Beiträge von ELMA

    Susanne, DANKE, das hast Du hervorragend umgesetzt.


    Übermorgen ist Herbstanfang,

    da schaut man schon etwas genauer nach allem was noch blüht.


    Dass die die Herbstzeitlosen am Eichkogel schon am Verblühen sind, ist erstaunlich.

    Jetzt gilt es, nach Samenkapseln Ausschau zu halten. Da gibt es die seltsamsten Formen und Erfindungen der Natur.


    Noch viele schöne Tage am Eichkogel und liebe Grüße,

    Elke

    :lol: Wir würden sicher auch durch di Via della Fortuna spazieren, vielleicht auch durch die Via del Buia, die finstere Gasse.

    Es macht einfach Spaß, in den italienischen Dörfchen die alten, kleinen Gassen zu.erkunden.

    Dort wird noch gelebt, Wäsche hängt an den Mauern, es duftet nach Knoblauch und Essen, Kindergeschrei aus den offenen Fenstern, manchmal sitzen alte Menschen auf Stühlen vor den Hauseingängen, die Strassen sind so schmal, und doch passt ein Cinquecento durch oder ein knatternder Piaggio , niemand stört es.

    Ich mag so etwas.


    Liebe Grüße,

    Elke

    Es war einmal ein Dorf mit dem Namen Corsignano, wenige Kilometer südöstlich von Siena.


    Dort wurde am 18.10.1405 Enea Silvio Piccolomini geboren, Sohn einer angesehenen und wohlhabenden Adelsfamilie .

    Enea Silvio verfolgte eine juristische und kirchliche Laufbahn, u.a. in Wiener Neustadt, in Graz, in Wien , in Linz, wurde mit 42 Jahren Bischof von Triest und später von Siena , Fürstbischof von Ermland ( Ostpreußen) u.a. Er wurde 1458 in einem dreitägigen Konklave in Rom zum Papst gewählt.


    Als Pius II erinnerte er sich wieder an seinen Geburtsort , das Dorf Corsignano auf einem Hügel im Val d'Orcia, einem Gebiet, das heute noch geprägt wird von Landwirtschaft und er beschloss, aus diesem Dorf eine "ideale Stadt " zu machen , nach einer Utopie der Renaissance. Er nannte den Ort "Pienza".

    Pius II beauftragte 1459 den Florentiner Baumeister Bernardo Rosselino , das Zentrum umzugestalten.

    Innerhalb von 3 Jahren entstanden die wichtigsten Gebäude . Pius II starb 1464, der Platz war weitgehend fertig.


    Seit 1996 gehört Pienza zum Weltkulturerbe der UNESCO .

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    Schon lange wollte ich diese Stadt einmal besuchen . Doch immer fürchtete ich mich vor Touristengedränge an solchen Orten.

    Vor zwei Wochen entschied ich mich und fuhr nach Pienza.
    Schon aus der Ferne ist die Stadt im Val d'Orcia unübersehbar.


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    Und es war für mich eine positive Überraschung - ich hatte keine Probleme, einen (kostenlosen) Parkplatz zu finden und in den Gassen des kleinen Ortes gab es kein Gedränge. Durch die Porta al Prato kam ich sofort auf den Corso il Rosselino.


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    Ein charmantes Sträßchen!


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    Links und rechts in den alten Mauern kleine Läden, "Bottegas"


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    Pienza ist bekannt für die Herstellung von Pecorino, jenem köstlichen Schafskäse, den man in unterschiedlichen Reifestufen kaufen kann .


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    Nach nur wenigen hundert Metern stand ich an der Piazza Pio II ( Piazza Communale)

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    Vier repräsentative Gebäude bestimmen den Platz

    Der Dom Santa Maria Assunta mit der Renaissancefassade


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    Rechts der Palazzo Piccolomini.


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    Il Palazzo Comunale, das Rathaus , rechts davon der Palazzo Vescovile, der Bischofspalast


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    Ganz besonders prächtig: Il Palazzo Piccolomini, der Wohnsitz von Pius II,

    ?random=0&maxWidth=0&embedded=0#imageAnker_26363 mit dem wunderschönen Travertinbrunnen davor.

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    Der Domplatz sowie der Palazzo Piccolomini dienten 1968 als Drehorte der 1969 mit zwei Oscar (beste Kamera, bestes Kostümdesign) ausgezeichneten Verfilmung von Shakespeares "Romeo und Julia."


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    Es lohnt sich , in Pienza durch die engen Gässchen hinaus auf die Stadtmauer zu gehen.


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    Da gibt es doch tatäschlich eine "VIA DEL BACIO" ( Bacio = Kuss)


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    Blick zum Monte Amiata ( 1738 m)


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    Die Ausblicke auf das Val d'Orcia sind kaum irgendwo schöner.

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    Die bezaubernde Landschaft des Val D'Orcia, wurde 2004 zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt.

    http://www.italia.it/de/reiset…-staetten/val-dorcia.html

    Zitat

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    PIenza ist nicht groß, - in 3, 4 Stunden kann man das Städtchen kennenlernen.

    Nach einer ausgiebigen Rast an der Stadtmauer und einem Cappuccino machte ich mich wieder auf den Weg zu meinem Parkplatz. Ich wollte noch einen zweiten Orte im Val'd'Orcia besuchen : Das alte Thermalbad Bagno Vignoni, ca 25 km von Pienza entfernt. Davon in einem weiteren Bericht.


    Elke

    Ich denke , es ist der Blick von St Nikolai in Richtung St Michaelis .

    Toll, dass Du die kurze Zeit nutzen konnest, wenigstens einen Überblick zu bekommen, was man alles in HH unternehmen könnte!


    Wo ist Bild 1 entstanden?


    Liebe Grüße,

    Elke

    :401::401::401:

    Gratuliere !!

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ponte_della_Pia


    Diese Brücke über den Fluss Rosia wurde erstmals von den Römern errichtet, aber um das Jahr 1300 erneuert und war wichtig für den Verbindungsweg, der "Massetana", von Siena ans Meer.


    Das ist die arme Pia !

    Dante Gabriel Rossetti, Pia de 'Tolomei

    Photo by licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.

    Quelle:

    http://www.poderesantapia.com/album/sur34apontedellapia.htm


    Pias Mann ( Verlobter? ) Nello de' Pannocchieschi schickte sie um das Jahr 1300 zu Fuß von Siena in seine Burg Castel di Pietra in der Maremma ins Exil. Das waren mehrere Tagesreisen.

    Für die Gründe gibt es zwei Versionen . Untreue der Pia de Tolomei , oder Nello de' Pannocchieschi wollte sie loswerden, weil er Margherita Aldobrandeschi heiraten wollte ( und geheiratet hat )

    Es gibt keine genauen Berichte, aber es wird angenommen , dass Pia im Castel di Pietra aus dem Fenster gestürzt wurde,


    aus Wikipedia:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ponte_della_Pia


    Über das Schicksal der Gräfin berichtet auch Dante Alighieri im fünften Gesang des Purgatorio (Fegefeuer, Zeile 130–136) seines Werkes Göttliche Komödie.

    Als drauf der dritte Geist das Wort gefaßt,
    Sprach er: „Wenn du, zur Welt zurückgekommen,
    Erst ausgeruht vom langen Wege hast,
    So laß dein Hiersein auch der Pia frommen.
    Siena gebar, Maremma tilgte mich.
    Und Er, von dem ich einst den Ring bekommen,
    Der Treue Pfand, er weiß, wie ich erblich.



    Es gibt auch eine Oper von Gaetano Donizetti die diese Geschichte aufgreift.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Pia_de%E2%80%99_Tolomei



    Danke für Dein Interesse, Johannes !


    Liebe Grüße,

    Elke

    Eine Legende besagt , dass in schwarzen, mondlosen Nächten auf dieser Brücke der Geist einer weiß gekleideten Frau erscheint.

    Sie wird umgeben von einem schwachen Licht , ihr Gesicht ist von einem Schleier bedeckt.

    Sie klagt über ihr Schicksal und ihren Kummer.

    Es wird erzählt, dass sie vor …. Jahren zu Fuß über diese Brücke bis in die Maremma gehen musste, dort eingesperrt und umgebracht wurde.


    Die Brücke trägt ihren Namen.


    Wer weiß wie die Brücke und die Dame heißt?






    Gruß,

    Elke

    Sieht so der Herbst aus?

    Ja, neben den warmen Brauntönen des Herbstes leuchtet das Grün, das bereits schon wieder auf das nächste Frühjahr hinweist.


    Landschaft im Val d'Orcia bei Pienza



    Liebe Grüße,

    Elke

    Das ist eine sehr schöne Bucht . Kein Wunder, dass sie beliebt ist.

    Aber wenn man bedenkt,

    Zitat

    Es sei aber erwähnt, dass am Wochenende und vermutlich auch in der Hochsaison der einzige Parkplatz beim öffentlichen Strand von Strunjan bereits ab 10:00 überfüllt ist, dann wird es schwierig bis unmöglich

    so bleibt nur : nicht am Wochenende und nicht in der Hauptsaison.

    Aber wie in Eurer ganzen Septemberurlaubswoche, so hattet Ihr auch hier Glück und konntet die Bucht und das Panorama genießen.

    Ich stelle fest: Viel zu oft fahre ich durch SLO durch. Aber es gibt so schöne "Fleckchen", die man besuchen könnte!


    Zu Bild 2: Wozu sind diese Löcher in dem Pfahl?


    Liebe Grüße,

    Elke

    Danke !

    Genau so ist es , Johannes!!


    Die beiden Zeichen C und spiegelverkehrtes C müssen zusammengesetzt ein X ergeben -

    1462


    Passt zu der Info, die ich gefunden habe.

    Der Florentiner Baumeister Bernardo Rossellino hat 1459 den Auftrag bekommen , das Dorf Corsigniano zur Stadt Pienza umzubauen.

    Bauzeit : 3 Jahre

    1462 war auch der Travertinbrunnen vor dem Palazzo Piccolomini fertig.


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    Es ist ein sehr schöner Brunnen, der anderen Brunnen in der Toskana zum Vorbild diente.


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    Pienza mit seinen 3000 EW hat mir sehr gut gefallen.

    Ich werde noch ein paar Bilder zusammenstellen und über die Stadt berichten.


    Liebe Grüße,

    Elke

    Wieder überrascht Schottland mit diesen frischen, klaren Farben und den typischen grauen Steinhäusern. Schön!

    Der Stadt scheint es gut zu gehen.

    Du erwähnst den Schiffsbau.

    Spielt er für die Stadt und die Arbeitsplätze immer noch eine Rolle?


    Johannes56 , Du sprichst diese kleinen Fuchsien an.

    In Schottland, auf den Hebriden, hab ich riesige Hecken davon gesehen.

    Sie sind auch bei uns relativ winterhart.

    Ich hatte vor vielen Jahren auf dem Grab meiner Mutter eine solche Minifuchsie gepflanzt. Sie wuchs und gedieh und ich musste sie letztlich rausreißen, weil sie zu groß war.

    Probier es doch mal in Deinem Garten.Spezialgärtnereien müssten sie haben.


    Danke für Deinen Bericht, liebe Jofina!


    Liebe Grüße,

    Elke

    Jofina, für mich ist alles im Moment im Wunschbereich. Es darf geträumt werden. Auch an Spitzbergen hab ich schon gedacht.

    Wenn Lofoten, dann individuell oder mit kleiner, flexibler Gruppe mit Freiraum für spontane Unternehmungen und Exkursionen.

    Aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen kann ich derzeit an so etwas nicht denken.


    Johannes56

    Hab Dank , dass Du uns von Deinem kulinarischen Erlebnis in SLO berichtet hast. Bakalar scheint es nicht nur zu Weihnachten zu geben! Ich hätte es sicher auch probiert.

    Jetzt ist Zeit der Sommertrüffel... köstlich!


    Liebe Grüße,

    Elke

    Es fällt mir schwer, zu diesem Beitrag etwas zu schreiben.

    Außer natürlich : Ganz herzlichen Dank für diese gute und gründliche Dokumentation, die Bilder und die Hintergrundlinks zu einem Kapitel der Geschichte, das sehr schwer zu verstehen ist und viele von uns sicher auch nicht sehr gut kennen.

    Ich habe mir den Beitrag jetzt 2x angeschaut auch die Links geöffnet.


    Einerseits bewundere ich , was im Partisanenlazarett Franja in humanitärer Hinsicht geleistet wurde. Auch was die kluge Wahl des Ortes, die Logistik und die Arbeit der Menschen dort betrifft. Es ist kaum vorstellbar.


    Und dann die Hintergrundinformationen in den Links ( vor allem die letzten drei ) . Gänsehaut!

    So stelle ich mir die Hölle vor!!


    Schlimm ist auch , dass die beteiligten Volksgruppen, Ethnien oder wie man es auch nennen will, auch heute noch noch keine Distanz zu den damaligen Ereignissen gefunden haben und die historisch sachliche Aufarbeitung noch nicht möglich ist . Vielleicht wird das auch nie möglich sein.:cry::icon_frown:


    Solche Mahnstätten sind notwendig.

    Im Forum gibt es schon Beiträge, die darüber berichten

    In Slowenien siehe #1


    aber auch in Italien

    I 1830 Friaul > BASOVIZZA > Nationalmonument > Foiba di Basovizza

    Spuren der Geschichte: Kosaken in Friaul


    oder Österreich /Kärnten

    der Kosaken Friedhof in Lienz Peggetz



    Liebe Grüße,

    Elke