Beiträge von ELMA

    Jürgen-

    es wird Zeit, dass Du Dir die Gegend mal selbst anschaust.

    Aber nicht nur geschwind durchfahren, sehen, abhaken...

    3,4 Tage dort bleiben.


    Ich würde nie in Lugano Urlaub machen.

    Eine Stadt voll Bankhäuser, Immobilienfirmen, schöne Landschaft, aber kein Flair ( mehr)


    Ich kenne Locarno, hab auch schon eine Woche in Ascona verbracht.

    Das sind Städtchen im Tessin, auch exklusiv, aber mit Atmosphäre. Dort war es schön.


    Und doch fahre ich lieber in den italienischen Teil des Lago Maggiore, nach Piemont und in die Lombardei.

    Es sind nur wenige Kilometer weiter - aber der Lebensstil ist ein anderer.


    Das beginnt mit gemütlichen Cafebars, Eisdielen an jeder Ecke ( wo Espresso , Eis und ein Glas Wein auch noch bezahlbar sind)

    Dann die Italienischen Wochenmärkte in den Orten am See mit ihrem Angebot an allem was man braucht oder nicht braucht...

    Die Menschen sind anders, sie gehen auf Fremde anders zu.

    Manches ist weniger perfekt , aber liebenswert.


    Zum Wandern gibt es endlos viele Wege , teils Mauiltierpfade und auch wenig begangene Wege hinauf zu kleinen Dörfchen mit alten Steinhäusern ( die jedoch sehr oft Ferienhäuschen von wohlhabenden Mailändern, auch von Deutschen , Öterreichern usw sind )


    Aber die Atmpshäre kannst Du nur richtig erfassen, wenn Du ein paar Tage dort bist , Dich auch mal spontan treiben lässt , auch mal nichts tust oder Dich irgendwo am See auf eine Terrasse setzt mit einem Buch oder auch nur zum Schauen.

    Genießt und die Zeit vergisst.


    Für mich ist natürlich die Flora , überhaupt die Vegetation am Lago Maggiore eine wichtige Attraktion.

    Im Juli / August werde ich nicht dorthin fahren - aber im Frühjahr immer wieder.


    Und allzu weit ist es von aus aus auch nicht.


    Liebe Gruß,

    Elke

    Ich kann es kaum glauben, dass du nicht zurück gerodelt bist.

    Klaus- kurz habe ich es mir überlegt.

    http://www.alpyland.com/de/cos-e-alpyland/


    Das wäre ein Spaß gewesen !




    "Die Rodelbahn ist eine Art abwärts führende Achterbahn - mit der Besonderheit, dass der Fahrgast die Geschwindigkeit selbst bestimmen kann."

    https://media-cdn.tripadvisor.…/03/e0/0f/aa/alpyland.jpg

    Das wäre mir sympathissh gewesen .


    Aber ich habe mich morgens von dem herrrlichen Wetter täuschen lassen und war "frühlingsmäßig" gekleidet- Dort oben war es grimmig kalt.

    Mir war so kalt, dass ich nur hinunter wollte - ins Restaurant ( das dann aber geschlossen war)

    Weichei, halt ;)


    Liebe Grüße,

    Elke

    Lago Maggiore im Frühling !

    Das ist meine Lieblingszeit!

    Dieses Jahr möchte ich zur Zeit der frühen Magnolien , Azaleen und zur Hauptblütezeit der Kamelien am Lago Maggiore sein , Anfang April.

    Da war ich letztes Jahr etwas zu spät dran, die waren mancherorts schon am Verblühen,

    Vielleicht schaffe ich es.


    Es gibt Gegenden , da bekomme ich nicht genug .


    Liebe Grüße,

    Elke

    Letztes Jahr war ich Mitte April am Lago Maggiore. An einem sonnigen Tag beschloss ich , einen Ausflug zu dem Berg mit der wohl schönsten Aussicht zu machen, die es am Lago Maggiore gibt.

    MIt dem Linienschiff fuhr ich nach Stresa am Südende des Sees und spazierte dann auf der Uferpromenade entlang bis zur Seilbahnstation des Monte Mottarone .


    Es gibt Wanderwege auf diesen 1491m hohen Berg, auch eine Straße führt hinauf. Ich hatte mich für den bequemen Weg mit der Seilbahn entschieden.


    Der Monte Mottarone ist ein Berg, der touristisch sehr stark genutzt wird zum Skifahren, Wandern, Mountainbiken und Gleitschirmfliegen. Es gibt eine Sommerodelbahn und auf dem Gipfel befinden sich aufgrund der Lage zahlreiche Antennenanlagen. Es ist eigentlich kein besonders schöner Berg,


    ( Bild aus Wikipedia)


    Die Seilbahn ist nicht neu - war aber lange geschlossen und ist erst seit 2016 weder in Betrieb,



    Schon die Auffahrt war ein Genuss.


    Der Blick ging nach Norden über den Lago Maggiore zu den Tessiner Alpen und hinunter zu den Borromäischen Inseln .



    Während unten bereits Mandel- und Kirschbäume blühten, lag auf Höhe der Bergstation noch Schnee.



    Zum Gipfel kann man hinaufgehen oder eine Sesselbahn benützen.

    Der Weg war teilweise aufgetaut ,rutschig und ziemlich matschig, so dass ich es vorzog, mich in einen Sessel zu setzen,



    Neben der Sesselbahn gibt es eine Sommerrodelbahn.

    Mailand ist nicht weit entfernt und ich nehme an, dass im Sommer viele Städter herkommen, im Winter auch zum Skifahren.

    MItte April war nicht viel los.




    Zum Skifahren war es zu spät, zum Wandern noch etwas zu früh.

    Die ersten Krokusse hatten sich gerade aus dem Boden gearbeitet.



    Das Panorama, das sich auf dem Berggipfel nach allen Seiten hin auftat, war einfach phantastisch!


    Nach Westen das Waliis mit dem Monte Rosa Massiv und der 4634m hohen Dufourspitze .





    Im Südwesten der Ortasee



    Blick auf die Sommerrodelbahn, im April war sie schon in Betrieb. Ein wilde, kurvenreiche Strecke!




    Der Blick nach Noden über den Lago Maggiore zu den Städten Intra, Verbania und Pallanza.



    Es gibt im Gipfelbereich keine Hütte oder Ähnliches. Nur ein Kriegerdenkmal und die Masten der Antennen

    Es war windig und kalt und so fuhr ich nach einer Stunde mit der Sesselbahn wieder hinunter zur Seilbahnstation .

    Das Restaurant neben der Seilbahn war geschlossen,



    Nach dem Umsteigen in die Kabinen war es eine Fahrt aus dem Winter in den Frühling.

    Blick auf die Inseln


    die Fischerinsel,

    Isola Madre

    und dazwischen die kleine Scoglio della Malghera



    Isola Bella



    Ich freute mich auf den Spaziergang entlang der Uferpromenade zurück zur Schiffsanlegestelle.




    Im Seecafe bei einem großen Baum mit Kamelien genoss ich einen Cappuccino und ein Gelato.




    Immer mit dem Blick auf den See und die Inseln.




    Es war noch etwas Zeit bis zur Abfahrt des Schiffes für einen kurzen Spaziergang durch das hübsche Stresa.



    Aus einer Bäckerei duftete es nach frischer Pizza . Das ließ ich mir nicht entgehen .

    Wie in Italien üblich , kann man sich ein Stück kaufen und ich konnte es dann genüsslich auf dem Weg zum Schiff aus der Hand verzehren.



    Auf dem See verkehren Linienschiffe, die fast alle kleinen Orte anfahren.

    Ein Expresskatamaran fährt ein Mal am Tag von Stresa im Süden nach Locarno ganz im Norden.


    Ich benützte ein normales Linienschiff. Es war nicht voll und ich konnte mir einen schönen Platz in der Sonne oben auf dem offenen hinteren Deck aussuchen .

    Das Schiff legte sehr oft an, an allen Inseln, in Intra, in Cannobio . Luino und schließlich nach mehr als einer Stunde in Cannero, wo ich "zu Hause " war.




    Elke

    Gut geraten - gut recherchiert - gut gewusst !:401:

    Die Seilbahn führt von Stresa in Piemont , am südlichen Ende des Lago Maggiore, hinauf auf den Aussichtsberg Monte Mottarone. (1491 m)

    Von dort oben hat man einen phantastischen Blick in alle Himmelsrichtungen, auch hinunter auf den Lago Maggiore und die Borromäischen Inseln.


    Das zweite Bild zeigt das Monte Rosa Massiv.

    Die höchste der vielen Gipfelspitzen ist die Dufourspitze im Wallis, mit 4634m der höchste Berg in der Schweiz.


    Danke für's Mitraten :grin:

    Ich werde über diesen Ausflug noch ein paar Bilder heraussuchen und berichten.


    Liebe Grüße,

    Elke

    Eure Antworten haben mich gleich neugierig gemacht!!!


    Zitat aus

    http://www.sprachreisen-vergle…und-den-polizeiautos.html


    "Was bedeutet der Schriftzug "NO 8 DO" auf der Stadtflagge, allen öffentlichen Gebäuden und den Polizeiautos?

    "Die Stadtflagge und alle öffentlichen Gebäude tragen den Schriftzug „NO 8 DO“, wobei die „8“ ein Wollknäuel symbolisiert, was auf spanisch „madeja“ heißt. Wenn man das Stadtemblem nun liest, entsteht der Text „No-madeja-do“ (No me ha dejado) was in etwa so viel bedeutet wie „Sie hat mich nicht verlassen.“ Dieser Ausspruch geht auf Alfons X. zurück, der nach seiner Entthronung in Sevilla im Exil leben durfte. Mit der Stadtflagge und dem Ausspruch darauf wird die Treue zu sich und der Stadt symbolisiert – etwas auf das jeder Svilliano stolz ist."


    Elke

    Es ist eine wunderschöne, helle, freundlich und verspielt wirkende Kirche.

    in einer schwierigen Mission

    Dann war der Versuch, den Vikar zu überreden, das Relief sehen zu dürfen, diese schwierige Mission?

    Aber - Du bist hartnäckig :wink:, das wissen wir. Irgendwann gelingt es Dir !


    Die Kirche ist jedenfalls auch ohne Sissi sehenswert, die Öffnungszeit außerhalb von Messen ist nur von 17:30 bis 18:00.

    Deshalb konnte ich sie nur von außen sehen und habe sie irgendwie "links" liegen lassen. Hab kein einziges Fotos davn.


    Seit ich vor einigen Jahren in Prag war, liebe ich den Jugendstil.

    Und Bratislava hat in dieser Beziehung genug zu bieten!


    Danke, Johannes, für diesen Beitrag.


    Gruß,

    Elke

    Das war der Grund, weshalb ich an unseren Sissikenner Waldi gedacht habe:

    https://modrykostol.fara.sk/info/about-the-church-deutsch/


    Zitat (Auszug)

    Im Jahre 1907 wurde das Geburtsjubileum der hl. Elisabeth (geb. 1207), der Tochter des ungarischen Königs Andreas II. gefeiert. Die Sankt-Elisabethfeiern sollten mit dem Aufbau einer neuen, ihr eingeweihten Kirche in Bratislava gekrönt werden.......

    Der Grundstein wurde am 23. August 1909 feierlich vom Vertreter des Bischofs Dr. Simon Valö aus Estergom gelegt. Am 4. November 1909 war eine Delegation von Vertretern der Kirche in Wien beim Kaiser Franz Josef I., der den Kirchenplan genehmigte und seine Hilfe versprach. Er beantragte sofort den bekannten Bratislavaer Bildhauer Alojz Rigele, ein Relief der Königin Elisabeth aus Marmor auszuarbeiten, welches dann auf der linken Seite der Kirche angebracht wurde (jetzt befindet sich das Relief im Pfarramtsgebäude). Es ist aus weißem Carrara Marmor und stellt die betende Königin Elisabeth dar (die Ehefrau des Kaisers Franz Josef I.).


    Ich dachte vielleicht hast Du dieses Relief gesucht ud hast im Pfarramt geklingelt, es dort entdeckt und es vielleicht sogar fotografiert??


    Liebe Grüße,

    Elke




    Ein interessantes Gebiet, dieser NP!

    Hab mir mal die Wikiseite ageschaut: Ein Nationalpark, der etlichen Gefahren ausgesetzt ist !

    z..B 1000 illegale Brunnen wegen dem Erdbeeranbau !


    Eigentlich hätte ich erwartet, dass im November noch Zugvögel oder Überwinterungsgäste zu sehen sind. Aber dazu war es wohl zu trocken ( Für die Stechmücken, die Du erwähnst, anscheinend nicht.)


    Wann wäre für einen LIebhaber von Flora und Fauna die beste Zeit für einen Besuch?


    Gruß,

    Elke

    Wir suchten und fanden auch ein bestimmtes Grab, welches wir sehen wollten.

    Oh, ich weiß, was Ihr gesucht habt.

    Hattet Ihr doch im August ein bestimmtes Erlebnis!


    Dass der Wanderweg hinauf zur Vela Spila betoniert ist, gefällt mir nicht sonderlich.

    Bisher war es ein Weg mit Steinen , unter denen sich Eidechsen verstecken konnten, mit wilden Kräutern und Gestrüpp links und rechts.

    Blumenrabatten? Im Ernst??



    Das muss ich mir mal anschauen.


    Danke für die Information !


    Liebe Grüße,

    Elke