CoV - Was wir auch in "guten Zeiten" beibehalten sollten ....

  • Wo ist die Solidarität geblieben, die im April spürbar war?

    Im Urlaub denke ich !


    Nun kommt wieder der Ich-Mensch zum vorschein wie man auf dem Plakat sehen kann.


    Sie hätte auch schreiben können ---Erst ich und dann irgendwann vielleicht die anderen.

    Liebe Grüße :auto3:Dieter


    Es geht nicht darum , dem Leben mehr Tage zu geben ,

    sondern den Tagen mehr Leben.

    Cicely Saunders


    Und deshalb bleibt bitte gesund.

  • Vielleicht verstehe ich es dann. (was ich sehr bezweifle!)

    Ich habe es mir angesehen und verstehe es ganz und gar nicht.


    Was macht dieses Virus ( mal abgesehen von der Krankheit ) aus den Menschen.

    Liebe Grüße :auto3:Dieter


    Es geht nicht darum , dem Leben mehr Tage zu geben ,

    sondern den Tagen mehr Leben.

    Cicely Saunders


    Und deshalb bleibt bitte gesund.

  • Ich hab mir's auch angeschaut.

    In der Mediathek kann man die Sendung nochmals sehen

    https://www.zdf.de/politik/dun…njahayalivom0608-100.html

    Respekt für Dunja Hayali, dass sie mit ihrem Team versucht herauszubekommen, worum es den Demonstranten geht.


    Aggressionen und Wut mancher waren beängstigend.

    Mancher scheint sich in der Masse besonders stark zu fühlen

    Ich verstehe nicht wogegen demonstriert wird. Ein Sammelbecken für alles mögliche.

    Ich habe schon viele Demos erlebt

    Z.B.

    Gegen den Vietnamkrieg

    Gegen Atomwaffen

    Gegen den Flughafenausbau

    Gegen den Kohleabbau

    U.v.m

    Für alle hatte ich Verständnis.


    Aber eine Demo gegen Corona?

    Was sind das für Menschen, die demonstrativ Fakten leugnen, an abstruse Theorie glauben und mit ihrem Verhalten rücksichtslos Mitmenschen gefährden, die sich nicht dagegen wehren können?

    Ich bin gespannt wie es am Wochenende in Stuttgart und Dortmund wird.


    Gruß,

    Elke

  • hallo Elke,


    wäre es nicht so traurig, könnte man das Ganze auf den zweitausend Jahre alten Nenner der Römer bringen:


    "Das Volk will Brot und Spiele und ist dumm."

    Die Mehrheit der Bevölkerung informiert sich oberflächlich und will überhaupt keine Details oder Hintergründe wissen. So übernimmt man einfache Slogans und posaunt die in die Welt hinaus. Populistische Politiker in den USA, Russland oder der Türkei machen es vor.


    Dazu wird die angeblich gute alte Zeit verklärt so daß die einen der DDR nachtrauern und andere wiederum mit der Meinung "nicht alles war schlecht im III. Reich" nachziehen.


    Es ist schlicht und einfach die fehlende Bildung oder eine ausreichende Allgemeinbildung die immer mehr Menschen dazu bewegt, krude Theorien und Standpunkte zu adaptieren.


    Wir müssen leider damit leben, daß immer mehr Minderheiten so laut schreien, daß sie von der Allgemeinheit so wahrgenommen werden, als handele es sich nicht um Minderheiten, sondern um die Mehrheit der Bevölkerung.


    Was Corona angeht, gehe ich derzeit mit der Bayerischen Staatsregierung konform. Wer sich nicht an die AHA Regeln hält, der muß bestraft werden und soll halt zahlen. Im Wiederholungsfall wird das eben teurer. Glücklicherweise haben wir hier noch nicht Zustände wie in Berlin.


    grüsse


    jürgen

  • Zitat

    Die Mehrheit der Bevölkerung informiert sich oberflächlich

    Da muss ich widersprechen Jürgen.

    Was Corona betrifft, so ist die Mehrheit der Bevölkerung informiert, hält sich an die AHA Regeln und befürwortet strengere Massnahmen.

    https://www.deutschlandfunk.de….html?drn:news_id=1159073

    Aber die 17000 oder 20000 , die aus unterschiedlichen Günden bei diesen Demos mitlaufen, sind lauter!


    Ich möchte in diesen Tagen kein Polizist sein.


    Gruß ,

    Elke

  • Vielleicht noch eine Anmerkung zum Thema:


    Es gibt natürlich Medien, allen voran Fernsehsender, die meist werbefinanziert sind und kaum Infos, dafür Unterhaltung aller Art anbieten. Solche Sender haben bei bestimmten Formaten hohe Einschaltquoten. Damit wird wohl der Großteil der Bevölkerung beeinflußt.


    Zeitungen wie die FAZ oder die NZZ, die mit hohem Aufwand gut recherchierte Artikel zu Themen wie Politik, Wirtschaft, Finanzen, aber auch Corona anbieten, liest doch kaum noch jemand. Gleiches gilt für die regionalen Sender der öffentlich rechtlichen Anstalten oder arte.


    Da braucht man sich dann nicht zu wundern, wenn immer mehr Menschen aufgrund geringer Allgemeinbildung einfache Erklärungen nachplappern und lauthals ausdrücken. Da sind dann diese Medien sofort da um dies zu publizieren und den Effekt noch verstärken.


    "Sex an crime sells" lautet nicht nur in den USA ein alter Grundsatz vieler Printmedien. Das gilt wohl mittlerweile für alle Art von Medien überall dort, wo in einer Demokratie Medienvielfalt besteht. ;)


    Mittlerweile befürworten wohl immer mehr Bundesbürger höhere Strafen bei Verstössen gegen Corona Vorschrifen.


    https://www.faz.net/aktuell/ge…verstoessen-16893945.html


    grüsse


    jürgen

  • Zitat

    Damit wird wohl der Großteil der Bevölkerung beeinflußt.

    Ich behaupte, dass das Internet, bestimmte Social Media Seiten und verschiedene gut verdienende " Influencer" einen viel größeren Einfluss auf die Meinungsbildung und die Verbreitung von Verschwörungstheorien haben als das Fernsehen.

    Hast Du am 18.6.20 die Sendung " Frontal" beim ZDF z.B. zu QAnon

    gesehen?


    Kaum zu glauben, dass Menschen so etwas glauben.

    In D soll es ca 100 000 "Follower"geben,

    Der Buchstabe Q war auf der Berliner Demo auch zu sehen.



    Gruss,

    Elke

  • hallo Elke,


    jetzt im Sommer spielt die Glotze bei mir kaum eine Rolle. Manchmal schalte ich den Fernseher wochenlang nicht ein.


    Nun habe ich mir die Frontal-Sendung deines links angesehen und frage mich ernsthaft, ob den Mist jemand glaubt? Vereinfacht ausgedrückt, muß jemand meiner Meinung nach unter einer geistigen Störung leiden, der das glaubt.


    Was den Begriff "Influencer" anbelangt, habe ich das noch nicht so recht verstanden. Anscheinend gibt es Menschen, die in bestimmten Kreisen recht bekannt sind und wohl alle paar Minuten in sozialen Netzwerken das posten, was sie gerade machen oder was ihnen wichtig erscheint, es anderen mitzuteilen. Die Masse der "Follower" nimmt das dann nicht nur für bare Münze, sondern giert wohl sogar nach diesen Nachrichten.


    Woran liegt das wohl? Mangelnde Bildung oder der Unwilligkeit, sich durch verschiedene Quellen zu informieren? Langeweile im Alltag?


    Ich habe keine Antwort auf diese Fragen. Eines jedoch ist für mich klar. Der Staat sollte präsent sein und keine Freiräume dulden, wo Verstöße gegen die Rechtsordnung, nicht nur gegen das Strafgesetzbuch begangen werden.


    In dieser Hinsicht besteht wohl mancherorts ein gewissen Nachholbedarf. ;)


    grüsse


    jürgen

  • Vielleicht sollten wir versuchen , zum Thema des Threads zuückzukommen ?


    "CoV - Was wir auch in "guten Zeiten" beibehalten sollten"


    Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht mit Drängeleien und Wartezeiten?

    Spontan auf eine Behörde zu gehen, geht bei uns nicht mehr,

    Saß man früher z.B. stundenlang in der Warteschlange bei der KFZ Zulassungstelle oder wegen irgendeiner Formular- oder Ausweissache beim Bürgeramt im Rathaus, so darf man ohne vorherige Onlineanmeldung das Gebäude nicht mal betreten.


    Man braucht überall einen Termin. Das ist im Prinzip gut, das sollte man beibehalten,


    Leider wartet aber mancher wochenlang, bis er einen solchen Termin bekommt.

    Da kauft jemand ein Auto und kann es nicht zulassen . Das ist schlecht und muss anders werden.


    Aber wir sind ja auch noch nicht

    "in guten Zeiten" :(

    Gruß,

    Elke

  • Spontan auf eine Behörde zu gehen, geht bei uns nicht mehr,

    Das gab es in NL auch in Vor-Corona-Zeit schon lange nicht mehr. Und das ist gut so. Man geht pünktlich hin, null Wartezeit und ist je nach Anliegen in 5 - 10 Minuten wieder draußen.

    Für mich heute unvorstellbar, eine Nummer zu ziehen und sich in eine endlose Warteschlange einreihen zu müssen. 8|



    Da kauft jemand ein Auto und kann es nicht zulassen . Das ist schlecht und muss anders werden.

    Auto zulassen geht bei uns noch spontan, allerdings wird das hier durch ausgewählte Post-Agenturen und KFZ-Werkstätten durchgeführt, wo man selten mehr als 1 - 3 Personen vor sich hat.


    Wie läuft das dann in D, wenn man ein Auto gekauft hat und es nicht zulassen kann? Ist man nicht verpflichtet, das Auto innerhalb eines gewissen Zeitraumes zuzulassen? Darf ich dann überhaupt mit dem Auto fahren, wenn es noch nicht auf mich zugelassen ist? Wahrscheinlich ja, aber was ist, wenn in diesem Zeitraum mit diesem Auto eine Straftat begangen wird? Das würde doch der Vorbesitzer nicht lustig finden?? Kann ich das Auto überhaupt versichern, wenn es noch nicht auf meinen Namen zugelassen ist?


    Ich glaube, dass in D verwaltungstechnisch doch vieles recht rückständig ist. Das wurde mir natürlich erst bewusst, nachdem ich inzwischen Besseres kennengelernt habt. Früher dachte ich, dass in D alles supermodern ist. :lol:


    Liebe Grüße

    Helga


    Liebe Grüße

    Helga

  • Ich glaube, dass in D verwaltungstechnisch doch vieles recht rückständig ist.

    Ja, das ist es.

    Hat eigentlich wenig mit Corona zu tun, aber wird derzeit , wo überall die Digitalisierung eine größere Rolle spielt, immer deutlicher.

    Es gibt offensichtlich große Unterschiede in verschiedenen Regionen.


    https://www.zdf.de/nachrichten…lassungen-corona-100.html


    Onlinezulassung ist möglich, aber noch nicht sehr verbreitet.

    https://www.adac.de/rund-ums-f…lassung/zulassung-online/

    Ein Grund dafür ist, dass man einen Personalausweis mit eID-Onlinefunktion besitzen muss. Den haben nur wenige. ( Ich auch nicht )



    ALSO : LIeber warten und Nummer ziehen,

    So lange darf das Auto nicht fahren.

    Ohne Kennzeichen darfst Du nicht fahren. Und der Vorbesitzer eines gebraucht gekauften Autos wird Dir sein Nummernschild nicht überlassen.


    Gruß,

    Elke

  • Danke Elke, ich glaube ich habe alles vergessen, wie es in D läuft.


    Liebe Grüße

    Helga

  • Es ist nicht "das Volk", das am 1.8. in Berlin oder gestern in Hamburg demonstriert hat. Es sind viele bekannte und weniger bekannte Rechte, verkrachte Journalisten und eine größere Anzahl Deppen, die den Erstgenannten nachlaufen. Wäre ich nicht 70, Risikopatient und Ehemann einer Risikopatientin, wär ich auf der Gegendemo gewesen. Ausserdem wäre meine ehemalige Praxis, in der ich noch regelmäßig als Teilzeitrentner Herumdoktoren, nicht begeistert, wenn sie geschlossen als Kontaktpersonen in Quarantäne müsste.

    Ich hoffe, die Jungen reissen's raus.

  • Zu 3.

    Maske auch im Freien bei Menschenansammlungen zB Warteschlangen (so mach ich's).

    Zu 4. Desinfektionsmittel im Auto

    Zu 5. Hab ich nicht, da jede Art Internetformulare und ich die Geschichte einer ewigen Feindschaft sind. Deshalb mach ich auch kein Internetbanking o.ä.

  • Last not least.

    Bin grad im Freibad (Naturbad Kiwittsmoor). Gut 1000 dürfen rein, etwa die Hälfte ist drin. Mindestabstand ist noch machbar und wird einigermaßen eingehalten (Achtung: Sie machen um 11:00 auf, und ab 11:20 sind alle Parkplätze besetzt, das muss man wissen).

    Schreib ich halt jedes Mal Name und Adresse in die Liste, was soll's, hab ich in x Restaurants ja auch schon gemacht - in Schleswig-Holstein war das schon einige Tage vor dem Lockdown Vorschrift, deshalb war es um so bitterer, dass selbst inhabergeführte Kleincafes 2 Monate dicht machen mussten, die diese Regeln locker hätten einhalten können und jetzt immer noch einhalten, und dafür jetzt um ihre Existenz kämpfen. Meinem Stammcafeinhaber hab ich zum Lockdownbeginn 1000€ in die Hand gedrückt mit der Vereinbarung, dass ich die jetzt abkonsumiere - langsam, damit er länger was davon hat. Ist er selber da, zieht er's vom Guthaben ab, bei seinem Mitarbeiter zahl ich wie sonst auch.

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