle, die Tiroler Berge in Reichweite, ein naturnaher Gebirgsbach und ein lachender weiß-blauer Himmel - Was hattest Du für eine schöne Radtour in gesunder Luft und intakter Natur.


    Danke für die herrlichen Fotos, lieber Helmut, mit wie von Dir gewohnt, sorgsam ausgewählten, beeindruckenden Perspektiven.


    Liebe Grüsse
    Gabi

    Hallo Jürgen,

    da habt ihr eine abwechslungsreiche Wanderung in ländlicher Idylle unternommen.


    Wir wussten nicht, dass es einen so schönen Wanderweg von Gologorica nach Gologoricki Dol gibt. Noch dazu mit der Möglichkeit auf Einkehr. - Das hätte uns auch gefallen.


    Wir sind die enge, kurvenreiche und sehr steile Straße hinuntergefahren, haben einen Fotostopp an der Staumauer eingelegt und sind dann ein Stück dem Flusslauf folgend abwärts gegangen.





    Schade, den sehenswerten Wasserfall haben wir damals im Herbst leider nicht entdeckt.


    Danke für die interessante Beschreibung der wirklich nachahmenswerten Tour.


    Liebe Grüsse
    Gabi

    Der Bericht Deiner Tour durch die Innere Mani gefällt mir überaus gut. – Wir haben sie auf unserer Peloponnes-Reise leider nicht besucht. –

    So ein „ursprüngliches Stück Griechenland“ - rau, karg und eigen - sieht man nur, wenn man als Individualreisender unterwegs ist und wie Ihr es gemacht habt, sich viel Zeit nimmt, die Ortschaften genauer zu erkunden.
    Die auf den ersten Blick recht unscheinbar und farblos wirkenden Dörfer, sehen bei näherer Betrachtung, überraschenderweise recht einladend aus und sind gar nicht mehr so kahl und ausgestorben.


    "Efcharistó" Elke, für den Einblick in die bizarr schöne Innere Mani und die erstklassigen Fotos.


    Liebe Grüsse
    Gabi