A1194 Niederösterreich > Waldviertel > WEITRA > Bier und Dialekt

  • Kannitverstan

    heißt der Titel einer Kalendergeschichte des deutschen Dichters Johann Peter Hebel.

    Daran dachte ich unvermittelt, als ich in diesem Ort in Österreich war.


    Wer versteht , was das heißt?

    In welcher Stadt war ich ?

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    Dieses Symbol in der Ecke der Infotafeln könnte ein Hinweis auf die gesuchte Stadt sein


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    Viele Grüße,

    Elke

  • Hallo Elke,


    das sieht mir nach tschechich aus:

    bramburi - Kartoffeln

    lepši-besser

    Das Hopfensymbol könnte auf Saaz/Žatec deuten, hier kommt der berühmte Hopfen her der dem Budweiser Bier sein Aroma verleiht.


    Ach ich sehe gerade, das du in Österreich warst, Dann passt das natürlich nicht.

  • Ach ich sehe gerade, das du in Österreich warst

    das sieht mir nach tschechich aus:

    Stimmt,

    Weit davon war ich nicht!


    Und das mit dem Bier stimmt auch.

    700 Jahre Braurechte, das wird/ wurde dieses Jahr gefeiert.


    Viele Grüsse,

    Elke

  • Niederösterreich ist richtig.

    Die Thaya ist nicht weit weg, aber das Flüsschen, an dem das "Bierstädtchen" liegt, heißt anders.


    Liebe Grüße,

    Elke

  • Danke, Ihr beiden !!

    Udo hat die Spur gelegt, Jürgen ist ihr gefolgt. ;)


    Es ist in Weitra, an der Lainsitz, einem hübschen kleinen Städtchen im Waldviertel in Niederösterreich.


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    Zur tschechischen Grenze ist es nicht weit.

    Diese Grenze war von 1947- 1989 fast unüberwindbar.


    Schon immer verbindet diese beiden Regionen die Liebe zum Bierbrauen.

    Weitra besitzt das Braurecht seit 1321.

    Die Stadt Pilsen seit 1307 .

    Seit 1842 , (Pilsen war seinerzeit Teil der Habsburger Monarchie) wird dort das Pilsner Urquell gebraut.

    Budweis ist nicht weit entfernt, seit 1895 gibt es das Budweiser Budvor.


    Die Nachbarschaft der beiden Länder führte in der Umgangssprache zum Gebrauch von Wörtern, die die Verbundenheit hörbar machen.


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    Ob diese Wörer aus dem Dialekt auch in anderen österreichischen Gegenden benützt werden, weiß ich nicht.

    Da müssten unsere Freunde aus Österreich etwas dazu schreiben.


    Mir gefiel es auf meiner kurzen Reise durch das Waldviertel in der letzten Woche außerordentlich gut, obwohl ich manche Einheimische kaum verstand.


    Viele Grüße,

    Elke

  • Mach´ns do not so a Gschisdi Gaschasdi um die G´schicht.

    Gschisdi gschasdi steht im Wienerischen für Getue, Aufheben


    Er geht / ist schon wieder auf Lepschi -

    er vergnügt sich, er geht aus ....

    auch: er sucht / hat ein Liebesabenteuer.


    LG

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