Beiträge von MucVo

    Danke - habe leider gerade erst feststellen müssen, dass die Bildunterschriften fehlen (?). :shock: Eigentlich sollte unter so gut wie jedem Bild etwas Text stehen. Hab ihn vermutlich beim "rüberziehen" irgendwie verloren.
    Ich hole das aber sofort nach. So kann man die ja nicht stehen lassen. Soll ja ein Bericht sein. ;-)


    Gruß,
    Guido.

    Am 3. Tag hieß es "Auf nach Arta" und zwar diesmal nicht per pedes sondern mit dem geländefähigen Drahtesel gen Norden, zunächst an der Küste entlang bis Port Vell.



    Der Strand unmittelbar vor dem Hotel, mit Blick in Richtung Süden (links) und Norden (rechts).



    Unser Hotel "Bahia del Este" vom Strand aus im Seitenprofil gesehen. Das Hotel, der Service und die Mitarbeiter sind sehr gut und daher zu empfehlen.



    Palmen an der Uferpromenade wo auch der Radweg entlang geht. Jeweils gen Norden und Süden. Hier noch einmal das Hotel mit dem schönen Grün. Hier sieht man von leicht schräg die Front des Hotels mit dem Strand im Rücken.
    Eine Pferdekutsche wartet auf Touristen. Wir haben auch erst vorgehabt, ein Stück mit der Kutsche zu fahren, dachten dann aber an das reichhaltige Buffet im Hotel und entschieden uns dann gegen das Fahren mit der Kutsche. :-)



    Unsere Fahrräder, die wir direkt vom Hotel für unsere kleine Radltour ausgeliehen hatten. Die waren zu meiner Überraschung in gutem Schuss. Mein etwas seltsamer Gesichtsausdruck kommt von der Sonne, die mich blendete.
    Das rechte Bild zeigt ein relativ großes Anwesen, dass über der Bucht von Costa des Pins bzw. Cap des Pinar thront und dem man sich leider nicht auf offiziellen Wegen weiter nähern kann. Im Vordergrund des Bildes sieht man einen von vielen noch erhaltenen Bunkern, die man nur aus relativer Entfernung als solche erkennen kann.



    Auf dem linken Bild sieht man noch einmal einen solchen Bunker etwas näher. Von oben oder darüber, nicht als Bunker zu erkennen. Das rechte Bild zeigt ein leider ausgeprägtes Problem von Mallorca - verwilderte Hauskatzen, die um Futter betteln. Diese armen Tiere sind sehr häufig in einem erbärmlichen Zustand und werden von den ansässigen Leuten eher gemieden, verjagt oder sich selbst überlassen.



    Direkt am Radlweg nach Arta ist mir dieser Baum/ Busch bzw. dessen Früchte aufgefallen. Sahen auf den ersten Blick wie Litschies aus (?). Auf dem rechten Bild zeigt sich mal wieder das Wetter von der unberechenbaren Seite, obwohl es deutlich stabiler war, als die Tage zuvor. Zum Glück hat es dann doch bloß draußen auf dem Meer geregnet und die Sonne kam für uns wieder heraus.



    Von Port Vell aus ging es es dann weiter in das Innere von Mallorca und man ließ fast schlagartig die ganze Tourismusindustrie (Hotels etc.) hinter sich und man bekam den Eindruck, als wenn man erst jetzt das echte Mallorca entdeckt. Es wurde sehr ländlich und deutlich hügeliger - was aber sehr willkommen war. Dabei kam man natürlich auch mit der Flora und Fauna (hier ein wilder Olivenbaum) in Kontakt. Wir pflückten ein paar von den reifen Oliven, die noch am Baum hingen und entdeckten regelrecht diese sehr interessante Frucht. Sie ist prall gefüllt mit Öl, dass sehr aromatisch duftet wenn man die Olive leicht zerdrückt. Eignet sich gut als Handcreme, da das Öl nicht die gleiche Konsistenz hat, wie das Olivenöl im Supermarkt.



    Und natürlich kommt man auch nicht an den typischen Früchten Mallorca's vorbei - den Zitrusfrüchten wie Mandarinen und Zitronen/ Limetten.



    Die Straßen im Hinterland sind (noch) nicht auf Radlfahrer vorbereitet - aber das haben sie mit den Insulaner durchaus gemein. Manchmal zum fürchten - Augen zu und durch oder beherzte Vollbremsung bis die Eisen glühen (bergab).
    Und natürlich begegnet man auch dem ein oder anderen Vierbeiner - die, ob der für sie seltsamen Wesen, recht blöd dreinschauen aber auch nicht die Ruhe nehmen lassen.


















    The End

    Hallo Gabi,


    ja, die Wanderroute war distanzmäßig relativ weit aber dadurch, dass es eigentlich immer gleichhoch war hat man von der Distanz nichts gemerkt. Wir waren bloß ca. 3 Stunden unterwegs (mit ausgiebigen Pausen zum Fotos schiessen oder nach Muscheln suchen etc.) - aber zugegeben wir waren ja auch bloß zu dritt (mit Tour-Guide), denn es wollten sonst keine mitkommen.
    Unser Hotel hieß "Bahia del Este" und war wohl so ziemlich das einzigste Hotel in näherer Umgebung, dass offen hatte. Die anderen Hotels waren verwaist und wurden teilweise instandgesetzt.
    Wir waren aber mit dem Service unter der Qualität der Zimmer sehr zufrieden. Wenngleich uns die Arbeitsbedingungen der Angestellten nachdenklich machte. Das Buffet war reichhaltig und bot für jeden Gaumen etwas. Ich wollte ja erst auch das Buffet usw. fotografieren aber hab es dann gelassen. Leider blieb uns auch nicht das, sehr peinliche und leider nicht nur auf ein Vorkommnis beschränkte, Verhalten unserer mitreisenden Landsleute erspart. Und das besonders im Speisesaal/ am Buffet des Hotels. Wir hatten den Eindruck, dass dann bei so einigen die Etikette völlig abhanden kommt und die Angestellten des Hotels mit Leibeigenen verwechselt. Na ja, darüber kann man sicher Bücher schreiben oder auch nicht - jedenfalls neigt man dann eher zur Verleugnung der eigenen Nationalität.


    Liebe Grüße,
    Guido.

    Hallo Tosca,


    ja stimmt - die berühmten Höhlen wollten wir uns auch erst anschauen. Hat aber irgendwie nicht richtig geklappt. Aber das wäre ja ein neuer Grund Mallorca mal wieder einen Besuch abzustatten.
    Als wir in Porto Cristo waren, ist ja nichts los gewesen außer ein paar geöffneter Geschäfte für typische Touristensachen oder das ein oder andere Cafe. Aber der Strand war, wie der Rest der Stadt so ziemlich menschenleer. Die Mallorciner (?) sind dennoch oder vielleicht auch gerade wegen der fehlenden Touristen gefahren wie die sprichwörtliche "gesenkte Sau" und das durch die engen Gassen wo es keinen Bürgersteig gibt.


    Liebe Grüße,
    Guido.

    Hallo Dieter,


    den riesigen (vermutlich irgendein Quarz-) Brocken haben wir auch tatsächlich mit nach Deutschland genommen und dabei im Koffer transportiert. Die Gepäckkontrolle hat aber nichts beanstandet. Der Brocken ist ca. 10 x 10 cm groß und recht schwer. Hat wohl eine recht hohe Dichte. Hat so eine Schweinchenrosa-Farbe und sieht gut aus.


    Liebe Grüße,
    Guido.

    Liebe Elke,


    oh danke für die Blumen - dabei finde ich, sind die Bilder eigentlich nicht besonders super gelungen. Die Digitalkamera ist schon wirklich sehr alt (nach technologischen Maßstäben). Es ist eine Canon PowerShot A520 mit 4MP und 4x opt. Zoom, eine ausgeprägte Schwäche bei schlechten Lichtverhältnissen und braucht eine gefühlte Ewigkeit bis man ein neues Bild machen kann. Dafür hat sie etwas, was mich davon abgehalten hat, einfach eine neue Kamera zu kaufen. Nämlich einen klasse Panorama-Modus, mit dem ich schon so schöne Panorama-Bilder machen konnte. Leider gibt es kaum ein Geschäft, dass diese Panorama-Bilder in der Qualität auf Papier bringen kann, wie sie vorliegen. Die meisten, die ich ausprobiert habe (wollte mal Poster für mein Arbeitszimmer/ Büro machen) haben etwas abgeschnitten. Ich weiß, dass grundsätzlich Plotter dazu in der Lage sind ein Bild mit Länge x zu erzeugen, leider aber sind die Teile ziemlich teuer.


    Zu den Fragen möchte ich Folgendes sagen/ erzählen:


    Also die dunklen Wolken haben uns eigentlich die ganze Zeit beim Wandern begleitet - mal mit mehr oder weniger Abstand. Wir konnten sogar Blitzeinschläge in den weiter im Norden befindlichen Bergen sehen. Es hat zwischendurch immer mal wieder geregnet. Ein ständiger Wechsel zwischen schönstem Sonnenschein und dunklen Wolken mit ein bisschen Regen. Aber wir waren darauf kleidungstechnisch vorbereitet. Nur ließen es die Verhältnisse leider nicht immer zu, Fotos zu machen.


    Liebe Grüße,
    Guido.

    Aufenthalt vom 27.11.2012 bis einschließlich 30.11.2012 mit Air Berlin von München, Franz-Josef-Strauss nach Palma de Mallorca.
    Um 11.40 Uhr ging es vom Flughafen München los. Obwohl ich bzw. wir schon einige Male geflogen sind, ist jeder Flug doch wieder ganz aufregend...
    Und beim Blick aus dem Flugzeugfenster konnten wir beim schönsten Winterwetter die Schweizer Alpen bestaunen und genießen.



    Okay, die Berge sind aufgrund der widrigen Bedingungen für meine Asbach-Uralt-Kamera wohl nur zu erahnen.



    Aber die Wolken sind beim drüberfliegen einfach Wahnsinn - als könnte man darauf laufen oder sich hineinkuscheln wie in Watte.



    Leider war das Wetter nach der Landung auf Mallorca und beim Bustransfer ins Hotel nicht so berauschend - es regnete. Mal abgesehen davon, dass das Bild auch noch einen Grünstich hat.


    Am 2. Tag sah das Ganze dafür aber schon viel freundlicher aus und wir durften auf besseres Wetter hoffen. Da wir beide eher nicht die "typischen" Mallorca-Urlauber sind, sondern von dem Land wo wir sind, auch etwas sehen wollen (zum Baden und Strandfaulenzen war es sowieso viel zu kalt). Daher haben wir das Angebot eines sogenannten Tour-Guide's angenommen, eine Wanderung von Cala Millor nach Porto Cristo zu unternehmen. Da wir beide auch hier bei uns ab und zu gerne wandern, war das kein Grund lange zu überlegen und nahmen das Angebot dankend an. So ging es los gen Süden, entlang der Küste. Anfangs auf normalen Wanderwegen - für uns so ziemlich eben - ging es später dann durch die Prärie, deren Untergrund sehr schroff, hart, scharfkantig und zerklüftet ist und daher unbedingt festes Schuhwerk erfordert. Aber seht selbst...



    Hier sind wir nach ca. 10 bis 15 Minuten Gehzeit vom Hotel schon am ersten Aussichtspunkt angekommen: Die Festung "Punta de n'Amer" - von denen baugleiche Schwestern rund um Mallorca an der Küste verteilt stehen.






    Weiter ging es dann nach Sa Coma.






    Nach Sa Coma kommt fast wie im fließenden Übergang S'Illot.



    Eine verlassene Villa - einfach eine schöne Stimmung.




    Oje, die Szenerie lässt nichts Gutes erahnen.






    Eine kleine Kapelle - sah fast so aus wie neulich im Western mit Clint Eastwood





    Das tiefblaue Meer - wer denkt da nicht an die "Blaue Lagune"? Lädt dirket ein zum hineinspringen - wenn es bloß nicht nur 15-17° C kalt wäre.



    Unsere Wanderroute - Blick zurück



    Hier fanden wir den großen Brocken (weiter unten).



    Die zerklüftete und erstarrte Landschaft - ein ergiebiger Fundort für allerlei Hinterlassenschaften von Schalentieren



    Kurz vor Porto Cristo - eine der typischen Grundstücksbefestigung auf Mallorca



    Die Blumen - das Grün - die Sonne scheint - Herrlich!! Da freut man sich auf den eigenen Garten und den Frühling und den Sommer...



    Hier kommen offenbar die Touristen nicht (oft) vorbei



    Abfahrt zum Hafen von Porto Cristo





    Kaum zu glauben, dass sich hier in der Hochsaison die Leute wie die Sardinen räkeln - brrrr



    Im Hafen von Porto Cristo und die Sonne hat ein Einsehen...



    Diesen Brocken haben wir auf unserem Wanderweg über die zerklüfteten Felder gefunden - sieht fast aus wie ein Salzkristalstein. Beleuchtet (mit Teelicht oder Lampe) der Hingucker und ein schönes Andenken.



    Unsere gesammelten "Schätze" von der Wanderung nach Porto Cristo