Ja damals , so war es früher

Es gibt 15 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Helga.

  • Ich habe hier ein wunderschönes You Tube Video gefunden.
    Leider ist es in bayrisch und ich weiß nicht ob alle das verstehen.


    httpss://www.youtube.com/watch?v=bTR-97Ze6dg


    Absolut interessant und eigentlich ,, Wie es früher wirklich war!

    Liebe Grüße :auto3:


    Es geht nicht darum , dem Leben mehr Tage zu geben ,

    sondern den Tagen mehr Leben.

    Cicely Saunders

  • Da werden Erinnerungen wach...


    Ich habe in Erinnerung, dass ich immer viel Zeit hatte zum Spielen, mit anderen im Dorf herumzustromern, Verstecken, Räuber und Gendarm zu spielen.
    Wir Mädchen wussten wo es die ersten Veilchen, gab, im Herbst die schönsten Äpfel, im Winter die längste "Schleifeze " , usw.
    Und wie im Lied erwähnt, es gab eine bestimmte Zeit, zu der wir daheim sein mussten: Das Vesperläuten, im Sommer um 6, im Winter um 5.
    Das wurde streng gehandhabt- sonst gab es am nächsten Tag "Hausarrest".


    Aber wie es in den 50er und 60ern wirklich war, das wissen vermutlich nur die Erwachsenen von damals.


    Liebe Grüße,
    Elke

  • Da werden Erinnerungen wach...

    Ja Elke auch bei mir wurden Erinnerungen wach ,


    dieses Lied hat schon was. ;)
    Ich weiß ja nicht wie dies alles in einer Stadt abgelaufen ist , bei uns auf dem Lande war es so.

    Liebe Grüße :auto3:


    Es geht nicht darum , dem Leben mehr Tage zu geben ,

    sondern den Tagen mehr Leben.

    Cicely Saunders

  • Ich weiß ja nicht wie dies alles in einer Stadt abgelaufen ist

    Dieter, ich musste nach 4 Jahren Dorfschule in die "Stadtschule" fahren.
    Dort waren überall Ruinen , die neugierig machten, aber es war verboten, dort zu spielen.


    Ich hatte immer etwas Angst vor diesen Ruinen, aber ich weiß, dass es ( vor allem) Buben gab, die dort herumsuchten und sich dort aufhielten.
    Den Stadtkindern ging es sicher anders als im Lied beschrieben.


    Liebe Grüße,
    Elke

  • Wie haben wir das nur überlebt?


    httpss://youtu.be/kPzWASvy-5s



    Eine schöne Idee, Dieter.


    Lieben Gruß,
    Klaus

    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das Leben will.
    (Albert Schweitzer)

  • Ich weiß ja nicht wie dies alles in einer Stadt abgelaufen ist , bei uns auf dem Lande war es so.

    Als Stadtkind kann ich sagen, es war bei uns genau so. Ein Armbruch nach einem waghalsigen Sprung - na ja, der konnte auch bis zum Abend warten. "Mama, das tut hier weh" - Ohrlaschen, Krankenhaus.


    Wenn ich an unsere Buben denke, Schießen mit selbstgebasteltem Pfeil und Bogen, Schneidezahn abgeschossen. Meldung daheim natürlich erst am Abend. Keine Ohrlaschen, zum Zahnarzt am nächsten Tag.


    Nicht die Kinder haben sich die Freiheiten genommen, die Eltern haben ihnen die Freiheit gegeben.


    Ist das heute noch so?


    Das fragt sich
    Klaus

    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das Leben will.
    (Albert Schweitzer)

  • Lieber Dieter,


    sehr nostalgisch und allzu treffend.


    KIndheit am Fuße des Wallbergs und in den Auen der Weißach. Später in den Ruinen Übergang der Kindheitserlebnisse zum Jugendlichen.


    Andere Zeiten halt.


    Was mich aber froh macht, es gibt sie auch heute noch, die ihre Kindheit und Jugend so ausleben können, auch durch Ausflüge mit den Eltern.
    Darüber habe ich auch im letzten Beitrag von der Inversionslage über dem Tegernsee ein paar Zeilen eingefügt.


    Man kann nur dankbar sein, wenn man es so getroffen hat. Insofern ist dieser Beitrag von dir eine schöne Erinnerung.


    lieben Gruß
    Helmut

    Wer nichts weiß, muss alles glauben.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  • Was mich aber froh macht, es gibt sie auch heute noch, die ihre Kindheit und Jugend so ausleben können, auch durch Ausflüge mit den Eltern.
    Darüber habe ich auch im letzten Beitrag von der Inversionslage über dem Tegernsee ein paar Zeilen eingefügt.

    Da geb ich dir vollkommen recht Helmut ,


    ich seh das sehr oft , meine Enkelkinder die auf dem Land aufwachsen sind irgendwie ganz anders als
    mein Enkel der in der Stadt groß wird.


    Die drei vom Land sind eigentlich irgendwie immer unterwegs zum spielen im Dorf ,
    der Enkel , welcher in der Stadt groß wird sitzt viel zuhause und kann eigentlich mit sich selbst nicht viel anfangen.
    Da läuft man schon Gefahr das solche Kinder viel im Internet unterwegs sind ,, momentan ist er nur noch zu klein für das Internet.

    Liebe Grüße :auto3:


    Es geht nicht darum , dem Leben mehr Tage zu geben ,

    sondern den Tagen mehr Leben.

    Cicely Saunders

  • Sind die drei Geschwister und der "Städter" ein Einzelkind?


    Das könnte einiges erklären, meint
    Klaus

    Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das Leben will.
    (Albert Schweitzer)

  • Sind die drei Geschwister und der "Städter" ein Einzelkind?


    Das könnte einiges erklären, meint
    Klaus

    Des Städter ist ein Einzelkind und natürlich erklärt das einiges ,
    aber viele Freunde von den 3 Landeiern sind auch Einzelkinder und trotzdem nicht zurückgezogen.


    Am Land ist das schon etwas anders , natürlich ist das weggehen am Land einfacher für Kinder und Eltern als in der Stadt.

    Liebe Grüße :auto3:


    Es geht nicht darum , dem Leben mehr Tage zu geben ,

    sondern den Tagen mehr Leben.

    Cicely Saunders

  • Wenn ich mich zurückerinnere hatten wir Anfang der 50iger Jahre
    überhaupt kein Spielzeug. Eine alte Fahrradfelge und ein Stock so sind
    wir gefahren (gelaufen).


    Aber an eines kann ich mich noch erinnern. Es war Ende der 40iger Jahre,
    da hatte ich ein eigenes Fahrzeug. Auf dem bin ich oft Stundenlang gesessen.


    Liebe Grüße

    Josef

  • Aber an eines kann ich mich noch erinnern. Es war Ende der 40iger Jahre,
    da hatte ich ein eigenes Fahrzeug. Auf dem bin ich oft Stundenlang gesessen.

    Servus Josef ,


    ich bin zwar noch etwas jünger aber so ein Teil hatten wir auch ,
    ich habe es geliebt. die Reifen waren von einem alten Kinderwagen und auf
    der Achse wurde nur ein Brett befestigt. Die vordere Achse war mittels einer durchgangsschraube
    beweglich , so konnten wir auf dem Bauch liegend auch etwas lenken.
    Wenn ich heute in meine alte Heimat fahre und die Abhänge ( so sie noch nicht verbaut wurden ) sehe ,
    dann wundere ich mich schon wie wir diese Abfahrten heil überstanden haben.


    Es war eine schöne Zeit die ich nicht missen möchte.

    Liebe Grüße :auto3:


    Es geht nicht darum , dem Leben mehr Tage zu geben ,

    sondern den Tagen mehr Leben.

    Cicely Saunders

  • Ja Dieter, so etwas zu besitzen war schon was feines.
    Werde heute noch sentimental, wenn ich diese alten Fotos betrachte.

    Liebe Grüße

    Josef

  • Ja Dieter, so etwas zu besitzen war schon was feines.
    Werde heute noch sentimental, wenn ich diese alten Fotos betrachte.

    Leider habe ich von dieser Zeit keine Bilder - ewig schade. :S

    Liebe Grüße :auto3:


    Es geht nicht darum , dem Leben mehr Tage zu geben ,

    sondern den Tagen mehr Leben.

    Cicely Saunders

  • Mein Brüder hatten so eine Rennmaschine.


    Bei uns war gegenüber ein Weiher und meine Brüder haben aus leeren Ölfässern und Bretter drauf ein Floß gebaut. Es kam dann schon mal vor, daß sich ein Fass gelöst hat und ein Passagier über Bord ging.
    Es war immer eine große Gaudi wenn wir in See stachen und die anderen Kinder vom Ufer aus neidisch zusahen.

    Viele Grüße
    Helga


    Das Heilmittel für alles ist Salzwasser: Schweiß, Tränen oder das Meer.
    Karen Blixen

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