Afrika 2012/8 > Handwerkermarkt in Swaziland

Es gibt 17 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Dieter.

  • Wir fuhren also quer durch Swaziland wieder in Richtung Südafrika.


    Bevor wir aber die Grenze erreichten , machten wir noch stop bei einem Handwerkermarkt.


    Die Handwerkskunst ist eine überaus interessante Seite des Afrikanischen Kontinents , welche ich euch nicht vorenthalten will.




    Handwerkermarkt ist gut gesagt , es sind halt wie überall Stände aufgebaut und die Menschen wollen sich ein paar Rand dazuverdienen.


    Sollen sie ja auch.







    Er hier macht wunderschöne Wachsfiguren , schon alleine wie er den Rohling mit seinen Händen ( ohne maschineller Hilfe ) formt ist bemerkenswert.


    Die Swazi - Wachskerzen sind ja überall bekannt.







    Sie war ein Phänomen , sie saß total ruhig ohne das Gesicht einmal zu bewegen vor ihren Waren ( ich dachte schon sie wäre aus Wachs ) , in dem moment aber - als ich sie fotografieren wollte kam sie in bewegung.


    Sie streckte mir ihr Hand entgegen und meinte in sehr schlechtem Englisch - Money. Also gab ich ihr 5 Rand , sie saß wieder still und ich bekam mein Foto.







    Es gibt jede menge Holzfiguren , welche wirklich billig gewesen wären.


    So eine Giraffe kostet umgerechnet 10 € , aber wohin damit - so groß ist mein Koffer auch wieder nicht.







    Hier werden die Rollinge bemalt.











    Hier ist die Rohlingsfabrik mit anschliessender weiterverarbeitung.Auch sie kamen gleich angeschossen und hielten die Hände auf.









    Aber sehen wir etwas weiter , es gibt jede Menge zu sehen.










    Nach ca. 1 Std Aufenthalt und einigen Einkäufen fuhren wir zur Grenze , das selbe prozedere wieder - aussteigen - zu Fuß in die Grenzstation laufen und den Paß abstempeln.


    In Südafrika wieder angekommen machten wir nach ca. 2 Std Fahrt noch einmal einen kurzen halt ( mich gelüstete eh schon eine Zigarette ).


    Wir hielten an dieser Station , welche jede menge motive bot.







    Hier konnte man diese Hütten mieten.









    Leider waren alle verschlossen , so stand ich da vor verschlossenen Türen als plötzlich eine aufging.


    Die Frau war sehr freundlich und erlaubte mir ein paar Fotos zu machen.Sie lies mich ein in ihre Gemächer - sie war die erste die kein Geld wollte aber ich habe schnell fotografiert und das weite


    gesucht.









    Nun gut , eigentlich ist es mal eine schöne Idee und für eine Nacht ( mit der eigenen Frau :up:) vielleicht ganz interessant.



    Die Anlage selbst war auch sehr sauber angelegt.



    Das Restaurant.





    Es ging weiter zu unserer Lodge die wir die nächsten 3 Tage bewohnen werden.






    Wir hatten den Rest des Tages zur freien verfügung , was uns auch mal gut tat.





    Mit diesen Bildern schliesse ich Teil 8.








    Das sind die Teile des Berichtes meiner Reise vom März 2012
    Inhaltsverzeichnis:
    Afrika Teil 01: Anreise und bei den NDEBELE
    Afrika Teil 02: Kubu Safari Lodge und Three Rondavels
    Afrika Teil 03: BourkesLuck Potholes
    Afrika Teil 04: Im Krueger Nationalpark Teil 1
    Afrika Teil 05: Im Krueger Nationalpark Teil 2
    Afrika Teil 06: Im Krueger Nationalpark Teil 3
    Afrika Teil 07: In Swaziland
    Afrika Teil 08: Handwerkermarkt in Swaziland
    Afrika Teil 09: Bayala Lodge
    Afrika Teil 10: Hluhluwe Imfolozi Park
    Afrika Teil 11: Emdoneni Aufzuchtstation
    Afrika Teil 12a: St Lucia Teil 1
    Afrika Teil 12b: St Lucia Teil 2
    Afrika Teil 13: Durban und bei den Zulus
    Afrika Teil 14: Drakensberge - Alpine Heath Resort
    Afrika Teil 15: Drakensberge
    Afrika Teil 16: Johannesburg

    Liebe Grüße :auto3:


    Es geht nicht darum , dem Leben mehr Tage zu geben ,

    sondern den Tagen mehr Leben.

    Cicely Saunders

  • Und wieder ein klasse Bildbericht, der einem das Land und die Menschen näher bringt.
    Vielen Dank Dieter, ich genieße jedes Foto!


    Jetzt muss ich aber doch mal fragen, sind die letzten 3 auch von Dir, oder abfotografiert von Bildern aus der Lodge?
    Inzwischen weiß ich zwar, dass Du im Besitz einer Spitzen-Fotoausrüstung bist und es hervorragend verstehst Motive festzuhalten. Aber wenn Du diese Fotos bei Sonnen(auf)untergang gemacht haben solltest, schießt Du damit absolut den Vogel ab.


    Eigentlich steht es mir nicht zu und ich hoffe sehr, Du nimmst es mir nicht übel, aber ich hätte da noch eine (ganz vorsichtige) technische Anmerkung: Da ich mal davon ausgehe, dass noch etliche eindrucksvolle Berichte zu Südafrika folgen werden, wäre es nicht eventuell sinnvoll, wenn zu den Nummerierungen noch ein Stichwort hinzugefügt würde, damit man weiß, was einen inhaltlich erwartet? - Ist vielleicht auch für spätere Leser einfacher, wenn sie nach einem bestimmten Gebiet in Südafrika suchen.


    Liebe Grüsse
    Gabi

    „Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.“
    Aurelius Augustinus (354 - 430)

  • So kann es weitergehen- jeden Tag eine spannende Reisegeschichte!
    Du verwöhnst uns , Dieter!


    Das handwerkliche Geschick dieser Menschen in Swaziland ist erstaunlich.
    Nur- wer von den Touristen, die mit dem Flugzeug angereist sind, kann schon solch eine Riesengiraffe mit nach Hause nehmen?


    Zum Vorschlag von Gabi bekommst Du eine PN von mir.


    Gruß,
    Elke


  • Jetzt muss ich aber doch mal fragen, sind die letzten 3 auch von Dir, oder abfotografiert von Bildern aus der Lodge?
    Inzwischen weiß ich zwar, dass Du im Besitz einer Spitzen-Fotoausrüstung bist und es hervorragend verstehst Motive festzuhalten. Aber wenn Du diese Fotos bei Sonnen(auf)untergang gemacht haben solltest, schießt Du damit absolut den Vogel ab.



    Liebe Grüsse
    Gabi



    Hallo Gabi ,



    ich kann dir versichern das es meine eigenen Aufnahmen sind.


    Schon aus gründen von Copyright würde ich nie öffentlich fremde oder abfotografierte Bilder einstellen. Schon allein der Gedanke ich schmücke mich mit fremden Federn wäre mir ein Gräuel.


    All die Bilder die ich zeige , sind mein Eigentum und dafür habe ich ja auch die Exif-Daten.


    Die drei letzten Aufnahmen sind zwar etwas bearbeitet ( oder besser gesagt - viele Aufnahmen wurden nachbearbeitet ) aber sie sind von mir.


    Speziell bei den drei letzten wurden von mir nur die Rottöne etwas verstärkt.

    Liebe Grüße :auto3:


    Es geht nicht darum , dem Leben mehr Tage zu geben ,

    sondern den Tagen mehr Leben.

    Cicely Saunders

  • Ein herrlicher Bericht wieder, lieber Dieter,


    ja die letzten 3 Fotos die kannst du bei jedem Wettbewerb einsenden. Ein absoluter Traum.


    Was du hier für Bilderserien hinlegst, also ich glaub ich schmeiß meinen Foto weg.



    Danke dir
    lieben Gruß
    Helmut

    Wer nichts weiß, muss alles glauben.
    Marie von Ebner-Eschenbach



  • Danke Helmut ,


    behalt mal deinen Foto , du brauchst dich mit deinen bisher gezeigten Aufnahmen bestimmt nicht verstecken.

    Liebe Grüße :auto3:


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    sondern den Tagen mehr Leben.

    Cicely Saunders

  • Ja Dieter, Bilder die du an jeden Reiseführer verkaufen könntest.


    Die Wachsfiguren haben mich besonders beeindruckt. Wie auch Elke auch schon bemerkte ist es aber für Touristen schwer solche herrlichen Giraffen nach Hause zu transportieren.

  • Hallo Dieter,


    Deine Fotos wurden ja schon ausgiebig gelobt und ich kann mich da nur anschließen.


    Von diesen Märkten gibt es ja reichlich im südlichen Afrika und man kommt gar nicht umhin etwas zu kaufen. Es sind ja auch tolle Erinnerungsstücke.


    Die Giraffen sind immer ein Highlight. Leider werden sie in SA bereits mit dem ganz schnellen Messer gefertigt und sind meistens nicht unbedingt attraktive. Man muss schon etwas suchen. Soweit ich es auf deinen Bildern erkennen konnte, waren die Giraffen auf diesem Markt recht schön.
    Unsere Giraffe haben wir in Simbabwe für ca.12,-- EUR gekauft.


    Am Flughafen kamen wir mit dem Ding unverpackt an. Die Giraffe wurde dann mit viel Papier und Tesafilm von den Flughafenmitarbeitern verpackt und konnte problemlos als Handgepäck mitgeführt werden. Auch in Frankfurt hatten wir kein Problem bei der Sicherheitskontrolle zum Anschlußflug.


    Viele Grüße
    Bernd
    _______________________
    Wenn Du auf Reisen gehst um etwas anderes zu sehen, dann beklage Dich nicht wenn alles anders ist.
    www.Bernds-Reiseziele.de

  • Danke Dieter für diese wunderbare Führung.


    Aber mich würde noch interessieren ob ihr da so einfach durch den Markt gehen konntet?


    Ich habe mit einer Freundin einen Holzmarkt besucht, weil wir Geschenke kaufen wollten. Aber nach 5-6 Ständen haben wir die "Flucht" ergriffen.
    Wir waren die einzigen Kunden - noch dazu 2 Frauen- und hatten sofort 6-10 Begleiter - und so zogen wir mit dem ganzen Troß von Hütte zu Hütte. :rolleyes:
    Jeder wollte uns zu seinem Stand begleiten und uns seine Sachen zeigen.
    Allerdings waren sie nie zudringlich oder aufdringlich, aber man konnte einfach nie in Ruhe den Preis aushandeln.


    Wir wurden trotzdem fündig und als wir unsere Geschenke hatten zogen wir wieder ab. :174:

    Viele Grüße
    Helga


    Das Heilmittel für alles ist Salzwasser: Schweiß, Tränen oder das Meer.
    Karen Blixen

  • Hallo Bernd ,


    auf diese Idee wäre ich echt nicht gekommen und ja , ich habe einige Zeit beim Schnitzen und schleifen zugesehen und kann die fertigkeit nur bewundern.


    Irgendwie geht es flott und trotzdem kommt hinten immer eine saubere Arbeit heraus.


    Hallo Helga ,


    wir wurden nicht ein einziges mal belästigt oder angesprochen.


    Nur wenn ich eine Aufnahme machen wollte waren sie sehr schnell mit dem Hände aufhalten , es sei ihnen ja auch vergönnt.


    Hallo Anton ,


    das mit denm Giraffen hat Bernd ja schön erklärt , wenn ich das gewußt hätte dann wäre so ein ding mit zu mir gekommen.

    Liebe Grüße :auto3:


    Es geht nicht darum , dem Leben mehr Tage zu geben ,

    sondern den Tagen mehr Leben.

    Cicely Saunders

  • hallo dieter,


    vielen dank für deine bisherigen sa-berichte und der benachbarten "kleinstaaten". über die qualität deiner fotos wurde ja schon ausführlich diskutiert. der eine kanns halt, der andere (ich) knipst halt...


    für mich erstaunlich ist, daß da doch tatsächlich hausgemachte dinge verkauft werden. ich dachte bisher, überall auf der welt werden die aus china stammenden souvenirs verkauft. nun weis ich es zumindest in diesem fall besser.


    in erwartung weiterer berichte aus dem südlichen afrika verbleibe ich an einem herrlichen sommerlichen sonntag


    jürgen

  • Hallo Jürgen ,


    danke erstmal.


    Da ja diese Menschen wirklich sehr arm sind und vom Staat keine Gelder bekommen , müßen sie selbst sehen wie sie an Geld kommen.


    Alles was du so auf den Bildern siehst wird in unglaublicher Fingerfertigkeit selbst gemacht , die Preise für diese andenken sind auch wirklich sehr niedrig.


    Ich habe einiges gekauft und habe immer mehr als verlangt wurde gegeben. Diese Ketten z.b. kosten 10 Rand ( ist ca. 1 € ) für diesen Preis kann man nichts von China einführen.


    Natürlich bezahlt man im Flughafen ( in den Geschäften ) z.b. das 10 fache.

    Liebe Grüße :auto3:


    Es geht nicht darum , dem Leben mehr Tage zu geben ,

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    Cicely Saunders

  • hallo dieter,


    das ist entwicklungshilfe besonderer art, wenn man dinge vor ort ohne zwischenhandel direkt beim "erzeuger" erwirbt und so dessen familienclan das überleben sichert. hinzu kommt, daß man die gewachsenen strukturen erhält und verhindert, daß diese menschen in städte abwandern, wo sie nicht wissen, was sie dort erwartet. meistens wird es dort nicht bessser. ein zurück ist jedoch auch nicht möglich. familien werden getrennt und entfremdet.


    hoffen wir auf eine gute zukunft und sanfte entwicklung der heimat dieser menschen.


    grüsse


    jürgen



  • Ja jürgen ,


    das ist es ja - die jungen wandern in die Stadt ab und werden dort kriminell , es gibt nämlich in den Städten auch keine oder nur wenig Arbeit.


    Ich habe wirklich viel gesehen , ich habe auch schnell eingesehen das wir Europäer mit unseren Ressourcen ( wie Wasser ) viel zu unbekümmert umgehen.


    Wenn man draussen in der Prärie ist und die Frauen sieht , welche tagtäglich riesige Tonkrüge mit Wasser auf den Köpfen - kilometerweit tragen , dann sieht man erst wie gut es uns geht.


    Wenn ich zuhause den Wasserhahn aufdrehe , denke ich oft an diese Frauen.

    Liebe Grüße :auto3:


    Es geht nicht darum , dem Leben mehr Tage zu geben ,

    sondern den Tagen mehr Leben.

    Cicely Saunders

  • Hallo Dieter,


    bei den letzten Fotos schießt mir doch fast (ehrlich gesagt nicht nur fast) das Wasser in die Augen - so berührend ist das. Ich denke an das Gefühl das ich in Afrika hatte als wir abends den Sonnenuntergang von der Lodge aus betrachteten - dieses Licht, diese Stimmung, die Geräusche - das gibt es nur in Afrika, das Herz weitet sich und wer das nicht selbst erlebt hat, kann das nicht wirklich nachempfinden, in Afrika ist das anders als sonst auf der Welt finde ich. Ich muss immer an Karen Blixen denken -out of Africa- und erinnere mich an den Anfang: "Ich hatte eine Farm in Afrika....."


    Lustig fand ich Dein "Abenteuer" (das dann wohl doch keines war) mit der Dame die Dich "mit aufs Zimmer nahm" *grins* - solche Fluchtgedanken hatte ich auch als mir ein Masai seine Hütte zeigen wollte und mich mit reingeschleppt hatte - Klaus war nirgendwo zu sehen, und ich wollte ja nicht unhöflich sein...als er dann noch auf sein Bett gezeigt hatte ist mir doch ein wenig komisch geworden ;-) hihihi, aber er war nur freundlich und wollte mir zeigen wie er so lebt :-)


    Danke für die Mühe die Du Dir mit den Berichten machst!

    :blume17: Grüssle von tosca


    Nicht woher der Wind weht, sondern wie man die Segel setzt, darauf kommt es an!



  • Das hast du jetzt schön ausgedrückt und genauso habe ich das auch empfunden , es ist wahrscheinlich nirgends auf der Welt so wie in Afrika.


    Man sitzt auf einer Terasse und sieht diese herlichen Farben , man hört die Geräusche und man sieht die Tiere am rötlichen Horizont.


    Das mit der Frau kam mir dann echt schon komisch vor aber ich denke auch sie war nur nett.

    Liebe Grüße :auto3:


    Es geht nicht darum , dem Leben mehr Tage zu geben ,

    sondern den Tagen mehr Leben.

    Cicely Saunders

  • Ja Dieter - Man sitzt auf einer Terasse und sieht diese herlichen Farben , man hört die Geräusche und man sieht die Tiere am rötlichen Horizont. - Genauso ist es.
    Ich diagnostiziere einen beginnenden Afrikavirus! :wink:

    Viele Grüße
    Helga


    Das Heilmittel für alles ist Salzwasser: Schweiß, Tränen oder das Meer.
    Karen Blixen

  • Ich diagnostiziere einen beginnenden Afrikavirus! :wink:


    Ja Frau Doktor :mrgreen:,


    du weißt ja gar nicht - wie recht du hast.


    Ich denke die nächste Reise geht nach Kenia.

    Liebe Grüße :auto3:


    Es geht nicht darum , dem Leben mehr Tage zu geben ,

    sondern den Tagen mehr Leben.

    Cicely Saunders

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