Beiträge von ELMA

    Dann suchen wir in ROM ??

    Aber ich kann so wenig Typisches erkennen. Ist der Ausschnitt etwas Besonderes und von Bedeutung oder lediglich Zufall ?



    Gruß,

    Elke

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    Was hat der kleine Ort Murlo in der Toskana mit den Etruskern zu tun?


    Als die Etrusker hier lebten , c.6.-5. Jhd vor Chr, gab es Murlo noch nicht.

    Und als das mittelalterliche , befestigte Örtchen Murlo im 12. Jhd entstand, waren die Etrukser verschwunden, niemand wusste mehr von ihnen.


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    Aber es gab Sagen, Geschichten, Namen , die darauf hinwiesen, dass es auf den Hügeln bei Murlo etwas Besonderes geben musste.


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    Der Archäologe Ranuccio Bianchi Bandinelli aus Siena hatte wohl ein Gespür dafür , dass auf dem Hügel unweit von Murlo , Poggio alle Cantaste genannt und der heute den Namen "Poggio Civitate" trägt und von Einheimischen auch Piano del tresoro genannt wurde ,etwas verborgen sein musste.


    Der Archäologe ging 1920 seiner Intuition nach und begann, auf dem Hügel gegenüber von Murlo zu graben.


    In der Toskana gibt es viele etruskische Ausgrabungen, es sind vor allem Begräbnisstätten , Totenstädte, - Nekropolen.


    Populonia am Golf von Baratti

    Sovana

    Castellina


    Aber was man bei Murlo fand, ist einzigartig.


    Man konnte mit Hilfe der Ausgrabungen einen etruskischen Palast, das Anwesen eines wohlhabenden Etruskers, vermutlich eines Aristokraten , rekonstruieren.


    Liebevoll nennen die Einheimischen den Unbekannten heute "Il Cappellone", vermutlich wegen seiner ungewöhnlichen Kopfbedeckung

    Danke, Johannes, dass Du diesen Namen im Zusammenhang mit dem Rätsel herausgefunden hast!

    1760 Toskana > MURLO > Etruskermuseum > Antiquarium di Poggio Civitate


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    So stellt man sich den Palast vor ( Bild auf einem Ausstellungsplakat)


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    Die vielen Details, die entdeckt wurden, erzählen etwas über das Leben dieser Etrusker, ihre Liebe zu Festen , ihre Haushalts- und Küchengeräte, ihren Schmuck, ihre Waffen u.a.

    Sie verraten etwas über ihre Handelsbeziehungen, ihre handwerklichen Fähigkeiten, ihre politischen, religiösen und sozialen Vorstellungen.


    Und genau diese Funde, die in der Ausgrabungsstätte gemacht wurden ( und die vielleicht noch gemacht werden) , stehen heute im Mittelpunkt des Museums im Castello von Murlo.


    Sie bringen heute das mittelalterliche Murlo untrennbar mit den Etruskern in Verbindung.


    Aber das Dorf Murlo allein ist schon einen Besuch wert.


    Hier ein Luftbild (ich darf es aus urheberrechtlichen Gründen nur verlinken- bitte anklicken


    https://www.borghimagazine.it/…5c5dfa8d36ecce09f42b1.JPG


    Quelle:

    Murlo | Toscana Promozione Turistica

    https://www.borghimagazine.it/en/village/146/SI/murlo


    Das befestigte Städtchen ist sehr schön restauriert und immer noch genauso wie vor ein paar hundert Jahren. Keine Neubauten, keine baulichen Erweiterungen.


    Zugang zum Ort


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    Haupttor


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    Umgeben wird Murlo von einer Terrakottamauer, die das Castello und die Kirche umschließt.


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    Das Dorf ist heute noch bewohnt, es gibt auch ein Restaurant.


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    Auf der Piazza della Cattedrale finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen statt.


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    Wichtigstes Gebäude ist das Castello . Heute beherbergt es das Etruskermuseum


    http://www.museisenesi.org/mus…e-museo-archeologico.html


    Als ich mich bei einem Einheimischen nach dem Schlüssel zur "chiesa" erkundigte , wurde ich freundlich "belehrt" . dass es sich nicht um eine "chiesa", sondern um eine cattedrale ( Bischofskirche ) handelt .Leider gab es keinen Schlüssel.


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    Der Bischof von Siena residierte in Murlo und wohnte im Castello.


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    Ausblick


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    Das Museum erstreckt sich über 2 Stockwerke. Die Beschreibungen und Erklärungen sind auf Italienisch und Englisch.


    Tonwaren


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    Pferde hatten große Bedeutung


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    Ein Festmahl?


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    Rekonstruktion des Daches des Palastes


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    Oben auf dem First die Terrakottafigur von "Il Cappello"

    Vorne Köpfe vermutlich von Ahnen, aber auch von Dämonen


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    Die Etrusker waren geschickte Handwerker, sie kannten auch schon die Herstellung von Bronze


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    Sie hatten eine Schrift


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    Empfehlenswert ist auch die kleine Wanderung, die von Murlo hinauf zu den Ausgrabungsstätten führt.


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    Es ist ein ca 4,5 km langer, markierter Weg, die "Via della Civitate", mit Informationstafeln über Archäologie , Geschichte, Geologie und Botanik des Gebietes.

    Man erhält auf diesem Weg einen schönen Eindruck von der Landschaft südlich von Siena.


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    Elke

    Danke, Johannes!


    Wie spannend sind doch die kleinen Geschichten der Natur vor unseren Augen. Vorausgesetzt man man sieht genau hin ( und weiß auch ein wenig darüber).


    Dass die Drohen keinen Stachel haben , wusste ich nicht.


    Liebe Grüße,

    Elke


    Ich komme mit meinem Bericht über die Ertrusker in Murlo in der Toskana einfach nicht vorwärts.

    1760 Toskana > MURLO > Etruskermuseum > Antiquarium di Poggio Civitate

    Dafür habe ich heute -glaub ich - eine kleine Biene gerettet.


    Draußen auf dem Balkontisch saß sie heute früh, taumelnd..

    es war kühl gewesen heute Nacht.

    Ich holte einen kleinen Klecks meines Frühstücksquittengelees und einen Tropfen Wasser.

    Es dauerte eine Weile, bis sie reagierte.


    Aber dann schleckte sie ...





    putzte sich

    und flog davon.


    Ich hoffe, sie überlebt!


    Elke

    Ähnlichkeit zu griechischen, phönizischen und anderen Elementen..ja, da ist viel dran!


    Die Etrusker waren u.a. ausgezeichnete Handwerker und Seeleute , hatten Handelsbeziehungen im gesamten Mittelmeerraum , waren zeitweise mit den Karthagern verbündet.

    Da blieb es wahrscheinlich nicht aus, dass sich so mancher reiche Adlige ( und das war "Il Cappellone" vermutlich) ein spezielles, vermutlich teures "Outfit" leistete, um seine Stellung zu zeigen.

    Auch die Ausstattung des "Palazzo di Poggio Civitate" bei Murlo, der vor knapp 100 Jahren vom dem sienesischen Archäologen Ranuccio Bianchi Bandinelli entdeckt wurde, zeugte von Wohlhabenheit.


    Die Etrusker sind uns , nördlich der Alpen , ja ziemlich fremd.

    Aber in der Toskana begegnet man ihnen immer wieder und solch kleine Museen wie das von Murlo motiviert , sich mit dieser Kultur zu beschäftigen

    ( Und sich letztlich zu fragen : Wie lebten sie, was ist mit ihnen passiert, warum sind sie "verschwunden" - erobert wurden sie von den Römern nicht, das weiß man)


    (Im Übrigen gibt es dort auch die Etruskerspitzmaus).

    Wirklich??:roll:

    Hast Du schon mal eine gesehen?

    Liebe Grüße,

    Elke

    Genau !!

    Da war ich

    Im "Antiquarium di Poggio Civitate" in Murlo


    https://prolocomurlo.it/etrusc…urlo/museo-etrusco-murlo/

    http://www.museisenesi.org/mus…e-museo-archeologico.html


    Das ist Murlo , ca 20km südlich von Siena

    ( eigenes Bild)





    Wikipedia weiß ( Zitat):

    https://de.wikipedia.org/wiki/Murlo


    "Murlo liegt im Stammland der Etrusker. Genetiker um den Turiner Biologen und Evolutionsforscher Alberto Piazza sowie Etruskologen vermuten, dass es sich bei den Einwohnern des Dorfes – genetisch gesehen – um die letzten noch lebenden oder um direkte Nachfahren der antiken Etrusker handeln könnte."


    Ich liebe solch kleine , themenbezogene Museen.


    Danke, Johannes, dass Du den Namen des Herrn gefunden hast, wie er wohl in der Gegend benannt wird.

    "Il Cappellone"


    Wenn ich meine Bilder sortiert habe, werde ich einen Bericht über Murlo einstellen.


    Ein Ort, der sich lohnt, vor allem. wenn man dem touritischen Rummel in der Toskana aus dem Weg gehen will ( was wir gemacht haben ) !


    Liebe Grüße,

    Elke

    Jaaaa!

    Es ist ein Etrusker.

    Er hat keinen Namen und ist auch nicht in Volterra.

    Er war wohlhabend und wohnte In einem großen,palastähnlichen Gebäude, aber nicht in einer Stadt.

    Der Platz wurde erst in den 1920er Jahren entdeckt, seither wurde gegraben und geforscht.

    1988 entstand dieses sehr schöne, kleine Etruskermuseum in dem kleinen ...????*

    (Es ist wirklich ein winzig kleiner mittelalterlicher Ort mit Castello auf einem Hügel)


    Liebe Grüße

    Elke


    * ich habe den Namen an anderer Stelle vor kurzem schon mal erwähnt :wink:

    Eine schöne Stadt !

    Und heute ist es sicher ein Privileg, hier zu wohnen.


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    Früher waren das sicher einfache Leute - Fischer, Handwerker... ganz andere als in dem von Dir gezeigten Villenviertel.


    Schade, dass Eure Norwegenreise wettermäßig so "durchwachsen" war. Aber da zeigte sich der Vorteil einer Kreuzfahrt. Ihr habt viel gesehen und konntet doch jeden Abend in Euer trockenes, warmes temporäres "Zuhause" zurückkehren.


    Habt Ihr für Euer spanisches Daheim einen norwegischen Troll mitgenommen?

    Er würde sicher auffallen, wenn er von Eurem Balkon hinterschauen würde!:grin:


    Danke, Jofina, für die Arbeit , die Du Dir mit Deinen Berichten von der Norwegenkreuzfahrt gemacht hast.

    Vor allem für die vielen schönen Bilder, durch die ich auch ein Stück der Küste ein klein wenig kennengelernt habe.


    Liebe Grüße,

    Elke

    Ich habe mal ein wenig auf der Homepage von Oschersleben gestöbert!

    http://www.oscherslebenbode.de/

    Sie ist gut gemacht, finde ich und ich habe den Eindruck, dass in Oschersleben einiges los ist!

    Da gibt es nicht nur die Rennstrecke !

    Hast Du schon mal reingeschaut, Daniel?


    z.B.

    http://www.oscherslebenbode.de…tion-no.-16-ampfurth.html

    30.09.2018 um 14:00 Uhr

    Besuchszeit der Telegraphenstation No. 16 - Ampfurth


    Über die Info bin ich auch wieder auf diese Seite gestoßen und könnte ewig weiterlesen, z.B. auf der Seite mit der Karte, auf der man jede Station anklicken kannn:401: (Du hattest diese Seite in Deinem Bericht ja auch erwähnt)

    http://www.optischertelegraph4.de/


    Ist Ampfurth weit von Dir entfernt?


    Liebe Grüße,

    Elke


    Schön, dass das Video in #1 jetzt "läuft" -

    Auf einem Foto sind die wunderbaren, geschmeidigen Bewegungen dieser Schlange nicht einmal ansatzweise zu erkennen.

    Das Video ist Dir sehr gut gelungen!


    Allzu sehr hat sich die Schlange wohl nicht bedoht gefühlt- oder habe ich ein Zischen überhört?


    Danke, Johannes , für diesen Beitrag!


    Und DANKE ,Tom, dass Du das Filmchen zum Laufen gebracht hast.


    Liebe Grüße,

    Elke

    Was für ein Glück, zu solch schönen Aufnahmen zu kommen!

    In einem Paradiesgarten findet sich halt so ziemlich alles!:lol:


    Danke für die Beschreibung . Manch einer hätte wahrscheinlich einen Schreck bekommen. wenn er diese Schlage gesehen hätte!


    Hat sie auch Feinde? ( Den Menschen ausgenommen) Denkst Du, sie bleibt bei Euch - auch im Winter?


    P.S. kann mir jemand von euch helfen, das Filmchen hier richtig anzuzeigen?

    Leider habe ich die Ursache nicht gefunden- hab aber Tom um Hilfe gebeten.

    Wenn man diesen Link anklickt, so kann man das Video anschauen!


    https://www.schoener-reisen.at…a/video/74-schlingnatter/


    Liebe Grüße,

    Elke

    Danke, Johannes für diesen Lesetipp!

    Hier finde ich hervorragend in wissenschaftliche Worte gefasst genau das, was ich in Siena gespürt habe:

    Die Contraden in Siena sind keine folkloritischen Gruppen,

    der Palio ist keine touristische Veranstaltung . Ich wage zu behaupten, dass ein Palio auch ohne Touristen stattfinden würde.


    Eine Contrada ist eine über Jahrhunderte gewachsene, gelebte und lebendige Gemeinschaft, mit bestimmten Regeln, mit vielen positiven, aber auch weniger positiven Elementen, die jedes Zusammenleben bestimmen.

    Das Leben und die Bedeutung kann nur verstehen, wer zu einer Contrada gehört,

    Ich denke nicht, dass man als Tourist ( auch noch als jemand, der Italienisch nur unzureichend beherrscht) , Zugang zu einer solchen Gemeinschaft erhält.


    Ich war Anfang September in Siena, der Palio war 2 Wochen zuvor ( Ich weiß nicht, ob ich jemals zu einem Palio dort sein möchte) und doch war in vielen Gassen noch viel von der Siegesfeierstimmung zu spüren.


    Der Palio hat keine religiösen Wurzeln ( wenngleich auch das Segnen der Pferde vor dem Rennen in der Patronatskirche ein wichtiges Ritual ist),

    es gibt keinen bestimmten historischen Anlass, an den mit dem Rennen erinnert werden soll.


    Es gibt Hinweise, dass ähnliche Pferderennen schon zu Zeiten der Etrusker, ca. 6.-5. Jhd vor Chr in der Region stattgefunden haben.

    Einen Hinweis darauf fand ich im Etruskermuseum iin Murlo, ca 20 km südöstlich von Siena ( Bericht folgt)


    Eine Terrakottatafel am Haus einer Villa



    Elke


    Hier noch ein Bericht des NDR, der die Stimmung beim Palio beschreibt

    https://www.ndr.de/info/sendun…o-von-Siena,siena100.html

    Für Touristen wird durch die Tradition des Palio, des Pferderennens rund um den Campo in Siena , die Bedeutung der Contraden in der Stadt am sichtbarsten.


    Die Contrada bedeutet dem Sienesen jedoch mehr als die Teilnahme am Palio.


    Die 17 Contraden in der Altstadt von Siena entsprechen in etwa 17 Stadtvierteln.

    Jedes Stadtviertel gehört zu einer bestimmten Contrada. Früher waren es, wie in vielen mittelalterlichen Städten, die Viertel bestimmter Handwerks- oder anderer Berufe.


    In einem bestimmten Stadtviertel geboren zu sein, bedeutet für einen Sienesen mehr als nur Bewohner des Stadtviertels zu sein. Es bedeutet, für immer dazu zugehören.


    Die Contrada bestimmt das gesellschaftliche Leben im Stadtviertel .


    Die Contraden üben vielerlei soziale Aktivitäten aus.

    Sie kümmern sich um die Renovierung ihres Stadtteils, um die Einrichtung von Aktivitäten und die Betreuung von Kindern, sie pflegen ihre alten Bürger und geben Arbeitslosen vorübergehend Aufgaben. Jeder kennt jeden und Siena ist unter den Städten dieser Größe die mit der geringsten Kriminalitätsrate.


    Das Zusammengehörigkeitsgefühl und das Selbstbewusstsein sind groß, man grenzt sich zu anderen Contraden ab, hat verbündete aber auch gegnerische Contraden.


    Viele der Contraden werden nach Tieren benannt. Jede Contrada hat bestimmte Farben , ein bestimmtes Wappen und eine Flagge.


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    Jede Contrada hat ihre "eigene" Kirche und ihren eigenen Patronatstag.

    http://www.aboutsiena.com/uber…-stadtviertel-sienas.html


    An den Keramiktäfelchen an Hauswänden oder an andern Symbolen kann man in Siena immer erkennen, in welchem Stadtteil man sich befindet.


    Hier einige der 17 Symbole die ich bei meinem Rundgang entdeckt habe.


    AQUILA (ADLER)


    HANDWERK ODER BERUF - Notar


    (rechts "Selva", s.u.)


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    CHIOCCIOLA (SCHNECKE)



    HANDWERK ODER BERUF - Gerber


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    DRAGO (DRACHEN)

    HANDWERK ODER BERUF - Bankier


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    ISTRICE (STACHELSCHWEIN)

    HANDWERK ODER BERUF - Goldschmied


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    ONDA (WELLE)


    HANDWERK ODER BERUF - Schreiner


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    SELVA (WALD)

    HANDWERK ODER BERUF - Weber


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    TARTUCA (SCHILDKRöTE)

    HANDWERK ODER BERUF - Wollspinner


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    PANTERA ( Panther)


    HANDWERK ODER BERUF - Lebensmittel- und Drogeriehändler


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    Überall in der Altstadt gibt es Straßenlaternen, deren Grundform genau vorgeschrieben ist . Es sind Lampen, u.a. mit den Farben der Contrada


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    Jedes Jahr findet am 2.Juli und am 16. August ein Pferderennen auf der Piazza del Campo statt.

    Campo mit Palazzo Pubblico


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    Viele Tonnen Sand werden auf der Bahn rund um die Piazza aufgeschüttet, so dass die Pferde besseren Halt haben.


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    Von den 17 Contraden nehmen ( nach einem bestimmten Auslosungsverfahren ) nur 10 an einem Rennen teil.

    Die Pferde werden zugeteilt und kommen erst wenige Tage vor dem Rennen in die Ställe der Contraden.


    Stall der Contrada della Selva


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    Es wird ohne Sattel geritten und die Jockeys sind ebenfalls fremd. Sardische Jockeys gelten als besonders geschickt.

    Der Eintritt zum Palio ist frei , nur wer einen Platz auf einem der Balkone rund um den Platz haben will, muss tief in die Taschen greifen.


    Der Ablauf des Tages ist genau festgelegt.


    Hier im Detail

    http://www.aboutsiena.com/uber…a/Programm-des-Palio.html


    Das Rennen selbst dauert kaum länger als eine Minute .


    Der Jubel über einen Sieg ist unbeschreiblich und dauert bis in die Nacht.


    Die Contrada, die einen Sieg errungen hat, hat das Recht , ihren Stadtteil mit ihren Flaggen zu schmücken.

    Hier die siegreiche Contrada Lupa ( 2.Juli 2018)

    LUPA (WöLFIN)




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    und die Contrada Drago ( Sieg am 16.8.18)

    DRAGO (DRACHEN)


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    Die Gewinner des Augustpalio dürfen am Ende des Tages in den Dom , die Cattedrale di Santa Maria Assunta reiten und mit den Pferden am Gottesdienst mit dem Te Deum teilnehmen.


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    Elke